Marie_1975
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Hallihallo, i'm back. weiss nicht für wie lange, aber jetzt bin ich mal hier.
ich hatte allem abgeschworen, kein online Dating mehr, keine faulen Eier kraulen, nur ich und mein Leben. Teils ist es mir gelungen. ich hatte mich eigentlich um alles gekümmert ausser um irgendwelche Männergeschichten. ich war auch nicht offen für so etwas. es lief nicht super im Leben, aber besser als vor ein paar Jahren. wie gesagt, ich hatte alles ein bisschen aufgeräumt innerlich und ging guten Mutes daran, mich ins Datingleben zu stürzen. auf meine Art heisst das, mal schauen, was es gibt. wen der Markt hergibt. wie immer stechen mir die bad boys sofort ins Auge. aber dieses Mal verbot ich mir das. nein, das machen wir nicht nochmal durch. gut. der erste Match war ein solider, junger Kerl - optisch. er konnte sich auch sehr gut ausdrücken, ich fand ihn schon mal interessant. wir schrieben hin und her, dann kam die Frage nach meinem Hobby, weil seins sei Mathematik. ich dachte zuerst an Verarschung. war es nicht. es war einfach einer der mir einen super Deal anbot. ich bräuchte nur ein bisschen zu investieren und schwups würde ich reich werden. so verlockend das Angebot auch war, und so schön seine Augen waren, ich löste den Match auf. das waren sie also die Früchte meiner Abstinenz. blöd. ich wollte so nicht von der Bildfläche verschwinden und gab dem ganzen nochmal eine Chance. die weiteren Matchs waren okay, aber keiner zündete das Feuer in mir. keiner. dann kam einer, da stand im Profil sehr klar und deutlich: Poly und offene Ehe und dies und das.. ich dachte, na gut, mal sehen, vielleicht ist er wenigstens lustig. und das war er. sehr sogar. es fing alles harmlos an. ein paar Nachrichten hin und her und sogar Tel-Nr. ausgetauscht und auf whatapp gewechselt. alles ganz easy. nur für den Fall der Fälle, dass wir irgendwann mehr wollen würden. im Moment sei ich nicht offen für poly etc. aber mal sehen, vielleicht habe ich irgendwann Bock auf nur Sex. und je mehr ich darüber nachdachte umso weniger wollte ich es. nein, dieses leere rumgef.... bedeutet mir überhaupt nichts. das wollte ich nicht. ich hab auch kein Spass an irgendwelchen Experimenten. nichts dergleichen. wenn dann will ich einen echten Kerl, der verfügbar ist, der präsent ist und der für mich ist. dieses, "ich halt mir alle Optionen frei", schön, gönn ich allen, aber ich hab keinen Bock auf das. ich will Tiefe und ich will Verbindlichkeit. ich gab das Dating auf. irgendwie funktioniert das für mich nicht. oder ich weiss nicht wie man das online macht. nicht dass ich in natura ständig auf Leute zugehe, aber ich bin empfänglicher und wenn mich einer anspricht, dann ergibt sich meist ein gutes Gespräch und man merkt schnell, nein, das wars, mehr ist da nicht. jedenfalls ich blieb bei meinem Poly-Mann hängen. wir tauschten immer mehr Nachrichten aus etc. es war okay. er wollte natürlich schnell ein Treffen und gerne Sex. ich wollte das eigentlich nicht. er akzeptierte. wir schrieben weiter. ein paar Monate. dann fand ich, nein, ich kann ihn nicht treffen. ich kenne mich, mir würde es gefallen und dann hätten wir Sex und dann wäre es das gewesen. also beendete ich die Sache mit der Ausrede: könne mich nicht eingliedern zwischen seiner Frau und Freundin und den anderen 327 Frauen. eigentlich wären die mir alle scheissegal gewesen. aber ich wollte einfach keine Sexnummer sein. nach ein paar Monaten vermisste ich ihn ein bisschen. es beruhigte sich alles wieder um mich und ich wollte wieder Kontakt. er war offen dafür. dann passierte etwas, das hätte ich mir so auch nie ausgedacht. er trennte sich von der Freundin, dann von der Frau. ich war geschockt. die beiden waren so für mich die Stützen. oder zumindest ein