schau70

Members
  • Gesamte Inhalte

    1'108
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

6 Benutzer folgen diesem Benutzer

Über schau70

  • Rang
    Erfahrener Benutzer
  • Geburtstag 01.01.1970

Zusätzliche Angaben

  • Geschlecht
    maennlich
  • Status
    keine Angabe

Letzte Besucher des Profils

566 Profilaufrufe
  1. ...und dann war da noch ein Schmunzeln, leicht verschmitzt, zwischen Buchstaben lauernd, sich vor vermeintlichen Tatsachen duckend, aber auch frohlockend - und wusste nicht so recht, ob es nun entdeckt werden wollte oder nicht. Doch es wurde entdeckt. Aber ebenso eine Frage. Und beide buhlten fortan um die Aufmerksamkeit des Entdeckers... sorry, der Entdeckerin! Das Schmunzeln wuchs zu einem Lächeln, aus einer Frage wurden zwei, das Lächeln plusterte sich zu einem Lachen auf, aus zwei Fragen wurden drei und so weiter... solange, bis sie die Sinnlosigkeit dieses Kampfes erkannten und sich erschöpft in die Arme fielen. Die Entdeckerin hatte den Kampf derweil interessiert beobachtet, ohne sich jedoch darüber lustig zu machen, denn sie wusste von Anfang an, dass sie weder ein Schmunzeln noch eine Frage entdecken würde, sondern letzten Endes ein Er-Leben - und kein Über-Leben! Und das "Er" steht am Anfang... oder - je nach Betrachtungsweise - am Ende. Jedenfalls nicht in der Mitte, denn dort hat unter anderem die Entdeckerin ihren festen Platz... und seufzt ab und an traurig vor sich hin "Ach, dieses verflixte junge Er... wenn ich mich nicht damit beschäftige, dann beschäftigt es mich..." (Anm. d. Red.: trifft nicht nur auf Verliebtheit zu). Plötzlich klingelt es an der Tür. Schau an, ein freundlicher Farbenverkäufer möchte ihr die Neugestaltung der Wohnstube schmackhaft machen... und ihr sanftes Schmunzeln wird zu einem müden Lächeln, denn vielleicht fehlt ihr vieles, aber bestimmt keine Farbe. Doch wäre er kein guter Verkäufer, wenn er ihr nicht wenigstens einen Pinsel andrehen würde... ;-))
  2. Hi, Bitte, aber bei allem Respekt: das ist Deine Aufgabe. ;-)) Ich bin ja schon happy, wenn meine Zeilen ein bißchen dazu beitragen, dass Deine Reflexion nicht stagniert oder - im schlimmsten Fall - im großen Farbeimer absäuft. Und ich bin gespannt, was Du "bei nächster Gelegenheit tun" wirst! "Wobei ich davon ausgehe, dass"... na, da rührt doch schon wieder jemand kräftig im Eimerchen, oder?! ;-))
  3. Hi, Du bist bereits dabei... Ich denke nicht, denn es sind sowohl Dein Markt als auch Deine Chancen, die ich (ohne Dich näher zu kennen) sowieso nie verstehen kann, daher auch gar nicht erst den Versuch unternommen habe. Auch die zeitliche Komponente ist mir bewusst, aber es ging Dir ja bereits damals "eigentlich nicht in erster Linie um Sex"... ...und wenn Du jetzt schreibst - "da er mir irgendwie wohl etwas gibt, was ich suche" - "auch wenn ich mir manchmal etwas anderes wünschen würde" - "Aber vielleicht kann ich auch mit dem was ich mir wünsche, wenn ich es dann bekommen würde nicht umgehen" - "Und daher nehme ich lieber das was ich bekomme, womit ich umgehen kann" dann klingt das für mich nach einem großen Farbeimer mit einer Mischung aus Wunsch und Wirklichkeit, Illusion und Realität, Schein und Sein... und Lost rührt... und rührt... ist mit dem Ergebnis jedoch nicht zufrieden... rührt weiter... probiert wieder... schmiert etwas auf die Wand... nochmal... und es ist auch ok so, denn es ist ein Prozess... aber früher oder später erkennt man, oder besser gesagt: früher erkennt man, dass die Wand aktiv mitschmiert, und später, dass es durchaus andere Wände gibt, bei denen die Mischung passt... naja, zumindest besser passt... ;-) Wie dem auch sei, jedenfalls kein Grund, den Pinsel beleidigt in die Ecke zu werfen oder gar die Farbe wegschütten zu wollen. Warum? Weil es nicht geht. Man hat eben nur diesen Eimer, den man sein Leben lang mit sich rumschleppt... und rührt... wie rührend... oder etwa doch nicht?! ;-))
