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Hallo Snowcold

 

Deine letzte Aussage zeigt klar das du Zeit brauchst. Nimm dir diese auch. 

Lass dich mal selber zur Ruhe kommen. 

Du hast dich so lange selber vernachlässigt, jetzt ist es Zeit dir selber zu vergeben. Dann dich wieder zu lieben und zu akzeptieren. Und dann kannst du wieder in die Zukunft sehen. Nimm jeden Tag wie er ist, schau auf dich und deine Bedürfnisse. 

 

Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weiteren Weg. 

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vor 13 Stunden schrieb Snowcold:

as macht mir Angst, das ich mich nicht mehr verlieben werde bzw  kann, weil er noch in meinem Herz +Kopf ist 

 

Ich war mal in einer Beziehung, die genau so einseitig war wie Deine. Ich hab mich viele, viele Jahre darauf fokussiert. Und daran festgehalten. Und egal was irgendwer sagte, ich habe nicht aufgeben wollen und können. Ich habe daran geklammert, genauso wie Du jetzt. Es war unglaublich hart für mich das hinter mir zu lassen als mir wirklich eiskalt klar wurde, das wird nie etwas, da von dem Anderen einfach nie wirkliches Interesse an einer Beziehung mit mir da war.

Und weil ich so unglaublich daran geklammert habe, hatte ich wie Du sehr lange Angst, ich würde Niemanden mehr kennen lernen, mich nie wieder verlieben. Ich blieb sogar sehr, sehr lange alleine, ging davon aus, ich werde auch für immer alleine bleiben. Nicht mal mehr weil ich so gelitten hätte, sondern einfach nur weil irgendwie nach dieser ganzen Sache nichts mehr zu passen schien.

 

Und plötzlich tritt Jemand in mein Leben und gar nichts passt. Überhaupt nichts. Nichts passt zusammen, nichts ist wie ich es mir vorstellen oder wünschen würde.

 

Und ich bin dabei mich wirklich hoffnungslos zu verlieben. Ich hab nach all dem einen Riesen Schiss davor. Ich hab einfach gar keine Kontrolle darüber und es macht mich verrückt. Und ich weiss auch nicht was daraus wird.

 

Aber eins weiß ich, es gibt ein Danach. Und auch ein Jemand danach. Und wenn das für mich so ist, dann ist es für Dich auch so.

 

 

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Am 9.10.2017 um 12:37 schrieb Manana:

 

 

Achso? Spannend, ich dachte immer es gehören 2 zu einer Beziehung. Sehr eigenartig, dass er ausschließlich den Expartnerinnen die "Schuld" (um "Gottes Willen!") am Scheitern gibt. Wenn, dann fände ich "Verantwortung" passender. Das heisst aber auch, er war verantwortungslos?

 

Ja.

 

Er hat also "genaue Vorstellungen von einer Frau" (sprich: wie sie für ihn zu sein hat) und der dazugehörigen "Beziehung" (sprich: wie sie für ihn zu sein hat). Ehrlichgesagt finde ich selten so konkrete Worte, aber: dem gehts wohl nicht ganz gut im Oberstübchen! Der wird NIE UND NIMMER eine Beziehung führen können, wenn DAS sein Anspruch ist: die Partnerin muss sich exakt so verändern wie ER sie will und sich so verhalten wie ER sie will und hat IHM ausschliesslich zu dienen - nicht ein einziges Mal darf sich die Partnerin den Haushalt mal nicht machen. 

 

Der Herr Sultan himself?

Ja.

Und ist der Herr Sultan beziehungsfähig mit der Einstellung?

Nein.

Da läuft ihm doch jede davon!

 

Im Harem vom Sultan früher, da durften die nicht weglaufen.

Erfüllte eine seine Erwartungen nicht mehr, kam eine neue dazu oder an ihre Stelle.

Aber heute, im Jahr 2017, sind seine Partnerinnen nicht mehr Gegenstand des Eigentumsrechts, wo er über das Eigentum verfügen kann wie er will, sondern sind Rechtssubjekte. Mit Beinen - zum Laufen in dem Fall!

 

 

Deshalb hat Dich der Herr Sultan ja auch abgewählt.

 

Apropos Erwartungen:

Und was ist mit DEINEN Erwartungen gewesen? Eine kleine Nachricht, wenn sich Pläne ändern? Kein großes Ding. Deine Erwartungen waren ja ohnehin runtergeschraubt auf Minimum!

 

Nein, Du hast besseres verdient als ihn, allemal!

Das hast Du so toll und wahrheitsgemäß geschrieben. 

Natürlich hatte ich auch Erwartungen.. 

Ich habe vor 2 Wochen vieles über mich erfahren, und auch das, das ich nicht enttäuscht sein soll wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Und das ich selbst Verantwortung für mich nehmen / lernen muss. 

Ja, dieser  Mann wechselt von der einen zur anderen Frau, wenn die Verliebtheitsphase zu Ende ist..

Ich habe lange noch die Schuld bei mir gesucht, und suche sie noch immer mal. 

Und er? Er ist glücklich mit seiner neuen Freundin, die er nicht einmal seine Freundin nennt, so wie ich es gehört habe. 

