Zusammen mit ihm allein
1 Antworten595 AufrufeGestartet von Keks78 ·
Keks78Themenstart
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und fühle mich so unendlich leer, müde, unverstanden, hilflos und sehr allein. Ich glaube mein Problem ist ziemlich komplex, jedoch hoffe ich, das mir Eure neutralen Ansichten ein wenig behilflich sein können, in meinen Gedanken- und Seelenchaos.
Hmm, wo fängt man an und wie schafft man einen weniger langen Text, aussagekräftig und verständlich nieder zu schreiben. Ich versuche es einfach mal.....................
Mein Partner und ich haben uns über das Internet kennen gelernt und sind jetzt seit 15 Monaten zusammen. Für führen eine Fernbeziehung auf 500km Distanz. Bevor wir eigendlich Zeit hatten uns wirklich ein wenig intensiver kennen zu lernen, holte uns das Leben ein. Ich wurde trotz Verhüttung schwanger. Es war ein riesen Schock für mich und ich hatte große Panik vor seiner Reaktion. Diese war damals jedoch anders als erwartet und wir entschieden uns beide für unseren Sohn. Leider verlief die Schwangerschaft sehr kompliziert, auch die viel zu frühe und schwierige Geburt, war sehr hart für uns und als ob das nicht schon schwer genug war, bekamen wir die Nachricht das unser kleiner krank ist. Darauf hin wurde er in die Uniklinik gebracht, wo er 3 mal operiert werden musste und gesamt über 100 Tage dart verbringen musste, ehe wir ihn endlich mit nach Hause nehmen durften. Von Anfang an, gab es kleine und größere Missverständnisse zwischen uns und auch in der schwierigen Zeit spürte ich schon ab und an, das dies auch eine harte Probe für unsere Beziehung werden wird, weil jeder von uns ging anders damit um und wir waren dauerangespannt. Das würde natürlich mehr als einmal dazu, das Kleinigkeiten an Größe gewannen und somit unschöne Stimmungen und Situationen entstanden. Letztendlich haben wir aber immer wieder einen Weg gefunden uns auszusprechen.Mehr als einmal stellten wir fest, das Zeit die uns gehören sollte, verloren ging und wir vermissten beide, die ersten Wochen, in dem wir ein wenig rosarot sehen konnten, bevor es dann bang,bang,bang nur so an Lebenshürten ging, die es galt zu schaffen.In dieser Zeit waren wir doch schon irgendwie gute Hürtennehmer, vobei in diesem Hürtenlauf unser Sohn die größten nehmen musste und sie auch nahm. Wir sind überglücklich, das er ein kleiner Kämpfer ist und das es ihm heute so gut geht und er sich brächtig entwickelt. Eigentlich könnte unsere Zeit so schön sein und immer wieder stellt sich mir die Frage, was das Hinderniss dafür ist. Denn es läuft ganz anders!!
Unsere Beziehung wurde immer schwieriger und zum jetzigen Zeitpunkt scheint es mir, wir stehen am Scheidepunkt unserer Partnerschaft. Immer wieder frage ich mich, warum kann es nicht einfach, einfach sein. Ich habe irgendwie das Gefühl, das er „uns“ von anfang an keine Chance gegeben hat, nicht weil ich es bin, sondern weil er ein Problem hat. Geht ja schon damit los, das besonders er, von einer Familie redete/schwärmte, sowie auch, von einer gemeinsamen Wg. Unser Kleiner ist nun seit 4 Monaten zu Hause und die Situation ist immer noch so, das ich mit den Kids( habe noch ein großen Sohn(10J.)) hier bei mir bin und wir beide uns nur alle 2 Wochen sehen können.Von Beginn unserer Beziehung stand für ihn fest, das er nochmal studieren möchte und es sein Traum ist, danach zur See zu fahren.Mehrmals dachte ich darüber nach und für mich stand damals schon fest, ich möchte mit diesem Mann zusammen sein und war/bin bereit ihn in seinem Berufstraum zu unterstützen und zu ihm zu