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Bergwelt

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  1. Hamsterrad

    Liebe Wolkenschieber, wenn Bert's Ausführungen bei mir nicht gehen sollten, werde ich einige Sachen davon in Zukunft beherzigen und im Auge behalten. Ganz vielen Dank für deine Nachricht. Darf ich ehrlich sein Bert? Ich hab' Rotz und Wasser geheult nachdem ich Deinen Text gelesen habe. Ich bin so unglaublich erleichtert. Du verstehst tatsächlich was ich sagen wollte. Wirklich unglaublich, ich kann's noch gar nicht richtig fassen. Weder in meinem Umfeld kann es jemand nachvollziehen, noch fand ich im Internet irgend eine Literatur darüber. Ich war sehr Nahe daran, das Ganze als eine Einbildung anzusehen und wegzudrücken. Was deine Nachricht betrifft, ich versteh zwar was du geschrieben hast und wie entscheidend sie ist, nur ist da eine grosse Abwehr um das Ganze wirklich zu begreifen....Aber das wird sicher noch irgend wann kommen. Und vielen Dank für die Buchempfehlungen. Ich besorge sie mir so bald wie möglich.
  2. Hamsterrad

    Viele Jahre lang war mein Leben Fremdbestimmt und ich hockte tief im "schwarzen Loch", konnte für mich nicht einstehen und damit ich keine Angriffsfläche bot, machte ich mich so gut wie es ging unsichtbar. Bis dahin kannte ich auch gar nichts anderes. Es war normal für mich. Nur dank meinem Antrieb kam ich da raus. Er half mir, ein Selbstbestimmtes Leben zu führen, selber entscheiden zu können und ich hatte auch das erste Mal ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle. Das Problem ist jetzt aber, dass ich nur die Seiten gewechselt habe. In der Aktivität geht es mir zwar bedeutend und um Längen so viel besser, aber jetzt bin ich abhängig von meinem Antrieb. Ohne diesen Antrieb ist das schwarze Loch wieder da. Wobei es das "schwarze Loch" natürlich nicht gibt, und trotzdem fühlt es sich so real an. Und es ist auch nicht so, dass ich "nur" Angst davor habe. Seit der Antrieb weg ist, sinke ich immer tiefer. Mir fehlt das Gefühl für mich, ich mache Sachen, die mir nicht guttun, lasse Dinge schleifen die wichtig sind, mein Nervenkostüm ist wahnsinnig dünn und ich habe keine Energie mehr.. Ich weiss, was ich machen muss, damit es mir wieder gut geht und ich da raus komme. Aber so will ich das nicht mehr. Und nichts tun, da habe ich eine irrsinnige, fast schon eine Todesangst davor, darin wieder hängen zu bleiben, dass ich mich überhaupt gar nicht mehr spüre und dann wieder handlungsunfähig werde und die Kontrolle verliere. Aber auch mit der Kontrolle weiss ich, dass es sie nicht gibt, und trotzdem gibt sie mir ein Gefühl von Sicherheit.
  3. Hamsterrad

    Ich kann mich an deine Geschichte erinnern und ich habe grossen Respekt, dass du aufgestanden bist und weitersegelst... Danke für diese Zeilen
  4. Hamsterrad

    Hey, Rurouni, das war nicht böse gemeint. Es war ein Verzweiflungsruf, weil ich das was ich ausdrücken wollte nicht so schreiben konnte dass es dann auch von Anderen verstanden wird... und wenn du nicht geschrieben hättest, würde ich immer noch händeringend nach Antworten suchen. Ich hab sie zwar noch nicht, jedoch habe ich jetzt einen ganz kleinen Funken Hoffnung Da ist eine Menge Wut, weil es mir erst bewusst wird, wenn ich auf die Schnauze falle, Enttäuschung, dass es schon wieder passiert ist und Selbstkritik, weil ich den Wechsel von Freude zu Brauchen nicht bemerkt habe. Aber gerade mit dem Lassen habe ich so grosse Mühe. Darum mache ich Runde um Runde und komme nicht raus. Das ist etwas was ich nicht auf die Reihe kriege.
  5. Hamsterrad

    Ich komme an meine Grenzen..... Obengenannte Aussagen waren nur Beispiele (NICHTS aus meinem Leben) um zu zeigen, was ich meine mit etwas brauchen und etwas tun aus Freude. Ja, Bert, es gibt diesen Unterschied. Und den nehme ich sehr ernst. Aus diesem Grund habe ich dieses Thema ja eröffnet!! Ich will raus aus dem "brauchen"!! Kannst du das nachvollziehen? Mensch, warum ist das so schwierig zum Erklären?
  6. Hamsterrad

    Boah, ist das echt so schwer zum Verstehen? Ich versuch's jetzt noch einmal mit Beispielen, und die sind nicht aus meinem Leben. Dieser Mann, ich brauche ihn, ohne ihn kann ich mir ein Leben nicht mehr vorstellen Wow, der ist aber super, ich bin total gern mit ihm zusammen Ohne das Handy fühle ich mich richtig verloren Das Handy ist ganz ok Bei diesem Job erhalte ich viel Bewunderung und Anerkennung Ich gehe arbeiten, weil mir die Arbeit spass macht Siehst man in diesen Sätzen irgend einen Unterschied?
  7. Hamsterrad

