Wie entliebt man sich?
2 Antworten1'341 AufrufeGestartet von napnap ·
napnapThemenstart
Hallo ihr Lieben,
Wirklich schön, dass es ein Forum wie dieses gibt.
Mich treibt seit einiger Zeit ein Problem um - und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass mir da jemand anderes eine Lösung geben kann, aber es tut vielleicht auch ganz gut, mit Leuten darüber zu reden, die die Sache nachvollziehen können..
Mein Leben war wunderschön, als ich noch zur Schule gegangen bin. Besonders die Jahrgangstufe 13 war einfach die beste Zeit meines Lebens. Ich hatte alles: Gute Freunde, die ich jeden Tag getroffen hab und mit denen ich immer viel Spaß hatte. Eine Aufgabe, die mich erfüllte, denn ich war gern Schülerin und verstand mich mit den Lehrern gut. Ich hatte auch Erfolg. Und das Allerbeste: Ich hatte das unglaubliche Glück, den Menschen, den ich geliebt hab, jeden Tag zu sehen.
Es ist so, dass ich niemals mit ihm zusammen gekommen wäre - dafür sind wir zu unterschiedlich und er hat schlicht und einfach kein Intreresse an mir. Das war mir von Anfang an völlig klar und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich damit abgefunden habe. - Aber was bringt es, die ganze Zeit hinter einem unrealisierbaren Wunschtraum her zu jagen und dabei das große Geschenk zu übersehen, das man hat. Denn wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit gewesen, dass ausgerechnet in meiner Stufe jemand ist, der sich wie ich für ein ganz bestimmtes Thema interessiert (ich möchte hier nicht ins Detail gehen, um anonym zu bleiben) und dabei auch noch so intelligent, liebenswert und gutaussehend ist? Und dann wurden wir auch noch Freunde - ich hab das immer als Wunder angesehen.
Meine Zeit damals war einfach ein Geschenk. Wenn er Montag morgens noch völlig verpennt in die Klasse schlurfte, seinen Kaffe in sich rein schüttete und mir Guten Morgen wünschte, ging die Sonne auf. So gut wie jeden Tag saßen wir in der Cafeteria und führten epische Diskussionen über Gott und die Welt und ich konnte nicht anders, als stolz auf ihn zu sein, wenn er da saß und mir ganz konzentriert seine klugen Ansichten darstellte, während ich ihn im Zustand der absoluten Gehirnstarre immer nur anstarren konnte... ;-) Dann schwebte ich den restlichen Tag über drei Meter über dem Erdboden und nervte meine Freunde mit meiner euphorisch guten Laune. Hehe, bestimmt hab ich im Laufe der letzen Schuljahre hunderte Euro in der Cafeteria gelassen, um ihm da Tag für Tag rein zufällig über den Weg zu laufen. Er hat mir auch - ohne dass ich ihn in irgendeiner Weise dazu gedrängt hätte - sehr persönliche Dinge über sich erzählt, über Probleme und Schwierigkeiten in seinem Leben. Ich hätte niemals damit gerechnet und wär an diesen Tagen am liebsten vor Freude im Dreieck gesprungen - das war eine goldene Zeit, damals. Und ich war mir dessen vollkommen bewusst, ich wusste mein Glück wirklich zu schätzen. Auch wenn nie mehr daraus werden konnte, mir hat nichts gefehlt und es wäre mir im Traum nicht eingefallen, deswegen traurig zu sein.
Nur leider ging auch diese Zeit, wie alles im Leben, vorbei. In den Tagen vor, während und nach dem Abitur habe ich geglaubt, mein Leben sei vorbei. Nach den Feierlichkeiten des letzten Schultages bin ich nach Hause gefahren und habe zwei Tage am Stück geweint, ich war völlig am Boden zerstört. Ich hatte alles, was ich geliebt habe, verloren: Den regelmäßigen Kontakt zu meinen Freunden, mein Schülerdasein, ihn... Er ging dann relativ schnell in die USA und war somit aus meinem Leben verschwunden. Auch in den Monaten danach wurde es nicht besser, ich rutschte in eine regelrechte Depression ab. Und das obwohl ich durchaus genug Ablenkung hatte. Ich machte ein Praktikum, ging auch für zwei Monate nach Frankreich ins Ausland... Aber mit den Gedanken war ich nur bei ihm, hab mich gesorgt, ob es ihm gut dort geht, ob er Freunde findet, ob er sich glücklich fühlt.
