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schau70

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Über schau70

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  1. Blickwinkel

    Ein Gedicht und eine Antwort Standen mal an einem Ort Dann kam ein Sturm und blies so heftig Ausnahmslos aus-sage-kräftig Zog die Antwort an den Haaren Mit Respekt und Kommentaren Weg von dort und ihresgleichen Ach, das lässt mein Herz erweichen... Die Antwort steht nun dumm herum Ist nutzlos und alleine stumm Fragen, Fragen über Fragen Wünsch' ich ihr an allen Tagen Oder einfach und ganz schlicht: Ein schnuckeliges Kurzgedicht Wird sie jemals wieder sprechen? Ach, das lässt mein Herz zerbrechen... (schau70, kopfschüttelnd...)
  2. Blickwinkel

    @larrylouis Larry und Louis sind grundverschieden Denn Larry sucht Glück und Louis den Frieden Nach streitbaren Tagen und glücklosen Stunden Fragt Larry den Louis "Hast Du was gefunden?" Und Louis erwidert "Ach, lass' mich in Frieden!" "Unmöglich", sagt Larry, "das kann ich nicht bieten! Wie Brüder im Geiste sind wir verbunden, Damit wir gemeinsam das Leben erkunden!" Dann hält er kurz inne und ändert den Reim, Mustert den Weg, den auch Louis beäugt Und er erkennt: der Weg führt uns heim! Dreht sich zu Louis und sagt überzeugt: "Bei uns - vielleicht bei allen - ist Die Schwäche des Einen die Stärke des Andern Weil Du bei mir geblieben bist Will ich mit Dir nach Hause wandern!" (schau70, mit poetischem Gruß... naja, zumindest ein Versuch...)
  3. Soviele Lügen

    Ich fasse mal einen - zugegeben mir wichtigen - Teil zusammen (der Verständlichkeit wegen): Matilda schrieb zuerst "Ich dachte, ich hätte das alles hinter mir..." und "jetzt steh ich wieder ganz am Anfang" Daraufhin schau (huch, das bin ja ich!): "Weder noch!" Und zuletzt wieder Matilda: "ich glaube nicht dass es möglich ist, die Pläne oder einen Teil davon mit jemand anderem zu verwirklichen." Genau darauf wollte ich (irgendwie) hinweisen: Du, Matilda, stehst eben nicht wieder am Anfang! Der ist passe! Aus und vorbei... zumindest dieser Anfang. Vielleicht gibt es einen "anderen Anfang", "Neuanfang" oder wie man es auch immer nennen mag... Aber dieses Kapitel ist beendet. Damit auch einige andere, die daran anknüpfen, aufbauen oder sonst damit verbunden sind. Und deshalb (leider) auch folgerichtig: "Ich habe das Gefühl, dass so eine Trennung mehr durcheinanderbringt als nur den Partnerschaftbereich." Yep! Viel mehr! Alles! Schlicht Dein Leben! Selbstverständlich kannst Du nach wie vor nach Mexico... oder nach Rom... aber schon Fettes Brot wussten: "Viele Wege führen nach Rom Doch nur einer führt zu Dir Was soll ich denn in Rom? Ich wär' so gern bei Dir Und welchen Weg ich auch wählte Irgendetwas fehlte" (etwas gerupft... der Verständlichkeit wegen...) Und da ich mit "lindnern" ein Eigentor geschossen habe, na, dann fress' ich halt den Besen... Mahlzeit! ;-))
  4. Soviele Lügen

    Na, ich weiß nicht, ob es "emotionale Langeweile" tatsächlich trifft, denn dieses "emotionale Hin und Her" hört sich für mich irgendwie anstrengend und stressig an... jedenfalls ein ganz schönes Stück weit von Langeweile entfernt. :-)) Aber erstens stecke ich ja nicht in Deiner langweiligen Haut, und zweitens klingt es für andere nach "Zufriedenheit", daher breche ich nun die Suche nach Begrifflichkeiten (für mich) lieber mit einem Spruch von Goethe ab: "Ich höre auf zu leben; aber ich habe gelebt." Vielleicht düster und morbide - aber grundlegend. Die "falschen Fragen" auf dem "richtigen Weg" mögen an der Oberfläche kratzen, aber ich habe so meine Zweifel, ob sie auch bis zum Kern vordringen können... "Ich dachte, ich hätte das alles hinter mir..." + "jetzt steh ich wieder ganz am Anfang" Weder noch! Und schon gar nicht: "die Unsicherheit ist dieselbe" Falls doch, dann fresse ich einen Besen... gut, davon hast du nix (und rein emotional gesehen ist es Dir vermutlich auch sch... egal), deshalb an Besens statt: ich werde lindnern (es ist besser, nicht zu posten, als falsch zu posten).
