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Er hat Ritalin verschrieben bekommen, ja, doch in der Klinik in der wir waren waren die Ärzte absolut dagegen und haben das Medikament abgesetzt.

 

Er wollte das auch, hatte aber starke Entzugssymtome und Unruhe. Seine Frau hat die Ärzte dann so lange bequatscht bis sie es wiederwillig wieder angesetzt haben (allerdings in einer geringeren Dosis). Irgendwann hat er das Medikament dann verweigert und nach einer Zeit ging es ihm dann auch wieder besser, allerdings war es noch nicht ganz gut. Sie haben mit diesem und anderen Medikamenten erst nach seiner Hirnblutung angefangen, vorher hat er gar keine genommen.

 

Warum will sie das er das nimmt? Weil er dann in ihren Augen wieder der "alte" ist und besser funktioniert, ganz einfach!

 

Und nein, es ist nicht seine Entscheidung, denn er hat zuhause gar nichts zu melden. Er hat überhaupt nicht die Kraft sich durchzusetzen, er ist durch die Erkrankung total hilflos. Sogar sein Pass hat sie ihm weggenommen. Und weißt du was sie noch gesagt hat? Wenn er noch einmal Alkohol trinkt ruft sie die Polizei und behauptet er hätte den Kindern etwas angetan!!!

 

Geht's noch? Niemals würde er jemanden etwas tun!!!

 

Die Geschichte ist zu komplex um sie hier auszuführen. Doch selbst in der Klinik hat man ihm nahe gelegt sich von dieser Frau zu trennen, mehr als 1x.

 

Und auf dem Schwarzmarkt irgend etwas zu verkaufen hat er finanziell wirklich nicht nötig, das würde er auch gar nicht hin bekommen in seinem Zustand, er kann ja noch nicht mal E-Mails schreiben, lesen und aufnehmen.

 

Das einzige was er mir auf meine Mails antworten konnte war "nächste wo mehr aus khs" und auf meine Frage hin ob er sie gelesen hat meinte er "ich habe es versucht, konnte es aber nicht richtig aufnehmen und verstehen" des weiteren hat er seid der Hirnblutung starke Probleme mit dem sehen.

 

LG

 

Marie

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So, jetzt bin ich doch schon wieder da und habe mehr Kummer als vorher ;(

 

Wo soll ich anfangen? Am Dienstag hat er ja aus dem Krankenhaus große Reden geschwungen, von wegen ob ich mir eine Zukunft mit ihm vorstellen könnte.

Abends dann hatte er schon wieder Zweifel ob das überhaupt "moralisch" OK ist das wir telefonieren, (angeblich nur wegen der Kinder und weil es sich ja "nicht gehört").

Abends rief er nochmal an, total aufgelöst er hätte einen Anruf von zuhause bekommen, sagte nur " ganz schlimm", hat geweint und nur die ganze Zeit " gute Nacht, gute Nacht" gestammelt.

Dann  meinte er "ich kann nicht mehr" und legte auf. Habe ihn dann auch in Ruhe gelassen.

Am Mittwoch dann (ein Tag später) ein 19 Sekunden Anruf "die haben nicht entlassen, ich muss jetzt nachhause, also ich bin jetzt wieder zuhause, bis dann" aufgelegt!!!

 

Seid dem wieder Funkstille!!! Er liest weder seine Mails noch sonst was!!! 

 

Ganz ehrlich, langsam fühle ich mich verarscht X(

 

Aus dem Krankenhaus konnte er mich 5x anrufen und jetzt hat er keine Sekunde mal alleine? Er weiß ganz genau wie schlimm das für mich war als er sich einen Monat nicht gemeldet hat!

 

Ich weiß das er ernsthaft krank ist und nicht wirklich handlungsfähig zur Zeit (was ernsthafte Entscheidungen betrifft!) aber hey, das geht nicht, echt!!!

 

Komme mir so beschissen vor, irgendwie ausgenutzt ("hol mich hier raus, am besten sofort, ich kann nicht mehr!") und weil ich es nicht sofort bewerkstelligen konnte, da weit weg in Therapie, bin ich jetzt schon wieder vergessen und out?