Im Laufe der Zeit ging er dann in ein anderes Land und ich hatte die Möglichkeit, auch dort eine Zeit lang zu arbeiten. Letztendlcih habe ich mich auch dafür entschieden, obwohl ich ehrlich gesagt eine höllische Angst davor hatte, dort zu leben. Aber allein die Möglichkeit, ihn dort ein paar Mal zu sehen, war es mir wert. Und es hat sich gelohnt, wir haben uns ein paar Mal besucht und es war mir, als ob ich wieder in frühere Zeiten zurück versetzt gewesen wäre. Und ich war so überglücklich, dass er mir sofort wieder vertrauensvoll alles erzählte, was ihn belastete.
Jetzt bin ich wieder zurück in Österreich und beginne bald mein Studium, natürlich wieder hunderte Kilometer entfernt von ihm. Im Laufe der Zeit hat auch unsere Internet-korrespondenz immer mehr nachgelassen, er hat so viel zu tun und findet natürlich viele neue Freunde. Ob er glücklich ist, weiß ich nicht, aber manchmal mache ich mir Sorgen um ihn und hoffe, dass er nicht nur hunderte gute Bekannte, sondern auch wirkliche Freunde hat, denen er sich anvertrauen kann. Aber ich weiß langsam einfach nicht mehr weiter - ich muss immer noch jeden Tag an ihn denken. Un ich bin nie wieder so glücklich gewesen, wie damals in der Schule. Er fehlt mir einfach so sehr.. Wisst ihr, wenn er gelächelt hat, mit den Augen, dann wurde alles so weit und leicht. Jeder Tag war etwas besonderes und es gab nichts schöneres auf der Welt, als in seiner Nähe zu sein. Ich weiß, dass ich weiß Gott kein Recht habe, mich über irgendetwas zu beklagen, aber ich werde einfach nicht wieder glücklich. Natürlich habe ich mittlerweile nicht mehr den Impuls, mich jeden Tag von einer Brücke stürzen zu wollen, das Leben geht ja irgendwie weiter.. Aber wenn dieser Zustand anhält, wie er es seit über 1 Jahr tut, dann werde ich niemals in meinem Leben wieder Freude haben, geschweige denn jemals eine Beziehung aufbauen können. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll...
Kennt ihr vielleicht dieses Gefühl? Was würdet ihr in meiner Situation machen?
Wirklich schön, dass es ein Forum wie dieses gibt.
Mich treibt seit einiger Zeit ein Problem um - und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass mir da jemand anderes eine Lösung geben kann, aber es tut vielleicht auch ganz gut, mit Leuten darüber zu reden, die die Sache nachvollziehen können..
Mein Leben war wunderschön, als ich noch zur Schule gegangen bin. Besonders die Jahrgangstufe 13 war einfach die beste Zeit meines Lebens. Ich hatte alles: Gute Freunde, die ich jeden Tag getroffen hab und mit denen ich immer viel Spaß hatte. Eine Aufgabe, die mich erfüllte, denn ich war gern Schülerin und verstand mich mit den Lehrern gut. Ich hatte auch Erfolg. Und das Allerbeste: Ich hatte das unglaubliche Glück, den Menschen, den ich geliebt hab, jeden Tag zu sehen.
Es ist so, dass ich niemals mit ihm zusammen gekommen wäre - dafür sind wir zu unterschiedlich und er hat schlicht und einfach kein Intreresse an mir. Das war mir von Anfang an völlig klar und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich damit abgefunden habe. - Aber was bringt es, die ganze Zeit hinter einem unrealisierbaren Wunschtraum her zu jagen und dabei das große Geschenk zu übersehen, das man hat. Denn wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit gewesen, dass ausgerechnet in meiner Stufe jemand ist, der sich wie ich für ein ganz bestimmtes Thema interessiert (ich möchte hier nicht ins Detail gehen, um anonym zu bleiben) und dabei auch noch so intelligent, liebenswert und gutaussehend ist? Und dann wurden wir auch noch Freunde - ich hab das immer als Wunder angesehen.