stehen.Demnach wurden in mehreren Gesprächen, mit großem Kalender, vielen tollen Gedanken und fürs und wider, Pläne gemacht in Bezug auf das Zusammenziehen, Studiumbeginn und,und,und........!! Doch es geht einfach nix vorwärts und so langsam aber sich nervte mich das und machte mich auch traurig. Als ich dann vor ein paar Wochen bei Ihm war, sprach ich alles direkt an und wie er sich das alles so vorstellt, wie es in nächster zeit aus seiner warte weiter gehen soll. Er beschwert sich immer, das wir diskutieren und so, aber das er zum größten teil der Auslöser ist, versteht er wahrscheinlich nicht oder will es nicht verstehen. Ich glaube es ist normal, das man nachfragt und sich auch leicht veräppelt vorkommt, wenn Pläne gemacht werden und nix passiert. Vobei ich es gerade auch in Bezug auf unsere gemeinsames Kind sehr schade finde, das es ihm nicht so wichtig scheint, im mehr als 14 tägig nahe sein zu können.Man fühlt sich mit allem soo allein und wenn man es mal so ausdrücken kann, bin ich eigendlich alleinerziehend. Sicherlich ist die Situation so wie sie gerade ist, aber 1. wollten wir sie ändern und 2. kann man sie ändern und 3. sollte man sie auch ändern, denn ich finde es wichtig, das Kinder eine Linie haben und spüren wo sie hingehören, wo sie Liebe und Halt finden und in Bezug auf die Beziehung bin ich der Ansicht, das man sich gegenseitig ergänzen sollte und sich automatisch gegenseitig entlastet und dadurch auch weniger Zündstoff entsteht. Weil es ist einfach nur schwierig , in der begrenzten Zeit die wir haben, alles an -auszusprechen und im Endeffekt löst es nur dicke Luft aus, in den wenigen Std. die wir haben. Ansonsten bleibt uns nur das Telefon, aber das habe ich mitlerweile zu meinem Feind erklärt, da unsere Gespräche und das unvermeidbare Problemwelzen am Telefon alles schlimmer gemacht hat.Naja und hinzu kommt noch, das ich einfach manchmal nicht nachvollziehen kann, warum er sich wann, wie verhält. Jetzt letztes Wochenende habe ich einfach mal versucht Klartext zu sprechen und es wurde wieder viel gesagt, vielleicht auch zu viel. Weil es ist ja hinterher auch so, das man sich danach eher über die negativ gesagten Sachen Gedanken macht, als um die positiven. Aber was will man als Freundin schon denken, wenn er so Dinge sagt, z.B.: das er das empfinden in letzter Zeit wahrgenohmen hat, das er sich vor mir anfängt zu verschliessen und auf Distanz geht,weil ich ihm nicht immer gut tue, auch das er nicht weiß was er will und nicht weiß, was er nicht will, in seinem Leben ( zu dem ja auch wir gehören), das es ihm im Moment die negativen Dinge gedanklich vordergründig sind und ihm es deshalb im Moment nur noch zu 50% wichtig ist, die Beziehung aufrecht zu halten, das er sich in Punkto einer gemeinsamen WG nicht schlüssig ist, wobei auch mein großer Sohn eine kleine Rolle spielt, in Bezug auf dem Umgang mit ihm. Kann jetzt gar nicht alles aufschreiben, das würde den Rahmen sprengen, tut es zwar auch so schon, aber nun gut. Sicherlich hat er auch viel schönes gesagt, an diesem Wochenende und auch sonst, aber ich habe keinen Plan, wie ich mit solchen Aussagen umgehen soll, weil sie einfach schmerzen.Dazu müßte ich vielleicht erwähnen, das er stückweit ein sehr schwieriger Charakter ist, der generell mit zwischenmenschlichen Beziehungen anders umgeht und darüber denkt wie ich. Er ist sozusagen ein Einzelgängertyp, der nur schwer jemanden an sich ran lässt, sich in all seinen Lebensjahren seine Einsamkeit, Angst, Vorsicht, seinen Trott und das unterbinden des Enstehens von Gefühlen, zu seiner 2. Haut