Habt ihr Erfahrung bei Alopezie bei der Frau (Minox, Fin, Xpecia)?

vupu

Member
Hi. Ich leide seit meiner Pubertät an männlichen Haarausfall, mir ist die Haarlinie zurück gegangen und ich bekam extreme Geheimratsecken. Meine Stirn war davor schon hoch aber nicht so wuchtig. Erst seit einigen Monaten fing ich an Minoxidil zu nehmen 2% dann 5% und hatte so wie es aussieht keine besonderen Erfolge. Manchmal glaube ich meine Haare wurde sogar noch dünner. Ein Shedding trat nicht ein dafür Nebenwirkungen wie Stiche an den Ellenbogen, einige dunkle Haare an den Wangen und Kinn, Blutflecken an der Iris im Auge, Wehleidigkeit, größere Antriebslosigkeit als ohnehin schon, Gereiztheit, einmal Nebel vor dem Augen nachdem Auftragen und Herzrasen, schlechteres Einschlafen (man ist gar nicht müde)

Ich nehme während Minox noch Sägepalmkapseln, Selen, verschiedene A-Z Kapseln. Und nun Xpecia für Männer 2x täglich. Das Minoxidil kann ich nur abends 1x, einmal in der Woche weil ich so empfindlich drauf reagiere. Ich glaube die Seiten an meiner Schläfe wurden etwas fülliger aber wirklich geholfen hat es eben nicht. Ich versuche auch Finasterid zu erhalten. In Amerika ist das Frauen freiverkäuflich in DE leider nicht, keine Ahnung warum.

Ich versuche auch an plastische Chirugie zu kommen um den Haaransatz nach unten ziehen zu lassen, eine Haartransplantation ist außerhalb des Budge, kriege nur Hartz oder bin einkommenslos.
 
Ich muss ehrlich sagen, ich weiß vieles hat Nebenwirkungen, aber ich habe leider nicht viel zu verlieren. Ich wünschte ich würde einfach so aussehen wie Helene Fischer und Co. oder einfach wie ein hübscher Mann Jannik Schümann z.b. meine Gene sind aber leider im Kern schon gesteinigt und es ist schwer dagegen Hilfe zu bekommen, richtig richtig schwer. Die Leute wollen das man sich umbringen geht, wenn man so aussieht. Als hätte ich was ganz schreckliches ansteckendes.
 
Du hast hier schon so viel über deine Situation geschrieben.. immer im gleichen Muster: du bist das Opfer - deiner Umstände, deiner Gene, deines Aussehens. Niemand mag dich, alle wollen dir nur Böses..

Es ist nicht so, dass mich deine Geschichte nicht berührt. Aber wenn du immer wieder nur betonst, wie schlimm alles ist und wie wenig Hoffnung du hast, dann drehst du dich im Kreis und gibst alle Verantwortung ab. Und verhinderst dadurch jegliche Chance auf Veränderung!

Es ist klar, dass du Hilfe brauchst – und das ist absolut legitim. Aber Hilfe funktioniert nur, wenn du auch bereit bist, kleine Schritte raus aus diesem Kreislauf zu machen.

Kein Mensch ist „genetisch zum Scheitern“ verurteilt. Klar, manche haben’s optisch leichter, aber das heißt nicht, dass dein Wert geringer ist. Es gibt Wege, sich besser zu fühlen – psychisch wie äußerlich – aber dafür muss man irgendwann aufhören, nur in dieser Abwärtsspirale zu bleiben.

Wirkliche Veränderung passiert nicht durch Mitleid, sondern durch Handeln. Und ja, das ist schwer – aber es ist nicht unmöglich.
Professionelle Hilfe – Psychotherapie zum Beispiel – kann dir helfen, da rauszukommen. Aber du musst dich auch ein Stück weit darauf einlassen wollen.