  4. Hi, ...und Du denkst (weil Du im Moment so fühlst), dass dieser junge Mann der Schlüssel dazu sei - aber Du weißt (und das nicht nur in diesem Moment), dass er es nicht ist. Du hast bereits Deine "Marktchancen getestet", offensichtlich mit Erfolg, nun solltest Du sie auch nutzen. Solange Du jedoch an der Illusion einer Beziehung mit diesem jungen Mann festhältst, wird das nicht funktionieren. Das ist kein Vorwurf, sondern lediglich eine nüchterne Bestandsaufnahme, die Du - sofern ich Deine Zeilen richtig verstanden habe - ebenfalls in den vergangenen Monaten gemacht hast. Jetzt ist die Zeit gekommen, um loszulassen.. mit einem Lächeln... und Du wirst sehen: loslassen ist einfacher als (krampfhaft) festhalten.
  5. Hi, An Deine Tochter denken... und Deinem jetzigen Ex nahelegen, Gleiches zu tun! "Sorgerecht abtreten" - so ein Blödsinn! Jetzt erstmal langsam, denn als ich Deine Geschichte las, habe ich mich gewundert, dass zwischen den vielen und schnellen Wechseln überhaupt noch Zeit blieb, um ein Kind zu zeugen. Aber ich denke mir, dass Du lediglich versuchst hast, möglichst viel in einen Beitrag zu packen. Hoffe nur, dass bei dem (bisher) unerwähnten Teil keine weiteren Brocken dabei sind. Nichtsdestotrotz würde ich an Deiner Stelle erstmal die Handbremse anziehen - und zwar kräftig! Mit dem Einen läuft's nicht so gut... hmm, vielleicht kann da Nachwuchs behilflich sein... und bei dem Anderen... naja, nach der Hochzeit wird's schon werden... Hört sich nicht so dolle an, oder?! Und ist vermutlich noch schlimmer, wenn man selbst in der Situation steckt. Aber eben dies trifft auch auf eure Tochter zu...
  6. - Malzeiten - Das erste Mal sah er sie als Ein langer Schal um ihren Hals Zum Teil auch ihre Hand bedeckte Die sie ihm entgegenstreckte Er nahm die Hand samt Schal wobei Ein Loch im Schal sich einerlei Und höchstwahrscheinlich unabsichtlich Zwischen beide Hände schlich Sein Händeschütteln war genial Denn mittendrin verschwand der Schal Stück für Stück aus freien Stücken Allmählich hinter ihrem Rücken Die Hand hingegen hielt er fest Und händeringend auch den Rest Versah zumindest diese Zeit Mit einer Mindesthaltbarkeit Und heute auf den Tag genau Sieht er wieder eine Frau Mit fast dem gleichen Schal, jedoch Nicht so lang... und ohne Loch Unausweichlich bleibt er stehen Lässt sie nicht vorrüber gehen Schaut ihr lange ins Gesicht Doch wie damals fühlt er nicht Liegt's an ihr, am Loch, am Schal Oder schlicht am ersten Mal, Das sich zuträgt und sodann Niemals wiederholen kann? "Verzeihung", spricht die Frau ihn an, "Darf ich weiter irgendwann?" Und schiebt ein Lächeln hinterher Als ob es selbstverständlich wär' "Seltsam", denkt er, immerhin Ergibt nun alles einen Sinn: Zu jeder Zeit und überall Gibt's irgendwie ein erstes Mal (schau70, wieder mal...)
  7. - Langer Marsch - Jahre sind ins Land gegangen - vielleicht sogar marschiert - und haben manche Warteschlangen zumindestens halbiert. Dennoch bleibt die Frage offen: War dieser lange Marsch mit all dem Bangen, all dem Hoffen letztendlich für den Arsch? Doch wer soll diese Frage schließen? Warum, wieso, weshalb... Es sei nochmal darauf verwiesen: So ist das Leben halt! "Heute ist nicht aller Tage", hat mir Paul gesagt. Doch der Tag der offenen Frage Kommt immer wieder ungefragt. (schau70...und mit den Jahren ist auch das Blau gegangen... und die Titel... und die Formatierungen... ach...)
  8. Wieder ein Jahr vorüber... aber auch ein Grund, einem "immer älter werdenden Freund" zu gratulieren! :-))

  9. vielen dank für die glückwünsche... da bekommt man wieder mal lust auf einen schönen gedankenaustausch,... zu gerne auch fröhlicheren themen...