gemacht hat und sich damit abgefunden hat, das es so ist.Wenn man ein Problem hat, zu lieben, zu geben und zu nehmen, das Problem hat andere ungewollt zu verletzen, weil man nicht aus seiner Haut kann. Bei ihm ist es ja auch so, wenn er sich verletzt fühlt, verschliesst er sich mehr und mehr und distanziert sich von mir/uns. Er sieht immer nur überwiegend das negative und wenn es nix negatives gibt, scheint er solange zu suchen, bis er was findet. Immer wieder stelle ich fest, das er nicht weiß was er will, nicht nur in Bezug auf uns, sondern auf sein ganzes Leben. Manchmal sagt er wundervolle Ding, aber wiederum auch sachen, die kann ich schwer verstehen und tun mir verdammt weh. Erst letztes We meinte er, das er sich fragt, ob das alles so läuft, weil wir nicht zusammen passen, oder einfach aus Angst seinerseits, weil ihm ja schon bewußt ist, welche Problematiken er mitbringt. Aber wie soll man verstehen, das jemand überfordert ist, wenn es Problem gibt und gerne das schöne hätte und wenn er es haben könnte, kann er es nicht annehmen, oder wenn er hier bei uns ist, zieht es ihn weg von hier und wenn er bei sich ist, wäre er gerne hier. Manchmal äußert er Dinge, wo ich denke, war das jetzt ein „ich mache Schluss“, wenn ich dann einfach manchmal am Boden war und Zweifel angebracht habe, fängt er an meine Hand zu halten, so als wie, was sagst du denn da. Ich kann das alles nicht verstehen. Letztes Wochenende hat er wieder so einiges gesagt, positives wie negatives und wir saßen beide heulend in der Küche und wischten uns gegenseitig die Tränen vom Gesicht. Er weiß um seine Probleme, gerade im zwischenmenschlichen Bereich und er meinte, das schlimmste fü ihn ist, das mich seine Art verletzt und er meinte, er möchte keinen fehler machen und hinter merken, das es ein großer war, Er möchte nix unversucht lassen. Sicherlich könnte ich jetzt noch einige Beispiele aufzählen, aber das würde den Rahmen sprengen und alles gehört auch nicht in ein Forum.
Es ist einfach verdammt schwierig, wenn man weiß, manchmal verletzt zu werden, für etwas wo man nix dafür kann, ich mache mir große und viele Gedanken, wie es mit uns weitergeht. Besonders was unseren Sohn betrifft, macht es mich sehr traurig, das wir anstatt die Zeit zu geniessen, uns mit unseren Beziehungproblemen rumschlagen, obwohl manchmal gar keine da sein müssten, Aber erst heute haben wir telefoniert und ich habe nur ein was gesagt, auf seine Frage hin ob mich was bedrückt und schwupp, war es wieder falsch und er schwieg am Telefon. Jetzt werden wir wahrscheinlich wieder paar Tage nix voneinander hören.
Sein Denken, seine Art und Weise ist manchmal einfach zum verrückt werden, besonders wenn man mit ihm redet und er schweigt und schweigt. Oft frage ich mich, ob unsere Beziehung überhaupt noch eine Chance hat, ob es irgendwann mal normal laufen könnte u.s.w. Ich selber ziehe mich ja auch immer mehr zurück und manchmal habe ich das Gefühl, mein Herz stände im Zwielicht.Ich weiß einfach nicht mehr, wie es weitergeht, was das richtige ist. Ich glaube ich kann das sooo nicht mehr lang aushalten, aber ich weiß, ich möchte ihn nicht verlieren.
Sorry für den langen text, der vielleicht auch etwas durcheinander geschrieben ist. Wenn etwas unklar ist, bin ich für Fragen offen. Vielleicht hat ja jemand schon mal eine ähnliche Siuation erlebt und ich bin schon neugierig auf eure Antworten.
GlG Keks:heulen:
Hmm, wo fängt man an und wie schafft man einen weniger langen Text, aussagekräftig und verständlich nieder zu schreiben. Ich versuche es einfach mal.....................
