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schau70

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  1. Sinn des Lebens?

    Oh tobe... or not to be... oder toblerohnesinn... das Leben ist sinnlos... und das ist gut so, denn wo kein Sinn, da auch keine Sinnkrise! (Applaus) Aber tobe macht einen Punkt - doch schau macht meistens drei... guckst du hier:... und setzt noch einen drauf: "Für die Welt bist du irgendjemand, aber für irgendjemand bist du die Welt." (Erich Fried) ...zum Beispiel für einen Seestern... oder für ein Kälbchen... oder für uns... oder für Herrn ToblerVielleichtMitSinn, der vor über hundert Jahren sein Hobby zum Beruf machte... und fortan kein Hobby mehr hatte... (Geraune) Na und?! Für mein Hobby gibt es noch nicht einmal eine offizielle Berufsbezeichnung! Aber das ist eine andere Geschichte... (Aufatmen) Zurück zur Welt... wie ich sie sehe... und wie ich sie euch nun erkläre: wir alle... (erhobener Zeigefinger)... ja, auch Du unausgefüllte ToblerOhneFinanzielleMittel... sitzen ehrenamtlich auf einer großen Kugel und fliegen mit rund 100.000 km/h um eine gigantische Dauerexplosion durchs unendliche Weltall... klingt spaßig, nicht?! (Gelächter) Ist aber auch nicht ganz ungefährlich! (Plötzliche Stille) Von daher bin ich heilfroh, dass sich hier nicht jeder seine Welt basteln kann, widewide wie sie ihm gerade gefällt! (Gemurmel) Deshalb, liebe Gemeinde, wollen wir einander lieben und für unsere gefallene Schwester gelassen beten: (Niederknieen... Geraschel... Geknister... Gestöhne...) tobe, du brauchst Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die Du nicht ändern kannst Mut, Dinge zu ändern, die Du ändern kannst Und Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden Amen ...und Punkt! (tobe nder Lärm) --------------------------- Sie sahen eine Übertragung der Gedenkfeier zur gestrigen Sinnkrise aus dem Schlachthof der Barmherzigkeit in Lachen, Kanton Schwyz Es sprach Reverend schau
  2. Sinn des Lebens?

    Gut, dann folgt jetzt auf die Frage aller Fragen die Antwort aller Antworten: Um zu lieben und um geliebt zu werden! Deine "persönliche Krise" ist gut, denn wenn man seinen Feind kennt, bekommt der Tag Struktur... ok, fühlt sich für Dich im Moment natürlich nicht gut an, aber Du weißt (und spürst!): es muss sich etwas ändern! Leben heißt Veränderung! Jedoch ohne gewisse Änderungen (je nach Lebensumständen mal eher quantitativ, mal eher qualitativ) ist auch das Leben... na, wie Deines eben - ich kann ja hier schlecht über Dein Leben urteilen. Da weißt Du schon besser Bescheid... Konfuzius sagt: "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen".
  3. Sinn des Lebens?

    Warum denn gleich so pampig? Ich bin halt auch nicht mehr der Jüngste und hab' deswegen wahrscheinlich auf Anhieb nicht kapiert, ob Du eine philosophische Diskussion anzetteln wolltest oder um Hilfe bei einer persönlichen Sinnkrise fragst.... ...und äussern brauch' ich mich ja jetzt auch nicht mehr... manno... fühl' mich auf einmal so nutzlos... ;-)) Spaß beiseite: vertragen wir uns wieder?
  4. Sinn des Lebens?

    Man vielleicht - ich nicht. Ich meine, Du startest ein Thema mit dem Titel "Sinn des Lebens?", worüber sich seit Menschengedenken bereits viele schlaue Köpfe denselben zerbrochen haben. Ok, ein paar Dummköpfe waren bestimmt auch darunter, aber die lassen wir jetzt mal getrost beiseite... oder ne, doch nicht, wir benutzen sie gleich als Übergang zu "einer Welt", denn schließlich waren (und sind) sie auch Bestandteil einer Welt. Und da sehe ich (schon wieder) ein großes Fragezeichen: welche Welt? Die Welt? Deine Welt? Verstehe mich bitte nicht falsch: ich möchte hier keine Haarspalterei betreiben, trotzdem würde ich gerne wissen, worum es Dir eigentlich geht... danke!
  5. Sinn des Lebens?