    Ich will weder Menschen, Objekte noch Hobbys dazu brauchen müssen, damit es mir gut geht. Ist vielleicht ein seltsames Thema. Irritiert war auch eine Kollegin von mir, als ich mit ihr darüber sprach. Ich kann's aber nicht anders beschreiben. Und wenn ich es noch mehr erklären würde, wären es auch nur Wiederholungen von dem, was ich bereits geschrieben habe. Rurouni, Bert, vielen Dank trotzdem für eure Zeilen
  8. Hamsterrad

    Na, dann herzliche Gratulation Wenn ich das wüsste, würde ich hier nicht schreiben Ich brauche Grenzerfahrungen, dass es mir gut geht. Und das will ich ändern. Ich will raus aus dem höher, schneller, weiter.. nur, wenn ich damit aufhöre so wie jetzt, gehts mir ziemlich beschissen...
  9. Hamsterrad

    Klar darfst du ;-). Mein Knie machte nicht mehr mit und jetzt habe ich eine mehrmonatige Pause aufgedrückt bekommen. Ziele nicht erreichen, klar ist doof, gehört aber halt irgendwie dazu. Nur fällt mir auf, ist das ein nicht enden wollender Kreislauf, rückblickend läuft es jedesmal nach dem gleichen Schema ab, nur immer wieder mit anderen Elementen.
  10. Hamsterrad

    Da steck ich nun seit langer Zeit wieder einmal in einer Krise. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich es raus hatte, weiss wie es geht, glücklich zu sein, einfach so, grundlos. Und viele Monate lang ging es mir super gut. Ja, Pustekuchen, mehr als nur eine andere Bühne war das aber nicht... Diesmal war der Sport dran. Und wie so oft schon auch in anderen Bereichen, kurz vor dem Ziel, war alles aus. Es folgt dann nicht nur eine Enttäuschung darüber, dass es nicht geklappt hat, sondern es geht bei mir viel tiefer. So tief, dass alles, was ich vorher mit Freude gemacht habe, auch alltägliche Sachen, sich nur noch fad und bedeutungslos anfühlen. Ich bin blockiert und habe eine innere Unruhe, als wäre ich auf Entzug Etwas verändern muss ich dringend. Aber ich will die Bühne nicht mehr wechseln und ich will Herausforderungen/Grenzerfahrungen nicht mehr dazu brauchen, dass es mir gut geht. Ich will raus aus diesem Hamsterrad. Bloss, ich weiss nicht, wie..
  11. Herz-Bruch (Liebeskummer mit +/- 50)

    Ich wünsche Dir alles Gute und noch viele schöne Begegnungen und Erlebnisse.
  12. Ich bat um Stärke.... und das Leben gab mir Schwierigkeiten, um mich stark zu machen. Ich bat um Weisheit.... und das Leben gab mir Probleme, um sie zu lösen. Ich bat um Wohlstand... und das Leben gab mir Kraft und Intelligenz, um zu arbeiten. Ich bat um Mut... und das Leben gab mir Gefahren, um sie zu überwinden. Ich bat um Liebe... und das Leben gab mir Menschen in Not, um ihnen zu helfen. Ich bat um einen Gefallen... und das Leben gab mir Chancen. Ich bekam nichts von dem, was ich wollte ... doch das Leben gab mir alles, was ich brauchte. (unbekannter Verfasser)
  13. Sinn des Lebens?

    Hi tobe Wie auch schon schau70 schrieb, sind solche Krisen sehr wertvoll. Wenn alles rund läuft nimmt man sich meistens nicht so viel Zeit um sich und das Leben zu hinterfragen. Warum brauchst du einen Grund um existieren zu können? Wie ist es, wenn du grundlos existieren darfst? Meistens fühlt sich ein Leben sinnlos und leer an, wenn man sich nur im Aussen orientiert und keine Inputs mehr kommen wie Anerkennung, Aufmerksamkeit, Herausforderungen usw. Das ist aber genau der springende Punkt. Alles was von Aussen kommt, kann auch wieder gehen. Und so steht man dann wieder vor dem Nichts, bis man wieder etwas Neues findet. Ein ewiger Kreislauf...
  14. Du spieltest mit deiner Gitarre nur für dich selbst inmitten einer hastenden und gestressten Menschenmenge mit einer unglaublichen Hingabe und du hast dabei eine solche Ruhe ausgestrahlt, die in dieser Hektik so unwirklich war. Keine Ahnung ob du mich in dieser Lautstärke von all den Menschen überhaupt verstanden hast. Die Musik und dein Lächeln haben mich sehr berührt.
  15. Witze!

    Alle Kinder schauen zum brennenden Haus, nur Klaus, der schaut raus Alle Kinder rennen über die Strasse, ausser Rolf, der klebt am Golf Alle Kinder schwimmen über den Fluss, ausser Sabine, die kämpft mit der Turbine Alle Kinder springen über die Schlucht, ausser Oma, die fliegt ins Koma Alle Kinder sitzen auf dem Stein, ausser Gunter, der liegt drunter
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