Abschied nehmen

silverevil

Benutzer
15. Nov. 2002
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Meine Geschichte steht im Forum unter dem Thema "Es ist so schwer..." Seit zwei Wochen wechseln meine Gefühle von Hoffnung, Trauer, Enttäuschung und Gewissheit. Unter immr noch großen Schmerz, aber mit der Erkenntniss des Loslassens und etwas Abstand habe ich meine Gefühle in ein Gedicht verpackt.

Ein Gedicht voller Dankbarkeit und neuer Hoffnung auf einen neuen Frühling. Es geht immer weiter. Auch nach dem längsten Winter beginnt ein neuer Frühling.

Abschied nehmen

Vor viereinhalb Jahren

zwei zarte Pflänzchen nach langem Winterschlaf

bekamen eine gemeinsame Wurzel

und wurden eins.

Unendlich schön mit Dir den Frühling zu erleben

andere Pflanzen beneideten uns

um unsere leuchtenden Farben.

Der schönste Frühling unseres Lebens.

Der Sommer war warm, war heiß,

erfüllte unser Leben mit kräftigen Sonnenstrahlen

ein Sommer der nie enden wollte,

ging langsam in den Herbst.

Die warmen Tage wurden weniger,

aber man erfreute sich an jeden einzelnen.

Mit der Hoffnung

auf einen wiederkehrenden heißen Sommer.

Kühle Tage, Eiszeiten...,

der Herbst ging.

Die Gedanken an den schönen Sommer

bestimmen unser Leben.

Warum können wir die wärmende Sonne

nicht einfach selbst holen?

Weil wir uns auf den Winter eingestellt haben?

Es wird kalt und dunkel.

Unsere Wurzeln trennen sich,

ich spüre wie wir uns lösen.

Und doch will ich Deine Wurzeln festhalten.

Will mit Dir wieder einen schönen Sommer erleben.

Aber ich habe nicht mehr die Kraft dazu.

Du siehst eine neue Pflanze.

leuchtende kräftige Farben und

eine starke Wurzel.

Mit ihr kannst Du neu verschmelzen.

Du bist bereit für einen neuen Frühling,

für einen neuen aufregenden Sommer.

Aber ist es gut,

wenn Pflanzen einen Winter überdauern?

Sollten sie nicht neue Kräfte sammeln,

in einem ruhenden langen Winterschlaf?

Darauf warten bis die Frühlingssonne

Sie zu neuem Leben erweckt?

Ich schließe meine Augen,

bereite mich auf meinen Winterschlaf vor.

Bin in Gedanken noch im letzten Sommer,

im letzten Frühjahr.

Träume von warmen Sonnenstrahlen.

Und irgendwann geht die Sonne wieder auf.

Und irgendwann habe ich genügend Kraft

für einen neuen Frühling,

für einen neuen Sommer der lange anhalten soll

für ein neues Leben.

 
Lieber silverevil,

ich finde dein Gedicht echt hammer schön!!!!!!!

Es entspricht auch wirklich fast alles, wie es gerade bei mir ist! :heulen:

HDL!

 
Hallo A1babe,

da ist es egal ob man 12, 16, 31 oder 50 ist.

Der Liebeskummer, die Sehnsucht nach vergangenen

schönen Zeiten, nach der vollkommenen Zweisamkeit

und des unbeschreiblichen Gllücks macht vor keinem

Alter halt. Aber es stärkt Dich in bringt Dich in Deiner

Entwicklung weiter. Meine erste große und schmerzhafte

Trennung hatte ich heute auf den Tag genau vor 11

Jahren. Auch damals fiel ich in einen Winterschlaf von

dem ich glaubte das er nie endet. Aber auch mich hat wieder

ein wundervoller Frühling zum Leben erweckt (um bei meinem

Gedicht zu bleiben). Und so dunkel es auch jetzt bei mir und

Dir ist, so kalt und grausam der Winter auch sein mag...

liebe A1babe, der nächste Frühling kommt sowohl für

Dich als auch für mich, sowie all die anderen Menschen in diesem wundervollen Forum. Und diese Erkenntnis lässt mich den "Winterschlaf" bewusst erleben und vom letzten "Sommer" lernen.