NB. Die Schönheitsideale von denen du sprichst: Helene Fischer oder Jannik Schümann – sind geprägt von Perfektionismus, der mit echtem Leben wenig zu tun hat. Und die wenigstens Menschen sehen so aus! Gerade Helene - hast du sie schon mal ohne Filter und Schminke gesehen? Kein Shaming, aber auch sie hat Augenringe, fleckige Haut etc. Und das ist völlig normal und menschlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein junger Kollege von mir, hatte wegen seinem frühen Haarausfall richtig Depressionen. Er hat sich letztes Jahr in der Türkei eine Haartransplation machen lassen und ist jetzt wieder glücklich. Seine geringe Körpergröße ist ebenfalls ein Problem für ihn. Aber tatsächlich ist er seit er wieder Haare hat, viel selbstbewusster.
 
Ein junger Kollege von mir, hatte wegen seinem frühen Haarausfall richtig Depressionen. Er hat sich letztes Jahr in der Türkei eine Haartransplation machen lassen und ist jetzt wieder glücklich. Seine geringe Körpergröße ist ebenfalls ein Problem für ihn. Aber tatsächlich ist er seit er wieder Haare hat, viel selbstbewusster.
Solche Männer hatte ich auf reddit gelesen und vor paar Jahren als ich noch öfters raus ging auch welche gesehen. Einigen steht Glatze und Geheimratsecken wirklich nicht. Aber wenn man als Mann ein normales Gesicht und Kopfform hat, dann kann das manchmal sogar kompetenter wirken auf Aussenstehende. Das Gesicht und Kopfform sind sehr wichtig, sieht man bspw an Jude Law oder Jason Statham.

Mein Hauptproblem ist das ich biologisch eig. weiblich bin und sehr unschöne Gesichts- und Kopfform habe durch FAS bzw. bestimmt noch andere Syndrome. Leute erschrecken sich vor mir. Ich sehe zwar nicht genauso aus aber vom Grad der Hässlichkeit liege ich wohl bei Melanie Gaydos, viele finden mich extrem ungewöhnlich, reagieren angewiedert, abstoßend. Mein Vater ist auch sehr hässlich, groß und hat Glatze, hässliche Kopfform aber er kommt dennoch deutlich besser in dieser Gesellschaft zurecht als ich. Er darf so herumrennen, aber als Frau ist man ziemlich unten, wie bei einigen FTM Transsexuellen, ich habe aber nie Testosteron eingenommen.
 
Du hast hier schon so viel über deine Situation geschrieben.. immer im gleichen Muster: du bist das Opfer - deiner Umstände, deiner Gene, deines Aussehens. Niemand mag dich, alle wollen dir nur Böses..

Es ist nicht so, dass mich deine Geschichte nicht berührt. Aber wenn du immer wieder nur betonst, wie schlimm alles ist und wie wenig Hoffnung du hast, dann drehst du dich im Kreis und gibst alle Verantwortung ab. Und verhinderst dadurch jegliche Chance auf Veränderung!

Es ist klar, dass du Hilfe brauchst – und das ist absolut legitim. Aber Hilfe funktioniert nur, wenn du auch bereit bist, kleine Schritte raus aus diesem Kreislauf zu machen.

Kein Mensch ist „genetisch zum Scheitern“ verurteilt. Klar, manche haben’s optisch leichter, aber das heißt nicht, dass dein Wert geringer ist. Es gibt Wege, sich besser zu fühlen – psychisch wie äußerlich – aber dafür muss man irgendwann aufhören, nur in dieser Abwärtsspirale zu bleiben.

Wirkliche Veränderung passiert nicht durch Mitleid, sondern durch Handeln. Und ja, das ist schwer – aber es ist nicht unmöglich.
Professionelle Hilfe – Psychotherapie zum Beispiel – kann dir helfen, da rauszukommen. Aber du musst dich auch ein Stück weit darauf einlassen wollen.

NB. Die Schönheitsideale von denen du sprichst: Helene Fischer oder Jannik Schümann – sind geprägt von Perfektionismus, der mit echtem Leben wenig zu tun hat. Und die wenigstens Menschen sehen so aus! Gerade Helene - hast du sie schon mal ohne Filter und Schminke gesehen? Kein Shaming, aber auch sie hat Augenringe, fleckige Haut etc. Und das ist völlig normal und menschlich.

