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Also so wie ich das sehe, ohne die genauen Hintergründe zu kennen, würde ich sagen das du gerne etwas mehr von der Beziehung hättest als er. Somit hat er die kleineren Bedürfnisse und demnach bestimmt er wie eure Beziehung gestaltet wird. Ich hab dies erst seit einigen Monaten begriffen. 

Wenn du das akzeptieren kannst das er vorgibt wie die Beziehung läuft dann kann das ganze noch länger sehr gut gehen. 

Dies hat nichts mit weniger liebe zu tun oder mit unterwürfig oder einseitiger Liebe Hörigkeit oder sonst was. Nur damit das der eine weniger erwartet und daher auch mit weniger zufrieden ist. Bescheidenheit  der Gefühlslage sozusagen. 

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Word! 

Er gibt die Rahmenregeln vor, ich weiß. trifft sehr gut, was ich auch fühle und was so ist. 

konnte ich bislang mit leben. Irgendwo kommt der Punkt, wo es unfair mir selbst gegenüber wird, und ein Weitermachen über Grenzen hinaus nur noch aus Angst oder Schwäche zu rechtfertigen ist.

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vor 37 Minuten schrieb Rosenkatze:

Word! 

Er gibt die Rahmenregeln vor, ich weiß. trifft sehr gut, was ich auch fühle und was so ist. 

konnte ich bislang mit leben. Irgendwo kommt der Punkt, wo es unfair mir selbst gegenüber wird, und ein Weitermachen über Grenzen hinaus nur noch aus Angst oder Schwäche zu rechtfertigen ist.

Und dann müsstest du dich so sehr lieben und dir selber wichtig genug sein das du dich selber schützt. Also entweder er geht wieder einen Schritt auf dich zu, was dann jedoch für ihn nicht passen wird, oder du ziehst den Schluss-Strich und befreist dich von dieser Beziehung. So sehr es schmerzt und so wenig du das möchtest. Bleib dir treu! 

Lass dich virituell Knuddeln, kann dir gut nachfühlen was du gerade durchmachst.

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Hallo!

 

Das hört sich sehr verwirrend an. Nicht verwirrend geschildert, sondern verwirrend für dich. Das kann ich gut verstehen, ich kenne ähnliche Situationen.

Mir hilft es, mir immer wieder vor Augen zu führen worauf ich auf keinen Fall verzichten kann und will, ob diese fundamentalen Punkte eingehalten werden, oder ob es da bereits auch Inkongruenzen gibt.

 

Grundsätzlich gesagt; Sollten die wichtigen Punkte nach wie vor im Grünen sein, versuch einen Weg zu finden mit den Symptomen (Kleinere Unstimmigkeiten, Dinge mit denen man eben leben kann, wenn man darauf verzichtet oder sie akzeptieren muss) umzugehen, such ein offenes und ehrliches Gespräch mit deinem Partner um die Bedürfnisse beider auf eine Ebene des Verständnisses zu kriegen. Niemals ist es möglich, dass beide ohne Einschränkungen zufrieden sind, aber es sollte eben harmonieren, eine Balance aus Verzicht und Bestätigung. Ich finde es tragisch bei Bekannten zu sehen, wie eine Seite einsteckt und immer kleinere Erwartungen stellen kann, während die andere sich alle Freiheiten nimmt, die sie möchte. Das hört sich jetzt vielleicht nach einem Macho an, aber das meine ich nicht. Dahinter stecken keine böswilligen Gedanken, im Gegenteil. Beide wollen, dass die Beziehung klappt. Nur dass die eine Seite dazu bereit ist auf alles mögliche zu verzichten und immer weniger Freiraum bekommt, während die andere froh ist, diesen einnehmen zu können. Alles unter einer rationalen Begründung natürlich, dennoch ohne Kompromissbereitschaft. Jeder hat Bedürfnisse, niemand kann sie alle durchsetzen in einer Beziehung. Wer darauf besteht, der hat in meinen Augen nicht ganz verstanden wie eine Beziehung funktioniert.

 

Aus meiner letzten habe ich übrigens gelernt, dass man nicht nur rational sondern auch emotional verstanden haben muss, wie wichtig das eigene Wohlbefinden in einer Beziehung ist, wie gut man sich selber sorgt, wie enorm wichtig es ist, sich selber treu zu bleiben. In meinem Fall habe ich das erst verstanden, als ich verlassen wurde und plötzlich klar vor mir sehen konnte, was ich mir da für eine Illusion aufgebaut hatte, wie toll die Welt war und wie zufrieden ich mein Leben an der Seite meiner Partnerin verbrachte, ich habe vieles akzeptiert und wenig eingebracht, weil es mir auch Inhalt gab. Und dann stand ich plötzlich da, Boden unter den Füssen weg, nur noch ich und der Spiegel, ein Blick auf einen Menschen, der seine eigenen Interessen so weit zurückgestellt hat (freiwillig!), dass er sich erst einmal wieder daran erinnern muss.

 

Es ist wichtig, dass jeder sein Leben lebt, und dafür braucht es meiner Meinung nach Rahmenbedingungen und Freiräume. Wie ihr diese definiert, liegt weder an ihm noch an dir, sondern an euch.

Solange ihr beide zufrieden seid (ich verwende bewusst nicht glücklich), lohnt es sich weiter zu machen.

 

All das ist übrigens nur meine Meinung, ich möchte damit keine Prognose abgeben, dazu weiss ich viel zu wenig.

 

Liebe Grüsse,

Piet

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Piet, du bist ja cool! Komm doch auch auf das Fonduetreffen mit ;-) musst dich nur bei tosci anmelden. 

Hab deinen Text gerade sehr genossen 

bin was Stellungnahme angeht eine Zeit wieder still. das Leben muss reden und ich muss wieder lernen zu horchen...

du hast echt toll geschrieben

Liebe Grüße

bearbeitet von Rosenkatze

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