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14jährige Tochter zum Vater gezogen

7 Antworten2'202 AufrufeGestartet von Shelina ·

ShelinaThemenstart
#1
Hallo Ihr Lieben,

könnte grad im Moment etwas Aufmunterung brauchen, vielleicht geht/ging es ja einer Mutter hier genauso oder ähnlich: heute ist meine Tochter zu ihrem (von mir getrennt lebendem) Vater gezogen. Es war vorhin sehr schlimm, als ich nach Hause kam und das Kinderzimmer leergräumt vorgefunden habe. So ganz allein zu Hause, bin ich irgendwie nicht gewohnt. Mußte erstmal heulen, kann es noch nicht fassen!

Ich weiß nicht, ob sie für immer oder nur vorübergehend dortbleiben will, leider ist mit ihr darüber auch nicht zu reden. Sie weiß aber ganz genau, daß ich das nicht gewollt habe.

Ach menno, wie soll ich nur die Nacht überstehen... An Schlaf ist sicher nicht zu denken.

Shelina

bearbeitet #2
Liebe Shelina,

ich bin noch keine Mutter, kann dich also nicht von "Mama zu Mama" trösten.

Werd aber trotzdem meinen Senf dazugeben

Warum ist deine Tochter denn ausgezogen?

Es muss doch einen Grund oder wahrscheinlich Streit gegeben haben?

Habt ihr (du und der Kindsvater) euch nicht vor dem Umzug besprochen - du schreibst du bist heimgekommen und das Kinderzimmer war leer? Einfach so???Welches Verhältnis habt ihr als Eltern?

Weißt mit 14 ist mit Kinder glaub ich ohnehin schwer vernünftig zu reden, ich kann mich da noch an meine Zeit erinnern, wenns auch schon ein paar Jahre aus ist. Und ich weiß, ich war da meist in meiner sturen Welt nur selten für vernünftige Gespräche zu haben!

Mehr Rat ist leider schwer zu geben, da deine Ausführungen leider recht spärlich sind!

Alles Liebe

Wirbelwindchen

#3
hey!

Ich kann aus der Sicht des Kindes einige Sätze schreiben. Meine Eltern hatten sich auch vor Jahren getrennt und ich war der Leidtragende.

Zunächst blieb ich bei meiner Mutter, da mein Vater auszog, aber es war so ungewohnt ihn nicht mehr jeden Tag zu sehen, nicht mehr bei ihm zu sein. Irgendwann wurde das Bedürfniss natürlich immer stärker und ich überlegte ebenfalls mal ne Weile zu meinem Vater zu ziehen, was ich schlussendlich auch tat. Die zwei wohnten nicht so weit voneinander weg, sodass es kein Problem darstellte.

Irgendwann gewöhnte ich mich daran, dass sie getrennt sind und ich blieb bei meiner Mutter. An den Wochenenden bzw. an vielen bin ich dann zu meinem Vater.

Für das Kind ist das ne ganz schwierige Zeit und mit 14 brauch man eben beide Elternteile. Man gewöhnt sich nur langsam dran, dass man keine "richtige" Familie in dem Sinne mehr ist. Die Kinder (ich ja auch) geben den Eltern die Schuld, was irgendwo ja auch die Wahrheit ist.

Ich denke, dass sie einfach Zeit braucht um sich an alles zu gewöhnen und auch du musst abwarten, bis sie alles verarbeitet hat.

Wobei ich auch, wie Wirbelwindchen, nicht glaube alles richtig verstanden zu haben. So wie du es schreibst war deine Tochter einfach weg? Oder wie?

Am besten ein paar mehr Infos;)

lg.

#4
Hallo Shelina

Deine Tochter wird wahrscheinlich voll in der Pubertät sein, da ist sie so auf sich konzentriert, da ihr das Gefühl für die Umwelt fehlt.

Vielleicht ist es auch eine Kurzschlusshandlung von ihr, dass sie zu ihrem Vater will, oder aber sie will Dir damit zeigen, dass sie selber entscheiden kann, und niemand sie davon abhalten kann.

Manchmal tut es auch gut, wenn man Abstand bekommt.

Liebe Grüsse

#5
Also ich find das auch etwas krass, dass deine Tochter einfach so weg wahr. Hat sie dir dann nicht gesagt, dass sie evtl. zum Vater ziehen will? Wie lange seid ihr denn schon getrennt?

Meine Eltern haben sich auch getrennt, ich blieb aber bei meiner Mutter und war ziemlich wütent auf meinen Vater, da er eine neue hatte. Mittlerweile habe ich ihm verziehen, aber das Verhältnis zu ihm ist trotzdem nicht so gut.

Ich habe noch zwei Schwestern, welche auch 14 Jahre alt sind und meiner Mutter oft damit "drohen", dass sie einfach zu unserem Vater ziehen, wenn sie ihnen etwas nicht erlaubt. Ich finde das ziemlich krass.

Ich denke auch, dass deine Tochter selbst entscheiden kann, wo sie leben will. Klar ist es hart für dich, aber ich denke, sie wird bald zurückkommen, weil ich denke, eine Mutter ist für ein Kind, vorallem für ein Mädchen, wichtiger als ein Vater.

Liebe Grüsse

#6
wieso ist sie den zum vater gezogen ? gab es streit ? hast du guten kontakt zum vater deiner tochter ?

#7
Hallo Shelina

Vor c.a einem halben Jahr haben sich auch meine Eltern getrennt. Auch ich war damals 14.

Mein Vater ist ausgezogen und ich blieb bei meiner Mutter. Jedes (oder fast jedes) Wochenende gehe ich zu meinem Vater. Am Anfang war das eine sehr schwierige Situation für mich, auch wenn ich es vileicht nicht gerne zugab. Ich habe meinen Vater vermisst, was natürlich ist.

Trotzdem habe ich nie daran gedacht, zu ihm zu ziehen. Also kann ich es mir kaum vorstellen, das sie nicht wieder zurück kommt. Sie ist warscheinlich eifach sehr hin und hergerissen, weil sie beide sehr lieb hat. Bei mir war dies jeden Fall so.. Ich weiss nicht, ob dir das geholfen hat, aber ein Versuch wars wert ;)

#8
Hoi,

ist was vorgefallen, dass sie so plötzlich zu ihrem Vater gezogen ist?

Was habe ihr für ein Verhältnis zueinander?

Hast du nicht mal versucht, dies an einem runden Tisch mit ihr zu besprechen?

Schwieriges Alter vielleicht?

Lg Sita

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