    Hi, zu meinem besseren Verständnis: möchtest Du "etwas für Dich tun - oder für die Welt"? Ich weiß, das eine schließt das andere nicht zwangsläufig aus, aber mich zum Beispiel machen viele Sachen zufrieden, sorgen aber in keinster Weise für eine bessere Welt.. und hoffentlich auch nicht für eine schlechtere! ;-))
  6. Verliebt in die Jugendliebe

    Warum? Weil sich Deine Jugendliebe nicht in einer von Dir vorgegebenen Zeit meldet? Apropos Zeit: die letzten drei Beiträge konnte ich nicht mehr lesen, da sie leider außerhalb meines Zeitfensters geschrieben wurden. Aber da ich heute besonders subtil unterwegs bin, habe ich trotzdem kontolliert, wer hier liest und schreibt. Logisch, sonst wär' es jaja vorbei... jaja... oder janein... oder Janaina... oder *Belezza*, denn meiner bescheidenen Meinung nach gibt es hier und da einige interessante Parallelen. Vielleicht hilft euch beiden ein intensiverer Austausch... Zurück zur Frage... und zu einer möglichen Antwort von Otto Waalkes: "Wie müßig und dem Augenblick verhaftet solch' Frag' mich dünkt." Einige bleiben stehen, andere springen beiseite und ein paar ganz spezielle Exemplare laufen wie ein Hühnerhaufen umher und stellen irgendwann - oder auch nie - fest, dass sie sich mitnichten bewegt haben, sondern vielmehr um sich selbst kreisen, besser gesagt um den eigenen (noch) unbekannten Mittelpunkt. Jaja... wunderbar, tolle Rede, Mann... Janaina... es ist nichts passiert - dennoch bist Du verheiratet... hmm, so fängt dieser Strang an. Und es wird auch nichts mehr passieren, denn es ist vorbei... "das" mit der Jugendliebe... also die nie-real-werdende-Verliebtheit... doppelt hmm - mit Stirnrunzel - und doppelt D, wie Differentialdiagnose, die hier bestimmt für etwas mehr Klarheit sorgen würde. (Ich habe offensichtlich auch ein Zeitfenster für Dr. House). Also, KollegInnen, wir schreiben einfach mal alles auf ein nie-real-werdendes-Whiteboard: - Eheprobleme - Aufmerksamskeitdefizit - Sexmangel - Andeutungskumulation - Leseschwäche - zwanghafte Fokussierung - Minderwertigkeitskomplex Herrje, alleine das reicht schon locker für die Intensivstation... und am Ende ist es ja doch wieder Lupus... ;-)) Oder haben wir mal wieder über die Stränge im Allgemeinen und über diesen Strang im Besonderen geschlagen? Manchmal schreibt man jemanden was, z.B. seiner Jugendliebe, und "dreht fast durch" (inkl. Heulkrampf), wenn es nicht gelesen wird... und manchmal schreibt man sich irgendwo seinen Kummer (buchstäblich) von der Seele... und wünscht sich hinterher, dass es besser nicht gelesen worden wäre - oder falls doch, dann wenigstens kommentarlos. Trotz allem: ich bin für weiter lesen... und schreiben!
  7. Soviele Lügen

    Als er sein Bündel packte und sich auf eine Reise begab, wußte er noch nicht, ob er 14 Tage, 14 Jahre oder gar sein Leben lang unterwegs sein würde. Aber sein immer wiederkehrender Traum, irgendwann eine fröhliche, Walzer-tanzende Matilda zu treffen, ließ ihn zuerst aufbrechen... dann fortsetzen... öfters durch- und aushalten... und ab und an auch zweifeln... aber niemals aufgeben, obwohl er auf seiner Reise zwar viele Männer und Frauen traf, jedoch kein einziges Mal eine Matilda. "Ach", seufzte er eines Abends am Lagerfeuer seinen Mitstreitern vor, "entweder sind sie fröhlich, oder sie tanzen Walzer, aber ganz selten beides... und selbst dann fehlt immer noch was..." Ein bereits im Halbschlaf befindlicher Helvetier murmelte "Vielleicht hier... vielleicht aber auch dort..." "Was meinst Du mit hier und dort?" "Naja", grunzte der Helvetier so langsam, dass er eher wie ein Alemanne klang, "vielleicht ist ja in Deiner hiesigen Welt alles so, wie es sein soll - lediglich Dein Traum ist unvollständig.", drehte sich genüßlich zur Seite und schlief ein. "Hmm", grübelte er, "...Welt... Traum... Matilda... unvollständig..." und schlief nach ein paar Minuten ebenso grunzend ein wie der Eidgenosse. In dieser Nacht träumte er jedoch davon, wie er sich als Adler in der Luft auf die Menschen unter ihm stürzte, um auf diese Weise seine Matilda zu finden, doch so sehr er sich auch mühte, er konnte nichts und niemanden erwischen. Am nächsten Morgen machte er sich sofort auf die Suche nach einem alten, weisen Adler und erzählte diesem von seinem seltsamen Traum. In allen Details schilderte er ihm seine andauernden Bemühungen, beschrieb seine ausgefeilte Technik, schwärmte von Sturzflügen, imitierte das Zupacken und berichtete resigniert von seinen Misserfolgen. Geduldig hörte ihm der Adler zu und sprach danach: "Du hast - wenn auch nur im Traum - alles richtig gemacht. Aber Du hast das Kreisen vergessen."
  8. Unendlich traurig