  5. Endlich, et läuft... noch nicht wie geschmiert, aba jetzt rollt dat Dingen erstmal... Ist ja auch ein Motor von GM... toller Sound... noch ein paar Fehlzündungen (die durchaus ihren Reiz haben), aber vielleicht komme ich ja in meinem Urlaub dazu, die richtige Einstellung zu finden... wird bestimmt wieder ein Gefriemel, doch der optimale Zündzeitpunkt hängt nunmal von der Drehzahl und der Last ab... Danach gibt's eine ausgiebige Probefahrt. Muss mir nur noch überlegen, ob ich alleine fahre und evtl. einen Anhalter mitnehme oder ob ich vielleicht irgendeinen Schwachkopf hinters Steuer lasse. Und den Fußgängern rufe ich zu: "Ade ihr Lieben, Die ihr noch bleiben wollt; Gern wär' ich selbst noch geblieben, Aber der Wagen rollt." (Rudolf Baumbach) Allzeit gute Fahrt! :-))
  6. Soviele Lügen

    Ach, kaum ist der Rasen schneebedeckt, verzieht sich meine "Waltzing Matilda" in die warme Stube und stellt sich selbst - vermutlich aus Langeweile - Fragen... und dann auch noch die falschen, z.B. warum ist denn schon wieder Weihnachten?! Oder: ist es einfach nur Pech, dass ich nicht so normal bin, um jemanden zu erkennen, der zu mir passt, obwohl alle anderen dazu fähig sind? Und die ganze Fragerei gipfelt dann in der falschesten aller falschen Fragen, nämlich: stelle ich die falschen Fragen? Kann man sich selbst "falsche" Fragen stellen? Und falls ja: kann man sie dann überhaupt beantworten? Muss man? Huch... schon wieder drei neue Fragen... hoffentlich die "richtigen" dieses Mal. Aber was ist denn eigentlich mit den Antworten? Liebe Matilda, ich würde mich freuen, wenn Du bei Gelegenheit und Ruhe nochmals meine kleine Geschichte durchlesen könntest. Du kreist... alles in Ordnung, alles normal. Je tiefer das Verständnis, desto einfacher lassen sich (vermeintliche) Widersprüche auflösen. Und stell' Dir (buchstäblich) ruhig weitere Fragen... von mir aus auch "falsche"... :-)) Berta schreibt von einem Zwiepsalt. Mein erster Gedanke war Unzufriedenheit. Vermutlich deshalb, weil "meine Antwort" auf diese "falschen Fragen" (ohja, ich kenne sie zu Genüge) meistens lautet: "So habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt". Um nicht Gefahr zu laufen, "falsche" Fragen zu stellen, warte ich zunächst Deine Antwort ab...