 

Kann man denn nicht mal 5 Minuten raus gehen und kurz anrufen? Er weiß doch genau das ich mich jetzt mega verrückt mache, ist ihm das so egal? Ich stehe da wie ein begossener Pudel und jetzt geht es mir noch schlechter als vorher, hätte er sich nur nicht gemeldet ?(

 

LG

 

Marie

bearbeitet von mylove2017

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Hast Du Dir schonmal Gedanken darüber gemacht ob Du nicht am Helfersyndrom leidest? Du kompensierst unbewusst Deine eigenen Probs indem Du Dich um seine kümmerst. Wenn ich so zwischen den Zeilen lese, scheinst Du Dir selbst immerwieder einzureden das Du genau weisst was er will und braucht. Dabei blendest Du Deine eigenen Sorgen rigoros aus, und schaffst Dir eine "Ablenkung, Beschäftigung"...

 

So wie ich das verstanden habe seid ihr beide Hilfe Suchende. Ich würde Dir dringend raten Dich um Dich selbst zu kümmern. Du hast Deine eigenen Sorgen und Nöte, da musst Du Dir nicht auch noch das Elend anderer aufbürden. Verschaff Dir mal einen ordentlichen Abstand zu ihm, und kümmere Dich vorerst um Deine Angelegenheiten.

vor 4 Stunden schrieb mylove2017:

Ganz ehrlich, langsam fühle ich mich verarscht X(

...er biegt sich wie ein Grashalm im Winde...

In einem klaren geistigen Moment schustert er sich tolle Zeiten mit Dir zusammen, bis dann das Kartenhaus zusammenbricht und er sich zurückzieht. Das Spielchen wird er auch weiterhin mit Dir spielen solange Du ihm Raum dafür lässt.

bearbeitet von Rurouni

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Obwohl ich nicht Berta bin; antworte ich trotzdem :-)..wegen dem Wort Schuld; das gefällt mir nicht.

es geht nicht um Schuld; es geht um Verantwortung. Du bist verantwortlich für dein Leben. Du kannst selbst entscheiden, in was du deine Energie steckst.

Dir gehts momentan nicht gut. Es würde dir besser gehen, wenn er sein Verhalten ändert. Das ist aber seine Sache; du kannst sein Verhalten nicht beeinflussen.

Also musst du bei dir ansetzen, wenn du möchtest, dass sich etwas ändert.

Was kannst du tun? 

Tut dir der Kontakt mit ihm gut?

Bist du bereit zu warten, bis er sich getrennt hat? (mit ungewissem Ausgang; eine Trennung von seiner Frau würde ja nicht automatisch eine Beziehung mit dir bedeuten)

Ist er der einzig mögliche Lebenspartner  für dich?

Meiner Erfahrung nach sind Klinikbeziehungen selten überlebensfähig ausserhalb der Klinik (was nicht bedeutet, dass es nicht möglich ist).

Ich fände es sinnvoller, wenn du dich erstmal auf dich konzentrieren würdest und dafür sorgst, dass es dir gut geht. 

Ob das mit ihm was wird oder nicht, kannst du auch in ein paar Monaten noch rausfinden.

Welche andern Perspektiven hast du? Ausser einer Beziehung mit ihm?

Alles Gute. 

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Nein, so tut mir der Kontakt nicht gut!

Ich weiß das ich mich um mich selbst kümmern muss, doch ich Frage mich wie ich dieses Gedankenkarusell für mich durchbrechen kann, denn ständig taucht er in meinen Gedanken auf, immer nur "er, er, er"!!! 

Ich will einfach nur das es aufhört!!!

Als er mich am Mittwoch anrief, immer nur "er, er, er"!!!

 

Wer fragt mich wie es mir damit geht? 

Der um den sich meine Gedanken ständig drehen wohl nicht wirklich!!!

 

Ich bin gerade in Therapie um mich um mich selbst zu kümmern und was mache ich? Schlafe nicht, habe mich in die Tiefgarage geschlichen um heimlich rauchen zu können und um hier zu schreiben. Alles schläft, nur ich nicht mehr. Schon lange nicht mehr!!!

 

Leute, bin echt am Ende, ich kann nicht mehr!!!

bearbeitet von mylove2017

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Wenn Du nicht beginnst Dich zu fragen, wie es Dir geht und was Du für Dich tun kannst, wird es Niemand tun.

