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Empfohlene Beiträge

Liebe User,

 

in diesem Thread werden gelegentliche Spamhinweise oder Warnungen bezüglich Datenschutz herausgegeben.

 

Hier bei Liebeskummer.ch sind wir in der glücklichen Situation, sehr selten Probleme mit Spam zu haben. Die Swissforums AG verfügt nicht nur über sehr effektive Spamfilter, sondern greift in Spamfällen auch konsequent durch.

 

Gelegentlich gibt es dennoch mehr oder weniger geglückte Versuche von Spam.

 

Aktueller Spamhinweis: 07.11.17

Titel: "Will alles, was zwischen Männern und Frauen geht - oder: Der gute Samariter aus dem Waisenhaus in Senegal"

 

Ihr wisst, dass es hier auf LK ein Tool gibt, mit dem ihr Euch anfreunden oder einander followen könnt. Ihr wisst auch, dass Austausch per Pn jederzeit möglich ist, wenn in etwas privaterem Rahmen besprochen werden soll.

 

Manche User erhielten in den vergangenen Stunden Pns, in denen eine "Rosanne" angibt, mit dem User befreundet sein zu wollen. Eine Kontaktmail mit der Aufforderung, dorthin zu schreiben, wird dazu genannt.

 

Wem das also nicht ganz koscher vorkam, der lag ganz richtig:

Es handelt sich um jemanden, der angibt, aus dem Südsudan zu kommen und nun in Senegal "von einem guten Samariter in einem Weisenhaus" abgegeben worden zu sein. Die Person gibt an, weiterhin Asyl zu suchen. Darüberhinaus gibt die Person an, eine Beziehung auf diesem Wege zu suchen oder eben "alles, was zwischen Frau und Mann geht".

Nicht nur im Betreff, sondern auch im Text drängt die Person mehrmals, möglichst viel über das Gegenüber zu erfahren.

 

So humorvoll sich solche Nachrichten auch lesen mögen, haben sie dennoch (mindestens) einen ernsten Hintergrund.

 

User, die sich in Gespräche involvieren lassen, werden nicht nur um persönliche Daten, sondern höchstwahrscheilich auch um Geld erleichtert werden. Die Aussicht auf Sex (oder eine Beziehung) setzt ja voraus, dass die Person eine Reise antritt, Papiere benötigt usw, wozu Geld vom Gegenüber eingefordert wird. Sollte dieser oder ein anderer Mensch jemals tatsächlich in die Schweiz oder die EU gelangen, dann wird es fremdenrechtlich wahrscheinlich ausgesprochen heikel, nicht selten stehen solche Kontaktversuche in Zusammenhang mit Human Trafficking und Prostitution.

Oft bleibt es aber auch beim schlichten Betrugsversuch, um an Geld zu kommen.

 

Deshalb haben wir bereits eine Meldung in die Wege geleitet.

 

Wir bitten Euch, keinen Kontakt zu dem User aufzunehmen.

Der User ist darüberhinaus gesperrt.

 

Ein allgemeiner Hinweis noch: wann immer Ihr Pns erhaltet, bei denen Euch etwas nicht ganz koscher vorkommt, meldet diese!

Egal, ob es ein offensichtlicher Betrugsversuch ist, ob es Werbung per Pn ist, ob es unerwünschtes Anschreiben/ Anflirten ist - bitte lasst es uns wissen.

Besser, einmal zu viel gemeldet als einmal zu wenig.

 

Eure

Manana

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Aktueller Spamhinweis: 10.01.18

Titel: "Der Zauberkundige - oder: gewinnen Sie eine Lotterie!"

 

Zuerst: ja, ausnahmsweise handelt es sich hier nicht um eine versendete PN, sondern einen Spamtext im Forum, der nicht zum ersten Mal im hier auftaucht. Das hat mich auch bewogen, mich nun doch dazu zu äußern.

 

Nicht alle kamen in den Genuss des Postings, da Nomi den faulen Zauber extrem flott eliminiert hat.

Danke an dieser Stelle auch an @piet, @Minusch und @Barclay35 für Euer schnelles melden!

 

Nun beschwert Euch nicht, liebe andere User, hier darf ich Euch zusammenfassen was Ihr verpasst habt.

 

Zunächst: ja, angeboten wird tatsächlich, EINE (ganze!) Lotterie zu gewinnen. Schnöde Lottogewinne waren gestern, heute sind es schon ganze Lotterien die gewonnen werden!!

Gegen Entgelt freilich.

 

Gegen eine Finanzspende kommen unter anderem auch in Betracht:

- Die Heilung selbst unheilbarer Krankheiten, AIDS sowieso und freilich auch jeder Krebs!

- Das Gewinnen von Gerichtsverhandlungen!

- Das Zurückgewinnen des Expartners!

(...)

 

Das alles durch einen "Zauberkundigen", dem eine schlichte Mail geschrieben, etwas Geld überwiesen wird, und er legt schon los mit dem Zauber.

 

So lustig das auf uns wirkt, so bedenklich ist der faule Zauber aber auch. Es gibt tatsächlich immer wieder Menschen, die Geld überweisen - die Opfer sind nicht selten kognitiv beeinträchtigt (zB ältere, verwirrte, psychisch schwer erkrankte Menschen oder sogar geistig behinderte Menschen, die gerade noch über bestimmte Geldbeträge verfügen können/dürfen). Was in den Medien oft dazu festgestellt wird, das stimmt in gewisser Weise auch: kein "normaler" Mensch würde sich auf ein solches Versprechen gegen Geld einlassen. Vernünftigerweise. Menschen, die besondere Bedürfnisse haben und besonderen Schutz vor solchem Betrug bräuchten - was oft nicht gegeben ist! - fallen damit häufiger hinein und werden Betrugsopfer. Gecasht wird hier also an DENEN, die sich am wenigsten zur Wehr setzen können - und das ist besonders kriminell.

 

Eure Manana

 

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