  7. Uih, ist ja heute wieder einiges los auf dem Weihnachtsmarkt, aber mein inneres Navi meldet "Sie haben Ihr Ziel erreicht!"... sie muss also irgendwo hier in der Nähe sein... die Frau, die weiß, was sie will... da hinten ist sie... inmitten einer Menschentraube diskutierend... Smartphone im Anschlag... typisch... ;-)) "Hey", rufe ich zu ihr rüber, "mach' doch mal ein Selfie von mir!" Fragezeichen steigen empor und sichtlich irritiert fragt sie mich "Was willst Du denn hier?". Ich antworte: "Heute will ich, morgen weiß ich und übermorgen fahre ich in Urlaub." "Interessant", sagt sie, "und um mir das mitzuteilen, bist Du extra gekommen?" "Nö, um einen Glühwein zu trinken!" Sie weiß, was sie will... und sie weiß, dass ich flunker'... und beides gefällt ihr. Könnte wieder ein schöner Abend werden... hätte ich nicht gedacht... eben drum! :-))
  8. Ja, Dein Nikolaus braucht viel Zeit - und ich brauche viel Raum. So zumindest Dein Eindruck... aber entscheidest nicht Du, was Du damit machst? Oder besser gefragt: wie Du damit umgehst? Wieso bewirkt der Raum ein Lächeln, die Zeit hingegen Stirnrunzeln, wo doch beides so wischiwaschi, wachsweich und unverbindlich daherkommt? Die Fragen - aber auch die Antworten - liegen nicht im Glühwein, sondern in Dir... vielleicht in Deinem Raum, z.B. im Kopf, oder im Herzen, oder im Bauch... vielleicht aber auch in Deiner Zeit, z.B. in der Vergangenheit... keine Ahnung... schau' doch mal nach... "Warten", "langsam entwickeln", "Zeitplan", "November Rain" und "Sommergewitter"... da fragt sich nicht nur ein Zauberer: "Wer braucht denn hier eigentlich Zeit?" Du brauchst offensichtlich auch "Deine Zeit" - oder ist das eine Illusion? Mal fest entschlossen, mal abwartend, mal Tage zählend, mal Kalender verschmähend... oder so ähnlich... ;-)) "Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur." (Max Frisch) Vielleicht spazieren Du und der Nikolaus nach dem nächsten Sommergewitter auf einem prächtigen Regenbogen in den Himmel der Glückseligkeit. Vielleicht hättet ihr das auch schon diesen Sommer tun können... um euch jetzt zwischen zwei Urlauben schon wieder zu trennen... vielleicht... Die Zeit an sich ist dabei gar nicht so wichtig, denn sie ist Dein Freund, der Dich auf Deiner Reise begleitet, wo auch immer sie hingeht, und Dich daran erinnert, jeden Moment zu genießen - denn er (der Moment!) wird nie wieder kommen. Viel wichtiger ist doch, sich in der Gesellschaft eines anderen wohlzufühlen... oder ein Lächeln im Gesicht... :-))
  9. Da isse ja wieder! :-)) Hach, ich liebe die Weihnachtszeit... besonders die davor... aber natürlich auch die danach, denn alles braucht seine Zeit... trotzdem öffnet sich jeden Tag ein Türchen. Und jetzt treffen sie sich wieder... und die Herzen werden weich... auf dem Weihnachtsmarkt... und nach ein paar Tassen Glühwein werden auch die Birnen weich, so dass mancher Weihnachtsmann nicht nur davon spricht, warum Beziehungen enden, sondern auch davon, warum sie überhaupt beginnen... ho ho ho... Vielleicht warten wir aufs Christkind - aber wir sitzen keineswegs zu Hause und warten auf ihn. Wäre eh Zeitverschwendung. Wie viel Zeit es wohl braucht, um sich seinen Kopf zu zerbrechen? Egal, so ist er wenigstens da... und wenn er da ist, ist es gleich viel schöner. Tja, manches ist einfach zu schön, um wahr zu sein... So, jetzt trink' ich noch einen letzten Glühwein, dann is' aba Schulz... hmm, hab' ich bei den vorangegangenen fünf auch schon gesagt... is' aba auch verdammt legger das zeuchs.. hicks... ein Glühwein swei Glühwein rei Lühwei Hie Hühei Flünei Snlwln Stopp! Jetzt reiss' Dich mal wieder zusammen! Das letzte Gelalle klang ja schon wie "sechs Monate". Bist Du mit dem Auto unterwegs? Musst Du morgen früh raus? Ist der Verstand schon abgesoffen? Drei Mal "Nein", dann trink' halt noch einen... was soll's... versuche nicht zu warten, sondern zu leben... und die Tage zuvor hast Du ja er-lebt, dass es auch ohne geht... und die Tage danach vermutlich auch wieder... wenn das Gesöff jetzt nicht augenblicklich zu mir kommt, dann springe ich in den Topf... mir doch egal, was dann die Cousinen, Nichten, Tanten und Verwandten von mir denken... sind eh nicht meine... gucken aber so... und prosten mir zu... "ja, danke, gleichfalls! Hoch die Tassen! Auf das Leben und die Liebe!" Da isser ja wieder.... der Glühwein... ;-)) Manchmal lohnt sich das Warten... manchmal muss man warten... und manchmal weiss man gar nicht, auf was man eigentlich wartet... manches Mal merkt man überhaupt nicht, dass man wartet... na und?! Abwarten... und Glühwein trinken - aber ich nicht mehr, denn ich geh' jetzt nach Hause. War doch alles in allem ein schöner Abend. Worauf warten wir noch?! ;-))
  10. 2. Chance oder nicht?

