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vor 5 Minuten schrieb Rosenkatze:

Jetzt im Moment spielt er nicht mit offenen Karten, weil er es nicht weiß oder weil es das richtige für ihn ist, das garnicht zu definieren. Ich wünschte, ich hätte diese Aufgabe nicht, aber einer muss ja schließlich irgendwann Konsequenzen ziehen. 

Man kann es sich nicht immer aussuchen. Aber das Positive ist: Du bist dabei aktiv und konntest Dich entscheiden. Klarheit ist immer hilfreicher als ein gewurstel. 

 

Wie ich oft sage: was für eine Beziehung man führt, geht nur die Beteiligten an. Solange sie stimmt, ist das okay. Aber jeder entwickelt sich auf eine gewisse Art und Weise weiter. Bei Dir wird der Wunsch nach eigener Familie grösser. Das ist verständlich und okay. Wenn allerdings Wünsche, Entwicklungen und Planungen nicht mehr zur Beziehung passen, dann stimmt diese Beziehung so nicht mehr.  Daraus erfolgt automatisch eine Konsequenz - auch wenn es schwermütig ist. 

 

Du packst das! Und so wie es klingt, kristallisiert sich nun auch berufliche eine weitere Planung.. ;)

 

:super:

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Das Leben hat die Eigenart sich von selbst zu ordnen wenn man die Dinge zurück lässt, von denen man im Grunde weiss, dass sie zu Ende sind.

Ende bedeutet nie, dass es keine neue Chance mit der gleichen Person geben kann, das weiss man nie vorher.

Aber man merkt innerlich sehr genau, wann eine Beziehung, so wie sie ist, an ihr natürliches Ende gekommen ist. Die Ursachen dafür, sind ganz verschieden. Mal entwickelt man sich in verschiedene Richtungen, mal gehen die Gefühle flöten. Mal merkt man, dass man in einem Sumpf hängt, den man nie wollte.

Traurig mag es sein, doch je eher man erkennt, dass das ganz natürlich ist, um so weniger anstrengend und traurig muss es sein.

 

Beziehung hin oder her, es gibt nur einen Menschen der einen sein Leben lang begleiten wird und das ist man selbst.

 


Ich habe wirklich sehr, sehr viele Jahre benötigt um zu begreifen, was das wirklich bedeutet. Heute, da ich es weiss, ist das viel einfacher als man denkt. Es braucht keinen Zweiten um ein glückliches Leben zu führen. Sogar der Gedanke, dass man den bräuchte oder will, sorgt dafür, dass man etwas nach Aussen gegeben hat oder im Aussen etwas sucht, was man selber ist. Nicht mal, was man sich nur selber geben kann, sondern was man ist. Immer ist. Doch der Gedanke das im Aussen bekommen zu können, lässt einen das übersehen.

 

Ist kein Plädoyer gegen Beziehungen oder dieser Selbstliebescheiss. Der ist auch Quatsch. Wird auch nie funktionieren, indem man sich selbst liebt schafft man die ultimative Trennung von sich selbst. Aber das muss man alles erstmal blicken.

 

Beziehung ist okay. Dass Beziehung sich verändert ist okay. Und das Beziehungen ein natürliches Ende haben ist okay. Sich dagegen zu sträuben schafft nur Krampf und Leid.

 

Es mag Menschen geben, mit denen man aus einem unbekannten Grund viele Jahre glücklich zusammen ist. Doch ist das nunmal nicht bei jedem der Fall. Und bei denen, bei denen es so ist, scheint es so zu sein, dass Beide in der Lage sind sich trotz Beziehung gegenseitig frei zu lassen und trotzdem die Bindung zu halten. Das lässt sich dann nicht mehr in ein starres Konstrukt packen. Geht aber nur, wenn man auch in der Beziehung ganz bei sich bleiben kann.

 

Und genau das, kannst jetzt weder Du noch er. Selbst wenn ihr einen Kompromiss finden würdet, würde der von Beiden zu viel abverlangen. Beziehung funktioniert nur über Konsens.

 

Kompromisse kann man bei der Gardinenfarbe machen oder bei der Uhrzeit wann man essen geht. Nicht in Grundsätzen, es bringt niemandem was.

 


Eine solche Trennung muss nicht schmerzhaft sein, wenn man das erkennt und sich selbst nicht verleugnen kann. Dann ist man in der Lage auch dem Anderen zuzugestehen, dass er sich nicht verleugnen kann. Und das macht es leicht zu gehen. Die Liebe darf man behalten. Sie gehörte einem sowieso immer selbst. Und nicht dem Anderen. Das was man von ihm wollte, war man am Ende doch wieder man selbst.

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