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16 hours ago, piet said:

Welche Form der Liebe einem am ehesten zusagt, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Ich bevorzuge warm und behütet gegenüber heiss und feurig, das lebe ich dann lieber in speziellen Momenten mit der Partnerin aus.

Du bist also mit deiner Partnerin im goldenen Gleichgewicht sodass sich warm und behütet und heiß und feurig auch nach vielen Jahren nicht ausschließen? Gratulation!

 

16 hours ago, piet said:

Dass unser Elternhaus uns prägt will ich gar nicht verneinen. Trotzdem ist es an uns, uns von den schlechten Dingen zu distanzieren, wir können nicht einfach sagen "wir haben es so gelernt, dafür können wir nichts, wir sind halt jetzt so". Ich meine, doch, wir können das schon. Aber dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir uns nicht vom Fleck bewegen. Ob eine Erziehung gut ist oder nicht finde ich immer schwer zu beurteilen, aber ich stimme dir auf jeden Fall zu dass die Einen es leichter haben als Andere, doch als einer dieser Anderen sage ich dir auch, dass es trotzdem absolut machbar ist, aus diesem Fehlstart etwas Tolles zu machen.

Das mit dem vorankommen, vom Fleck bewegen sehe ich auch immer sehr Distanziert. Sich mit der angeborenen persönlichen , nennen wir es mal "Prägung" auseinander zu setzen ist kein Vorankommen. Subjektiv sieht es so aus als würde man sich im Kreis drehen weil einem immer das selbe passiert, aber es ist wie bei deinem Lieblingsfilm, Musiktrack oder Comic. Jedesmal entdeckt man ein neues Detail. Es ist also kein Kreis, es ist mehr eine Spirale. Wer da versucht geradlinig zu gehen stößt bald an seine Grenzen.

 

16 hours ago, piet said:

ch werde das Gefühl einfach nicht los, dass du gerne möchtest, dass dir jemand bestätigt, dass es ein Luxus ist, diese Phase in Ruhe verarbeiten zu können. In Ordnung, es ist genauso luxuriös wie unsere Lebensart, mit all den viel zu hohen Erwartungen an unsere Partner und Vorstellungen aus TV und Presse, gewaltig aufgeblasenen Hoffnungen und viel zu wenig Realismus, sodass Trennungen fast jeden aus dem Sessel hauen, weil wir zwar alle wissen dass es passieren kann, aber niemand WILL damit rechnen.

Ja, ertappt. Möglicherweise. Eigentlich geht es mir eher darum daß es in Liebesdingen, egal wo man um Rat fragt sehr oft immer das Gleiche zu hören gibt. Zum einen daß Trübsalblasen bei Herzschmerz nichts bringt, zum anderen genauso daß man wenn man verliebt ist den Partner nicht verdächtigt fremdzugehen. Man stöbert nicht nach indizien, durchsucht das Handy oder die persönliche Schreibtischlade bei einem Verdacht.  Das sind Dinge die, wie mir scheint, jeder oder zumindest viele machen aber niemand offen darüber redet. Ich weiß es nicht es ist nur so ein Gedanke.

 

16 hours ago, piet said:

Verwechsel Depression bitte nicht mit einer depressiven Phase, das ist ein ziemlich essentieller Unterschied. Dass es uns nach einer Trennung in den meisten Fällen eine Zeit lang nicht gut geht ist absolut normal, eine Depression nimmt ganz andere Ausmasse an und wird in der heutigen Zeit meiner Meinung nach viel zu voreilig als Beschreibung dafür verwendet, wenn jemand eine schwierige Zeit durch macht. Genau dieselbe Leier mit Burnout. Von meiner Schwester höre ich ständig, dass sie "eins hat". Sie ist erschöpft weil sie sich über ihre Grenzen hinaus verausgabt, aber noch ist der Punkt nicht gekommen an dem sie einen Zusammenbruch erlitten hat, von dem sie sich niemals vollständig erholen kann, dem wahren Burnout, inklusive Wahrnemungsverlust, Angstzuständen, emotionaler Entleerung und den ganzen psychosomatischen Erscheinungen. Bei allem Respekt, eine Trennung ist hart aber bedeutet noch lange nicht, dass man so weit abstürzen muss. Ich kenne diese Tiefen der Psyche, und ich kenne Liebeskummer und Trennungsschmerz. Dazwischen ist ein gewaltiger Abstand.

Abgrenzungen sind bei so einem Thema immer schwer, denn Liebe ist grenzenlos. Ich sage ja das was man nach einer Trennung empfindet ist eigentlich keine Depression.

 

16 hours ago, Black_Swan said:

a ich glaube, es liegt einfach an der Seelen- bzw Gemütsruhe. Hast du die in dir, kann dir vieles, selbst Verlassenwerden, Krankheit oder andere existenzielle Not, (fast) nichts anhaben.

