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Da steck ich nun seit langer Zeit wieder einmal in einer Krise. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich es raus hatte, weiss wie es geht, glücklich zu sein, einfach so, grundlos. Und viele Monate lang ging es mir super gut.

 

Ja, Pustekuchen, mehr als nur eine andere Bühne war das aber nicht...

 

Diesmal war der Sport dran. Und wie so oft schon auch in anderen Bereichen, kurz vor dem Ziel, war alles aus. Es folgt dann nicht nur eine Enttäuschung darüber, dass es nicht geklappt hat, sondern es geht bei mir viel tiefer. So tief, dass alles, was ich vorher mit Freude gemacht habe, auch alltägliche Sachen, sich nur noch fad und bedeutungslos anfühlen. Ich bin blockiert und habe eine innere Unruhe, als wäre ich auf Entzug :mauer:

 

Etwas verändern muss ich dringend. Aber ich will die Bühne nicht mehr wechseln und ich will Herausforderungen/Grenzerfahrungen nicht mehr dazu brauchen, dass es mir gut geht.

Ich will raus aus diesem Hamsterrad. Bloss, ich weiss nicht, wie..

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Moin moin

 

vor 4 Stunden schrieb Bergwelt:

Diesmal war der Sport dran. Und wie so oft schon auch in anderen Bereichen, kurz vor dem Ziel, war alles aus.

Darf man fragen was genau vorgefallen ist?

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Klar darfst du ;-). Mein Knie machte nicht mehr mit und jetzt habe ich eine mehrmonatige Pause aufgedrückt bekommen.

Ziele nicht erreichen, klar ist doof, gehört aber halt irgendwie dazu. Nur fällt mir auf, ist das ein nicht enden wollender Kreislauf, rückblickend läuft es jedesmal nach dem gleichen Schema ab, nur immer wieder mit anderen Elementen.

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vor 9 Minuten schrieb Bergwelt:

Nur fällt mir auf, ist das ein nicht enden wollender Kreislauf, rückblickend läuft es jedesmal nach dem gleichen Schema ab, nur immer wieder mit anderen Elementen.

Tja meine Gute so ist das Leben. Nicht immer schaffen wir das, was wir uns vornehmen. Jeder Mensch durchläuft harte Prüfungen im Leben, wie diese ausfallen liegt meistens in unserer Hand. Ausser, wie in Deinem Falle, höhere Gewalt oder besser gesagt das Alter und Schicksal schlagen zu. Davor ist niemand gefeit.

 

Ich gehe damit mitlerweile anders um, als noch vor 10 Jahren. Da war ich echt verbissen und war jedesmal down als ich mein Ziel nicht erreicht habe. Heute sage ich mir schlussendlich, jeder Rückschlag bringt mich meinem Ziel ein Stück näher. Und iwi braucht man doch auch gewisse unerreichbare Ziele, sonst wird das Leben echt langweilig :D  Aus meiner Erfahrung und meinem eisernen Willen heraus Kraft schöpfend, habe ich vor einigen Wochen einen Etappensieg errungen. Ich hatte mir geschworen eine Prüfung die ich ablegen musste mit 0 Fehlern zu schaffen, und siehe da, es gelang mir.

 

Versuch einfach Dingen ihren Lauf zu lassen, und wenns dann nicht klappen sollte nimm Dir vor es nächstemal anders zu machen oder es ganz bleiben zu lassen.

vor 18 Stunden schrieb Bergwelt:

Etwas verändern muss ich dringend. Aber ich will die Bühne nicht mehr wechseln und ich will Herausforderungen/Grenzerfahrungen nicht mehr dazu brauchen, dass es mir gut geht.

Hmm wird schwierig, denn das eine schliesst das andere nicht aus ;) Was genau gedenkst Du denn zu ändern?

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vor 6 Minuten schrieb Rurouni:

Ich hatte mir geschworen eine Prüfung die ich ablegen musste mit 0 Fehlern zu schaffen, und siehe da, es gelang mir.

Na, dann herzliche Gratulation :)

 

vor 8 Minuten schrieb Rurouni:

Was genau gedenkst Du denn zu ändern?

Wenn ich das wüsste, würde ich hier nicht schreiben

 

Ich brauche Grenzerfahrungen, dass es mir gut geht. Und das will ich ändern. Ich will raus aus dem höher, schneller, weiter.. nur, wenn ich damit aufhöre so wie jetzt, gehts mir ziemlich beschissen...

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Schonwieder dieses Wort: Grenzerfahrungen. Erkläre mir doch einmal bitte, was Du für Erfahrungen damit meinst.

vor 6 Minuten schrieb Bergwelt:

nur, wenn ich damit aufhöre so wie jetzt, gehts mir ziemlich beschissen...

Du hörst Dich an wie eine Süchtige :D

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Nach welchem Schema?

Das Du Dir was vornimmst, was wenn es erreicht ist, endlich dazu führt, dass Du für immer glücklich und freudestrahlend durch's Leben läufst und Dir die Sonne aus dem Hintern scheint?

 

Dieses Schema muss schief gehen.

 

1. Gibt es nichts zu erreichen. So lange etwas zu erreichen ist damit es einem endlich gut geht, impliziert das sofort unter den gegebenen Umständen, heute, kann es mir nicht gut gehen da ich xyz (beliebig einzusetzender Unsinn) noch nicht habe.

