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lori_a

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Über lori_a

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    Sozialarbeiter

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    bunt
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  1. Hallo Berta, ich habe die Zeit genutzt und viel mitgelesen die Tage. Danke an dieser Stelle an dich. Zu lesen was du zu anderen geraten hast und auch deine Antwort hier zu lesen hilft mir, auch wenn ich mich zu Beginn daran gerieben habe. So ist es eben nicht gewesen. ... Das mit der Ex-Affäre und dem treffen wäre okay gewesen. Lieber, er hätte es mir erzählt irgendwann. Wir haben uns bis dato alles erzählt und ich fand es schwach mir das vorzuenthalten aus der Angst heraus, mich verlieren zu können. Ich muss zugeben, dass ich darauf zu emotional reagiert habe. Das habe ich als meinen eigenen Anteil zurückgenommen. Wir haben darüber gesprochen und ich habe mich dafür entschuldigt. Ich habe ihm erklärt, warum ich so reagiert habe und dass ich nicht wusste, das so viel alter Kram noch in mir steckt... - Und ich sehr genau weiß, dass das meine Sache ist und nicht seine. Danach hat er fremdgeknutscht. Aber das ist auch alles egal. Jetzt. Ich habe mich langsam wieder geerdet, komme wieder bei mir an. Die letzten Wochen waren rough für mich aber scheinbar wichtig. Ich habe viel über mich selbst gelernt. Vor allem wie viel kindliche Verletztheit trotz allem noch in mir steckt. Meine Verletztheit. Meine Aufgabe. Und ich bin fast ein bisschen dankbar dafür. Mal mehr, mal weniger. Die letzten Tage zumindest mehr Stunden am Tag im Frieden damit als im Unfrieden. Ich habe entschieden, wieder bei mir zu bleiben. Mir kommt es auch fast logisch vor, dass es so kommen musste. Ich hab mich die ganze Zeit davor in dieser Beziehung kein bisschen selbst verloren gefühlt. Sie kam mir ausgeglichen vor. Ich habe mich in ihr als frei wahrgenommen und angenommen als der Mensch, der ich bin, geschätzt gewusst. Ich wahr ehrlich und hab blank gezogen. Wer ich bin. Wie ich bin. Warum ich bin wie ich bin. Wie ich lebe. Ich habe nichts davon verheimlicht und es war ein gutes Gefühl, dass es so funktioniert.... Und dann hat sich auch ein wenig meine Situation verändert. Mein Leben aufgelöst, weil das Studium nunmal dem Ende zugeht. Meine Mama neue Metastasen. Whatever. Ich habe mir Sicherheit gewünscht, habe dem natürlichen Verlauf beschleunigen wollen. Einen Sog erzeugt. Und siehe da, das Leben schickt mich wieder alleine auf die Reise, um mich lernen zu lassen, dass ich das alles vielleicht auch nicht brauche. Diese Sicherheit, die ich doch nur in mir selbst finden kann. Bin gespannt auf die nächste Lektion. Oder eben die nächste Runde um den immergleichen Grundkonflikt. Das Leben hält ja gewöhnlich so einiges parat! ;-) Und nun? Ich weiß nicht, was gerade zwischen uns ist. Das ist auch vielleicht nicht so wichtig. Er hat gerade Stress, weil er im Ausland kommende Woche Vorlesungen hält. Und ich habe aufgehört darauf zu warten, etwas zu hören. Seit ich akzeptiert habe, dass es nun so ist und diese "Unsicherheit" aushalten kann, geht es bergauf und alles scheint wieder seinen gewohnten Gang zu gehen. Natürlich mit den üblichen Mal-besser-mal-schlechters, aber ich denke unterm Strich bin ich bereit dazu loszulassen (was dumm klingt, weil er immer frei war und sein wird). Besser formuliert wäre wohl: Ihn nicht zu brauchen um zufrieden zu sein. In mir hat es das Toben aufgehört und das ist gut. Vielleicht finden wir uns wieder, vielleicht auch nicht. Aber unter keinen Umständen möchte ich (vor allem für mich) so unglaublich voll Drama sein, wie ich es die letzten Wochen war. Verrückt, denn ich dachte die Zeiten wären vorbei. Die ein oder andere Gefühlswallung hingegen wird bestimmt noch kommen. Dann braucht es wieder Anstoß, Reibereien und Meinungen. Dafür danke ich euch allen! Warm warm warm Lori