Ich drücke Dich :trost:

Gruß Bernd

 
Hallo Lieber Bernd!

Also schon allein wie du deine Worte zum Ausdruck bringst finde ich richtig beruhigend und angenehm! Ich wüsnchte jeder würde so denken!

Im moment ist in meinem Leben alles ok! Außer eben die Gedanken, SEHR SEHR bald einen geliebten zu verlieren!

Mein Cousin! Jedentag erfahre ichneues über ihn und es macht mich jedes mal trauriger als ich schon war. Das problem ist, das ich nicht bei ihm bin! Das ich nicht für ihn da sein kann und das ich ihn wohl NIE WIEDER sehen kann! Das ist alles so schrecklich brutal, wenn ich daran denke... Er ist Kilometer weit weg von mir. In ein anderes Land. Aber doch ssehr nah in meinem Herzen! Ich wünschte, ich würde ihn wieder sehen, ganz abegesehen davon, das ich ihn jeden tag in meinen Träumen sehe!!!! Er mag vielleicht gerade ganz weit weg sein und bald noch unerreichbar weiter...Aber das ändert NIE an der Tatsache, dass er WIE MEIN GROßER BRUDER WAR! Das er immer da war! Das wir zusammen aufgewachsen sind und er in so jungen jahren weg muss... von uns! Won dieser welt!

Ich danke dir für dein Gedicht!

 
Die Insel der Verlassenen

Ich stehe auf der Klippe

alleine auf der Insel der Verlassenen

sehe hinaus aufs Meer

nichts, nur Wasser weit und breit.

Der Wind streichelt meinen Körper

will mir den Schmerz aus der Seele tragen

er meint es gut, aber er schafft es nicht.

Vor langer Zeit gingen wir auf Reise

im Hafen der Liebe

auf dem Traumschiff des Glücks

auf eine endlos schöne Fahrt.

Nur Du und ich.

Wir waren die Eroberer der Meere

gemeinsam so unendlich stark

so vertraut, so warm, so innig

kein Sturm würde uns jemals zum kentern bringen.

Dachte ich.

Doch so stabil wie ich hoffte

war unser Traumschiff nicht.

Ohne große Anzeichen wurde aus einem lauen Lüftchen

ein kurzer aber gewaltiger Sturm

an dem wir zerschmetterten.

So schnell wie er gekommen war

verschwand der Sturm auch wieder

im Nirwana des Schicksals.

Wir treiben im Wasser, nur Du und ich

und weinen unserem Traumschiff hinterher,

das vor unseren Augen versinkt.

Eine erdrückende Stille liegt vor uns.

Wir klammern uns aneinander

können nicht begreifen was soeben geschah.

Wir müssen schwimmen.

Schwimmen um zu überleben.

Ich sehe eine Insel, unsere Rettung.

Ich rufe Dir zu, doch unter Tränen schüttelst Du den Kopf.

Ich schwimme los, hoffe das Du mir folgst,

auf die rettende Insel.

Nicht mehr weit, wir haben es gleich geschafft.

Ich drehe mich um, will Dich mit an das Ufer ziehen

will mit Dir ein Floß bauen um weiter mit Dir die Weltmeere zu erobern.

Doch Du bist nicht hinter mir.

Du hast das Wasser bereits verlassen.

Du stehst an der Reeling eines schönen Schiffes.

Neben Dir ein Kapitän, ein verschwommenes Gesicht.

Hat er Dich gerettet?

Ich habe die Insel erreicht,

Du siehst noch mal zu mir herüber,

bist traurig, ein letztes winken.

Du wendest Dich ab und steuerst mit einem neuen Schiff

in eine neue Zukunft.

