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Zuckerherz

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  1. Mittlerweile hat er mich bei WhatsApp blockiert und auch überall entfreundet. Wortlos. Ich bin ziemlich enttäuscht, so ein Verhalten geht gar nicht. Ich hatte ihm zuletzt geschrieben, dass ich den Abend sehr schön fand und die Zeit genossen habe. Ist doch nichts dabei. Kurz darauf war ich blockiert. Kann man nicht wenigstens ehrlich absagen? 😒
  2. Habe ihm nett geantwortet. Es kam nur „ok“. Hat sich scheinbar erledigt. Ich hätte ihn nicht küssen dürfen. 😥
  3. Ja, es ist schön. Leider bin ich durch diese ganzen „Regeln“ komplett verunsichert. Wer sich wann meldet, wer wann wen küssen darf... Dazu kommt schlechte Erfahrung mit Männern, ich wurde schon häufig belogen und ausgenutzt. Mittlerweile wittere ich schnell Gefahr. Er ist ein netter Kerl, kein Narzisst oder Pick Up-Artist. Bisher kam die Initiative immer von ihm und er hat aktiv den Kontakt gesucht. Er hat mir gesagt, dass er gerne etwas Festes hätte, ich ja auch. Und daher habe ich Angst, mich mit meinem forschen Verhalten disqualifiziert zu haben. Ich werde ihm aber schreiben. Schon mal danke für eure rasche Hilfe.
  4. Hallo, ich hatte gestern ein wirkliches nettes Date mit einem Typen, den ich online kennengelernt habe. Wir hatten 2 Monate Kontakt, haben telefoniert und uns gestern getroffen. Vorher hat es wegen der Feiertage nicht geklappt. Der Abend ging 6 Stunden, er hat seinen Zug verpasst und wir haben uns wunderbar unterhalten. Wir haben so viele Gemeinsamkeiten und es wurde zu keiner Zeit langweilig. Hier und da hat er mich berührt und wirkte generell sehr zugewandt. Natürlich haben wir auch etwas getrunken, obwohl ich sonst selten Alkohol trinke. Ist auch entsprechend eingeschlagen. Positiv war, dass ich dadurch nicht so schüchtern und verkrampft war. Normalerweise werde ich sofort rot und stammele herum. Irgendwann saßen wir am Gleis auf einer einsamen Bank. Es war kalt und er legte seinen Arm um mich. Dann hat er mich lange und intensiv angeschaut und nichts gesagt. Und ich habe etwas getan, was ich so noch nie getan habe: ich habe ihn einfach geküsst. Weil mir danach war und ich mich angezogen gefühlt habe. Er hat mitgespielt und das ganze zog sich 10 Minuten hin, bis mein Zug kam. Und es war umwerfend! Dann meinte er, dass wir das bald fortführen und ich bin gefahren. Gegen 4 Uhr schrieb er mir und fragte, ob ich gut heimgekommen bin. Das habe ich heute früh erst gelesen. Nun fühle ich mich komisch: ich würde ihm gerne antworten, aber seitdem ist von ihm nichts mehr gekommen. Ich habe Angst, dass der Kuss falsch war und er mich jetzt für leicht zu haben hält. Dabei möchte ich ihn wirklich wiedersehen. Soll ich ihm antworten? Oder besser nicht? Würdet ihr mir raten, die Situation mit dem Kuss zu kommentieren?