  2. Ja. Das hat er natürlich gewusst. Er kennt meine ganze Geschichte ebenso wie ich seine kenne. Etwas anderes könnte ich mir auch nicht mehr in einer Beziehung vorstellen. Ja. Ich bin mir da im Nachhinein nicht so sicher. Ich hab nunmal meine Sachen gepackt und bin drei Tage nicht ans Telefon gegangen, nachdem ich ihm eine Nachricht geschrieben hatte, dass mich das verletzt hat. Würde ich so vielleicht gerade nicht noch mal machen, aber wir kamen wie gesagt nach drei Wochen innigsten Urlaub nach Hause und ich hab das dann nicht gepackt. Er hatte mir das so erklärt: Er wollte mich nicht wegen sowas verlieren, aber es war ihm wichtig das sauber abzuschließen (ging wohl lange). Wie gesagt, ich finde es ja an sich nicht schlimm, aber ich habe es nicht gewusst. Ich denke es würde ihn nicht stören. Oder zumindest nicht lange. Da ist er schon sehr fair. Ich denke es würde ihn nur stören, wenn ich ihn emotional betrügen würde. Mag verrückt klingen, aber ja, das ist die Art vorerst. Wir kennen uns jetzt ein dreiviertel Jahr. Da finde ich hat jeder ein Recht ein eigenes Leben zu behalten. Ich will ja meines auch behalten. Wegen zuspät kommen. Naja, das kriegt er einfach nicht gebacken. Genauso wie ich oft auch. Das ist aber nichts persönliches und ich hatte immer das Gefühl er hat sich hart bemüht. Wir haben einfach sehr ähnliche Macken, deshalb nein, es hat mich nicht gestört. Ja, das finde ich allerdings auch! Es ist einfach kacke. Das einzig gute daran ist, dass er es mir umstandslos gesagt hat. Für ihn bedeutet das scheinbar nunmal wirklich nichts. Für mich schon. Ich war mir davor nicht ganz so sicher. - Nun weiß ich es ganz bestimmt. Immerhin das! Es tat ihm auch sehr leid, als er gemerkt hat, was das mit mir anstellt und wie ich darauf reagiere. Nur zurückdrehen kann man die Dinge eben nicht. Ich kann mir gut vorstellen, was der Unterschied zwischen einer Arbeits- und einer Ankommenbeziehung ist. Bis vor kurzem dachte ich angekommen zu sein. Ich finde es okay, hin und wieder mal an einer Beziehung zu arbeiten. Wir alle haben ja auch was davon, un aneinander abzuschleifen. Aber auf Dauer fehlt mir dazu die Motivation. Ja. Ich habe viele tolle Freunde und ein klasse Netzwerk. Eben bin ich in einer fremden Stadt, was es ein bisschen schwer macht. Aber ich bin ja wieder im Frühling näher an meinem Umfeld. Auch wegen meiner Mama, oder vor allem wegen meiner Mama. Ein Plan B ist immer gut. Ich plädiere für verrückte Katzenlady. Hehe. Nein. Ich weiß sehr wohl, dass das Leben immer weiter geht. Es wäre nicht meine erste Trennung und auch so bin ich im Grunde ein ganz optimistischer Mensch, der schon auch weiß, wann er nach Hilfe von außen fragen muss! Das ist eine sehr gute Frage! ... Im Endeffekt hat er mir von vorne herein kommuniziert, dass es bei mir anders ist. Sonst hätte ich mich wohl nie auf den Kerl eingelassen. Aber weil wir uns so unglaublich ähnlich sind und echt ne gute Verbindung zueinander haben - und ohne die ganze rosarote Mistbrille: Ich hab noch nie jemanden getroffen, der mir so verdammt ähnlich ist - habe ich es einfach getan und bisher nie bereut. Ich weiß, dass damit eine gewisse Unsicherheit einher geht (wenn er das zuvor nicht auf die Reihe bekommen hat warum sollte er es nun?), aber ich hab mich bis dahin nicht unsicher gefühlt. Ganz im Gegenteil. Ich habe mich absolut aufgehoben gefühlt. Ja. Ich liebe diesen Menschen. Daran wird sich auch sicherlich so schnell nichts ändern. Ich will ihm noch eine Chance geben, weil ich es schade fände, es einfach wegzuwerfen (eine Chance meint damit auch wirklich nur eine Chance). Nur stolper ich gerade über meine eigenen Gefühle und habe sie nicht unter kontrolle. @Black Swan Ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, dass meine eigenen Gefühle und Verletzungen meine Sache sind und das nur ich alleine für sie verantwortlich bin. Nur wenn du die Gefühle deines Partners kennst, kannst du sie nicht ein bisschen nachsehen oder ihm helfen dabei mit ihnen klar zu kommen? Ich bedanke mich bei euch!