Hindernis. jetzt waren die weg. freie Bahn. aber in mir stieg Panik hoch. ich wollte das so nicht. er hat sich nicht wegen mir getrennt, ich hatte nichts damit zu tun. das war sein Ding. warum auch immer. ich verstehe es bis heute noch nicht. jedenfalls fand ich damals, nein, ein Treffen nach all dem Umbruch im Leben, sei zu früh. ich wollte auch keine Trostnummer sein. lange Rede .. nach unendlich vielen Nachrichten, Sprachnachrichten, Bildern formten sich die Illusionen, die Projektion erlangte Gottstatus, niemand kam an ihn heran. er war derjenige. so fest war ich drin. irre!!! dann kam das Date!! und niemals im Leben hätte ich erwartet, dass es so kommen würde. es war das schlimmste Date aller Zeiten. aber nur, weil die Erwartungen und die Wunschvorstellung so hoch waren. das kann ein normalsterblicher nicht erfüllen. niemals. nicht er. nicht ich. wir waren beide am Boden zerstört. äusserlich gaben wir uns Mühe und wir haben uns sogar zum Sex durchgedrungen, aber auch das war nichts als enttäuschend. und jetzt ist alles vorbei. kein Kontakt mehr. nichts. der Schmerz sitzt so tief, weil es in mir ist. es war nie etwas von ihm. es waren meine Gedanken, es waren meine Gefühle, alles spielte sich in meinem Kopf ab. er bestätigte es mit seinen Nachrichten in dem Moment spürten wir beide mehr oder zumindest da ist was. was tolles, was aussergewöhnliches. und dann war es die bitterste und traurigste Wahrheit ever. der Realitätsaufprall war so hart. ich glaube mit dem Gesicht voll in eine Betonwand zu schlagen ist harmloser. es tat so weh. alles platzte direkt vor mir. mein schöner Traum. er war nicht der Mann, den ich mir so sehr gewünscht habe. dennoch blieb ich. dennoch blieb er. wir wollten beide innerlich sehr, dass es anders wird. ich konnte kein normales Wort sprechen. ich war so neben mir. ich war blockiert. nicht ich selbst. so beschäftigt mit der Enttäuschung und ich war komplett überfordert. was ihn in eine super scheiss Stimmung brachte, aber auch er blieb in der Situation stecken. keiner von uns konnte sich auf den anderen zu bewegen. irgendwann doch. wir kamen uns näher, wollten vielleicht probieren, ob es körperlich funktionieren würde. um wenigstens das vom Abend mitzunehmen. aber da war auch nichts. ernüchternd. keiner von beiden äusserte sich dazu. die ganze Verbindung und Vertrautheit, war nur in unseren Köpfen. es konnte nicht transferiert werden. am Morgen danach ging ich meinen Weg und er seinen. 2 Tage später sprachen wir darüber. sichtlich enttäuscht. nach monatelangem hin und her, war alles was zurückblieb: NICHTS. er will keinen Kontakt mehr und bereut, dass er nicht vorher abgesprungen ist etc. obwohl ich es genauso sehe, tut es mir so unendlich leid und weh, dass es nicht mehr ist. und ich kann mir einfach nicht erklären, wieso wir es nicht schafften all das was uns verband nicht in die echte Welt übertragen konnten. es waren doch immer noch wir. tja. und so sitze ich wieder hier vor meinem Computer, heule Rotz und Wasser und bedauere was hätte sein können. warum heule ich so rum? weil ich nicht mit jedem ins Bett hüpfe, weil Sex für mich kein Sport ist. und diese Art von Sex hinterlässt einem so leer zurück, dass man lieber keinen Sex hat. und genau das habe ich bekommen. es wurmt mich. es frisst mich schier auf. beschissenes Gefühl und was für ein grosses Pech. aber am meisten bin ich traurig darüber, dass der Kontakt abgebrochen ist. von 1000 auf null. das stresst mich sehr. das heisst, dass er mich so unausstehlich fand, dass ich ihm nicht mal mehr den blöden Kontakt wert bin. überspitzt gesagt. ich bin einfach traurig, dass ich einen Vertrauten und liebevollen Menschen verloren habe. vielleicht hätte eine gute Freundschaft entstehen können oder irgendetwas. aber einfach nichts. das ist so traurig.