    ...und dann war da noch ein Schmunzeln, leicht verschmitzt, zwischen Buchstaben lauernd, sich vor vermeintlichen Tatsachen duckend, aber auch frohlockend - und wusste nicht so recht, ob es nun entdeckt werden wollte oder nicht. Doch es wurde entdeckt. Aber ebenso eine Frage. Und beide buhlten fortan um die Aufmerksamkeit des Entdeckers... sorry, der Entdeckerin! Das Schmunzeln wuchs zu einem Lächeln, aus einer Frage wurden zwei, das Lächeln plusterte sich zu einem Lachen auf, aus zwei Fragen wurden drei und so weiter... solange, bis sie die Sinnlosigkeit dieses Kampfes erkannten und sich erschöpft in die Arme fielen. Die Entdeckerin hatte den Kampf derweil interessiert beobachtet, ohne sich jedoch darüber lustig zu machen, denn sie wusste von Anfang an, dass sie weder ein Schmunzeln noch eine Frage entdecken würde, sondern letzten Endes ein Er-Leben - und kein Über-Leben! Und das "Er" steht am Anfang... oder - je nach Betrachtungsweise - am Ende. Jedenfalls nicht in der Mitte, denn dort hat unter anderem die Entdeckerin ihren festen Platz... und seufzt ab und an traurig vor sich hin "Ach, dieses verflixte junge Er... wenn ich mich nicht damit beschäftige, dann beschäftigt es mich..." (Anm. d. Red.: trifft nicht nur auf Verliebtheit zu). Plötzlich klingelt es an der Tür. Schau an, ein freundlicher Farbenverkäufer möchte ihr die Neugestaltung der Wohnstube schmackhaft machen... und ihr sanftes Schmunzeln wird zu einem müden Lächeln, denn vielleicht fehlt ihr vieles, aber bestimmt keine Farbe. Doch wäre er kein guter Verkäufer, wenn er ihr nicht wenigstens einen Pinsel andrehen würde... ;-))
  9. Unendlich traurig

    Hi, Bitte, aber bei allem Respekt: das ist Deine Aufgabe. ;-)) Ich bin ja schon happy, wenn meine Zeilen ein bißchen dazu beitragen, dass Deine Reflexion nicht stagniert oder - im schlimmsten Fall - im großen Farbeimer absäuft. Und ich bin gespannt, was Du "bei nächster Gelegenheit tun" wirst! "Wobei ich davon ausgehe, dass"... na, da rührt doch schon wieder jemand kräftig im Eimerchen, oder?! ;-))
  10. Unendlich traurig

    Hi, Du bist bereits dabei... Ich denke nicht, denn es sind sowohl Dein Markt als auch Deine Chancen, die ich (ohne Dich näher zu kennen) sowieso nie verstehen kann, daher auch gar nicht erst den Versuch unternommen habe. Auch die zeitliche Komponente ist mir bewusst, aber es ging Dir ja bereits damals "eigentlich nicht in erster Linie um Sex"... ...und wenn Du jetzt schreibst - "da er mir irgendwie wohl etwas gibt, was ich suche" - "auch wenn ich mir manchmal etwas anderes wünschen würde" - "Aber vielleicht kann ich auch mit dem was ich mir wünsche, wenn ich es dann bekommen würde nicht umgehen" - "Und daher nehme ich lieber das was ich bekomme, womit ich umgehen kann" dann klingt das für mich nach einem großen Farbeimer mit einer Mischung aus Wunsch und Wirklichkeit, Illusion und Realität, Schein und Sein... und Lost rührt... und rührt... ist mit dem Ergebnis jedoch nicht zufrieden... rührt weiter... probiert wieder... schmiert etwas auf die Wand... nochmal... und es ist auch ok so, denn es ist ein Prozess... aber früher oder später erkennt man, oder besser gesagt: früher erkennt man, dass die Wand aktiv mitschmiert, und später, dass es durchaus andere Wände gibt, bei denen die Mischung passt... naja, zumindest besser passt... ;-) Wie dem auch sei, jedenfalls kein Grund, den Pinsel beleidigt in die Ecke zu werfen oder gar die Farbe wegschütten zu wollen. Warum? Weil es nicht geht. Man hat eben nur diesen Eimer, den man sein Leben lang mit sich rumschleppt... und rührt... wie rührend... oder etwa doch nicht?! ;-))
  11. Unendlich traurig