Wie man die erwirbt ist natürlich eine ganz andere Geschichte. Und ob das ein besseres Dasein ist, selbst daran kann man ja mit guten Gründen zweifeln.

Warum zweifelst Du daran daß wer ein ruhiges Gemüt hat ein besseres Dasein führt?

 

15 hours ago, Rosenkatze said:

Und du darfst, wie jeder von uns, solange darunter leiden wie du es willst oder brauchst. 

Wer will leiden? Wer erlaubt es? Es ergibt sich, wie lange man leidet, aus der persönlichen Lebenssituation heraus.

 

15 hours ago, Charlies_Berta said:

Aber da sind wir in der Gesellschaftskritik. Die weder hier her gehört noch sich in Betrachtung dieser lösen lässt.

Da wollte ich eigentlich auch nicht hin. Aber wie hängt Liebe und Gesellschaft zusammen? Das junge, heimlich verliebte Pärchen stiehlt sich davon, durchbricht gesellschaftliche Zwänge. Der verletzte Mensch sucht die Gesellschaft, die Gemeinschaft, die Sippe wieder, findet Zerstreuung und Trost. Das ist so im Leben

 

Ich stimme Dir zu.

 

Wem? Mir? Freut mich, danke!

bearbeitet von Davongelaufener
Rechtschreibfehler

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vor 23 Minuten schrieb Davongelaufener:

Das ist so im Leben

 

Ich stimme Dir zu.

 

Wem? Mir? Freut mich, danke!

 

Beim richtigen Zitieren wird der Satz markiert, dann erscheint das "Zitier" - Feld, und ein Zitat entsteht.

 

Du zB hast hier meinen Satz genommen, er soll ein Zitat sein.

 

Es bezieht sich auf meinen Vorredner, @piet, mit dem ich mich unterhalten habe, er sagt, ich sage, er sagt wieder, ich sage, er sagt wieder, ich sage ich stimme ihm zu.

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15 minutes ago, Manana said:

 

Beim richtigen Zitieren wird der Satz markiert, dann erscheint das "Zitier" - Feld, und ein Zitat entsteht.

 

Du zB hast hier meinen Satz genommen, er soll ein Zitat sein.

 

Es bezieht sich auf meinen Vorredner, @piet, mit dem ich mich unterhalten habe, er sagt, ich sage, er sagt wieder, ich sage, er sagt wieder, ich sage ich stimme ihm zu.

Pardon

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vor 57 Minuten schrieb Davongelaufener:

Du bist also mit deiner Partnerin im goldenen Gleichgewicht sodass sich warm und behütet und heiß und feurig auch nach vielen Jahren nicht ausschließen? Gratulation!

Ich bin single, trotzdem weiss ich was ich will und dass es durchaus möglich ist, zumindest sich selbst dafür immer wieder zu motivieren, seinen Bedürfnissen nach zu gehen. Garantieren, ob ich diese auch erfüllt bekomme nach einer langjährigen Beziehung kann mir das niemand, sollte ich sie deshalb zurückstellen? Ich denke das wäre Verrat an mir selbst, hier geht es immerhin nicht darum, wo ich die Schuhe hinstellen kann oder ob ich den Teller direkt nach dem Essen wegräume. Vielleicht habe ich mich auch etwas falsch ausgedrückt: In einer Beziehung suche ich ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit, Temperament bevorzuge ich im Bett auszuleben. Klar ist diese Abgrenzung nicht immer möglich, streiten will gekonnt sein, und nicht verdrängt. An meinen Prinzipien sehe ich per se aber nichts Falsches. Du etwa?

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vor 50 Minuten schrieb piet:

streiten will gekonnt sein

 

Ich möchte Dir schon wieder zustimmen, @piet. Ich glaube sogar, dass "Streit" - also irgend eine Form des Konflikts - in einer Beziehung passieren MUSS.

 

Ganz einfach, weil wir alle unsere Rucksäcke tragen und ganze Menschen in einer Beziehung sind. Es gibt auch keine Beziehung ohne Konflikte, das ist auch gut so, weil Konflikte die Chance geben, dass unsere Positionen zueinander immer wieder ein wenig neu definiert werden. So wie wir uns selbst entwickeln, als Menschen, so passiert auch Einfluss auf die Partnerschaften - sie entwickeln sich. Positionen und Realtionen zu einander verändern sich. Relation, da wird Mancher oder Manche an das engl. Wort "Relationship" denken. Ich glaube, dass eine Beziehung nicht nur etwas festes ist, das sich vertieft, sondern auch etwas, das wächst, sich verändert. Dazu MUSS ein Konflikt her in meinen Augen.

 

Ich denke, wenn BEIDE einander WOLLEN, dann müssen auch BEIDE krativ werden, um Konflikte zu erkennen und zu lösen. Nach jedem erfolgreichen Konflikt, jeder Krise, sind die Positionen ein wenig neu und passender für beide.