Ich werde ganz offen von denen die mir theoretisch helfen sollten als Systembelastung und arglistig beleidigt oder eben als geisteskrank (wenn du Psychiater empfiehlst). Das zuständige Sozialamt bearbeitet meinen Antrag nicht und hat auch Hilfe einfach eingestellt weil mich eine Sozialarbeiterin auf dem Kicker hat. Hilfe annehmen würde ich gerne aber es ist niemand dafür da. Entweder man wird als geisteskrank abgewertet und verdreht oder muss halt alleine schauen nach Ärzten bspw die evtl. mal richtige Diagnosen stellen und auch wollen das man voran kommt. Es ist den meisten Menschen komplett egal, ich lebe hier auch in einem leider rechtsliberalen Landkreis und Bundesland also kann man hier nicht viel tun und erwarten.

Helene Fischer hat gute Gene, was man auch ohne Makeup sieht. Eine Klassenkameradin damals war auch so, an der sah schwarzes Augelidmakeup das sie einmal hatte sogar sehr albern aus weil es nichts von ihren natürlichen Eigenschaften hervorhob.

Viele hätten sich bestimmt schon längst umgebracht, aber ich habe noch meine Mutter die wenigstens raus geht und Essen bringt. Wenn die nicht mehr ist, wird das bei mir auch nichts mehr.

Ich schaue mir oft auch QOves Studio an, die Episoden auf youtube erklären was hässlich und schön ist ganz gut und sonst andere Betroffenenberichte auf reddit r/ugly. Man kann wenn man ehrlich hinsieht nicht mehr leugnen wie schlimm es wirklich ist. Lookismus tötet. Was mir in meinem Leben angetan wurde war nur weil viele mein Kopf einfach hässlich fanden. Ich konnte deswegen vieles nicht machen und verlor die Chance auf eine Partnerschaft auf schöne Lebenszeit.

Du kannst das vielleicht nicht nachvollziehen, weil du normal aussiehst. Menschen wie du wissen erst wie schmerzhaft und grausam andere Menschen sind wenn ihr selber nicht mehr als normal zählt, sondern als das kranke, hässliche, schwache. Die meisten oder alle Normalen sind meiner Erfahrung nach Psychopathen und die kommen prima zurecht im Leben mit den Jobs den die ausführen, während ich mich nirgends aufhalten darf, bald nicht mal mehr in der Wohnung, weil auch beim Jobcenter sitzen Leute die sehen Frauen wie mich als wertlosen Dreck. Besonders auch die Frauen dort, ich habe nie eine getroffen die verstand was mir angetan wird. Eine Sozialarbeiterin hat sogar gelacht und so beleidigend nachgefragt ob ich vergewaltigt wurde. Die lästern mit ihren Freundinnen, denen geht es gut. Das ist dasselbe gemeine Zeug wie aus der Schule, derselbe Auswurf der mich damals schon ausgegrenzt hat nur älter, selbstständiger, mit mehr Geld, noch mehr Macht.
Die wissen dass Hartz durch deren Steuergelder finanziert wird, das mögen die nicht. Ich wäre so froh, wenn die wegsterben und ich alleine auf der Welt wäre. Ich will mich auch einfach mal frei draußen bewegen, ohne dumme Blicke und Gesten Fremder und Dinge tun die Spaß machen aber nicht erlebbar sind weil andere mich so einschränken (auch weil alles Geld kostet das müsste so auch nicht sein) und bedrohen.
In Deutschland haben es diese Leute sogar fertig gebracht Naturplätze fürs Dauercampen zu verbieten. Wenn man da Zelt aufschlägt, obdachlos ist kommt man gleich in die Klapse und muss aufpassen dass man nicht von Polizei und Pfleger vergewaltigt wird. Es gibt mehr Böses als Gutes auf der Welt. Das Gute wird aktiv kaputt gemacht, ich habe nie jemand was getan trotzdem trachten mir alle nach meinem Leben.
 
und muss aufpassen dass man nicht von Polizei und Pfleger vergewaltigt wird. Es gibt mehr Böses als Gutes auf der Welt. Das Gute wird aktiv kaputt gemacht, ich habe nie jemand was getan trotzdem trachten mir alle nach meinem Leben.
Ich möchte dir echt nicht zu Nahe treten, aber deine Wahrnehmung ist verzerrt..

Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass dir wirklich alle Menschen schaden wollen oder dir nach dem Leben trachten. Es fühlt sich für dich real an, aber ist es nicht. Ich vermute, das hängt viel mit innerem Stress, Angst oder anderen belastenden Gefühlen zusammen, die sich in dir aufgestaut haben.

Ich möchte deine Gefühle nicht kleinreden, aber dir ein weiteres Mal wirklich ans Herz legen, Hilfe zu suchen.

Wieso schreibst du von Obdachlosigkeit? Wurde dir die Wohnung gekündigt?
 
Die Menschen, von denen du schreibst, sind vielleicht manchmal abweisend und unfreundlich, was aber daran liegt, dass sie hauptsächlich mit sich selbst, mit dem eigenen leben und den eigenen Problemen beschäftigt sind. Sie finden oft nicht mal Zeit für Freunde oder gar weitere Familie. Und ganz sicher investieren Sie nicht Ihre Energie und Zeit, um einen fremden Menschen zu schaden. Es gibt immer vereinzelt hier und da Soziopathen, die tatsächlich gefährlich sind, aber die allermeisten Menschen heutzutage denken eher zu wenig als zu viel an andere.
 
Ich möchte dir echt nicht zu Nahe treten, aber deine Wahrnehmung ist verzerrt..

Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass dir wirklich alle Menschen schaden wollen oder dir nach dem Leben trachten. Es fühlt sich für dich real an, aber ist es nicht. Ich vermute, das hängt viel mit innerem Stress, Angst oder anderen belastenden Gefühlen zusammen, die sich in dir aufgestaut haben.

Ich möchte deine Gefühle nicht kleinreden, aber dir ein weiteres Mal wirklich ans Herz legen, Hilfe zu suchen.

Wieso schreibst du von Obdachlosigkeit? Wurde dir die Wohnung gekündigt?

Das sind keine Gefühle, sondern Erfahrungen. In der Schule wurde ich oft gemobbt durch Ausgrenzung - nicht mit "der" reden, auslachen, als hässlich beschimpfen, aus Spaß ein Flirtzettel geben, einmal wurde ich in der Bahn angegriffen von einem aus der unteren Klasse ging auf die selbe Schule, ein anderer hat ihn weggezogen aber mit ihm gelacht danach, Lehrer sahen mich abfällig/angewiedert oder abweisend an, man hatte keine Freunde.

Das "alle" darf man nicht so extrem genau nehmen. Es sind sehr viele und die kommen in Gruppen vor. Die haben mehr Geld, mehr Ansehen. Es ist wie ein Mob auf Plattformen wie Instagram, Youtube, TikTok oder Twitter der jemanden angreift, das kann bis in die hunderte gehen. Nicht alle sind körperlich aber verbal oder durch Anrotzen/in die Nähe rotzen.

Das ist einfach Diskriminierung. Gegen die Leute macht die Polizei nichts. Die Polizeibeamten sind ja genauso mit denselben Werten und Empfinden voll. Die lachen wenn ich melde das eine Krankenschwester mit einer anfing subtil über mein Gesicht zu lästern als hässlich, das sie es sich nicht verkneifen konnte oder wenn mich ein Arzt als boshafte Systembelastung beleidigt und mich bald 5h warten lässt, dann wenigstens Blutwerte macht. Wer kann da was machen? Das ist Alltagsdiskriminierung. Klassismus, Ableismus, Misogynie.

deswegen bin ich arm, kriege keinen Job, keine Entschädigung für das was mir angetan wurde und ja evtl werde ich bald obdachlos, weil ich nicht mehr zu den Verhörgesprächen gehe, bei denen ich auch nur verbal dumm gemacht wurde.
 
