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Tsunade

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Über Tsunade

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    Seelenklempner

Zusätzliche Angaben

  • Charakter
    Verspielt, humorvoll, sportlich, chaotisch, intelligen aber manchmal auch strunz dämlich ^^
  • Geschlecht
    weiblich
  • Status
    keine Angabe
  • Über Dich
    anders gleich

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  1. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Mooooment, wer sagt denn, dass ich eine Beziehung möchte? Sicher nichts monogames (auch wenn ich momentan nur noch auf ihn Lust habe... aber das word ja auch nicht ewigs so sein) und wenn dann eine mit minimalen Verpflichtungen. Also das aktuelle Setting so wie wir es jetzt haben passt mir ziemlich gut Um mich muss man sich auch nicht extra bemühen. Entweder passts oder nicht. Nichts schlimmeres, als wenn Mann sich extra bemüht und mir da Rosenblätter oder so ein Zeug ums Bett streut und mich auf Händen tragen will, oder noch schlimmer, mir was vorspielt, unbedingt seine Schoggiseite mir präsentieren will, mir bewiesen will, was für ein toller Typ er ist ect... Boah ne, da bin ich dann die erste, die das Weite sucht. Das war bei ihm anders. Er zeigte sich mir von Anfang an natürlich. Er ist autentisch, kennt seine Fehler und hat nicht das Bedürfnis, diese extra zu kaschieren. Sicher ein Punkt warum ich mich in ihn überhaupt verlieben konnte. Auch das ich Luft zum atmen habe, er mich so nimt wie ich bin, mir keinen Druck macht (weil ich zB nicht immer soviel Zeit habe und mein Leben sonst noch lebe) sicher auch ein wichtiger Punkt, warum sich mein Herz für ihn so stark öffnen konnte, wie sich bei mir sonst noch kaum mein Herz so öffnen liess... Und dann noch der phänomenale Sex... Also eigentlich bin ich die, die im Schlaraffenland unterwegs ist . Mich stört nur, dass er nicht ganz die gleichen Gefühle für mich hat, wie ich sie habe. Das mir manchmal die Nähe gefehlt hat, wenn ich bei ihm war. Wobei das mit der Nähe mitlerweile ziemlich da angekommen ist, wie ich meine Bedürfnisse habe. Ich bin eigentlich ziemlich glücklich damit. Klar, manchmal bin ich etwas verunsichert, und dieses Fixieren auf „er liebt mich nicht so wie ich ihn liebe“ ist völlig dumm und hat wohl immer noch mit mir und meinem Selbstwertgefühl zu tun, dass ich das noch nicht immer ganz so hinnehmen kann. Es müsste mich ja eigentlich nicht sonderlich kratzen weil alles andere so ja stimmt... Hier im Forum zeige ich natürlich immer meine etwas verzweifelte Seite, wenn ich mal wieder etwas haddere. Aber das ist ja nicht der Dauerzustand in dem ich drin bin. Für mich ist das alles eine ganz neue Erfahrung. Ich habe Gefühle die auch noch beständig da sind, dass kenne ich so nicht. Ich habe etwas mit jemandem, dass grundsätzlich angenehm unkompliziert ist, auch das kenne ich so nicht. Ich bin einfach auch etwas überfordert, weil alles so neu ist für mich und ich nicht recht weiss, was das alles bedeutet und wo die Reise hingeht. Omg, das klingt ja übel ^^ Ich fühle mich definitiv nicht verpflichtet, ihm seine Defizite zu nehmen. Ich biete ihm Liebe an, ja aber auch nur weil die eben da ist. Bei meinem besten Freund ist die ja nicht da, da kann ich also selber nicht viel machen als ihm immer wieder ein Ohr zu leihen und ihn aufzumuntern wenn er mal wieder im Tal der Tränen ist. Und ja, da leide ich natürlich mit. Ich stell mir das schrecklich vor, Bedürfnisse zu haben die über eine so lange Zeit nie gestillt werden. Da habe ich wirklich Mitleid. Bei meinem Typen ist es so, dass er mir auch leid tut ja. Aber ich kann ihm da auch nicht helfen. Das sind Dinge, die man nur selber bei sich lösen kann. Da kann ich nochsoviel Liebe geben und zeigen, dass nützt alles nichts, wenn man nicht bereit ist dazu und die Angst vor Verletzungen alle möglichen Gefühle blockiert. Ich kann nur Geduld haben und dann mal schauen, wie es sich entwikelt. Vielleicht bin ich eben auch nicht die Richtige um diesen Knopf zu lösen, weil ich selber ja auch nichts Sicheres bieten kann/will (Stichwort Monogamie).