 

Es gibt auch unzählige Fälle, in denen Konflikte nicht erfolgreich ausgetragen werden. Das hat viele Gründe.

 

Das mündet oft in einem Beziehungsaus, das tut weh, jetzt sind wir wieder beim TE.

 

Es KANN das Ergebnis eines Konfliktes sein, zu sagen: wenn Du diese und diese Position in unserer Beziehung einnehmen willst, dann kann ich nicht mit Dir leben.

 

Das tut weh, ist aber auch ganz gut: beide kennen sich selbst danach besser und wissen schon wieder mehr - sie können nicht miteinander leben.

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26 minutes ago, Charlies_Berta said:

Irgendwie will sich mir die Intention Deines Threads nicht so recht erschließen.

 

Worum geht es hier eigentlich? bzw. worum geht es Dir eigentlich?

Ich wollte zur Debatte stellen ob Liebeskummer für dich Luxus ist oder nicht. Ob Du einer bist den Liebeskummer überhauptnicht aus der Bahn wirft oder jemand der sich wegen sowas in die Arbeit stürzt oder dein Glück in einer neuen Liebe findet oder gänzlich dem Alkohol und Elend verfällt, was eben für Dich am Sinnvollsten ist.

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2 minutes ago, Charlies_Berta said:

Das ist das was Du getan hast. Zur Debatte stellen. Das hab ich auch schon mitbekommen. Meine Frage war aber, was ist Deine persönliche Intention?

Ist das keine Intention, sich über ein Thema auszutauschen?

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vor 13 Minuten schrieb Davongelaufener:

Ist das keine Intention, sich über ein Thema auszutauschen?

Nein, das ist die Folge der Intention.

 

Um aber auch Deine Frage zu beantworten.

 

vor 31 Minuten schrieb Davongelaufener:

Ob Du einer bist den Liebeskummer überhauptnicht aus der Bahn wirft oder jemand der sich wegen sowas in die Arbeit stürzt oder dein Glück in einer neuen Liebe findet oder gänzlich dem Alkohol und Elend verfällt, was eben für Dich am Sinnvollsten ist.

 

Für mich ist Liebeskummer weder Luxus noch normal. Ja für mich ist Liebeskummer nicht mal Liebeskummer. Die Frage wie ich mich wann und warum verhalte, stellt sich gar nicht, weil sie ausserhalb des Kontextes, also dem Moment in dem ich mich verhalte, vollkommen bedeutungslos ist. Ich bin halt so wie ich gerade bin. Ich hab keine Ahnung ob ich bei meiner nächsten Trennung nochmal Liebeskummer habe und wenn, ob ich dann saufe, ihn ignoriere, mich umbringe, mit 20 Nutten vögel oder Gitarre spielen lerne. Es ist vollkommen egal und ich kann in nichts davon irgend einen Unterschied in seiner Wertigkeit erkennen und keinen Anlass mir überhaupt diese Frage zu stellen.

Wahrscheinlich aber, werd ich einfach so sein wie ich bin und brauch dafür weder einen Namen noch eine Anleitung.

 

 

 

 

 

bearbeitet von Charlies_Berta

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Ich finde, bzw wir finden, dass die Diskussion durchaus Berechtigung hat.

 

Gerde in den Threads ist regelmäßig kaum Möglichkeit, allgemein über solche Fragen zu diskutieren. Da geht es dann um die konkrete Hilfestellung für TE, aber nicht um philosophische oder allgemeine Diskussionen darüber.

 

Da hier aber wirklich schöne und wertvolle Gedanken und Ansichten zum Thema "Liebeskummer" geschrieben werden, finden wir das passend.

 

Es gab auch schon ähnliche Threads von Davongelaufener, die dann eher verschoben wurden. Hier, im "allgemeinen" Denkanstöße Bereich passt es aber ganz gut. Sich ganz verschiedene Zugänge und Weltanschauungen zum Thema "Liebeskummer" durchzulesen ist ja auch eine Möglichkeit, um mit dem eigenen Schmerz klarzukommen. Ich finde, das ist eine Form der Hilfestellung, und passt auch damit in "Tipps / Stützen / Denkanstöße".

 

Auch das darf und soll seinen Platz haben.

 

Nicht immer muss das Schema "Frage A" - "Antwort A", "Frage B" - "Antwort B" sein und unbedingt zielgerichtet um ein "Resultat" zu sehen.

 

In Problemthreads von Usern geht es natürlich weiterhin um konkrete Hilfestellungen.

 

Für Philosophie ist aber hier Platz.

 

Wenn Davongelaufener sich hier über seine ganz konkreten Probleme austauschen möchte, kann er das gerne; er kann gerne sein Herz ausschütten wenn es für ihn passt. Das ist seine Entscheidung.