  3. Hallo Minusch, und erstmal vielen, vielen lieben Dank für dein Mitgefühl (das tut gerade sehr gut) und deinen Input. Ja, wir haben schon sehr ehrlich darüber gesprochen und ich habe nicht das Gefühl, dass ich ihm irgendetwas von meinen Gefühlen vorenthalten hätte. Er ist in der Beziehung auch anders als ich. Körperliche Treue bedeutet ihm nicht viel. Er weiß aber auch von mir, dass es mir das wohl tut (ich habe als wir uns kennengelernt haben sehr lange darüber nachgedacht, ob ich ihm diesbezüglich seine "Freiheit" schenken kann) und gerade im Moment will ich auf jedenfall momogam sein. Ich weiß, dass das bei mir viele Gefühle aufwirbeln würde und ich weiß auch, dass ich gerade keine Energie dazu hab, mich mit ihnen zu beschäftigen. Das weiß er aber alles von mir und hat auch "eingewilligt" gehabt. Er meint immer, dass ich mir das nicht vorstellen kann, aber die Fremdknutscherei ja nichts mit den Gefühlen für mich zu tun hatte. Ich bin mir da aber nicht so sicher, es war das erste mal, dass es bei uns gekriselt hat und dann sowas. Ich habe aber auch kein Recht, seine Gefühle zu analysieren oder ihm Beweggründe zu unterstellen. Also nehme ich es mal so hin. Insgemsamt ist es so, dass er einmal eine lange Beziehung hatte, verletzt wurde und seitdem eigentlich nur Affären hatte und sich nicht wieder fest gebunden hat. Das darf man sich nicht falsch vorstellen. Er ist ein sehr liebevoller Mensch und würde nicht wirklich jemanden ausnutzen. All die Frauen mochte er auch sehr gerne und ich denke, er hat auch dazu gestanden. Nur eben voll drauf einlassen konnte oder wollte er sich nicht. Ich hab das gewusst und habe ihm trotzdem vertraut. Alles hat sich echt und richtig angefühlt und wir haben viel gesprochen und waren uns einig, dass wir es "ernst" meinen. Ich kann ihn zu einem Teil auch gut verstehen. Ich selbst wurde mal sehr verletzt (als ich 18 war, ist mein damaliger Freund zu tode gekommen). Ich habe ihn nie verurteilt. Aber deshalb war ich auch so verletzt, dass er mir das mit dem Besuch der Exaffäre (auch dahin fährt man fünf Stunden also nicht einfach mal so einen Kaffee) gesagt hat. Eben weil ich oder ich denke auch wir immer ehrlich waren. Ich habe lange Verständnis gehabt, weil es ja normal ist sich nicht von 0 auf 100 aufeinander einzulassen. Und das wichtige ist ich habe mich immer wohl damit gefühlt. Nach unserem Urlaub hatte ich das Gefühl wir sind beieinander angekommen. Deshalb tat es ja auch weh... Hallo tobe und danke auch an dich und vor allem auch für die Wünsche für meine Mama! Das ist sehr, sehr lieb von dir! Ja. Ich wollte diese Beziehung und diesen Menschen! Von ganzen Herzen. Ich hab mir nichts zu schulden kommen lassen. Das war der Mensch, der mich glücklich gemacht hat. Und ich hatte Vertrauen. Nun. Ob ich die Beziehung immer noch von ganzen Herzen will? Ich denke ja. Aber ich habe auch Angst. Leider habe ich die Erfahrungen gemacht, dass es selten besser wird und jemand das nächte und nächste und nächste tun wird. Das macht mir sehr viel Angst. Ich hab mir mal selbst versprochen nicht noch einmal in einer destruktiven Beziehung zu landen. Das hatte ich auch schon mal und ich hab viel gelernt. Mich selbst zu mögen. Mein Leben war auch vor ihm glücklich. Ich habe diesen Menschen zugelassen, weil ich es