  2. Weil du Angst hast verletzt zu werden, oder? Wer wird schon gerne verletzt... Aber nichts zu riskieren und alleine zu bleiben macht dich offensichtlich doch auch nicht glücklich. Aber gut, so hast du die scheinbare Kontrolle darüber (ich schreibe extra scheinbar, weil eigentlich nur noch deine Angst Kontrolle verübt). Sich der Liebe hinzugeben, birgt immer Risiken, aber es bietet auch Chancen auch wenn der andere das Licht wieder abschalten kann (was du ja auch jeder Zeit machen kannst). Kontrolle gibt es da definitiv keine, das musst du lernen zu akzeptieren aber auch ohne diese Kontrolle kann man mit dieser Unsicherheit gut leben lernen. Das braucht natürlich Zeit und Geduld und eine Portion Mut zum ersten Schritt. Nim dir diese Zeit und mache dir keinen unnötigen Druck.
  3. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Ja, könnte man tatsächlich auch so sehen. Aber ich glaube ihm das, weil er schon öfters den Wunsch geäussert hat, mich mehr sehen zu wollen. Erst kürzlich sagte er mir, dass er es schöner finden würde, wenn ich an den einen Wochenende (meist all zwei Wochen weil ich sonst meine kleine Tochter betreuen muss, was eben auch unter der Woche der Fall ist und es mir darum auch kaum möglich ist ihn eine Woche lang zu treffen) schon Freitag Abends kommen könnte oder er zu mir. Da war ich dann aber die, die abblockte, weil ich hab an dem Abend meinen Bandabend und der kommt seit der Trennung zu meinem Ex wegen der Betreuungslage schon sonst zu kurz und der ist mir eben schon auch wichtig... Vielleicht war dieses nachgeschobene „Aber du hast ja keine Zeit“ auch so eine Reaktion darauf... Ich hab eben wirklich nur wenig Zeit. Ich habe eine Tochter, mache nebenbei die zweitwegmatura, habe zwei Hobbies und ja, all das kann ich auch nicht einfach so aufgeben, weil mir das all die Jahre viel Halt und Kraft gegeben hat und solange ich bezüglich ihm nicht so sicher bin, mache ich da auch keine all zu groben Abstrichen. ich nehme es mal in Kauf auf eine Prüfung weniger zu lernen oder wirklich mal einen Bandabend sausen zu lassen, aber mehr geht nicht. Darum glaube ich, dass dieses „du hast keine Zeit“ nicht als Ausrede zu verstehen ist. Das könnte so sein. Ach Mensch... Das meine ich aber wirklich so. Mein bester Freund hat auch so seine Probleme mit Frauen und es tut mir immer unendlich weh zu sehen, wie er darunter leidet und wie eben auch er versucht einfach seine Gefühle und Bedürfnisse abzuschalten. Darum wünsche ich das wirklich niemandem und auch wenn mir natürlich der Gedanke schmerzt dass er diese Liebe vielleicht irgendwann von jemand anderes annehmen kann, so wünsche ich ihm das einfach auch unabhänig von meiner Person. Nein eigentlich erstaunt mich das wirklich nicht. Ich habe ihn ja auch nicht aufgefordert da Stellung zu beziehen. Weil ich auch weiss, dass da nichts klares in die oder in die andere Richtung von ihm kommen würde. Ich wollte nur, dass er das weiss weil so klar habe ich ihm das noch nie gesagt. Aber gezeigt... Vielleicht ist das wirklich so und er hat es einfach nur so gesagt. Wobei ich ihn eigentlich anders kenne und einschätze. Er ist nicht umbedingt der Typ, der mir was sagt nur um mich hinzuhalten. Er ist da eigentlich immer sehr ehrlich... Eine stetige Steigerung der Nähe, die er mir von sich aus zeigt. Am Anfang wollte er nichtmal kuscheln nach dem Sex. Keine Nähe, nichts. Das ist heute um Welten anders und es zeigt sich von Mal zu Mal mehr. Vor ca. zwei Wochen habe ich hier zB