Mein Partner und ich haben uns über das Internet kennen gelernt und sind jetzt seit 15 Monaten zusammen. Für führen eine Fernbeziehung auf 500km Distanz. Bevor wir eigendlich Zeit hatten uns wirklich ein wenig intensiver kennen zu lernen, holte uns das Leben ein. Ich wurde trotz Verhüttung schwanger. Es war ein riesen Schock für mich und ich hatte große Panik vor seiner Reaktion. Diese war damals jedoch anders als erwartet und wir entschieden uns beide für unseren Sohn. Leider verlief die Schwangerschaft sehr kompliziert, auch die viel zu frühe und schwierige Geburt, war sehr hart für uns und als ob das nicht schon schwer genug war, bekamen wir die Nachricht das unser kleiner krank ist. Darauf hin wurde er in die Uniklinik gebracht, wo er 3 mal operiert werden musste und gesamt über 100 Tage dart verbringen musste, ehe wir ihn endlich mit nach Hause nehmen durften. Von Anfang an, gab es kleine und größere Missverständnisse zwischen uns und auch in der schwierigen Zeit spürte ich schon ab und an, das dies auch eine harte Probe für unsere Beziehung werden wird, weil jeder von uns ging anders damit um und wir waren dauerangespannt. Das würde natürlich mehr als einmal dazu, das Kleinigkeiten an Größe gewannen und somit unschöne Stimmungen und Situationen entstanden. Letztendlich haben wir aber immer wieder einen Weg gefunden uns auszusprechen.Mehr als einmal stellten wir fest, das Zeit die uns gehören sollte, verloren ging und wir vermissten beide, die ersten Wochen, in dem wir ein wenig rosarot sehen konnten, bevor es dann bang,bang,bang nur so an Lebenshürten ging, die es galt zu schaffen.In dieser Zeit waren wir doch schon irgendwie gute Hürtennehmer, vobei in diesem Hürtenlauf unser Sohn die größten nehmen musste und sie auch nahm. Wir sind überglücklich, das er ein kleiner Kämpfer ist und das es ihm heute so gut geht und er sich brächtig entwickelt. Eigentlich könnte unsere Zeit so schön sein und immer wieder stellt sich mir die Frage, was das Hinderniss dafür ist. Denn es läuft ganz anders!!
Unsere Beziehung wurde immer schwieriger und zum jetzigen Zeitpunkt scheint es mir, wir stehen am Scheidepunkt unserer Partnerschaft. Immer wieder frage ich mich, warum kann es nicht einfach, einfach sein. Ich habe irgendwie das Gefühl, das er „uns“ von anfang an keine Chance gegeben hat, nicht weil ich es bin, sondern weil er ein Problem hat. Geht ja schon damit los, das besonders er, von einer Familie redete/schwärmte, sowie auch, von einer gemeinsamen Wg. Unser Kleiner ist nun seit 4 Monaten zu Hause und die Situation ist immer noch so, das ich mit den Kids( habe noch ein großen Sohn(10J.)) hier bei mir bin und wir beide uns nur alle 2 Wochen sehen können.Von Beginn unserer Beziehung stand für ihn fest, das er nochmal studieren möchte und es sein Traum ist, danach zur See zu fahren.Mehrmals dachte ich darüber nach und für mich stand damals schon fest, ich möchte mit diesem Mann zusammen sein und war/bin bereit ihn in seinem Berufstraum zu unterstützen und zu ihm zu stehen.Demnach wurden in mehreren Gesprächen, mit großem Kalender, vielen tollen Gedanken und fürs und wider, Pläne gemacht in Bezug auf das Zusammenziehen, Studiumbeginn und,und,und........!! Doch es geht einfach nix vorwärts und so langsam aber sich nervte mich das und machte mich auch traurig. Als ich dann vor ein paar Wochen bei Ihm war, sprach ich alles direkt an und wie er sich das alles so vorstellt, wie es in nächster zeit aus seiner warte weiter gehen soll. Er beschwert sich immer, das wir diskutieren und so, aber das er zum größten teil der Auslöser ist, versteht er wahrscheinlich nicht oder will es nicht verstehen. Ich glaube es ist normal, das man nachfragt und sich auch leicht veräppelt vorkommt, wenn Pläne gemacht werden und nix passiert. Vobei ich es gerade auch in Bezug auf unsere gemeinsames Kind sehr schade finde, das es ihm nicht so wichtig scheint, im mehr als 14 tägig nahe sein zu können.Man fühlt sich mit allem soo allein und wenn man es mal so ausdrücken kann, bin ich eigendlich alleinerziehend. Sicherlich ist die Situation so wie sie gerade ist, aber 1. wollten wir sie ändern und 2. kann man sie ändern und 3. sollte man sie auch ändern, denn ich finde es wichtig, das Kinder eine Linie haben und spüren wo sie hingehören, wo sie