  5. Eines vorweg: ich bin selbst 4 Jahre ohne Vater aufgewachsen, meiner hat sich das Leben genommen. Ich weiß genau, wie die Situation ist. Und ich empfinde es als unfair, mir nun Gleichgültigkeit zu unterstellen. Mein Stiefvater war meiner Mutter damals eine große Stütze und ich bin heute sehr dankbar dafür, dass er mich sofort angenommen und akzeptiert hat. Vielleicht möchte ich mich deshalb einbringen. Das mache ich aber nicht, weil ich so eine egoistische Kuh bin, sondern aus Mitgefühl. Ich freue mich schon, wenn mein Freund mal wieder lächelt oder 2 Stunden nicht an seine Probleme denkt. Aber trotzdem habe ich Gefühle und Angst davor, mich zu verrennen. Ist das so schlimm? Mich jetzt als egoistisch darzustellen, finde ich so nicht okay. Wir kennen uns erst 2 Monate, ja, aber ich werde bereits von der Seite meines Freundes in die Sache einbezogen als wären wir schon 2 Jahre zusammen. Er ruft mich nachts um 3 an, wenn der Kleine nicht schlafen will. Ich stehe auf und höre ihm zu, obwohl ich um 8 auf meiner Arbeitsstelle sein muss. Mir fehlt mittlerweile ähnlich viel Schlaf wie ihm. Wenn er mich sehen möchte, fahre ich auch um 22 Uhr noch 50 Kilometer zu ihm, bleibe 2 Stunden und fahre wieder heim. Weil er eine Umarmung und ein paar Warme Worte braucht. Ich stehe 24 Stunden zur Verfügung und das mache ich gerne. Wenn ich jetzt zurückrudern würde, wäre mein Freund ziemlich irritiert. Dafür möchte ich keinen Ehering, keinen Preis und keine Schachtel Pralinen. Sondern nur, dass er sich nicht überall als Single präsentiert, während er mir verbieten möchte, mich mit Arbeitskollegen zum Mittagessen zu treffen. Ich habe in der Vergangenheit sehr oft sehr viel Geduld, Liebe und Zeit in Menschen investiert, die dann sehr übel mit mir umgegangen sind. Das hat auch bei mir Narben hinterlassen. Dennoch gehe ich immer noch für die Menschen, die ich liebe, durchs Feuer. Aber ich habe furchtbare Angst davor, dass meine Zuneigung nur ausgenutzt wird.
  6. Die Großmutter war die Mutter der Ex. Der Verlust geht ihm nicht sonderlich nah, das Verhältnis war nicht das Beste. Die Beziehung zur Mutter des Kindes ist vor etwa einem Jahr zerbrochen. Ich bin auch durchaus bereit, mich zurückzunehmen und Kompromisse einzugehen. Schon jetzt habe ich viel Verständnis. Ich bin immer ansprechbar, biete meine Hilfe an und bedränge ihn nicht. Allerdings habe ich in vergangenen Beziehungen schlechte Erfahrungen damit gemacht, hingehalten zu werden. Das ging teilweise über 10 Monate und war für mich sehr schlimm. Daher möchte ich nun wissen, woran ich bin. Ich möchte mich einfach nicht so reinhängen, wenn es für ihn eh nur eine lockere Bekanntschaft ist. Mir ist Stabilität wichtig, auch im Interesse des Kindes. Ich möchte nicht wieder Gefühle investieren und dann auf die Nase fallen. Das ist vielleicht etwas egoistisch, aber ich möchte mich dieser Situation nur aussetzen, wenn wir uns wirklich aufeinander einlassen wollen. Ich hatte kürzlich mit ihm online ein Gespräch darüber und er sagte, dass es ihm durchaus ernst wäre, sonst würde er den Kontakt einfach beenden. Auch darüber, dass er nicht versteht, warum ich plötzlich so unruhig werde und mir so viele Gedanken mache. Ich weiß, wie schwer die Situation ist und möchte ihn nicht mit solchen Themen zusätzlich belasten. Er hat doch gar keinen Nerv darüber, mit mir über unseren Beziehungsstatus zu diskutieren. Insofern halte ich mich zurück und warte darauf, dass er es selbst anspricht. Tut er aber nicht. Und das nimmt mir langsam die Lockerheit.