 

Deine Frage 'Wer fragt mich wie es mir damit geht?' ist die Grundursache Deiner Probleme.

 

Dass er in Deinen Gedanken ist, isr erstmal so und auch nicht weiter wild. Das wird sich nicht verändern indem Du Dich ständig um ihn bemühst. Du fütterst diese Gedanken ja noch.

 

Sicher wird sich nichts über Nacht verändern, doch kannst Du unabhängig Deiner Gedanken beginnen zu fragen, was kann ich für mich tun? Vielleicht findest Du nicht sofort Antworten weil Du es nicht gewohnt bist auf Dich zu achten, doch länsst sich all das lernen.

 

Verändere die Fragen weg von ihm, hin zu Dir. Langsam. Stetig.

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vor 5 Stunden schrieb mylove2017:

Nein, so tut mir der Kontakt nicht gut!

Ich weiß das ich mich um mich selbst kümmern muss, doch ich Frage mich wie ich dieses Gedankenkarusell für mich durchbrechen kann, denn ständig taucht er in meinen Gedanken auf, immer nur "er, er, er"!!! 

Ich will einfach nur das es aufhört!!!

Als er mich am Mittwoch anrief, immer nur "er, er, er"!!!

1. Gute Erkenntnis

2. Ersetze "er, er, er" durch "ich,ich,ich"

3.Lösch seine Nummer und blockier ihn (Ja ja ich weiß, er ist eine Art Projekt von Dir und so leicht geht das nicht, es ist ja alles sooo kompliziert.)

 

vor 5 Stunden schrieb mylove2017:

Wer fragt mich wie es mir damit geht? 

In aller erster Linie Du selbst. Denn wer kann sich auf Deine Fragen die ehrlichsten Antworten geben?

Nuja und dann gibt es noch die Schreiber die Dir Antworten, und die lesen wie es Dir damit geht.

vor 5 Stunden schrieb mylove2017:

 

Ich bin gerade in Therapie um mich um mich selbst zu kümmern und was mache ich? Schlafe nicht, habe mich in die Tiefgarage geschlichen um heimlich rauchen zu können und um hier zu schreiben. Alles schläft, nur ich nicht mehr. Schon lange nicht mehr!!!

Und wie Du schläfst! Du verpennst gerade Dich um Dich selbst zu kümmern. Es ist natürlich bequemer sich um die Probleme anderer zu scheren, in diesem Falle um diesen Kaputnick der bunte Römer flitzen sieht, als um die eigenen. Lenkt schön ab hm? Diese Ablenkung ist aber alles andere als das was Du derzeit wirklich brauchst, nämlich einen eigenen klaren Kopf. Alles andere ist als würdest Du lachend in eine Kreissäge springen...

 

Schon reizvoll so eine verschlossene Tür immer wieder mit Tritten und Schlägen zu beharken, anstatt den Schlüssel einfach umzudrehen und die Tür zu öffnen, nicht wahr? Da hat man ja ein Ziel vor Augen, aber genau hier musst Du ansetzen und Dir ein neues Ziel setzen.

 

Ich schlage vor das Du konsequent anfängst diesen geistig umnachteten Kaputtnick aus Deinem Leben zu verbannen.

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vor 8 Stunden schrieb mylove2017:

Ja, ihr habt recht, ich bin diejenige die sich selbst krank macht und ich muss an mir arbeiten.

Mach Dir nix draus Mädel, kommt in den besten Familien vor :D

 

vor 8 Stunden schrieb mylove2017:

Das Kind hat jetzt einen Namen!

Es heißt "Co-Abhängigkeit".

1. Ziemlich blöder Name für ein Kind!

2. hätte man das nicht abtreiben können!? :P

3. Ich würde es nicht als Co-Abhängigkeit zählen, sondern als ganz normale [menschliche] Reaktion. Du bist in einer schwierigen Lage, und er hat Dir etwas zuneigung geschenkt, was in solchen Situationen sehr reizvoll sein kann.

bearbeitet von Manana
Bitte achtet darauf, Rollenstereotype weitestgehend zu vermeinden. Sich Zuneigung zu wünschen betrifft Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht. Daher: eine typisch *menschliche* Reaktion.

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