    Hallo Lina! Hmm ob ich Dir das so glauben soll? ;-)) Deine Geschichte ist ein schönes Beispiel für die oft bemühte "Offenheit und Ehrlichkeit", denn falls Du ihn nicht gefragt hattest, ob er in einer Beziehung war, dann war er ja auch ehrlich. Zumindest in der Beziehung... huch, also doch eine Beziehung... verflixt... nun gut, aber er war auf jeden Fall nicht offen. Aber das war er sowieso nie... oder hat er Dir mal erzählt, dass er am 13. Januar ausgiebig und voller Leidenschaft in der Nase gepobelt hatte?! Es ist aber auch kompliziert und von daher ist Deine Frage berechtigt: warum tut man sich (und auch einem anderen... oder sogar zwei anderen) so etwas überhaupt an? Ich lese zwischen Deinen Zeilen, dass dies nicht die einzige Frage ist, die Dich momentan beschäftigt. Also, finde heraus, was Du herausfinden möchtest. Die Voraussetzungen für "ein gutes Gelingen" sind gegeben. Wie hast Du eigentlich von der Beziehung erfahren?
  11. Hey Jenny*, falls Du Dich in der Beziehung so verhältst, wie Du hier schreibst, dann: erzähle mir mehr von Dir, bevor ich von Auto-Motiven des Auto-Narrs narrier'. (huch, ein gelungenes Wortspiel, oder?!) "Glaubt's nur, ihr gravitätischen Herrn Gescheite Leute narrieren gern." (Gottfried August Bürger) Denn: er ist launisch und trifft die Entscheidungen Aber: Du nickst (höchstwahrscheinlich) alles ab. Und da würde ich mal den Wagenheber ansetzen, schließlich haben auch schon andere Auto-Ex-Perten erkannt: "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe." (Walter Röhrl) Eigentlich solltest Du dringend zur Inspektion, aber leider bist Du im Moment überhaupt nicht fahrtauglich. Daher lässt Du Dich auch nur allzu gern von diesem Auto-Piloten abschleppen... wenn er denn mal Lust dazu hat... Also, Abschleppseil kappen, Motorhaube auf und ran ans Räderwerk!
  12. Hallo Yahzi, danke für Dein Update! Mit "Yahzi-Alleine-Geschichte" meine ich natürlich nicht, dass Du für den Rest Deines Lebens einsam und alleine durch schöne Erinnerungen schlafwandeln wirst, sondern dass Du Dich weiter entwickeln wirst. So oder so - ob Du willst oder nicht. Aber ich bin überzeugt davon, dass Du dabei sowohl Tempo als auch Richtung beeinflussen kannst. Und genau das ist Deine Chance! Das alles... und noch viel mehr... weißt Du auch, denn schließlich lassen sich nicht nur die Beziehungskisten in Deinem Wohnzimmer mit Hilfe meiner geschriebenen Plattitüden öffnen, auspacken, sortieren, ordnen und falls nötig entsorgen, sondern das Leben generell. Wie ging eigentlich die Geschichte mit Deiner "neuen" Kollegin weiter? Gut, dass Du den "Teufelskreis" erwähnt hast. Aber zu spät! Den hattet ihr nämlich. Schau' Dir mal bei Gelegenheit das Urbeispiel von Watzlawick auf Wikipedia an. Das kommt Dir dann bestimmt sehr bekannt vor... ;-) Vielleicht steckst Du jetzt tatsächlich in einem neuen Teufelskreis... oder in einem ähnlichen... oder fummelst an einem tontonschen Knoten herum... na und? Den einen kann man durchbrechen, den anderen kann man durchschlagen. Der Teufel steckt jedoch im Detail, z.B.: "er hat mir zugewunken - ich war jedoch wie erstarrt und hab überhaupt nicht reagiert". Ich wäre an Deiner Stelle sogar perfekt ins Koma gefallen, aber nicht aufgrund seiner Präsenz, sondern eher aufgrund von Perfekt und Präsens, weil er gewunken statt gewinkt hatte, der Schlingel. :-)) Was er wohl gemacht