  7. Hallo, Ich bin ganz neu hier und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Momentan nimmt mich meine Situation sehr mit, also bitte geht nicht direkt auf mich los, wenn ihr mich vielleicht an manchen Stellen nicht verstehen könnt. Danke. Zu meiner Geschichte: Ich (30) habe mich vor 2 Monaten verliebt - in meinen absoluten Traummann (30). Er ist perfekt: lieb, treu, aufmerksam. Zwischen uns hat es sofort funktioniert und bei unserem letzten Treffen haben wir bereits darüber gesprochen, unser Miteinander offiziell zu machen und eine Beziehung zu führen. Ich war sehr, sehr glücklich. Er hat einen kleinen Sohn (3), der bei der Großmutter lebte, die Mutter des Kindes ist schwer drogenabhängig. Sein Kind sah er nur am Wochenende, wir hatten viele Pläne und entsprechend auch die Zeit füreinander. Nun ist die Oma vor 3 Wochen gestorben und seitdem muss er sich alleine um seinen Sohn kümmern. Für ihn war das eine mittlere Katastrophe. Für mich aber auch: ich musste zusehen, wie er leidet und unsere Beziehung daran zugrunde geht, ohne dass sie überhaupt begonnen hat. Der Kleine war noch nie wirklich unkompliziert und mein Partner ist nicht wirklich konsequent. Spucken, hauen und schreien ist an der Tagesordnung. Das belastet ihn zusätzlich. Ich stehe hilflos daneben und will helfen, kann aber nichts tun. Ich kann selbst nach einer Krebserkrankung keine Kinder mehr bekommen und mag den Jungen, ich habe ihn auf einer Feier bereits kennengelernt und mich stundenlang mit ihm beschäftigt. Ich möchte ihm und seinem Vater so gerne helfen. Zum 1. Tag im Kindergarten habe ich ihm eine Zuckertüte gebastelt, das hätte mein Partner sonst völlig vergessen. Meinen Partner versuche ich emotional aufzubauen und zu unterstützen, wo es nur geht. Ich höre mir seine Sorgen an, spreche ihm Mut zu und überrasche ihn nach Feierabend mit Bier, Pizza und einer Umarmung. Ich weiß, dass er das sehr genießt. Ich möchte einfach nur da sein und ihm zeigen, wie gern ich ihn habe und dass ich ihn auch mit Kind akzeptiere. Er sagt mir nach jedem Besuch, wie sehr er sich darüber gefreut hat. Allerdings geht es mir mit der Situation nicht unbedingt gut. Ich habe Angst, meinen Partner durch die neue Situation zu verlieren. Natürlich können wir uns nicht mehr jeden Tag spontan sehen, aber ich vermisse ihn sehr. Da der Kleine im väterlichen Bett schläft und nachts häufiger mal bockig wird, ist gemeinsames Einschlafen nicht möglich, aber das fehlt uns beiden. Er erwähnt auch immer wieder, wie sehr ich im fehle. Das zerreisst mir das Herz. Ein zusätzliches Problem ist mein Bedürfnis nach Sicherheit. Wir standen kurz davon, uns offiziell als Paar zueinander zu bekennen. Er fragte, ob wir online unseren Status entsprechend ändern wollen, das Thema scheint jetzt vom Tisch zu sein. Es klingt egoistisch, aber es stört mich, dass er sich überall nach wie vor als Single präsentiert, während ich mein Leben dem seinen anpasse und ihm sogar nachts bei Problemen zur Verfügung stehe. Ich wünsche mir, zumindest etwas Zeit mit ihm zu verbringen. Gerne nach Feierabend, wenn das Kind schläft. Auch seinen Sohn möchte ich besser kennenlernen. Ich wäre gerne bei einem Ausflug dabei oder würde gerne mit ihm malen und basteln, das macht sein Vater nämlich gar nicht gerne mit ihm. Seine Mutter will ich nicht ersetzen, aber eine Freundin und Ansprechpartnerin werden. Und für seinen Vater eine Stütze, da er sonst niemanden mehr hat, auf den er sich verlassen kann. Nun meine Frage an euch: Denkt ihr, dass ich meinem Partner momentan eventuell mehr schade, als helfe? Dass er sich zusätzlich zum stressigen Alltag mit Kind nicht noch mit einer Frau beschäftigen kann? Oder denkt ihr, dass er meine Zuneigung doch gebrauchen kann? Würdet ihr mir raten, mich in seinem Interesse besser zu trennen, um ihm Ruhe zu gönnen? Oder soll ich mich einfach nur ein halbes Jahr zurückziehen, wie es mir eine Freundin geraten hat? Laut einer Freundin wünscht mein Partner sich die Beziehung mit mir, wird es aber niemals hinbekommen, sie auch zu führen. Hat sie Recht? Er selbst sagt, dass wir es schaffen, dass er mein Engagement schätzt und meine Anwesenheit genießt. Er redete davon, meine Mutter kennenzulernen und überlegt, wie man die nächsten Treffen mit seinem Sohn angehen könnte. Ich habe aber Angst, dass er sich das alles nur einredet und ich ihn nur zusätzlich belaste... Bitte helft mir, denn ich will die Situation für alle Beteiligten nicht unnötig erschweren. Danke.
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