Ich weiß das er soll eine arme Wurst ist, und wohl nie richtig lieben kann /wird, und dennoch kann ich nicht loslassen, aus welchem Grund auch immer. 

Ich wünsche mir einen Ausschaltknopf 😕

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vor einer Stunde schrieb Snowcold:

Das hast Du so toll und wahrheitsgemäß geschrieben. 

 

Dankesehr, es freut mich, dass Du Dich verstanden fühlst.

 

vor einer Stunde schrieb Snowcold:

Natürlich hatte ich auch Erwartungen.. 

Ich habe vor 2 Wochen vieles über mich erfahren, und auch das, das ich nicht enttäuscht sein soll wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Und das ich selbst Verantwortung für mich nehmen / lernen muss. 

 

Wir alle haben Erwartungen. Für mich gibt es bei Erwartungen 2 Möglichkeiten:

 

- Die pragmatische Erwartung.

Das ganz realistische Selbstverständlichkeiten, bei denen wir davon ausgehen können, dass die von anderen Menschen gemacht werden. zB eine kurze Nachricht, wenn Pläne sich ändern; dass er/sie einen stützt, wenn man hohes Fieber hat und auf die Toilette muss, weil einem schwindlig ist aber den Weg nicht allein schafft; dass er zurückruft wenn man ihn darum bittet.

 

Das sind einfache zwischenmenschliche Dinge, die man sich mit Fug und Recht erwarten kann.

 

- Die innere, "große" Erwartung.

Das sind Eigenschaften, die wir uns vom Partner wünschen, das sind Ansprüche, die wir, oft ohne darüber nachzudenken, haben. Dass er einen liebt; dass er treu ist; dass er einen unterstützt; dass er es aufrichtig meint usw.

 

Das sind "große" Erwartungen, die wir als Optimum und Selbstverständlchkeit zugleich anstreben, von denen wir davon ausgehen, dass der Partner sie haben soll.

 

Irgendwo in diesen "großen" Erwartungen werden wir immer, und sei es nur ein bisschen, enttäuscht. Da trifft ein inneres Ideal auf eine Realität, mit der man erst einmal umgehen lernen muss!

 

Ein möglicher Umgang damit ist, sich zu sagen: ich wünsche mir, dass er /sie treu ist, aber ich kann nicht mit Sicherheit davon ausgehen. Ich wünsche mir, dass er /sie mich liebt, aber weiss, dass Gefühle sich verändern können. Ich wünsche mir, dass er / sie ehrlich ist, aber ich weiss, dass er vielleicht mal in eine Angstsituation kommt, in der er nicht aus seiner Haut kann. Ich wünsche mir, dass er mich genau so will wie ich ihn, aber ich weiss, dass sein Interesse sich Verändern kann... -> dann werden aus unseren Erwartungen zumindest Wünsche. Von Wünschen wissen, dass sie vielleicht auch einmal nicht in Erfüllung gehen. Erwartungen sehen wir als Selbstverständlichkeit an. Daher auch die Enttäuschung, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden.

 

Die kleinen, pragmatischen Erartungen, die dürfen und sollen wir haben. Es ist ist selbstverständlich, sich zu melden, wenn der Zug 2 Stunden Verspätung hat und wir am Bahnhof warten. Ist doch selbstverständlich!

 

vor einer Stunde schrieb Snowcold:

Ich habe lange noch die Schuld bei mir gesucht, und suche sie noch immer mal. 

 

Unnötig. Über die "Schuld" soll die Kirche richten; aber wir, für uns reicht "Verantwortung".

 

Du hast getan, was der Beziehung gut tat, soweit Du konntest; Du hast Dich für die Beziehung auch verantwortlich gefühlt. Fertig.

 

Er nicht. Er hat keinerelei Verantwortung übernommen, Hands clean!, und hat auch nichts Gutes zur Beziehung beigesteuert.

 

vor einer Stunde schrieb Snowcold:

Und er? Er ist glücklich mit seiner neuen Freundin, die er nicht einmal seine Freundin nennt, so wie ich es gehört habe. 

Ich weiß das er soll eine arme Wurst ist, und wohl nie richtig lieben kann /wird, und dennoch kann ich nicht loslassen, aus welchem Grund auch immer. 

 

Das ist traurig für ihn, keine Frage.

 

So wie Du an Dir arbeitest, Dir Gedanken machst, etwas verändern willst, so muss er das auch für sich tun. Früher oder später. Das kann ihm niemand abnehmen. Schön aber, dass Du das siehst, dass Du nicht nur Deine Enttäuschung rausfluchst, sondern auch erkennen kannst, dass er in Wirklichkeit eine arme Wurst ist. Das spricht sehr für Dich.

 

vor einer Stunde schrieb Snowcold:

Ich wünsche mir einen Ausschaltknopf 😕

 

Am besten man nimmt diese Gefühle an. Lässt sie zu, lebt sie aus, dann vergehen sie nach und nach.

Bei mir hilft dann, die Gefühle zuzulassen, mich aber nicht völlig von ihnen überwältigen zu lassen.

Es braucht Zeit, eine solche Enttäuschung zu verarbeiten.

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