    Hi, ...und Du denkst (weil Du im Moment so fühlst), dass dieser junge Mann der Schlüssel dazu sei - aber Du weißt (und das nicht nur in diesem Moment), dass er es nicht ist. Du hast bereits Deine "Marktchancen getestet", offensichtlich mit Erfolg, nun solltest Du sie auch nutzen. Solange Du jedoch an der Illusion einer Beziehung mit diesem jungen Mann festhältst, wird das nicht funktionieren. Das ist kein Vorwurf, sondern lediglich eine nüchterne Bestandsaufnahme, die Du - sofern ich Deine Zeilen richtig verstanden habe - ebenfalls in den vergangenen Monaten gemacht hast. Jetzt ist die Zeit gekommen, um loszulassen.. mit einem Lächeln... und Du wirst sehen: loslassen ist einfacher als (krampfhaft) festhalten.
  12. Ex möchte Tochter nicht teilen

    Hi, An Deine Tochter denken... und Deinem jetzigen Ex nahelegen, Gleiches zu tun! "Sorgerecht abtreten" - so ein Blödsinn! Jetzt erstmal langsam, denn als ich Deine Geschichte las, habe ich mich gewundert, dass zwischen den vielen und schnellen Wechseln überhaupt noch Zeit blieb, um ein Kind zu zeugen. Aber ich denke mir, dass Du lediglich versuchst hast, möglichst viel in einen Beitrag zu packen. Hoffe nur, dass bei dem (bisher) unerwähnten Teil keine weiteren Brocken dabei sind. Nichtsdestotrotz würde ich an Deiner Stelle erstmal die Handbremse anziehen - und zwar kräftig! Mit dem Einen läuft's nicht so gut... hmm, vielleicht kann da Nachwuchs behilflich sein... und bei dem Anderen... naja, nach der Hochzeit wird's schon werden... Hört sich nicht so dolle an, oder?! Und ist vermutlich noch schlimmer, wenn man selbst in der Situation steckt. Aber eben dies trifft auch auf eure Tochter zu...
  13. Blickwinkel

    - Malzeiten - Das erste Mal sah er sie als Ein langer Schal um ihren Hals Zum Teil auch ihre Hand bedeckte Die sie ihm entgegenstreckte Er nahm die Hand samt Schal wobei Ein Loch im Schal sich einerlei Und höchstwahrscheinlich unabsichtlich Zwischen beide Hände schlich Sein Händeschütteln war genial Denn mittendrin verschwand der Schal Stück für Stück aus freien Stücken Allmählich hinter ihrem Rücken Die Hand hingegen hielt er fest Und händeringend auch den Rest Versah zumindest diese Zeit Mit einer Mindesthaltbarkeit Und heute auf den Tag genau Sieht er wieder eine Frau Mit fast dem gleichen Schal, jedoch Nicht so lang... und ohne Loch Unausweichlich bleibt er stehen Lässt sie nicht vorrüber gehen Schaut ihr lange ins Gesicht Doch wie damals fühlt er nicht Liegt's an ihr, am Loch, am Schal Oder schlicht am ersten Mal, Das sich zuträgt und sodann Niemals wiederholen kann? "Verzeihung", spricht die Frau ihn an, "Darf ich weiter irgendwann?" Und schiebt ein Lächeln hinterher Als ob es selbstverständlich wär' "Seltsam", denkt er, immerhin Ergibt nun alles einen Sinn: Zu jeder Zeit und überall Gibt's irgendwie ein erstes Mal (schau70, wieder mal...)
  14. Blickwinkel

    - Langer Marsch - Jahre sind ins Land gegangen - vielleicht sogar marschiert - und haben manche Warteschlangen zumindestens halbiert. Dennoch bleibt die Frage offen: War dieser lange Marsch mit all dem Bangen, all dem Hoffen letztendlich für den Arsch? Doch wer soll diese Frage schließen? Warum, wieso, weshalb... Es sei nochmal darauf verwiesen: So ist das Leben halt! "Heute ist nicht aller Tage", hat mir Paul gesagt. Doch der Tag der offenen Frage Kommt immer wieder ungefragt. (schau70...und mit den Jahren ist auch das Blau gegangen... und die Titel... und die Formatierungen... ach...)
  15. Wieder ein Jahr vorüber... aber auch ein Grund, einem "immer älter werdenden Freund" zu gratulieren! :-))

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