ich hatte allem abgeschworen, kein online Dating mehr, keine faulen Eier kraulen, nur ich und mein Leben. Teils ist es mir gelungen. ich hatte mich eigentlich um alles gekümmert ausser um irgendwelche Männergeschichten. ich war auch nicht offen für so etwas. es lief nicht super im Leben, aber besser als vor ein paar Jahren. wie gesagt, ich hatte alles ein bisschen aufgeräumt innerlich und ging guten Mutes daran, mich ins Datingleben zu stürzen. auf meine Art heisst das, mal schauen, was es gibt. wen der Markt hergibt. wie immer stechen mir die bad boys sofort ins Auge. aber dieses Mal verbot ich mir das. nein, das machen wir nicht nochmal durch. gut. der erste Match war ein solider, junger Kerl - optisch. er konnte sich auch sehr gut ausdrücken, ich fand ihn schon mal interessant. wir schrieben hin und her, dann kam die Frage nach meinem Hobby, weil seins sei Mathematik. ich dachte zuerst an Verarschung. war es nicht. es war einfach einer der mir einen super Deal anbot. ich bräuchte nur ein bisschen zu investieren und schwups würde ich reich werden. so verlockend das Angebot auch war, und so schön seine Augen waren, ich löste den Match auf. das waren sie also die Früchte meiner Abstinenz. blöd. ich wollte so nicht von der Bildfläche verschwinden und gab dem ganzen nochmal eine Chance. die weiteren Matchs waren okay, aber keiner zündete das Feuer in mir. keiner. dann kam einer, da stand im Profil sehr klar und deutlich: Poly und offene Ehe und dies und das.. ich dachte, na gut, mal sehen, vielleicht ist er wenigstens lustig. und das war er. sehr sogar. es fing alles harmlos an. ein paar Nachrichten hin und her und sogar Tel-Nr. ausgetauscht und auf whatapp gewechselt. alles ganz easy. nur für den Fall der Fälle, dass wir irgendwann mehr wollen würden. im Moment sei ich nicht offen für poly etc. aber mal sehen, vielleicht habe ich irgendwann Bock auf nur Sex. und je mehr ich darüber nachdachte umso weniger wollte ich es. nein, dieses leere rumgef.... bedeutet mir überhaupt nichts. das wollte ich nicht. ich hab auch kein Spass an irgendwelchen Experimenten. nichts dergleichen. wenn dann will ich einen echten Kerl, der verfügbar ist, der präsent ist und der für mich ist. dieses, "ich halt mir alle Optionen frei", schön, gönn ich allen, aber ich hab keinen Bock auf das. ich will Tiefe und ich will Verbindlichkeit. ich gab das Dating auf. irgendwie funktioniert das für mich nicht. oder ich weiss nicht wie man das online macht. nicht dass ich in natura ständig auf Leute zugehe, aber ich bin empfänglicher und wenn mich einer anspricht, dann ergibt sich meist ein gutes Gespräch und man merkt schnell, nein, das wars, mehr ist da nicht. jedenfalls ich blieb bei meinem Poly-Mann hängen. wir tauschten immer mehr Nachrichten aus etc. es war okay. er wollte natürlich schnell ein Treffen und gerne Sex. ich wollte das eigentlich nicht. er akzeptierte. wir schrieben weiter. ein paar Monate. dann fand ich, nein, ich kann ihn nicht treffen. ich kenne mich, mir würde es gefallen und dann hätten wir Sex und dann wäre es das gewesen. also beendete ich die Sache mit der Ausrede: könne mich nicht eingliedern zwischen seiner Frau und Freundin und den anderen 327 Frauen. eigentlich wären die mir alle scheissegal gewesen. aber ich wollte einfach keine Sexnummer sein. nach ein paar Monaten vermisste ich ihn ein bisschen. es beruhigte sich alles wieder um mich und ich wollte wieder Kontakt. er war offen dafür. dann passierte etwas, das hätte ich mir so auch nie ausgedacht. er trennte sich von der Freundin, dann von der Frau. ich war geschockt. die beiden waren so für mich die Stützen. oder zumindest ein Hindernis. jetzt waren die weg. freie Bahn. aber in mir stieg Panik hoch. ich