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Liebe ist eine Sucht und Liebeskummer einen Krankheit.

4 Antworten1'549 AufrufeGestartet von dutchy ·

dutchyThemenstart
#1


Anhand von meiner Erfahrung möchte ich meine Lebensgeschichte niederschreiben.



Ich habe mich vor 11 Jahre von meiner Frau getrennt (nach 19 Jahre Ehe).

Grund: Wir liebten uns nicht mehr. Es bestand KEINE Liebesbeziehung mehr.

Haben aber noch zusammen gewohnt.



Dann hab ich meine Freundin kennengelernt. Sie hatte sich wegen des gleichen Grund ein halbes Jahr früher von ihrem Mann getrennt. Weil wir beiden ein großes Defizit in Sache Liebe hatten, haben wir uns im Himmel gefühlt und uns alles versprochen was es da so gibt.

Bin dann auch sofort zu ihr gezogen. Für sie war alles klar. Ich habe aber festgestellt dass ich das nicht konnte. Als ich meine Frau mit der Wahrheit konfrontiert hatte, „Ich habe eine Freundin“, war sie sehr schockiert. Fühlte mich nach wie vorn verantwortlich für meine Frau und Sohn. Das hat dann dazugeführt dass ich meinte nicht auf Kosten meiner Familie ein schönes Leben führen zu können. Heißt ich musste die Beziehung zu meiner Freundin beenden um wieder in „Friede“ leben zu können.



Problem war aber meine Freundin die sich jetzt in der „Opferrolle“ drängte. Für mich war auch das die Hölle weil ich sie wirklich lieb(t)e. Nach grausamen 3 Jahren wo wir uns immer wieder getrennt haben aber das (trennen) letztendlich nicht schafften, haben wir uns irgendwie geeinigt. Ich hab meine eigene Wohnung. Sehe meine Frau nicht mehr. Gehe einmal in der Woche mit meinem Sohn weg und bin am sonst für meine Freundin da.



Es ist absolut unsinnig meine Freundin dafür verantwortlich zu machen. Sie hat für uns gekämpft aber ich war schwach und hab’s passieren lassen.

Problem war und ist „ICH LIEBE SIE“. (siehe Titel)

Aber …. eines wird aber niemals passieren. Ich wird mein EXfrau niemals „untergehen lassen“.



Die nächsten 8 Jahre waren dann weiterhin „aufregend“ weil sie mich immer wieder drängte dass wir zusammen wohnen sollten. Ich war immer am Wochenende da und 1- bis 2-mal in der Woche am Abend. Zusammen wohnen ist für mich ein Liebeskiller. Ich hab’s selber erfahren und stelle ausreichend „Problemchen“ bei Anderen fest. Wir hatten ein echte „LIEBESBEZIEHUNG“ jedenfalls habe ich immer versucht, die Zeiten das wir zusammen waren auch schön zu gestalten. Lief aber vergangenes Jahr schon mal schief weil „Eheähnliche“ Zustände auftraten, z.B. sich angiften. Das passte nicht mehr in mein Bild einer Liebe. Da bin ich dann ausgerastet und bin gegangen. 2 Wochen pause und hab mich dann entschuldigt. Sie kam dann wieder mir ihre Forderung von zusammenziehen „dann würde so was nicht passieren“. Stimmt in sofern dass man sich nicht zurückziehen kann. Ist aber auch so dass man jegliche Druck direkt ausgesetzt ist. Ich habe in meine Ehe festgestellt dass ich unter Launen meiner Partner leide. Das WILL ICH NICHT MEHR. Darum kommen für mich nur 2 Wohnungen in Frage.



Das ganze lief dann bis vor 7 Wochen. Da war mal wieder alles vorbei. Seitdem Funkstille.



Hauptgrund ist das ich den Stress nicht ausgehalten habe. In November bekam ich eine „Gürtelrose“ und geriet anschließend in eine Depression mit allerhand „miese“ Symptomen. Von mein Angebetene aber NULL Unterstützung. Ich hab da eines erkannt. Ich brauchte Ruhe. Das heißt dass ich immer mehr das Bedürfnis hatte zu Hause zu bleiben. Auch weil ich mich auch als Last für den Andere empfand. Gerade dass wurde dann zum Problem weil sie meinte ich würde mich immer wieder zurückziehen. Für mich gab es dann nur eine Lösung. Schluss, Lass mich in ruhe……



Das ist dann am 23.2 passiert. Seitdem Funkstille bis auf ein SMS auf meinem Geburtstag dafür hab ich mich bedankt. Sie hat dann sofort zurückgeschrieben. Ich hab aber nicht mehr geantwortet weil ich nicht mehr konnte. Ich weiß im Moment nicht, was mit ihr anzufangen aber….



ICH VERMISSE SIE WIE VERRÜCKT.



Vorteil ist, ich bin niemand zu last und kann vielleicht meine Krankheit irgendwie auskurieren. Bin immer noch nicht ganz auf der Höhe.