Meine Zeit damals war einfach ein Geschenk. Wenn er Montag morgens noch völlig verpennt in die Klasse schlurfte, seinen Kaffe in sich rein schüttete und mir Guten Morgen wünschte, ging die Sonne auf. So gut wie jeden Tag saßen wir in der Cafeteria und führten epische Diskussionen über Gott und die Welt und ich konnte nicht anders, als stolz auf ihn zu sein, wenn er da saß und mir ganz konzentriert seine klugen Ansichten darstellte, während ich ihn im Zustand der absoluten Gehirnstarre immer nur anstarren konnte... ;-) Dann schwebte ich den restlichen Tag über drei Meter über dem Erdboden und nervte meine Freunde mit meiner euphorisch guten Laune. Hehe, bestimmt hab ich im Laufe der letzen Schuljahre hunderte Euro in der Cafeteria gelassen, um ihm da Tag für Tag rein zufällig über den Weg zu laufen. Er hat mir auch - ohne dass ich ihn in irgendeiner Weise dazu gedrängt hätte - sehr persönliche Dinge über sich erzählt, über Probleme und Schwierigkeiten in seinem Leben. Ich hätte niemals damit gerechnet und wär an diesen Tagen am liebsten vor Freude im Dreieck gesprungen - das war eine goldene Zeit, damals. Und ich war mir dessen vollkommen bewusst, ich wusste mein Glück wirklich zu schätzen. Auch wenn nie mehr daraus werden konnte, mir hat nichts gefehlt und es wäre mir im Traum nicht eingefallen, deswegen traurig zu sein.
Nur leider ging auch diese Zeit, wie alles im Leben, vorbei. In den Tagen vor, während und nach dem Abitur habe ich geglaubt, mein Leben sei vorbei. Nach den Feierlichkeiten des letzten Schultages bin ich nach Hause gefahren und habe zwei Tage am Stück geweint, ich war völlig am Boden zerstört. Ich hatte alles, was ich geliebt habe, verloren: Den regelmäßigen Kontakt zu meinen Freunden, mein Schülerdasein, ihn... Er ging dann relativ schnell in die USA und war somit aus meinem Leben verschwunden. Auch in den Monaten danach wurde es nicht besser, ich rutschte in eine regelrechte Depression ab. Und das obwohl ich durchaus genug Ablenkung hatte. Ich machte ein Praktikum, ging auch für zwei Monate nach Frankreich ins Ausland... Aber mit den Gedanken war ich nur bei ihm, hab mich gesorgt, ob es ihm gut dort geht, ob er Freunde findet, ob er sich glücklich fühlt.
Im Laufe der Zeit ging er dann in ein anderes Land und ich hatte die Möglichkeit, auch dort eine Zeit lang zu arbeiten. Letztendlcih habe ich mich auch dafür entschieden, obwohl ich ehrlich gesagt eine höllische Angst davor hatte, dort zu leben. Aber allein die Möglichkeit, ihn dort ein paar Mal zu sehen, war es mir wert. Und es hat sich gelohnt, wir haben uns ein paar Mal besucht und es war mir, als ob ich wieder in frühere Zeiten zurück versetzt gewesen wäre. Und ich war so überglücklich, dass er mir sofort wieder vertrauensvoll alles erzählte, was ihn belastete.