mal geschrieben, dass ich mir wünschen würde, dass er mich mehr von sich aus küsst. Lustigerweise hat er mich dann an den letzten beiden Wochenende immer wieder von sich aus geküsst. Ich habe diesen Wunsch nie bei ihm geäussert. Nicht mal angedeutet. (und ich hoffe jetzt mal nicht, dass er hier mitliest ). Das kam von ihm aus und solche Beispiele und kleine Schritte gab es viele in den letzten Monaten so dass ich schon immer mehr das Gegühl bekomme, da ist auch von ihm her mehr da und ich brauche einfach nur mehr Geduld und Zuversicht bis er sich mir ganz öffnen mag. Aber vielleicht mache ich mir auch wirklich nur was vor . Man, verliebtsein (nein, eben mehr) ist mühsam. Bringt mich schon etwas aus dem Konzept das Ganze. Bin irgendwie überfordert und weiss nicht, wie ich das alles wirklich sehen soll...
  4. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Jap, da hat jemand Scheu vor einer Konfrontation, nämlich ich. Muss erwas ausholen. Wir hatten zwei schöne und auch intensive Tage, viel Nähe, viel gekuschelt und hatten viel Spass zusammen... Also auf einigen Ebene scheint vieles klar zu sein. Nur konkrete klare Worte fallen kaum. Also nicht wie sehr ich ihn liebe und von ihm kommt da natürlich auch nichts. Ich habe mir für dieses Wochenende vorgenommen, meine starken Gefühle für ihn in Wort zu offenbaren und ihn fragen wie es denn bei ihm in der zwischenzeit so aussieht? Naja, er hat mir ja schon vor einigen Wochen dazu was gesagt, aber in der Zwischenzeit kam da bei den Treffs immer mehr Nähe und Geborgenheit von ihm dazu. Das tut mir natürlich sehr gut und es fühlt sich sehr schön an. Trozdem bin ich eben immer noch verunsichert... Irgendwie komm ich mir da auch dumm vor. Lege soviel Wert auf Worte obwohl doch die Taten eine immer klarere Sprache sprechen. Nun gut, weil alles so schön war, habe ich es während des Treffens nicht geschafft, in diesem Punkt das Wort richtig zu ergreiffen (also anständig durch die Küche zu wirbeln ). Kurz vor dem Abschied habe ich ihm gesagt wie sehr ich ihn vermissen werde und dass ich diese Abschiede immer mehr hasse. Den genauen Verlauf des kurzen Gespräches kann ich jetzt nicht 1:1 wiedergeben, aber was mich dann stark zum Nachdenken gebracht hat war seine Aussage (das Ei das er gelegt hat), dass er seit zwei Jahren kein Bedürfniss nach Liebe hat. Er habe sehr lange Liebe wollen, aber nie bekommen und nun sei es so einfacher für ihn. Zuhause habe ich ihm dann eine SMS geschrieben, dass mir das für ihn leid tue und ich für ihn hoffe, dass er irgendwann Liebe wieder zulassen kann, wenn nicht bei mir dann bei jemand anderem und er ein toller Mensch sei, der es verdient hat Liebe zu erfahren... Ich habe ihm dann auch geschrieben, dass für mich die Situation immer noch nicht so einfach sei und es mir schwer fällt, dass wenn ich ihm sage, dass ich ihn vermissen werde von ihm dann keine Reaktion kommt. Er soll einfach wissen, dass ich sehr starke Gefühle für ihn habe und das diese über das gewöhnliche Verliebtsein hinaus gehen. Das der Inhalt der SMS. Mitlerweile hat er zurückgeschrieben. Er ging nicht wirklich auf das wesentliche ein. Auser das ihm das Wochenende auch sehr gefallen hat, aber es ihm momentan nicht so gut geht (er steht wegen des Studiums unter Stress). In einer weiteren SMS kam aber auch, dass er mich auch vermisse wenn wir uns nicht sehen. Er hat mir auch gesagt, er würde gerne mit mir mal eine ganze Woche verbringen, aber leider geht das ja nicht, weil ich nicht die Zeit