Die Menschen, von denen du schreibst, sind vielleicht manchmal abweisend und unfreundlich, was aber daran liegt, dass sie hauptsächlich mit sich selbst, mit dem eigenen leben und den eigenen Problemen beschäftigt sind. Sie finden oft nicht mal Zeit für Freunde oder gar weitere Familie. Und ganz sicher investieren Sie nicht Ihre Energie und Zeit, um einen fremden Menschen zu schaden. Es gibt immer vereinzelt hier und da Soziopathen, die tatsächlich gefährlich sind, aber die allermeisten Menschen heutzutage denken eher zu wenig als zu viel an andere.
Es sind Psychopathen. Man schadet einem hilfbedürftigen Menschen indem man ihn nicht hilft, seinen Willen als geisteskrank verdreht und allein mit allem lässt. Viele arbeitende Leute haben Spaß daran Macht auszuüben und misshandeln Menschen wie mich. Das Personal im Gesundheitswesen ist einer der grausigsten Teile im System.
Der einzige der mir aushalf einmal, war mein Vater der sonst nie da war und wegen dem ich überhaupt erst so schlecht gestellt bin im Leben. Er ist wie meine Mutter leider eine Missgeburt und ich bin froh nachdem ich soweit aufgestellt war mit meiner Wohnung und Inhalt, ihn los geworden zu sein, um der Gefahr von Missbrauch zu entgehen. Mir hätte gegen den auch niemand geholfen, glücklicherweise lässt der mich in Ruhe jedoch will ich Schadensgeld von dem, wegen diesem Leben. Hilfe brauche ich außerdem trotzdem weiter. Fahrdienst, Einkauf, Sekretäraufgaben. Jemand der meinen Willen durchsetzt und nicht den von Dritten die mich als Wollmilchsau benutzen wollen.
 
Chatgpt:
"Das ist eine sehr wichtige und einfühlsame Frage. Wenn jemand nicht geistig behindert ist, aber dennoch aufgrund körperlicher Schwäche, psychischer Belastungen und alltäglicher Überforderung Hilfe braucht, gibt es in Deutschland zum Glück mehrere Wege, wie man Unterstützung bekommen kann – rechtlich, finanziell und ganz praktisch im Alltag.

Hier sind konkrete Schritte und Ansprechpartner:
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1. Antrag auf einen Grad der Behinderung (GdB)

Auch psychische oder körperliche Beeinträchtigungen, die das Leben stark einschränken, können einen GdB begründen.

Zuständig: Versorgungsamt / Landesamt für Soziales.

Nutzen: Ab einem bestimmten Grad gibt es z. B. steuerliche Erleichterungen, Nachteilsausgleiche, besonderen Kündigungsschutz, etc.


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2. Sozialpsychiatrischer Dienst

Sehr wichtige Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Problemen, die aber nicht selbstständig Hilfe organisieren können.

Dort arbeiten Sozialarbeiter, Psychologen und Ärzte, die Hausbesuche machen, bei Behördengängen helfen, Beratungen geben und weitervermitteln.

Kostet nichts und ist in jedem Landkreis oder jeder Stadt über das Gesundheitsamt erreichbar.

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3. Betreutes Wohnen / Ambulante Betreuung

Wenn jemand allein lebt, aber im Alltag nicht gut zurechtkommt, kann ambulant betreutes Wohnen helfen.

Eine Fachkraft kommt regelmäßig vorbei, hilft beim Einkaufen, bei Post, Anträgen, Arztbesuchen usw.

Antrag über das Sozialamt oder über einen Sozialpsychiatrischen Dienst.

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4. Gesetzliche Betreuung beim Amtsgericht

Wenn jemand wichtige Dinge des Lebens nicht mehr selbst regeln kann, aber nicht entmündigt werden soll:

Dann kann ein rechtlicher Betreuer bestellt werden (z. B. für „Gesundheitssorge“, „Behördenangelegenheiten“, „Vermögenssorge“…).

Wird vom Amtsgericht eingerichtet (Betreuungsgericht), auf Antrag oder Empfehlung, z. B. durch Ärzte, Sozialdienste oder Angehörige.

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5. Schwerbehindertenausweis / Nachteilsausgleiche

Auch psychische Erkrankungen (wie Depression, Angststörungen, PTBS etc.) oder körperliche Schwächen können zu einem Schwerbehindertenausweis führen.

Bringt praktische Erleichterungen: z. B. mehr Urlaub, Fahrpreisermäßigungen, Hilfen am Arbeitsplatz usw.


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6. Sozialamt / Grundsicherung / Eingliederungshilfe

Wenn die Person nicht arbeiten kann oder nur sehr eingeschränkt, kann sie Grundsicherung beantragen.

Über das Sozialamt kann man auch Eingliederungshilfe beantragen, um mehr Selbstständigkeit zu fördern – z. B. mit Assistenz, Hilfe im Alltag, Tagesstruktur etc.