 

Zu sagen "ich möchte mich einfach gerne mal allgemein darüber unterhalten" ist genau so wunderbar.

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1 hour ago, Charlies_Berta said:

Für mich ist Liebeskummer weder Luxus noch normal. Ja für mich ist Liebeskummer nicht mal Liebeskummer. Die Frage wie ich mich wann und warum verhalte, stellt sich gar nicht, weil sie ausserhalb des Kontextes, also dem Moment in dem ich mich verhalte, vollkommen bedeutungslos ist. Ich bin halt so wie ich gerade bin. Ich hab keine Ahnung ob ich bei meiner nächsten Trennung nochmal Liebeskummer habe und wenn, ob ich dann saufe, ihn ignoriere, mich umbringe, mit 20 Nutten vögel oder Gitarre spielen lerne. Es ist vollkommen egal und ich kann in nichts davon irgend einen Unterschied in seiner Wertigkeit erkennen und keinen Anlass mir überhaupt diese Frage zu stellen.

Wahrscheinlich aber, werd ich einfach so sein wie ich bin und brauch dafür weder einen Namen noch eine Anleitung.

Also gibt es deiner meinung nach keine Präferenz bei all diesen Möglichkeiten des Copings die du da aufgezählt hast? Ich habe fast alles was du beschrieben schon versucht und wüsste auch nicht was ich sagen sollte wenn mich jemand fragen würde.

 

Aber im Ernst: Ich habe einige Trennungen durchlebt und davon sind 2 oder 3 dabei die wirklich tief gingen. Das ist ein sehr starkes Gefühl, und gab meinem Leben jedesmal eine Wende. Und es ist sehr schwer zB in einem Lebenslauf solche persönlichen Umbrüche zu erklären.

bearbeitet von Davongelaufener

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vor 23 Minuten schrieb Davongelaufener:

Also gibt es deiner meinung nach keine Präferenz bei all diesen Möglichkeiten des Copings die du da aufgezählt hast?

 

Was mir daran nicht gefällt sind die Worte "Deiner Meinung nach" - es geht hier nicht um "meine Meinung". Das würde implizieren, dass ich darüber eine Meinung hätte und zudem, evntl. sogar, dass ich das für sowas wie allgemeingültig halten würde. Es geht hier nur um mein Erleben. Und in meinem Erleben gibt es da keine Unterschiede. Denn alles was ist, ist eben. Mein Verhalten ist einfach verhalten. Oder besser gesagt - ich verhalte mich nicht mehr. Es passiert einfach eben das, was passieren soll und was passiert. Da gibt es kein - postiv, negativ, sinnvoll, sinnlos mehr. Ja nicht mal mehr eine Beschreibung des Verhaltens. Ein anderer kann das noch vornehmen, für mich ist es irrelevat. Es existiert einfach kein Unterschied darin, ob es mir so geht oder so. Es ist eben einfach so, wie es gerade ist.

 

vor 26 Minuten schrieb Davongelaufener:

Aber im Ernst: Ich habe einige Trennungen durchlebt und davon sind 2 oder 3 dabei die wirklich tief gingen. Das ist ein sehr starkes Gefühl, und gab meinem Leben jedesmal eine Wende. Und es ist sehr schwer zB in einem Lebenslauf solche persönlichen Umbrüche zu erklären.

 

Das hab ich auch erlebt. Und eine Beziehung incl. Trennung war so gravierend und tiefgreifend, dass ich die Wahl nicht mehr hatte mich im herkömmlichen und allgemeinen Sinne damit auseinader zu setzen. Sprich, mich nach irgendwelchen Ratgebern, Therapien, Bewertungen, dem Gequatsche anderer, eigener Konzepte oder sonstigen Konzepten zu richten, sondern die einzige Wahl die mir noch blieb, war vollumfänglich zu erkennen was ich bin. Und das alles Leid, eben auch das des Liebeskummers aus all diesem Unsinn (wie etwas "richtig" sein sollte) überhaupt erst entsteht. Zum Beispiel eben auch aus der Frage wie man richtig mit Liebeskummer umgeht. Das existiert zwar noch in meiner Kommunikation und meinem Verstehen, aber nicht mehr in meinem Erleben.

 

Wenn es mir Scheisse geht, geht es mir Scheisse. Fertig. Ich brauch dafür weder ein Wort, noch einen Grund (wie zum Beispiel, es geht mir Scheisse weil ich Liebeskummer habe) und auch keine Strategie damit umzugehen. Der Umgang damit findet sich von selbst, genauso wie sich das Gefühl des Scheisse gehens von selbst einstellt und von selbst wieder geht. Da gibt es nicht zu tun, zu verändern oder zu bearbeiten. Wenn ich weine, weine ich, wenn ich lache, lache ich. Das ist alles was bleibt.

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