habe (was so auch stimmt) und er auch nicht soviel. Wir hoffen auf den Sommer Und wenn ich das alles so mir nochmals durch den Kopf gehen lasse, dann sehe ich wo das Problem liegt. Bei meiner Ungeduld und bei meiner Unsicherheit, die ich wegen ein paar dummen Aussagen (Traumfrau) oder das ein oder andere Verhalten völlig überinterpretiere. Ich sollte den Fokus endlich auf das andere legen. Klar hat alles mal etwas undeutlicher angefangen, er ist ja nicht der Einfachste in solchen Dingen und ich auch nicht, aber die stetige Entwiklung zeigt mitlerweile ein ganz anderes Bild. Ich frage mich, warum kann ich dass noch nicht so deutlich sehen, warum habe ich immer noch Angst und bin verunsicher? (Eiere so rum (von da kommt das mit den Eiern ))
  5. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Stimmt, mit viel Zuversicht lässt sich auch ne schmutzige Küche aushalten... Grundsätzlich kocht sowohl er als auch ich unsere Menues nur seine Gerichte tischt er manchmal etwas gar lauwarm auf so, dass es mir auf den Magen schlagen kann. Der Griff nach einem wärmenden Schnaps ist dann recht verlockend, aber nicht vernünftig, da der den Magen noch mehr in Mittleidenschaft ziehen kann... Also lass ich das und geh halt ab und zu mit grumelnden Magen schlafen. Heute hat er mir kurz vor dem Abschied noch ein Ei gelegt. Leider hatte ich da zuwenig Zeit, um es anständig zu verarbeiten. So habe ich das Ei nun per SMS versucht aufzuschlagen. Ich muss sagen, es ist noch schwirig so abzuschätzen, ob ich die Schüssel getroffen habe, oder ob es jetzt aufgeschlagen bei ihm auf dem Boden rum liegt... Bis jetzt warte ich noch auf einen Lagebericht des Ei’s von ihm. (omg, das klingt ja ) Aber eines ist klar; Humor hilft. Es schenkt mir einen gewissen Abstand und Lockerheit bei dem ganzen geeiere
  6. Einseitig, und jetzt tuts weh

    So, hier mein Bericht zu dem Eiergericht am Wochenende. Ich habe mich entschlossen, 3Minuten Eier zu machen. Da haut man nicht gleich alle Eier in eine Pfanne, sondern kann das Ganze leicht angehärtet auslöffeln. Die Gefahr so weniger eine emotionale Sauerei zu hinterlassen, war mit dieser Methode am geringsten. Bei zu starker Verarbeitung riskiert man auch, dass der weiche Kern plötzlich hart wie Stein wird... Mit viel Zuversicht gewürzt lies sich die Sauce im innern dann auch angenehm ausschlürfen, so dass mein Hunger gut gestillt werden konnte. Der Hunger hielt sich in Grenzen, so dass ich es auch geschafft habe, die alten gammligen Eier in den Müll zu werfen. Mein und sein Magen wurden von alten Eiern in der Vergangenheit schon zu arg strapaziert, so dass wir es beide bevorzugen Dinge zu verspeissen, die besser zu verdauen sind. Man muss zwar so etwas besser aufpassen, was man einkauft, die Zutatenauswahl beschränkt sich einwenig und das kostet alles etwas Zeit, aber doch lassen sich so fantastische Gerichte zaubern, wenn man etwas Übung hat. Man muss es nur wollen
  7. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Super, Danke für das tolle Rezept. Ich hab gerade bemerkt, dass Zuversicht ausgegangen ist. Muss ich umbedingt auf meine Einkaufsliste setzen und dann wirble ich am Wochenende mal anständig durch die Küche und zaubere uns ein leckeres Eiergericht