Jetzt bin ich wieder zurück in Österreich und beginne bald mein Studium, natürlich wieder hunderte Kilometer entfernt von ihm. Im Laufe der Zeit hat auch unsere Internet-korrespondenz immer mehr nachgelassen, er hat so viel zu tun und findet natürlich viele neue Freunde. Ob er glücklich ist, weiß ich nicht, aber manchmal mache ich mir Sorgen um ihn und hoffe, dass er nicht nur hunderte gute Bekannte, sondern auch wirkliche Freunde hat, denen er sich anvertrauen kann. Aber ich weiß langsam einfach nicht mehr weiter - ich muss immer noch jeden Tag an ihn denken. Un ich bin nie wieder so glücklich gewesen, wie damals in der Schule. Er fehlt mir einfach so sehr.. Wisst ihr, wenn er gelächelt hat, mit den Augen, dann wurde alles so weit und leicht. Jeder Tag war etwas besonderes und es gab nichts schöneres auf der Welt, als in seiner Nähe zu sein. Ich weiß, dass ich weiß Gott kein Recht habe, mich über irgendetwas zu beklagen, aber ich werde einfach nicht wieder glücklich. Natürlich habe ich mittlerweile nicht mehr den Impuls, mich jeden Tag von einer Brücke stürzen zu wollen, das Leben geht ja irgendwie weiter.. Aber wenn dieser Zustand anhält, wie er es seit über 1 Jahr tut, dann werde ich niemals in meinem Leben wieder Freude haben, geschweige denn jemals eine Beziehung aufbauen können. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll...
Kennt ihr vielleicht dieses Gefühl? Was würdet ihr in meiner Situation machen?
Du warst verliebt, beziehungsweise bist es noch, und hast Dich mit Deiner Rolle als Begleitung abgefunden. Du hast das so akzeptiert, und die Freundschaft für Dich bis ins letzte ausgekostet. Schade, das da nicht mehr draus geworden ist. Vielleicht war ja eine zeit lang auch immer noch die Hoffnung da, das es doch nochmal mit euch Beiden klappt. Hätte ja vielleicht auch. Leider war es nicht so. Jetzt leidest Du natürlich, weil Du ja eigentlich mehr möchtest als Freundschaft. Er fehlt Dir.
Alles hat seine Zeit im Leben. Schau Dich im Spiegel an. Nicht nur kurz, etwas länger. Suche nach Dir selbst. Es ist Dein Leben, Dein Glück. Er möchte Dich nicht beleiten so wie Du es schreibst. Dein Glück in Deinem Leben hängt nicht von ihm ab. Sag Dir doch einfach mal, "So ein Idiot, bis ins Ausland bin ich Dir gefolgt und habe Dich angehimmelt, und Du ignorierst meine Gefühle. Du kommst anscheinend nicht mal auf den Gedanken das ich Dich glücklich machen könnte." Es bleibt die Erkenntnis das Du diese Liebe nicht leben kannst. Er ist nicht da. Er will nicht. Warum auch immer. Manche Menschen bemerken das Glück nicht einmal wenn es Ihnen in den A... beisst. Löse Dich von ihm. Das geht nur mit Schmerz, mach Dir da keine Hoffnung, aber danach geht es weiter. Mach eine Zeitreise in Deinem Kopf, wie wirst Du wohl in drei Jahren da stehen, oder in fünf. Den Gedanken das Du dann immer noch einer unerwiderten Liebe nachtrauerst, Dich nicht öffnen konntest, leidest und alleine bist, finde ich sehr traurig. Das hast Du nicht verdient. Wer weiss, für was es gut war. Werde zuerst wieder glücklich. Liebe Dich selbst. Verändere Dich, tu etwas für Dich. Mach was an Deinem Outfit, oder Sport,... was auch immer. Tu Dir etwas Gutes und lenk Dich ab. Andere Leute können Dir hier sicher noch viel mehr Tips geben, aber etwas bestimmtes kannst Du da nicht machen. Du wirst das Ganze durchleiden müssen. Je mehr Du an Dir arbeitest, desto schneller geht es. Danach geht es Dir wieder gut, und die Sache ist vorbei, dann kannst Du Dich auch wieder öffnen.
Die Sache geht vorbei, ganz sicher, da brauchen wir nicht drüber sprechen. Ja, ich weiss, momentan kannst Du Dir das vielleicht nicht vorstellen, aber da bleiben keine Narben zurück. Du bist noch jung und wirst glücklich werden in Deinem Leben, ganz sicher. Es braucht etwas Zeit, aber das kommt.