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7. Wohlfahrtsverbände & Beratungsstellen

Diese bieten Hilfe beim Einstieg und unterstützen oft auch bei Anträgen:

Caritas

Diakonie

AWO

Der Paritätische

VdK (besonders gut bei rechtlichen Fragen rund um Sozialleistungen und Behinderung)



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Wenn du willst, kann ich helfen, passende Stellen in deiner Stadt oder Region rauszusuchen. Alternativ kannst du auch sagen, ob du selbst betroffen bist oder jemandem helfen willst – dann passe ich die Infos noch genauer an.

FRAGE: An wen sollte sich am besten so eine Person wenden? Also, welche Stelle ist wirklich so niedrigschwellig, dass man sofort Hilfe bekommt und nicht weiter verwiesen wird, sondern tatsächlich jemand persönlich hilft, Anträge zu stellen und so weiter?
..........
Richtig gute Frage – denn viele Menschen scheitern genau an diesem Punkt: Sie wissen nicht, wo sie konkret anfangen sollen, oder werden von einer Stelle zur nächsten geschickt, was enorm frustrierend ist, gerade in einem geschwächten Zustand.

Die beste erste Anlaufstelle für sofortige und persönliche Hilfe ist:

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi)

Warum?

Niedrigschwellig: Keine Überweisung, keine Kosten, keine bürokratischen Hürden.

Kommt auf Wunsch sogar nach Hause.

Hat Zeit zum Zuhören und schaut ganz individuell: Was braucht die Person? Welche Hilfen sind sinnvoll?

Hilft beim Ausfüllen von Anträgen, stellt Kontakte her zu Ämtern, gesetzlichen Betreuern, betreutem Wohnen, Kliniken usw.

Auch wenn die Person keine Diagnose oder keinen Arztkontakt hat, kann man sich einfach dort melden.


Wie findet man den SpDi?

Über das Gesundheitsamt der Stadt oder des Landkreises (einfach googeln: „Sozialpsychiatrischer Dienst + [Stadtname]“).

Oft auch direkt telefonisch erreichbar.



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Alternative, wenn kein SpDi vorhanden ist oder nicht zuständig:

Beratungsstellen von Wohlfahrtsverbänden:

Caritas, Diakonie, AWO, Der Paritätische, SKM, etc.

Die bieten auch Sozialberatung oder Psychosoziale Beratung – meist ohne Termin.

Dort hilft jemand ganz konkret beim:

Beantragen von Sozialleistungen

Kontakt mit Behörden

Vermittlung an betreutes Wohnen, gesetzliche Betreuung etc.


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Zusätzlicher Tipp:

Wenn die Person nicht mal telefonieren oder hingehen kann, kannst du (oder jemand Vertrauenswürdiges) auch erstmal für sie dort anrufen und die Lage schildern. Die meisten dieser Stellen dürfen erste Infos geben und erklären, wie man helfen kann.


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Wenn du magst, nenne mir den Wohnort oder die Region – ich kann dir konkret raussuchen, welche Stelle vor Ort zuständig ist und wie du sie erreichst."
 
^ das hilft nicht wirklich, da ich schon einiges probiert habe die Ämter sich aber quer stellen und meinen Hilfe sei so nicht nötig außer Therapie.

Meine Probleme kommen aber gerade durch ein diskriminierendes Umfeld, das mir unterstellt ich sei mutwillig eine Systembelastung. Ich kann es aber nicht ertragen raus zu gehen und von den Leuten abwertend und angeekelt angeklotzt zu werden. Es geht einfach nicht. Ich lebe leider gesünder wenn ich ein Raum für mich habe, Ruhe und nicht raus muss.


Übrigens habe ich angefangen Benzaknen 10% gel zu verwenden gegen Mitesser, seit gut einer Woche jetzt. Und ich bekam mehrere juckende Pickel und rote Stellen im Gesicht am Haaransatz. Am Haaransatz besonders stark, als hätte die Creme die Haut empfindlicher gemacht. Das Minoxidil wirkt jetzt ätzender. Noch nie hatte ich so viele Pickel ich hoffe das werden keine Aknenarben. Muss ich erst mal aussetzen.
 
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