Liebe und Halt finden und in Bezug auf die Beziehung bin ich der Ansicht, das man sich gegenseitig ergänzen sollte und sich automatisch gegenseitig entlastet und dadurch auch weniger Zündstoff entsteht. Weil es ist einfach nur schwierig , in der begrenzten Zeit die wir haben, alles an -auszusprechen und im Endeffekt löst es nur dicke Luft aus, in den wenigen Std. die wir haben. Ansonsten bleibt uns nur das Telefon, aber das habe ich mitlerweile zu meinem Feind erklärt, da unsere Gespräche und das unvermeidbare Problemwelzen am Telefon alles schlimmer gemacht hat.Naja und hinzu kommt noch, das ich einfach manchmal nicht nachvollziehen kann, warum er sich wann, wie verhält. Jetzt letztes Wochenende habe ich einfach mal versucht Klartext zu sprechen und es wurde wieder viel gesagt, vielleicht auch zu viel. Weil es ist ja hinterher auch so, das man sich danach eher über die negativ gesagten Sachen Gedanken macht, als um die positiven. Aber was will man als Freundin schon denken, wenn er so Dinge sagt, z.B.: das er das empfinden in letzter Zeit wahrgenohmen hat, das er sich vor mir anfängt zu verschliessen und auf Distanz geht,weil ich ihm nicht immer gut tue, auch das er nicht weiß was er will und nicht weiß, was er nicht will, in seinem Leben ( zu dem ja auch wir gehören), das es ihm im Moment die negativen Dinge gedanklich vordergründig sind und ihm es deshalb im Moment nur noch zu 50% wichtig ist, die Beziehung aufrecht zu halten, das er sich in Punkto einer gemeinsamen WG nicht schlüssig ist, wobei auch mein großer Sohn eine kleine Rolle spielt, in Bezug auf dem Umgang mit ihm. Kann jetzt gar nicht alles aufschreiben, das würde den Rahmen sprengen, tut es zwar auch so schon, aber nun gut. Sicherlich hat er auch viel schönes gesagt, an diesem Wochenende und auch sonst, aber ich habe keinen Plan, wie ich mit solchen Aussagen umgehen soll, weil sie einfach schmerzen.Dazu müßte ich vielleicht erwähnen, das er stückweit ein sehr schwieriger Charakter ist, der generell mit zwischenmenschlichen Beziehungen anders umgeht und darüber denkt wie ich. Er ist sozusagen ein Einzelgängertyp, der nur schwer jemanden an sich ran lässt, sich in all seinen Lebensjahren seine Einsamkeit, Angst, Vorsicht, seinen Trott und das unterbinden des Enstehens von Gefühlen, zu seiner 2. Haut gemacht hat und sich damit abgefunden hat, das es so ist.Wenn man ein Problem hat, zu lieben, zu geben und zu nehmen, das Problem hat andere ungewollt zu verletzen, weil man nicht aus seiner Haut kann. Bei ihm ist es ja auch so, wenn er sich verletzt fühlt, verschliesst er sich mehr und mehr und distanziert sich von mir/uns. Er sieht immer nur überwiegend das negative und wenn es nix negatives gibt, scheint er solange zu suchen, bis er was findet. Immer wieder stelle ich fest, das er nicht weiß was er will, nicht nur in Bezug auf uns, sondern auf sein ganzes Leben. Manchmal sagt er wundervolle Ding, aber wiederum auch sachen, die kann ich schwer verstehen und tun mir verdammt weh. Erst letztes We meinte er, das er sich fragt, ob das alles so läuft, weil wir nicht zusammen passen, oder einfach aus Angst seinerseits, weil ihm ja schon bewußt ist, welche Problematiken er mitbringt. Aber wie soll man verstehen, das jemand überfordert ist, wenn es Problem gibt und gerne das schöne hätte und wenn er es haben könnte, kann er es nicht annehmen, oder wenn er hier bei uns ist, zieht es ihn weg von hier und wenn er bei sich ist, wäre er gerne hier. Manchmal äußert er Dinge, wo ich denke, war das jetzt ein „ich mache Schluss“, wenn ich dann einfach manchmal am Boden war und Zweifel angebracht habe, fängt er an meine Hand zu halten, so als wie, was sagst du denn da. Ich kann das alles nicht verstehen. Letztes Wochenende hat er wieder so einiges gesagt, positives wie negatives und wir saßen beide heulend in der Küche und wischten uns gegenseitig die Tränen vom Gesicht. Er weiß um seine Probleme, gerade im zwischenmenschlichen Bereich und er meinte, das schlimmste fü ihn ist, das mich seine Art verletzt und er meinte, er möchte keinen fehler machen und hinter merken, das es ein großer war, Er möchte nix unversucht lassen. Sicherlich könnte ich jetzt noch einige Beispiele aufzählen, aber das würde den Rahmen sprengen und alles gehört auch nicht in ein Forum.