wollte und ich ihn wollte. Also ja, ich will sie wieder die Beziehung. Nur möchte ich ihn dazu nicht "zwingen". Er muss genauso wie ich das wollen. Sonst machen Beziehungen nunmal keinen Sinn. Und ich glaube das weiß er gerade selbst nicht. Ich weiß nicht genau, was ihn unsicher gemacht hat. Ich will darüber auch nicht urteilen. Er hat mir nur zu verstehen gegeben, dass er nicht weiß, ob er dazu bereit ist. Er schrieb mir in einem Brief, dass er immer dachte JA und JA und JA und JA und sich immer weiter darauf eingelassen hat. Mein emotionaler Ausbruch hat ihm dann wohl "zugesetzt". Und ja, irgendwann hat er mir auch gesagt, dass sie geknutscht haben. Wir kannten uns da drei Wochen. Weiß nicht, was ich davon halten soll.... Hallo Black_Swan, danke auch für deinen Input, wenngleich der einen ganz anderen Tonus hat. Ich bin dir trotzdem dankbar! Ich weiß sehr wohl, was du mir damit sagen willst. Zuerst war mein Traummann wohl mein Traummann, weil er meine Hobbies teilt, aufgrund seiner Geschichte meine nachvollziehen kann und dieselben Menschen mag. Ich denke, er ist einer der ganz wenigen Männer, die ich wirklich geliebt habe. Einfach so. Ich war davor nie prinzessig, denke ich (auch wenn ich Prinzessigkeit von mir selbst auch mal kannte ). Ich hab ihm seine Fehler gelassen (sich manchmal tagelang nicht melden, immer mindestens ne Stunde zuspät kommen, gerne flirten, seine Exfreundin, die immer noch in seinem sozialen Umfeld schwirrt und von der mir stäändig jemand was erzählt). Es hat mich nie gestört, weil ich selbst ein Leben habe, gerne mal zu spät komme, flirte und auch eine Geschichte vor ihm habe. Es hat mich auch nicht gestört, weil ich es ganz einfach nicht schlimm finde. Aber ich hatte ihn gebeten körperlich treu zu bleiben und das war mir wichtig. So. Jetzt weißt dus. Ich war nie sauer in einem halben Jahr, nie unglücklich, nie gemein... Genau deshalb ist er mein Traummann gewesen, weil ich mich so selbst nicht ausstehen kann und keinen Bock auf Stress in Beziehungen mehr habe (es gibt bessere Dinge im Leben, als es sich gegenseitig schwer zu machen). Diese Leichtigkeit ist jetzt weg, deshalb wollte ich ja ursprünglich gehen. Weil ich Angst habe die Spirale nicht mehr zu stoppen. Nicht mehr zurückzufinden in mein leichtes Ich. Und er wollte, dass ich bleibe. Mal schreibt er, dass er es kann, mal kommt nichts. Ich weiß es nicht.... Aber was ist bei dir passiert, dass du so "prinzessinnenfeindlich" geworden bist? Euch allen wärmste Grüße, Laura
  4. Hallo ihr Lieben da draußen! Mein erster Eintrag in diesem Forum, ich bin ein bisschen aufgeregt. Aber ich komme alleine einfach nicht mehr weiter, mein Herz schmerzt und ich fühle mich super einsam in einer neuen Stadt. Außerdem habe ich mir mal versprochen, dass ich mir Hilfe hole, falls ich nicht mehr alleine weiter weiß. Das ist jetzt soweit: Ich habe zum Frühling einen Mann kennengelernt und nicht irgendeinen, sondern meinen absoluten Traum und eigentlich hat sich bis vor Kurzem alles ziemlich perfekt angefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass wir uns auf allen Ebenen ähneln und uns wichtig sind und ich hätte bis vor einem Monat im Traum nicht daran gedacht, dass das alles so schnell bergab gehen könnte. Doch das kam: Nachdem wir drei Wochen sehr innig