  8. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Ich mag Analorgien..ähm Analogien mein ich... Delfine mag ich auch. Du hast recht, eine nette Onellette wäre wohl das Beste. Man muss schon eine sinnvolle Verwendung für all die Eier, die hier so rumliegen, finden. Hast nen gutes Rezept dafür? Ach, die Traumfrau, die olle Pute... soll sie doch winken. Ich wink ihr dann mal zürück, mit nem Zaunpfahl im Notfall wenn mir ihr gewinke mal wieder zu sehr auf den Zeiger geht... Mit einer Lücke ein Loch stopfen... joa, auch interessant Aber irgendwie versuche ich genau das?... joa... verdammt...
  9. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Vielen Dank für deine bildreiche Antwort, die mir auch das ein oder andere Lächeln auf die Mundwinkel zauberte Also erstmal noch, nein konkrete Eigenschaften seiner Traumfrau hat er nicht bennant. Dieses Traumfraugespräch fand im Kontext wie er Beziehungen sieht statt. Er sagte, es würde ihn stören wenn jetzt die ultimative Traumfrau was von ihm will, da er überhaupt nicht bereit ist, eine tiefere Beziehung einzugehen. Er hat auch konkrete Vorstellungen wie so eine Beziehung aussieht und hat davon ein sehr negatives Bild. Kann ich sogar gut nachvollziehen, denn ich selber habe ja auch Mühe mit der Vorstellung, da plötzlich wieder jemanden 24h an 7Tagen um mich zu haben. Ich sehe das Thema Beziehung aber sicher flexiebler als er sprich, ich sehr da nicht nur schwarz oder weiss. Ich hätte Freude an einer unkomplizierten, unverbindlichen Konstelation, wo keiner das Gefühl haben muss, dem anderen besonders gerecht werden zu müssen, sondern man einfach so sein kann, wie man ist. Auch darum möchte ich ihm keinen Druck machen. Wenn er nicht immer die volle zärtlichkeit zeigen kann, dann soll das ok sein für mich. Ich mag ihn und ich will ihn nicht verbiegen und verändern. Natürlich bin aber auch ich so wie ich bin und kann/will mich auch nicht verbiegen. Wenn es mir mal zu wenig ist, oder ich Mühe habe, dann muss ich das wohl auch ansprechen können. Da muss ich sicher auch mich etwas mehr ins Zentrum nehmen. Die letzten Wochen gingen gut, es fühlte sich gelöst an, aber nun kommen eben wieder gewisse Gedanken hoch. Ich brauch mal wieder eine kurze Standortbestimmung und ich denke, die darf ich mir auch nehmen. Das ist zumindest nun ein Teilresultat aus diesem Rumeiern der letzten zwei Tagen Aber ich bin von deiner Antwort jetzt etwas abgeschweift. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich nur eine nette Lückenfüllerin bin. Hätte ich dieses Gefühl, dann würde ich das alles schon lange nicht mehr mitmachen. Dafür wäre ich mir auch zu schade und aus Erfahrung weiss ich, dass so meine Gefühle auch schnell weg wären. Es gibt eben auf der anderen Seite soviele Dinge und Signale, die mir ein anderes Gefühl geben. Er sagte mir ja auch, dass es ihn traurig machen würde, wenn ich plötzlich jemand anders finden würde und ihn nicht mehr sehen möchte. Das er auch Angst hat mich zu verliehren und das ich ihm sicher nicht egal bin. Dazu kommen etliche Momente auf physischer Ebene, die auch eine andere Sprache sprechen... Ich denke, ich bin manchmal nicht so klar, weil auch er nicht klar ist. Er sich vielleicht selber was vormacht, aus Angst vor etwas tieferem... Jetzt bin ich wieder auf der psychoanalytischen Ebene Ja natürlich kann dies auch täuschen, ich denke das darf ich nicht vergessen, um nicht Gefahr zu laufen, dass ich mir da was vormache. Das muss ich sicher immer wieder vorsichtig abwäägen. Aber nach allem was ich von ihm weiss und so wie ich ihn kenne, mit all dem was er durchgemacht hat, mit all dem was er über Beziehungen denkt, mit all der Angst und Unsicherheit, bin ich mit meiner Analyse wohl schon nicht soo weit von der