Ich erklimme die höchste Klippe

rufe verzweifelt Deinen Namen

weine, schluchze, will hier nicht alleine sein.

Dein neues Schiff verschwindet am Horizont.

Und es ist wieder unheimlich still.

Ich stehe auf der Klippe

alleine auf der Insel der Verlassenen

sehe hinaus aufs Meer

nichts, nur Wasser weit und breit.

Der Wind streichelt meinen Körper

als ob er sich für den Sturm entschuldigen möchte...

Das Gedicht drückt meine heutige Gefühlslage aus.

Aber es wird bald wieder besser gehen.

Liebe Grüße

Bernd

 
Hallo Bernd,

denk immer dran:

Du bist nicht alleine auf der Insel der Verlassenen! :trost:

Auch wenn es nur ein kleiner Trost ist: Es stehen viele andere Menschen auch auf dieser Insel und schauen einem Schiff hinterher. Irgendwann werden wir uns wieder von der Klippe abwenden können, und und wieder von der Klippe abwenden können und irgendwo schaut vielleicht auch jemand um sich und sucht eine neue Liebe. Dann können wir die Klippe verlassen und finden ein neues Schiff.

Bin immer für Dich da! :schmatz:

Liebe Grüße,

Meg

 
Ich kann mich Maggie nur anschließen! Kein mensch ist allein auf der welt! Auch wenn man sich manchmal wirklich alleine fühlt!!!!!

 
Dieses Gedicht ist für Meg.

Der Schmerz

Der Schmerz der von mir Besitz ergriffen hat,

der durch meinen Körper jagt,

jeden Tag, jede Stunde, jede Minute

er tut so unmenschlich weh.

Der Schmerz den Du mir zugefügt hast,

zerfrisst meinen Körper

mein Handeln, mein Tun,

meine Seele.

Wieso hast Du mir das angetan?

Wieso hast Du mich so eiskalt ausgetauscht?

Ich möchte Dich dafür hassen,

und doch liebe ich Dich.

Und wieder nimmt der Schmerz seine Fahrt auf,

ohne Pause, ohne Unterbrechung, ohne Gnade.

Mein Körper leidet, meine Seele ist gequält,

warum musstest Du das tun?

Der Schmerz wütet nur so unbarmherzig

weil er einen Ausgang sucht.

Er will heraus aus meinem Körper

und er wird einen Weg finden!

Und ich bin stark.

Durch meine Stärke wird der Schmerz ein Ventil finden.

Er wird entweichen,

so explosiv wie er in mir gewütet hat.

Und mit dem Schmerz verschwindet auch mein Hass,

meine Liebe zu Dir,

meine Gefühle für Dich.

Ich weiß es.

Und dann werde ich frei sein.

Frei von Dir, frei von Schmerzen,

frei von allen Gefühlen

die ich jemals für Dich empfunden habe.

Dann bist du für mich nichts besonderes mehr,

nur ein Mensch wie jeder andere,

eine schöne Erinnerung.

Aber es wird wieder einen besonderen Menschen geben,

eine Neue Liebe,

ein unbeschreibliches Glücksgefühl

das meine Seele ausfüllen wird

wo im Augenblick noch der Schmerz tobt.

Und darauf freue ich mich.

 
:schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz:

Danke lieber Bernd!

Hoffentlich wird der Schmerz bald die Gefühle "vernichten" und die Freiheit in Sicht sein...!

Meg

 
Mein Herz ist ein großer Ozean

Mein Herz ist ein großer Ozean

aus Liebe, Sehnsucht und Erinnerung.

Warum kann ich diesen Ozean nicht

mit Hass, Wut und Enttäuschung füllen?

Würde es mir dann wirklich besser gehen?

Nein.

Zu schön war unsere gemeinsame Zeit.

Unsere Vergangenheit, unsere Erinnerungen.

Dafür bin ich Dir unendlich dankbar.

Wieso sollte sich mein Ozean nun dunkel färben?