mit dem Auto in Spanien unterwegs waren, habe ich durch Zufall herausgefunden, dass er nachdem wir uns ganz kurz kannten sich noch einmal mit einer Exaffäre getroffen hatte und es mir nie erzählt hatte. Ich war so schockiert, dass ich wärend er in der Arbeit war einfach meine Sachen gepackt habe und gegangen bin. - Ich hatte einmal eine lange Beziehung in der ich belogen und betrogen wurde. Ich hatte mir selbst versprochen, dass ich das nie wieder mitmache und nachdem wir immer ehrlich miteinander umgegangen sind, habe ich das nunmal als völligen Verrat empfunden (nicht, dass er da war, sondern dass er es mir danach nie erzählt hat). Er hat das überhaupt nicht verstanden und mich angerufen und mir geschrieben. Aus seinen Nachrichten konnte ich aber auch nicht schließen, dass er selbst das schlimm findet oder das es ihm leid tut, dass es mir weh getan hat. Das war der Auslöser würde ich sagen. Mein Vertrauen war angeknackst und seines auch. Wir haben uns nach dem Vorfall ein paar Tage später wieder versöhnt und ich habe eingeräumt, dass ich vielleicht ein bisschen übertrieben reagiert habe. Dennoch, danach war es nichtmehr dasselbe. Ich habe gespürt, dass er sich von mir zurückzieht. Wir haben uns dann noch ein Wochenende drauf gesehen und dann habe ich auch wieder unter der Woche nichts mehr von ihm gehört, was mich geärgert hat, weil klar war, dass wir nur noch eines haben und uns sonst eine zeitlang nicht sehen können wegen Arbeit (wir wohnen ca. 250 km auseinander). Außerdem war bei mir in der Zeit gerade auch einiges los: Ich habe mein Leben an meinen Studienort aufgelöst und bin jetzt für ein Praktikum in Berlin und meiner Mama ging es in der Zeit besonders übel (sie hat Lungenkrebs). Kurz: Ich war eh schon enttäuscht und hatte das Gefühl, dass er nicht auf mich achtet. Dann kam noch dazu, dass er mir gebeichtet hat, dass er just an diesem Wochenende fremdgeknutscht hat. Bis dahin hatte ich mich in der Beziehung emotional immer "unter Kontrolle", das heißt ich kam nie an den Punkt, an dem es sich für mich richtig schlimm angefühlt hat. Bis dahin eben. Ich hab im Telefonat gesagt, dass ich das nicht kann und nicht in meinem Leben möchte und mir das energetisch gerade auch nicht leisten kann, weil mein Leben momentan kompliziert genug ist. Ich hab aufgelegt und somit Schluss gemacht. Das konnte er dann nicht ertragen und hat mich tagelang angerufen und mir Briefe in den Briefkasten geworfen (extra die ganzen Kilometer zu mir gefahren) und geschrieben. Ich bin dann irgendwann weich geworden und meinte wir können noch eine Chance haben, aber ich brauche Zeit, um das alles zu verarbeiten. Seitdem ist entsetzlich der Wurm drin. Ich komme aus meiner Verletzung nicht heraus und er wird immer unsicherer. Nun meint er, dass eine Seite wirklich viel Bock hat es richtig mit mir zu probieren und die andere Angst hat, nicht bereit für mich zu sein. Uns beiden wurde schon entsetzlich weh getan und wir wissen das vom jeweils anderen... Was meint ihr dazu? Gibt es aus eurer Erfahrung Wege zurück zu einer soliden Basis? Was habt ihr getan, als eure Beziehungen einfach in eine schreckliche Abwärtsspirale gerutscht sind und ihr euch machtlos gefühlt habt, dagegen anzukommen? Ganz warm, Lori
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