Alles hat seine Zeit im Leben. Schau Dich im Spiegel an. Nicht nur kurz, etwas länger. Suche nach Dir selbst. Es ist Dein Leben, Dein Glück. Er möchte Dich nicht beleiten so wie Du es schreibst. Dein Glück in Deinem Leben hängt nicht von ihm ab. Sag Dir doch einfach mal, "So ein Idiot, bis ins Ausland bin ich Dir gefolgt und habe Dich angehimmelt, und Du ignorierst meine Gefühle. Du kommst anscheinend nicht mal auf den Gedanken das ich Dich glücklich machen könnte." Es bleibt die Erkenntnis das Du diese Liebe nicht leben kannst. Er ist nicht da. Er will nicht. Warum auch immer. Manche Menschen bemerken das Glück nicht einmal wenn es Ihnen in den A... beisst. Löse Dich von ihm. Das geht nur mit Schmerz, mach Dir da keine Hoffnung, aber danach geht es weiter. Mach eine Zeitreise in Deinem Kopf, wie wirst Du wohl in drei Jahren da stehen, oder in fünf. Den Gedanken das Du dann immer noch einer unerwiderten Liebe nachtrauerst, Dich nicht öffnen konntest, leidest und alleine bist, finde ich sehr traurig. Das hast Du nicht verdient. Wer weiss, für was es gut war. Werde zuerst wieder glücklich. Liebe Dich selbst. Verändere Dich, tu etwas für Dich. Mach was an Deinem Outfit, oder Sport,... was auch immer. Tu Dir etwas Gutes und lenk Dich ab. Andere Leute können Dir hier sicher noch viel mehr Tips geben, aber etwas bestimmtes kannst Du da nicht machen. Du wirst das Ganze durchleiden müssen. Je mehr Du an Dir arbeitest, desto schneller geht es. Danach geht es Dir wieder gut, und die Sache ist vorbei, dann kannst Du Dich auch wieder öffnen.
Die Sache geht vorbei, ganz sicher, da brauchen wir nicht drüber sprechen. Ja, ich weiss, momentan kannst Du Dir das vielleicht nicht vorstellen, aber da bleiben keine Narben zurück. Du bist noch jung und wirst glücklich werden in Deinem Leben, ganz sicher. Es braucht etwas Zeit, aber das kommt.
Ich habe genau dieselbe Geschichte erlebt. Es waren meine letzten Schuljahre und ich war so verliebt in diesen Zyprioten. Zwei Jahre war in ihn verliebt und hab ihm die ganze Zeit über kein Wort darüber gesagt. Dann nach dem Abschluss ist er wieder zurück in seine Heimat und ich nach Hamburg um mein Studium zu beginnen. Aber anstatt mir etwas Neues aufzubauen habe ich mich ziemlich zurückgezogen und viel geweint. Mir ging es mit der Zeit etwas besser..aber ich musste ihm dafür meine Gefühle preisgeben..ich weiß nicht..ich hatte das Gefühl endlich aussprechen zu müssen, was mich so lange belastet hatte. Ich habe es ihm einfach gesagt, als er bei mir zu Besuch war. Ich bin fast gestorben, aber ehrlich gesagt...eine Flasche Wein hat mir schon dabei geholfen..ich dachte mir einfach - was soll`s..du hast so lange gelitten, du hast nichts mehr zu verlieren - und nachher kannst du`s auf den Alkohol schieben:p ..ein jüdischer Spruch sagt `aufgeschobene Erwartung macht das Herz krank`..du hast diese Geschichte nicht beendet..egal,wie sie auch ausgehen mag..wenn er dein Freund ist, wird er dich verstehen. Und noch etwas zu deinem Studium..das ist die beste Zeit überhaupt! Wenn du dich mit einigen deiner Kommilitonen unterhälst wirst du nach und nach feststellen, dass du nicht die einzige bist, die es nicht leicht hat..und das hilft wirklich..such dir Verbündete:) Glaub mir, nimm alles aus dieser Zeit mit..sei für alle Menschen offen die dir begegnen und setz dich voll für dein Studium ein, dann wirst du diese Zeit garantiert auch nie vergessen;)
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