Es ist einfach verdammt schwierig, wenn man weiß, manchmal verletzt zu werden, für etwas wo man nix dafür kann, ich mache mir große und viele Gedanken, wie es mit uns weitergeht. Besonders was unseren Sohn betrifft, macht es mich sehr traurig, das wir anstatt die Zeit zu geniessen, uns mit unseren Beziehungproblemen rumschlagen, obwohl manchmal gar keine da sein müssten, Aber erst heute haben wir telefoniert und ich habe nur ein was gesagt, auf seine Frage hin ob mich was bedrückt und schwupp, war es wieder falsch und er schwieg am Telefon. Jetzt werden wir wahrscheinlich wieder paar Tage nix voneinander hören.
Sein Denken, seine Art und Weise ist manchmal einfach zum verrückt werden, besonders wenn man mit ihm redet und er schweigt und schweigt. Oft frage ich mich, ob unsere Beziehung überhaupt noch eine Chance hat, ob es irgendwann mal normal laufen könnte u.s.w. Ich selber ziehe mich ja auch immer mehr zurück und manchmal habe ich das Gefühl, mein Herz stände im Zwielicht.Ich weiß einfach nicht mehr, wie es weitergeht, was das richtige ist. Ich glaube ich kann das sooo nicht mehr lang aushalten, aber ich weiß, ich möchte ihn nicht verlieren.
Sorry für den langen text, der vielleicht auch etwas durcheinander geschrieben ist. Wenn etwas unklar ist, bin ich für Fragen offen. Vielleicht hat ja jemand schon mal eine ähnliche Siuation erlebt und ich bin schon neugierig auf eure Antworten.
GlG Keks:heulen:
Hallo Keks78,
mir ergeht es sehr ähnlich, die Parallelen sind schon sehr verblüffend. Mein Freund weist viele der hier beschriebenen Charakterzüge auf... Ich sitze manchmal auch nur noch da und suche nach dem Verstehen, unterdrücke oft mein eigenes "Verletzt sein", oder meine Bedürfnisse (Ansprechen darf man es ja nicht -> "Du tust mir nicht gut - Distanz - man will das natürlich vermeiden...) ...
Genauso wie du, möchte ich meinen Freund ungerne "verlieren", aber merke auch, dass ich es so nicht mehr lange aushalten kann... Trotzdem findet man irgendwo immer die Kraft und die Geduld.
Geduld... Die wirst du vermutlich auch brauchen, wenn du deine Zukunft mit ihm sehen willst. Ich habe gelernt, dass es sehr schwierig ist, mit Menschen umzugehen die nicht wissen was sie wollen im Leben, Pläne schmieden und Träume malen ohne sie wirklich anzupacken - Menschen die Angst vor jeglicher Verantwortung / Bindung haben... Dazu vielleicht auch ein wenig bequem sind, weil wir das zulassen.
Hin und hergerissen fühlt man sich und ja... Am Ende weiß man so wirklich gar nicht mehr, was eigentlich das Richtige ist.