Die Gezeiten werden kommen.

Der Ozean in meinem Herz

der noch immer Deinen Namen trägt

wird verschwinden.

Die Ebbe wird kommen.

In absehbarer Zeit.

Und auf die Ebbe folgt eine neue Flut.

Dieser Ozean wird einen neuen Namen tragen.

Er wird neue Wellen der Liebe mit sich bringen.

Wenn die Gezeiten kommen.

In absehbarer Zeit.

 
Der kleine Sternenfahrer

Vor langer Zeit

schwebte durch die unendlichen Weiten des Universums

ein kleiner Sternenfahrer,

auf der Suche nach einer Heimat

einen Planeten auf den er sich niederlassen

leben und sein Glück finden konnte.

So wie es viele Sternenfahrer tun.

Der kleine Sternenfahrer fand eine Heimat.

Einen schönen Planeten mit zwei kleinen Monden.

Auf diesem Planeten ließ er sich nieder

voller Glück und Stolz,

das die lange Suche endlich ein Ende hatte.

Er liebte seinen Stern

und auch die zwei Monde.

Vor allem der kleinere der zwei Monde war überglücklich,

das sein Heimatplanet wieder einen Sternenfahrer gefunden hatte.

Der kleine Mond strahlte an manchen Tagen

heller als die hellste Sonne des Universums.

Der kleine Sternenfahrer war zufrieden

und vernachlässigte seinen Stern immer mehr.

Bis eines Tages ein neuer Sternenfahrer aufkreuzte.

Er sah sich das Leben auf dem Stern an

und versprach ihm, dass er ihn viel besser hegen und pflegen wolle.

Die Nachlässigkeiten des kleinen Sternenfahrers,

die Versprechen des neuen Sternenfahrers

und zuletzt der Planet selbst,

beschworen einen ungeheuer tobenden Sturm

auf dem Planeten herauf.

Durch diese Gewalten wurde der kleine Sternenfahrer

von seinem Planeten gewirbelt,

zurück in die schmerzende Leere des weiten Universums.

Er verlor seine Heimat, sein zu Hause.

Aber die Erinnerungen an die schöne Zeit

bestimmten fortan sein Leben.

Auch auf der Suche nach einem neuen Stern

musste er immer wieder an seinen Planeten denken

und an die zwei Monde.

Vor allem an den kleinen,

dessen helles sonnengleiches Strahlen verblasste,

und der unendlich traurig schien.

Der neue Sternenfahrer hielt keines seiner Versprechen

so dass der Planet ihn von seiner Oberfläche verbannte

und ihn ins All zurückschleuderte.

Wehmütig dachte der Planet an seinen kleinen Sternenfahrer,

und auch dieser wand sich noch im Schmerz der Trennung.

Kleine Signale schwirrten durch das All.

Signale und Impulse ganz zart und vorsichtig,

die aber den richtigen Empfänger fanden.

Der kleine Sternenfahrer näherte sich wieder seinem geliebten Planeten

sah ihn sich eine Weile aus der Umlaufbahn an,

und ließ sich schließlich schwerelos von der Anziehungskraft des Sternes

einfangen.

Der kleine Sternenfahrer war wieder zu Hause.

Er kümmerte sich fortan liebevoll um seinen Planeten

hegte und pflegte ihn

dass das Glück auf Dauer neu gedeihen konnte.

Der kleine Mond war überglücklich das er seinen kleinen Sternenfahrer

wieder bei sich hatte.

Doch was spielte der Planet für ein Spiel?

Wieder wagte der verbannte Sternenfahrer eine Annäherung,

und der Planet schien dem Bann des Sternenfahres auf’s Neue zu verfallen.

Ein erneuter Sturm wütete über den Planeten,

der den kleinen Sternenfahrer

abermals von seinem geliebten Himmelskörper

wieder zurück in die Umlaufbahn schleuderte.