 

2. Selbst wenn man das begriffen hat, geht es einem immer noch an manchen Tagen miserabel. Man hat Durchfall, Haarausfall und was weiss ich noch für Fälle. Das Leben kotzt einen an und alles ist sowieso Scheisse und für den Arsch. Nur mit dem Unterschied, dass es einen einfach nicht stört, weil es ja nichts zu erreichen gibt.

 

Das Leben ist ein Hamsterrad und wird es immer bleiben. Wenn man es aber als Fidget Spinner sieht, ist das auch in Ordnung so.

 

Dein Hamsterrad ist aber nicht das Leben, sondern Dein Versuch das Leben dorthin verbiegen zu wollen wo es vermeintlich hingehört. Da rennt man sich nur den Schädel ein.

 

Gehört aber auch zum Fidget Spinning dazu.

 

 

bearbeitet von Charlies_Berta

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Ich will weder Menschen, Objekte noch Hobbys dazu brauchen müssen, damit es mir gut geht.

 

Ist vielleicht ein seltsames Thema. Irritiert war auch eine Kollegin von mir, als ich mit ihr darüber sprach. Ich kann's aber nicht anders beschreiben. Und wenn ich es noch mehr erklären würde, wären es auch nur Wiederholungen von dem, was ich bereits geschrieben habe.

 

Rurouni, Bert, vielen Dank trotzdem für eure Zeilen

 

bearbeitet von Bergwelt

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vor 10 Stunden schrieb Bergwelt:

Ich will weder Menschen, Objekte noch Hobbys dazu brauchen müssen, damit es mir gut geht.

Wow! Willst Dich jetzt in die Bude einschliessen und Dich mit Dir selbst beschäftigen!? Glaub mir der Scheiss funzt nicht! Ich habs 8 lange Jahre gemacht und gebracht hat es mir nur Isolation.

 

Andere Menschen fragen sich womit es ihnen besser gehen könnte und Du hast alles davon :D Und trotzdem willst Du alles von Dir wegstoßen!? Komische Logik...

 

Lass mal sehen keine Menschen huh? Verdammt! Schmeiss alle Spiegel ein! In erster Linie bist Du nämlcih der Mensch den Du am meisten brauchst :P

 

Objekte? So ne Wohnung ohne Inhalt wäre mir persönlich zu karg!

 

Hobbys...ganz klare Zustimmung braucht man nicht! Um himmelswillen, da könnten ja Menschen und auch Objekte vorkommen :D

 

Ich hab DIE Lösung für Dich! Schaff Dir eine eigene Dimension an, die absolut leer ist. Sollte Doch deinen Vorstellungen entsprechen, hm?

 

Mal Spaß beiseite Mädel. Was ist wirklich los mit Dir?

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Boah, ist das echt so schwer zum Verstehen? 

Ich versuch's jetzt noch einmal mit Beispielen, und die sind nicht aus meinem Leben.

 

Dieser Mann, ich brauche ihn, ohne ihn kann ich mir ein Leben nicht mehr vorstellen

Wow, der ist aber super, ich bin total gern mit ihm zusammen

 

Ohne das Handy fühle ich mich richtig verloren

Das Handy ist ganz ok

 

Bei diesem Job erhalte ich viel Bewunderung und Anerkennung

Ich gehe arbeiten, weil mir die Arbeit spass macht

 

Siehst man in diesen Sätzen irgend einen Unterschied?

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Für mich ist da ein verständlicher Unterschied. Dazu habe ich eine Frage.

 

Wie ernst nimmst Du das? Liegt da der Hase im Pfeffer?

 

Soll heissen, was passiert wenn es Dir schlicht und einfach passiert, dass Du Anerkennung suchst. Oder ähnliches. Selbstkritik?

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Gehts dir vielleicht zu gut?

Wie wäre es mit ehrenamtlicher Arbeit? Altersheim? Obdachlosenhilfe oder ähnliches?

Dort könntest du konkret etwas tun, würdest gebraucht und hättest auch gleich den Vergleich, dass ein Leben nicht unbedingt so sein muss wie deines.....

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Ich komme an meine Grenzen.....

 

Obengenannte Aussagen waren nur Beispiele (NICHTS aus meinem Leben) um zu zeigen, was ich meine mit etwas brauchen und etwas tun aus Freude. 

 

Ja, Bert, es gibt diesen Unterschied. Und den nehme ich sehr ernst. Aus diesem Grund habe ich dieses Thema ja eröffnet!!

Ich will raus aus dem "brauchen"!! Kannst du das nachvollziehen?

 

Mensch, warum ist das so schwierig zum Erklären?

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Ich verstehe Dich ja, dass Du raus aus dem Brauchen willst.

 

Und damit beginnst Du das 'raus aus dem Brauchen' zu brauchen.

 

Lassen statt wollen. Annehmen statt erreichen.

 

 

 

bearbeitet von Charlies_Berta

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vor 10 Stunden schrieb Bergwelt:

Boah, ist das echt so schwer zum Verstehen? 

Whoooa mach langsam Mädel :D Ich ergebe mich! Ich überlasse Dich mal der lieben guten Berta :D Ich hab ein paar Whiskey und ne gute herrliche Zigarre hinter mir, und Du kleine bist mir dann doch bisi zu stressig ^^ Ich klink mich an dieser Stelle aus.

*duck und wech*

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