hätte, wenn Du ihm gewinkt hättest? Ich bin heute mutig und wette: er hätte sich dann bei Dir gemeldet. Spielt allerdings keine Rolle, denn schließlich wollen wir kein Wettbüro eröffnen, sondern an Deiner Geschichte weiter schreiben, sozusagen das Drehbuch Deines Lebens. Also raus aus der Opferrolle, rein in die Hauptrolle. Und keine Rolle rückwärts! Außerdem bist Du auch noch für Ton, Licht, Requisiten, Kostüme, Maske und Regie verantwortlich. Himmel, merkst Du eigentlich, was Du noch alles zu tun hast?! Immer noch kein Wettbüro, aber ich wette erneut, dass Du noch nicht einmal einen Titel für Deinen neuen Film hast! Aber ich bin mir sicher, dass es ein "schöner Film" werden soll. Kein Flop, also hopp! Selbst bestimmen, wer mitspielen darf. Jemand Bestimmtes, der mitspielen soll -> Anfrage starten... der Rest ist Verhandlungssache :-)) Bestimmt nicht immer einfach, aber machbar... und wichtig... und Deine Chance! Mein Geschreibsel hat übrigens nix mit Positiv-Gequatsche oder so zu tun, ich möchte lediglich eine Einladung zur Premiere Deines Films, weil ich endlich mal über einen roten Teppich stolzieren möchte! Klappe - die Erste!
  13. Meine Lieblings-Matilda, wie könnte ich Dir widersprechen?! :-)) Ich liebe Ergänzungen... hallo Yahzi! Meiner bescheidenen Meinung nach kann es sich bei unseren Antworten auf ein Thema nie um Recht oder Unrecht, richtig oder falsch handeln, denn der/die TE muss und wird seinen/ihren eigenen Weg finden. Der "eigene Weg" ist ein Sammelsurium aus Erfahrungen, Wünschen, Bedürfnissen, Umständen, Ängsten, Sorgen, Zweifel, Zaudern, Mut, Neugier, Kraft, Möglichkeiten, Ausprobieren... ...aber auch Erfahrungen anderer, Meinungen, Anstöße, Sichtweisen, Blickwinkel, Austausch, also all die Sachen, die u.a. hier stattfinden. Wenn Du so willst: Nahrungsergänzungsmittel, die man einem Lebkuchenherzen-Abhängigen auf Entzug vor die Nase hält. In diesem Fall flog der TE vor rund zwei Jahren ein Lebkuchenherz zu (um mal von der martialischen Bombe wegzukommen... ich spüre schon diverse Geheimdienste in meinem Nacken...), man hat zusammen gelacht und genascht, dann wurde das Herz wohl unabsichtlich in einem Schrank geparkt, wurde bitter und stumm, ging weg, kam zurück, war aber nicht mehr wie früher und ist letzten Endes abgehauen... großes Wehklagen. Aber nicht nur, sondern auch bereits erwähnte Ursachenforschung, Schadensregulierung und die Suche nach Gegenmaßnahmen. Und damit habe ich nun eine dritte Zusammenfassung abgeliefert... naja, strenggenommen die zweite, eine davon ist ja von Yahzi selbst... umso besser, denn ich möchte sie dezent aber bestimmt aus dieser vermeintlichen Akut-Ecke heraus schubsen. Ob die Yahzi-Lebkuchenbombe-Geschichte hier endet, oder weiter geht oder gar neu anfängt, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass die Yahzi-Alleine-Geschichte hier weder anfängt noch aufhört, sondern weiter geht. Es ist ihr Leben und sie steckt logischerweise mittendrin. Im Moment mit kreisenden Gedanken und stechendem Herzen, jedoch nicht akut, sondern chronisch. Oder hat sich nach seinem Auszug grundsätzlich etwas geändert? Sie war von Anfang nicht offen, er hat lieber geschwiegen... ich erspare mir an dieser Stelle eine vierte Zusammenfassung... und aus Angst vor Zurückweisung bleibt sie sich treu und er will sowieso mit niemandem reden... Ich finde: genug verdrängt. Oder anders gesagt: Ich finde nix, was man noch verdrängen könnte. "Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern.“ (Wilma Thomalla)
