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3 Jahre erniederungen sind zuviel!

1 Antworten1'175 AufrufeGestartet von morph ·

morphThemenstart
#1
Hallo Leute

Als Scheidungskind war ich gezwungen, die Schule während meiner Kindheit oft zu wechseln. Ich habe auch an vielen verschiedenen Orten gewohnt, mein wirkliches zuhause, das Elternhaus wurde von der 2. Frau meines Vaters "eingenommen", tragischerweise nutzte er sie als Schutzschild, um sich vor seinen eigenen Pflichten zu drücken.

Durch meine Kindheit wurde mir eine meinen Fähigkeiten entsprechende Ausbildung trotz vielzähliger Empfehlungen von Lehrern und Ausbilungsverantwortlichen vorenthalten.

Nachdem mich meine Exfreundin bei beginn ihres studiums an einer fachhochschule, zu deren zulassungsmappen ich einen grossen teil beigetragen habe verlassen hat nutzte sie jedes Wiedersehen, um mich zutiefst zu verletzten, indem sie die Nachteile, welche ich aufgrund meiner familiären Verhältnisse geltend machte herunterspielte.

Jahre zuvor habe ich im Freundeskreis vieles aufgebaut und erreicht, was mir neben Erfüllung leider auch viele Neider einbrachte, welche sich nun auf die Seite meiner Exfreundin stellen und auf mir herumtrampeln, wobei die Motivation dazu rein eigennütziger Natur sein dürfteweil meine Exfreundin durch Ihren familiären und deren materialistischen status einfach mehr zu bieten hat als ich.

Während der Beziehung machte ihr funktionierender familiärer Hintergrund einen Teil meiner Gefühle für sie aus. Sie bekam in ihrem Leben all die wärme und möglichkeiten mit auf den Weg, welche mir vorenthalten wurde

Leider kam ich anders als beispielsweise ein gemeinsamer Freund von uns diese Wärmewährend der beziehung trotz (oder aufgrund der hoffnungen dafür) nicht zu spüren, es blieb also 4 Jahre lang beim begehren und endete letzendlich in grosser enttäuschung, weil ich so viel dafür getan habe, um das zu bekommen.

Ich bin mitlerweilen am Punkt reiner Resignation angelangt. Meine Kindheit bereitet mir heute, 3 Jahre nach dem Ende der Beziehung grosse Probleme. Durch das Unverständnis meiner Freunde habe ich mich zurückgezogen, so dass ich nun ganz alleine im Leben stehe. Weil ich zudem sehr Eiversüchtig bin und Situationen, in denen ich sie wiedergesehen habe bereits ausgeartet sind habe ich Angst, das Haus zu verlassen weil ich sie da wiedertreffen könnte. Vorgestern ist das gezwungenermassen nach 10 monaten wieder eingetroffen, glücklicherweise konnte ich ihr aus dem weg gehen, so dass sie mich nicht erneut verletzen konnte.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Wie kann ich die lange bestehenden freundschaften retten, ohne dabei erneut auf unverständnis und verletzungen zu stossen? wie kann ich mich vor den "freunden" meiner Ex, die mich in verletzender art aus der gesellschaft ausgrenzen wehren und sie daran hindern, mir die lust auf meine (orts- und cliquenabhängigen) hobbys zu nehmen? oder anders gefragt wie kann ich ohne auf "bedürftigkeit" zu appelieren mein recht geltend machen?

grüsse

morph

#2
baue dein selbstvertrauen wieder auf ...geh raus und hab spass wenn nicht anders such dir nach und nach ein neuen freundeskreis halte dir vor augen das keiner aber auch keiner das recht hat über einen anderen so zu urteilen denn freunschaft und liebe sind unbezahlbar die kann man nicht auf einem markt kaufen steh wieder auf !!!!!!! zeig was in dir steckt geh die qualitäten an die du hast und baue sie aus !!!!!! also "steh wieder auf "

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