Realität entfernt. Ich glaube, er mag mich sehr und zwar mehr als das es ihm lieb ist und das ist das Problem das eben auch mich verunsichert und immer wieder zum rumeiern verleiten wird... Ja und das ist sicher nicht gut. Da hilft wirklich nur die Vorgehensweise, dass ich auch mehr auf meine Eierschale schaue und gewisse Dinge anspreche weil es für mich wichtig und nötig ist. Nur so komme ich aus dieser mühsamen Konstelation raus. Der Ball ist da bei mir und somit liegt es in meiner Verantwortung den auch zu spielen. Nochmals vielen Dank für deinen Antwort. Es hilft mir einfach schon immer wieder, mich auszutauschen, wenn es mal wieder etwas unklar wird. Nur schon meine Ansichten und mein Denken schwarz auf weiss zu sehen hilft der Ordnung und die Inputs von anderen helfen mir Dinge aus anderen Persoektiven sehen zu können/müssen.
  10. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Ich bau mir da auch ein tolles psychoanalytisches Gerüst um ihn und um sein Verhalten/Äusserungen... Ist hald einfacher, als sich mit der Möglichkeit zu befassen, dass ich es eben einfach nicht für ihn bin, Punkt. (wo gibt es hier den Kopf an die Wandhau Smile??)
  11. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Hmm, gute Frage. Aber ganz ehrlich, will ich das überhaupt wissen?... Ich meine, was würde mir das schon nützen? Das so meine erste Überlegung. Auf der anderen Seite wäre es noch interessant zu wissen, welche Ansprüche er stellt. Ich denke da hat er ziemlich hohe. Er sagte ja bei dem Thema, die würde er eh nie finden und auch in seinem Umfeld käme ihm niemanden in den Sinn, der das sein könnte... Übertriebene Ansprüche aus Selbstschutz? So muss er ja nie etwas eingehen, weils ja eh nie die Traumfrau wäre... (und ich denke, soo ein schlechter Fang bin ich sicher auch nicht )
  12. Einseitig, und jetzt tuts weh

    Hallo zusammen Habe mal wieder das Bedürfnis, einbisschen zu reden/schreiben. Die letzten beiden Treffen, die es in der Zwischenzeit gab, waren schön und gemütlich. Ich kann sie sehr geniessen und bin im Grossen und Ganzen zufrieden. Bei den Treffen, die immer über eins bis zwei Tage/Nächte gehen, fühle ich mich sehr wohl um ihn. Ich sauge dann soviel wie möglich auf, komme mir vor, als wäre ich städig in einer Achtsamkeitsübung drin. Präge mir seine Berührungen ein, höre bewusst seinem Herzschlag zu wenn ich bei ihm liege, bin sehr im hier und jetzt wenn ich ihn berühre. Sobald die Treffen beendet sind, bin ich aber überhaupt nicht mehr im hier und jetzt sondern meine Gedanken schwenken ständig zu ihm. Mein erster Gedanke wenn ich aufwache gilt ihm (ausser ich habe verschlafen und muss mich arg beeilen :D), mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen gilt ihm... Wär ja alles schön und gut, eben voll verliebt... Aber irgendwie macht mir das auch etwas Sorgen. Ich empfinde diese Gefühle schon als extrem, eine zu starke Fixierung, die mich extrem verletzbar macht. Ich meine, ich kann mir momentan sehr sicher sein, dass das ganze noch länger laufen wird und doch verspüre ich eine Angst... Ihn zu verlieren, mich selber zu verlieren... Ich bin etwas übervordert mit diesen starken Gefühlen, die jetzt schon recht lange beständig anhalten. Ich weiss nicht sorecht, wie ich mit diesen umgehen soll. Ich war noch nie in solch einer Situation. Ich weiss manchmal auch nicht sorecht wohin ich mit all diesen Gefühlen soll. Wenn ich ihn treffe, dann kann ich zwar einen Teil davon abladen, aber danach bin ich wieder