Hab wahrscheinlich alles falsch gemacht. L



Ein trauriger Dutchy





PS. Bitte überlese die 1000 Schreib Fehler









#2
Ich würde Dir gerne helfen, lieber Dutchy! Doch ich glaube ich habe einfach zu wenig Lebenserfahrung dazu.. in unserem Alter träumen die Mädchen noch vom Zusammenwohnen, und die Jungs vom freien leben, der jagd nach Träumen...

Wie's enden tut? Mit gebrochenen Herzen und Enttäuschung vom Leben.

grüsse

#3
Danke für die Antwort BrokenHeart,



Ich hatte auch Träumen und hab sie eigentlich immer noch. Mit 20 lernte ich meine Frau kennen. Wir waren verliebt und leben war wie im Himmel. Aber nach einigen Jahren kam der Alltag und Alles "ließ nach". Weil ich aber ein Träumer war (bin) habe ich die Liebe gesucht.... und des Öfteren gefunden. Und ich meine hier Liebe, nicht Bettgeschichten. Bettgeschichten kann man neben eine Beziehung laufen lassen. Liebe ist "selbstsüchtig" und kann NUR für sich existieren.



Darum habe ich vor 11 Jahre gesagt Jetzt will ich meine Liebe leben und genießen. Aber NEIN. Die "Liebe meines Leben" wollte ALLES und dass war nicht möglich. Deshalb hab ich sie gelebt aber nicht genossen.

Dann, trotz das wir getrennte Wohnungen haben, und wir beiden "self-supporting" betreiben, kam der Alltag, wahrscheinlich weil alles selbstverständlich wurde. Ich merkte das, weil das geliebt worden sich nur noch auf die Worten beschränkten. Das schlimmste waren für mich die letzten Monate, weil ich sie da gebraucht habe, und sie nicht da war. Brauchte nur Verständnis und habe das Gegenteil bekommen.



Ich wünsche meine Freundin in die Arme nehmen zu können und eigentlich möchte ich sie nicht verlieren weil ich damit die Liebe verliere.



By the way…



--- Zu lieben ist genau so schön als geliebt zu werden. ---





regards

#4
Ja, das Problem ist schon klar ,Deine Frau gab Dir halt ,aber das Du nicht zusammen leben willst mit Deiner Freundin,tut mir leid da komme ich nicht mit,ist doch schön wen der Partner immer da ist. Diese Wochenend Beziehungen sind zwar auch schön,doch die meisten Frauen möchten einfach auch ein Zuhause.

Versuch einfach Dir klar zu werden, was Du willst.Beides geht scheinbar nicht.

#5
Es ist schwierig im Leben, zwei Menschen gerecht zu werden. Du hast Dich nach vielen Jahren Ehe getrennt von Deiner Frau, fühltest Dich aber noch verantwortlich für sie und das war eine riesen Fehlentscheidung! Damit möchte ich nicht sagen, dass Du NICHT Dich um sie kümmern kannst aber die Art und Weise wie Du darüber gedacht hast war falsch. So konntest Du Dich nicht wirklich auf Deine neue Liebe konzentrieren. Wenn etwas endet im Leben, sollte man dieses Ruhen lassen und sich auf das Neue konzentrieren. Es scheint mir, als hättest Du nicht wirklich von Deiner Frau loslassen können. Es ging Dir nicht darum, für sie verantwortlich zu sein, sondern darum, nicht loslassen zu können. Dies hat Deine neue Partnerin gespürt und diese Gegebenheit ist nicht richtig.

Du wolltest es allen recht machen und hast doch irgendwie alles durcheinander gebracht.

Du willst alleine wohnen und Deine Freundin mit Dir zusammen. Wenn Du es nicht ausprobierst gemeinsam mit ihr zusammen zu wohnen wirst Du niemals in Deinem ganzen Leben wissen, ob es nicht doch klappen kann. Die Lauen der Menschen können einem innerlich zerstören aber die Launen Deiner Freundin haben sich dadurch entwickelt, dass ihre grösste Sehnsucht nicht gestillt werden kann und zwar das gemeinsame Wohnen.

Wenn Du zur Ruhe kommen möchtest, musst Du etwas wagen im Leben ansonsten werdet Ihr beide daran zerbrechen. Verlass Dein Ufer um neue Ufer kennen zu lernen. Ein zurück gibt es diesbezüglich dann immer, falls sich Deine Angst bestätigt und Du es nicht mit ihr aushälst. Aber wer schon so lange eine Frau liebt, wird es auch mit ihr in einer gemeinsamen Wohnung aushalten.

Sie IST jetzt Deine Partnerin und nicht Deine Exfrau von der Du nicht loslassen kannst.

Wage den Schritt und erst dann wirst Du die Bestätigung haben, ob Dein Verdacht berechtigt ist oder Du Dich unnötig all die Jahre gequält hast.

Eine Partnerschaft ist eine Gemeinschaft und die funktioniert nicht, wenn eines der beiden die Sehnsucht nach einer engeren Gemeinschaft hat, sprich: gemeinsames Wohnen.

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