  10. Alles Gute zum Geburtstag, "alter" Freund!

  11. Für mich nicht leicht, für Dich nicht schwer Ich ein Fuchs und Du ein Bär Am Ende wird der Fuchs erschossen Von irgendeinem Jagdgenossen Weil er in des Jägers Stadt Eine Gans gestohlen hat Der Hahn bleibt stumm - wie ein Fisch Gevatter Bär sitzt ruhig am Tisch Mit einer Feile in der Hand Und sieht den Spiegel an der Wand Der Spiegel zeigt den gold'nen Schuss Zeigt von Anfang bis zum Schluss Was fern vom Tisch im Wald geschieht Und was der Bär nicht gerne sieht Ach, hätt' der Fuchs die blöde Gans Bloß angehimmelt aus Distanz Und stellvertretend den frivolen Spiegel an der Wand gestohlen Doch zu spät. Es ist vollbracht Trauer füllt die dunkle Nacht Tränen fließen... doch schon bald Beginnt ein neuer Tag im Wald... (schau70, geschichten aus dem endraum wald...)
  12. Wer hat wen hier nicht verstanden? ;-)) Doch lassen wir den Psychogrammen Keinen Raum in Dichterlanden Stattdessen fassen wir zusammen: Du sitzt am Tische und erschrickst Wenn Du in den Spiegel blickst "Wenn", mein Freund, nicht "weil Du blickst" - Du hast Dich selber ausgetrickst Natürlich siehst Du dort die Dinge Die Du irgendwann erschufst Es sind keine Eindringlinge Sondern Geister, die Du rufst Der Spiegel ist nicht Dein Problem Vielmehr Dein starrer Blick Mach's Dir nicht am Tisch bequem Und feile an dem neuen Trick (schau70, mit der Feile in der Hand...)
  13. Frühling ist es - und sogleich Schlägt der Endraum aus Das Leben ist facettenreich, Ein bunter Blumenstrauß Und Du willst nun ein Gärtner sein? Im Garten der Neurosen? "Willkommen!", sag' ich, "Tritt nur ein Ins Tal der Ahnungslosen!" Bist schon drin, wie ich sehe Du nicht... bist ja blind... Warum stehst Du, wenn ich gehe? Folge mir, mein Streichholzkind Bist wie sie genauso nass Dein kopf genauso rot Doch um die Nase mehr als blass Endraum-Bernd, das Trauerbrot Wo Du zweifelst, ist das Leben Dein Leben wohlgemerkt Du kannst nehmen, Du kannst geben Was dich schwächt und was Dich stärkt So hör' auf mit dem Gejammer Weil Du Dich nicht selbst erkennst Raus aus dieser Abstellkammer Die Du Endraum nennst Sitzt am Tisch... und wartet... Ha! Dass ich nicht lache Aufgestanden! Neu gestartet Denn das ist Deine Sache Sitzt zu Tisch... der feine Herr... Und hat jetzt keine Zeit Ist beschäftigt mit Geplärr Und seiner Ängstlichkeit Ja, dann warte... warte nur... Mal schauen, was noch geht Doch schau' nie auf die Lebensuhr Denn dann ist es bereits zu spät Eine Mahnung geb' ich Dir Denn heute bin ich Mahner Wärst Du lieber jetzt und hier Statt Endraum ein Japaner? Sicher nicht und keine Lust Auch wenn's zynisch ist Ändere, was Du ändern musst Und werd' ein Optimist (schau70, umtopfend...)
  14. ...ich schleich mich wieder so heimlich weg, wie ich vorbeigeschaut habe... und melde mich demnächst mal wieder. Lieben Gruß!

  15. Das braucht auch keiner glauben, weil's eh jeder weiß! Völlig normal... und deswegen brauchst Du Dich da auch nicht weiter hineinsteigern. Vielleicht kann Deine Mutter das nächste Telefonat nochmal übernehmen und der anderen Mutter dabei auch etwas von Dir berichten. Jetzt dauert es ja nicht mehr allzu lange. Wie sieht es eigentlich mit Deinen Vorbereitungen aus? Name schon überlegt? Finanziell schon etwas vorbereitet? (Man weiss ja nie... Dank Wachstumsbeschleugsgesetz kommt dieses Jahr einiges in Bewegung. Aber vielleicht möchtest Du ja auch unabhängig davon Deinen Sprössling in finanzieller Sicherheit wiegen...) Kannst Du Windeln wechseln... Baby halten, anziehen, füttern... usw.?