alleine mit diesen. Ich habe mir auch schon überlegt, dass diese Umstände der Grund dafür sein könnten, dass diese Gefühle sich so hartnäckig halten. Ich überlege mir, was wäre, wenn ich ihn fast jeden Tag sehen würde? Die Normalität und der Alltag würde wahrscheindlich einen Teil dieser Gefühle auffressen, oder ist er eben doch der eine, von dem ich immer glaubte dass es sowas gar nicht gibt, bei dem es eben doch nicht so wäre? Naja, bis zum jetztigen Zeitpunkt bleibt das alles Spekulation. Es ist nicht möglich, ihn so oft zu sehen um genau das herauszufinden wobei sich diese Situation im Herbst ändern wird... Davor habe ich auch schon etwas Angst, weil ich nicht weiss, wieviel Nähe er will, wieviel Nähe auch ich will... Und weil diese geographische oder Alltagsdistanz das was wir haben ja für mich auch ständig so intensiv macht... Ach ich merke, wie unklar und wiedersprüchlich es in mir ist... Und dann gibt es noch diesen Punkt der Ungleichheit. Die Distanz von ihm merke ich mal mehr mal weniger. Ich kann damit nun etwas besser umgehen, bin nicht gleich traurig, wenn ich sie mal wieder spüre. Habe mich ja auch bewusst darauf eingelassen und doch wünsche ich mir manchmal mehr Intensivität von ihm aus... Wobei die eben auch von seinem Charakter abhänig ist und er egal ob ich nun Traumfrau von ihm wäre oder nicht, er sich damit schwer tut. Also für seine Verhältnisse gibt er mir schon sehr viel... Ich merke eine dicke Mauer um ihn. Diese konnte ich ja schon etwas durchbrechen. Am Anfang zeigte er gar keine Annäherungsversuche von sich aus, heute ist das anders... Die Frage die ich mir stelle ist, wie weit kann ich durch diese Mauer überhaupt dringen und wo liegt das Maximum? Da wird wohl nur die Zeit eine Antwort finden und ich, ungeduldiger Mensch, werde stark in Geduld mich üben müssen und es ist überhaupt nicht gesagt, dass diese Geduld ihre Früchte tragen wird, so wie ich mir das, zugegebenermasse, wünsche. Ich würde manchmal gerne mehr mit ihm über meine Gefühle reden. Aber davor hüte ich mich. Ich will ihn nicht bedrängen, ihn in seiner komfortzone auch so gut es geht lassen. Für ihn ist es schwirig, sich darüber Gedanken zu machen, das will ich respektieren. Auch habe ich Angst, ihn dadurch zu bedrängen und ihn so zu verscheuchen... Vielleicht wäre es gar nicht so, dass hat sich ja auch beim letzten Mal gezeigt, als er mit Geduld und Verständnis auf mich einging, als ich ihn mit meinen Gefühlen konfrontiert habe... und natürlich habe ich auch Angst, dass bei solchen Gesprächen wieder etwas hervor kommt, dass mich wieder verletzen würde. Wobei bis jetzt gab es immer beides. Dinge die mich leer schlucken liessen aber auch Dinge die mir gut taten... Man, eiere ich rum. Ist ja nicht zum aushalten Das ist auch so ein Punkt, meine Gedanken zu dem Ganzen sind so verworren, dass ich mich gar nicht klar ausdrücken könnte. Warum also ein Gespräch suchen, bei dem ich sowiso nur rumeiere und mich in einem Satz 10x widersprechen könnte?... Das würde weder mir noch ihm was bringen... Ihr seht, eine verzwickte Situation und doch, es ist auch Tatsache, dass es mir sonst gut geht. Ich freue mich auf die Treffen mit ihm, ich geniesse diese unendlich, ich freue mich darüber, dass er sich mir auch etwas öffnen mag. Jetzt wäre es noch gut, wenn ich meine anderen, negativen und etwas verworrenen Gedanken sonst einfach abschalten könnte aber ok, das Leben ist kein Wunschkonzert und ich bin nunmal jemand, der sich gerne alles mögliche zerdenkt.