wollte das so nicht. er hat sich nicht wegen mir getrennt, ich hatte nichts damit zu tun. das war sein Ding. warum auch immer. ich verstehe es bis heute noch nicht. jedenfalls fand ich damals, nein, ein Treffen nach all dem Umbruch im Leben, sei zu früh. ich wollte auch keine Trostnummer sein. lange Rede .. nach unendlich vielen Nachrichten, Sprachnachrichten, Bildern formten sich die Illusionen, die Projektion erlangte Gottstatus, niemand kam an ihn heran. er war derjenige. so fest war ich drin. irre!!! dann kam das Date!! und niemals im Leben hätte ich erwartet, dass es so kommen würde. es war das schlimmste Date aller Zeiten. aber nur, weil die Erwartungen und die Wunschvorstellung so hoch waren. das kann ein normalsterblicher nicht erfüllen. niemals. nicht er. nicht ich. wir waren beide am Boden zerstört. äusserlich gaben wir uns Mühe und wir haben uns sogar zum Sex durchgedrungen, aber auch das war nichts als enttäuschend. und jetzt ist alles vorbei. kein Kontakt mehr. nichts. der Schmerz sitzt so tief, weil es in mir ist. es war nie etwas von ihm. es waren meine Gedanken, es waren meine Gefühle, alles spielte sich in meinem Kopf ab. er bestätigte es mit seinen Nachrichten in dem Moment spürten wir beide mehr oder zumindest da ist was. was tolles, was aussergewöhnliches. und dann war es die bitterste und traurigste Wahrheit ever. der Realitätsaufprall war so hart. ich glaube mit dem Gesicht voll in eine Betonwand zu schlagen ist harmloser. es tat so weh. alles platzte direkt vor mir. mein schöner Traum. er war nicht der Mann, den ich mir so sehr gewünscht habe. dennoch blieb ich. dennoch blieb er. wir wollten beide innerlich sehr, dass es anders wird. ich konnte kein normales Wort sprechen. ich war so neben mir. ich war blockiert. nicht ich selbst. so beschäftigt mit der Enttäuschung und ich war komplett überfordert. was ihn in eine super scheiss Stimmung brachte, aber auch er blieb in der Situation stecken. keiner von uns konnte sich auf den anderen zu bewegen. irgendwann doch. wir kamen uns näher, wollten vielleicht probieren, ob es körperlich funktionieren würde. um wenigstens das vom Abend mitzunehmen. aber da war auch nichts. ernüchternd. keiner von beiden äusserte sich dazu. die ganze Verbindung und Vertrautheit, war nur in unseren Köpfen. es konnte nicht transferiert werden. am Morgen danach ging ich meinen Weg und er seinen. 2 Tage später sprachen wir darüber. sichtlich enttäuscht. nach monatelangem hin und her, war alles was zurückblieb: NICHTS. er will keinen Kontakt mehr und bereut, dass er nicht vorher abgesprungen ist etc. obwohl ich es genauso sehe, tut es mir so unendlich leid und weh, dass es nicht mehr ist. und ich kann mir einfach nicht erklären, wieso wir es nicht schafften all das was uns verband nicht in die echte Welt übertragen konnten. es waren doch immer noch wir. tja. und so sitze ich wieder hier vor meinem Computer, heule Rotz und Wasser und bedauere was hätte sein können. warum heule ich so rum? weil ich nicht mit jedem ins Bett hüpfe, weil Sex für mich kein Sport ist. und diese Art von Sex hinterlässt einem so leer zurück, dass man lieber keinen Sex hat. und genau das habe ich bekommen. es wurmt mich. es frisst mich schier auf. beschissenes Gefühl und was für ein grosses Pech. aber am meisten bin ich traurig darüber, dass der Kontakt abgebrochen ist. von 1000 auf null. das stresst mich sehr. das heisst, dass er mich so unausstehlich fand, dass ich ihm nicht mal mehr den blöden Kontakt wert bin. überspitzt gesagt. ich bin einfach traurig, dass ich einen Vertrauten und liebevollen Menschen verloren habe. vielleicht hätte eine gute Freundschaft entstehen können oder irgendetwas. aber einfach nichts. das ist so traurig.