Viel raten kann ich dir nicht, weil ich selbst noch auf keinen grünen Zweig gekommen bin... Alles, was ich dir mitgeben kann ist... Fass dich in Geduld... Suche weiterhin die Kommunikation, auch wenn es für ihn natürlich total unangenehm ist, er sich darüber sogar beschwert und versuche weiterhin ihm die Dinge klar zu machen,
Nimm, wenn du kannst und willst, das ein oder andere selbst in die Hand, schau dich in Zeitungen oder Net nach geeigneten Wohnungen für euch 4 um, das kannst du nochmal als Basis nehmen um über Vorstellungen vom Ablauf des gemeinsamen Lebens zu reden. (Damit meine ich nicht nur seine Vorstellungen - sondern ebenso deine!)
Hab ich schon gesagt, dass du sehr viel Geduld aufbringen musst?! Es zermürbt... Man fühlt sich sehr oft einsam. Und hilflos. Einfach ratlos... Man lebt von der Hoffnung, dass irgendwann...
...Irgendwann...
alles normal läuft...
Ich wünsche dir von Herzen viel Glück und Kraft!
LG,
Evolet
mir ergeht es sehr ähnlich, die Parallelen sind schon sehr verblüffend. Mein Freund weist viele der hier beschriebenen Charakterzüge auf... Ich sitze manchmal auch nur noch da und suche nach dem Verstehen, unterdrücke oft mein eigenes "Verletzt sein", oder meine Bedürfnisse (Ansprechen darf man es ja nicht -> "Du tust mir nicht gut - Distanz - man will das natürlich vermeiden...) ...
Genauso wie du, möchte ich meinen Freund ungerne "verlieren", aber merke auch, dass ich es so nicht mehr lange aushalten kann... Trotzdem findet man irgendwo immer die Kraft und die Geduld.
Geduld... Die wirst du vermutlich auch brauchen, wenn du deine Zukunft mit ihm sehen willst. Ich habe gelernt, dass es sehr schwierig ist, mit Menschen umzugehen die nicht wissen was sie wollen im Leben, Pläne schmieden und Träume malen ohne sie wirklich anzupacken - Menschen die Angst vor jeglicher Verantwortung / Bindung haben... Dazu vielleicht auch ein wenig bequem sind, weil wir das zulassen.
Hin und hergerissen fühlt man sich und ja... Am Ende weiß man so wirklich gar nicht mehr, was eigentlich das Richtige ist.
Viel raten kann ich dir nicht, weil ich selbst noch auf keinen grünen Zweig gekommen bin... Alles, was ich dir mitgeben kann ist... Fass dich in Geduld... Suche weiterhin die Kommunikation, auch wenn es für ihn natürlich total unangenehm ist, er sich darüber sogar beschwert und versuche weiterhin ihm die Dinge klar zu machen,
denn ich finde es wichtig, das Kinder eine Linie haben und spüren wo sie hingehören, wo sie Liebe und Halt finden und in Bezug auf die Beziehung bin ich der Ansicht, das man sich gegenseitig ergänzen sollte und sich automatisch gegenseitig entlastet und dadurch auch weniger Zündstoff entsteht. Weil es ist einfach nur schwierig , in der begrenzten Zeit die wir haben, alles an -auszusprechen und im Endeffekt löst es nur dicke Luft aus, in den wenigen Std. die wir haben.dass er vielleicht auch für deine Lage, Meinung, Bedürfnisse und Wünsche Verständnis aufbringt.Führ ihn weiter an deinen Sohn heran, erleichtere ihm den Umgang wenn es dir irgendwie möglich ist.
Nimm, wenn du kannst und willst, das ein oder andere selbst in die Hand, schau dich in Zeitungen oder Net nach geeigneten Wohnungen für euch 4 um, das kannst du nochmal als Basis nehmen um über Vorstellungen vom Ablauf des gemeinsamen Lebens zu reden. (Damit meine ich nicht nur seine Vorstellungen - sondern ebenso deine!)
Hab ich schon gesagt, dass du sehr viel Geduld aufbringen musst?! Es zermürbt... Man fühlt sich sehr oft einsam. Und hilflos. Einfach ratlos... Man lebt von der Hoffnung, dass irgendwann...
...Irgendwann...
alles normal läuft...
Ich wünsche dir von Herzen viel Glück und Kraft!
LG,
Evolet
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