  13. Naja, dass sie selber hin und her schwankt (zumindest bis zum Zeitpunkt als sie Schlussgemacht hat) nehme ich aus der Tatsache raus, dass sie dir am Samstag Morgen noch gesagt hat, dass sie dich liebt und dass sie bei der Trennung selber auch geweint hat. So klar war/ist das bei ihr also auch nicht. Das es ihr jetzt besser geht, kann sein. Das hat sie ja vermutet. Geb ihr etwas Zeit, schau mal wie sie in der einen Ausbildungswoche auf dich reagiert (und du auf sie) und je nachdem macht es dann Sinn ein klärendes Gespräch zu fordern oder nicht.
  14. Das hätte gar nichts gebracht. Es war ok von dir, ihr den Abstand zugeben, den sie wollte und vielleicht auch brauchte. Die Kontaktsperre will sie, damit sie erstmal zur Ruhe kommt und somit die Sache vielleicht klarer sehen kann. So wie du das schilderst, ist es für sie gerade auch nicht einfach und sie schwankt zwischen weiter machen und Trennung. Wenn sie ständig Kontakt mit dir hat, dann kann sie so kein klares Bild bekommen. Zumindest vermute ich das so. War bei mir auch schon der Fall. Dabei geht es nicht darum, dass du ihr nicht wichtig bist, es geht darum, sich selber zu schützen und wenn sie dazu noch sagt, sie verliehre sich in der Beziehung zu sehr, dann muss sie vielleicht zuerst an ihrer Identitätssicherheit arbeiten, bevor sie überhaupt über eine längere Zeit beziehungsfähig sein kann. Mach dir nicht so ein Stress Es ist in der Phase völlig normal, dass du etwas hin und her gerissen bist. Da gibt es Momente, wo du dich schon stabiler und gut fühlst und dann werden wohl wieder momente kommen, wo du dich unendlich mies fühlst. Die Trennung ist ja noch nicht solange her, also ist das völlig normal und hat nichts mit verdrängen, sondern viel mehr mit verarbeiten zu tun. Lass dir Zeit und habe Geduld. In den nächsten Tagen/Wochen wird es immer wieder mal schmerzen. Versuche das zu akzeptieren. Das gehört zu einer Trennung einfach dazu, wenn eben noch Gefühle da waren.
  15. Psychische Störung

    Warum kannst du das überhaupt sehen? Lösch ihre Nummer auf dem Handy, entfreunde dich auf Facebook von ihr, schau, dass du nichts mehr von ihr siehst und hörst. Das muss man nicht jedem raten, aber dir, der schon über 1,5 Jahren noch nicht von ihr losgekommen ist, muss ich das. Die Orte wo ihr wart, habt ihr ja nicht für euch alleine gemietet, oder? Interpretier in solchen Sachen nicht zuviel hinein. Das macht einem nur verrückt. Ich ging auch an Orte, wo ich mit meinem Ex war. Das hat nicht all zuviel zu bedeuten ausser, dass man den Ort mag und das man über seinen Ex hinweg ist und zwar deutlich.
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