  14. Hallo Yahzi! Die Kisten sind weniger problematisch - dafür aber überaus symbolisch für Dein Starren und somit auch Verharren in einer Wunschvorstellung. Vor zwei Jahren schlug er wie eine Bombe ein. Jetzt soll er wie Kai aus der Kiste springen. Die Kisten aus Deinem Blickfeld zu verfrachten entspricht einer Verdrängung. Und ein anderes Wort für "Tuch darüber legen" wäre z.B. Verschleierung. In Deinem Fall treffender, denn in Deinem ersten Beitrag verwendest Du mit "Schauspiel" eine ähnliche Beschreibung. Das erste Jahr eurer Beziehung war (und ist!) für Dich perfekt - das zweite Jahr so ziemlich das Gegenteil davon. Und nun suchst Du den Grund für das Kippen. Waren es die "äußeren Umstände"? Z.B. der misslungene Urlaub... die nervtötende Kollegin... Krankheit... Oder lag es an den "inneren Umständen"? Z.B. unterschiedliche Vorstellungen... die Familienplanung... der Altersunterschied... Natürlich suchst Du die "Schuld" auch bei Dir und irgendwann mündet alles in der Erkenntnis, dass beide Fehler gemacht haben. So weit, so schlecht... wie viele Geschichten hier... Ende Dezember letzten Jahres gab es dann eine zweite Chance, die ihr in den zurück liegenden Monaten offensichtlich nicht nutzen konntet... oder wolltet... wie auch immer das hätte aussehen sollen... Demzufolge möchtest Du nun eine dritte Chance, um an der Beziehung zu arbeiten... was auch immer das sein soll... Er hat es schießlich auch verbockt und soll sich jetzt gefälligst an der Ursachenforschung und Schadensregulierung beteiligen. Tut er aber nicht. Falls sich meine schlichte Zusammenfassung bis hier noch nicht sachlich und (er)nüchtern(d) genug liest, dann füge ich noch hinzu: die Bombe schlug ein, ist geplatzt und hat ihren Zweck erfüllt. Auch wenn sie kein zweites Mal einschlagen sollte, ist sie dennoch kein Blindgänger. Der Titel "Dr. Strangelove or: how I learned to stop worrying and love the bomb" würde übrigens auch hervorragend zu Deiner Geschichte passen. Du hast aber bereits eine schöne und präzise Zusammenfassung geschrieben: Erinnerung an eine schöne Zeit und Ungewissheit über den Grund der Trennung. Viele Erinnerungen... viele Gedanken... viele Fragen... viel Ungewissheit... wo anfangen? Vielleicht hier: keine Antwort ist so ehrlich, wie die Ungewissheit es ist. Du merkst es wahrscheinlich vor lauter Kisten anstarren nicht, aber just in diesem Augenblick bekommst Du (auch) eine Chance. Nutze sie dieses Mal! "Der Unwissende hat Mut, der Wissende hat Angst." (Alberto Moravia)
  15. Hallo Yahzi! Deine "naive Hoffnung" ist in Bezug auf Dein Herzblatt wohl alles, was Du im Moment hast. Und wenn jetzt jemand auf Deine Beiträge antwortet, dann läuft er automatisch Gefahr, Dir diese auch noch zu nehmen. Selbst ich klopfe auf Holz... klopf, klopf... denke dabei aber eher "Sieht schlecht aus im Spechthaus", denn gegangen ist er vermutlich nicht vor etwas mehr als zwei Wochen, sondern schon viel früher. Ob er zurück kommt? Ob er zurück kommen will? Ob er sich überhaupt darüber Gedanken macht? Keine Ahnung... lediglich Hoffnung... aber selbst dafür nicht den geringsten Anhaltspunkt... oder hat sich in den letzten drei Tagen etwas ergeben? Klopf, klopf...
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