Nein,

diesmal hatte der kleine Sternenfahrer

den Sturm nicht ausgelöst.

Irritiert schaute der kleine Sternenfahrer

auf seinen Planeten hinab.

Waren die zarten Signale die ihn

voller Sehnsucht zurückkommen ließen

gelogen?

Der kleine Mond entdeckte voller Trauer

den kleinen Sternenfahrer

in der Umlaufbahn seines Heimatplaneten.

Und er weiß

wenn der kleine Sternenfahrer genügend Kraft hat

die Anziehungskraft des Planeten zu überwinden

wird er in den Weiten des Universums entschwinden.

Für immer.

Aber der kleine Mond soll nicht traurig sein.

Er liebt seinen kleinen Sternenfahrer

und er wird ihm sicher alles Gute wünschen.

 
Wieso kannst Du den Kontakt zu den Kindern nicht aufrechterhalten, selbst wenn Du Dich entschließen solltest, die Beziehung zu Deiner Freundin zu beenden? Ihr seid doch Freunde. Oder schmerzt es Dich dann zu sehr, dass Du mittelbar weiter mit Deiner Freundin Kontakt haben wirst?

 
Das istschön geschrieben! Auf den Planeten wollte ich auch nicht mehr zurück! Da draussen in den tiefen des Universums gibt es noch genug schöne und einsame Planeten!

Was der kleine Sternenfahrer noch machen kann, ist dem kleinen Mond eine Nachricht zukommen zulassen! Aber dann denke ich, ist es Zeit für den kleinen Sternenfahrer sich um sich und sein Seelenheil zu sorgen! Der kleineMond hat ja noch den Planeten, und der ist ja Hauptverantwortlich!

 
Ich wünsche dem kleine Sternenfahrer alles gute, dass er einen heimatplaneten findet auf dem es ihm wieder gut geht, und ich denke er kann sicher sein, dass der kleine der beiden Monde ihn nicht vergisst..

Alles Liebe für dich

Nillepu

 
Unsagbarer Schmerz

Du hast unsere zweite Chance

einfach so weggeschmissen.

Abgrundtiefe Enttäuschung

und grenzenlose Liebe

toben wie ein Orkan

in meinem Körper.

Vor einem Jahr kämpfte ich

diesen Kampf schon einmal.

Und es macht mir Angst,

weil ich weiß

das die Sanduhr der heilenden Zeit

verstopft zu sein scheint.

Wir wohnen nun Tür an Tür,

ich sehe Dich jeden Tag.

Nicht einmal mehr meine

schützende Heimat

lässt mich durch die Nähe zu Dir

abschalten und zur Ruhe kommen.

Dieses Gefühl ist unerträglich.

Ich will mich stellen,

und doch wünsche ich zu flüchten.

Es zerstört mich,

Dich wieder glücklich zu sehen,

direkt vor meinen Augen.

Aber Du weißt,

das dieses neue Glück

nicht von Dauer ist.

Zu oft hat Dich dieses Glück

schon verletzt.

Und es wird wieder so kommen...

Diese Gewissheit und

die Mauer der Vernunft,

die sich schützend um mein Herz legt

um Dich fern zu halten,

hält mich am Leben.

Du warst die größte Liebe meines Lebens,

und wurdest zur größten Enttäuschung.

Aber der Schatten des Endes

soll nicht unsere schöne Zeit umhüllen

und verschlingen.

Wie soll ich nur zu Ruhe kommen?

Ich stehe am Beginn des Leidensweges,

und sehe kein Ende.

Das Licht ist noch lange nicht in Sicht.

Und das macht mir unendliche Angst.

 
Bist Du es wert

das ich leiden soll während Du scheinbar wieder glücklich bist?

Bist Du es wert

das ich Dir aus dem Weg gehen möchte weil Du mich so verletzt hast?

Bist Du es wert

das ich mit Dir in einer verlogenen Vergangenheit lebe,

als mich auf eine ehrliche Zukunft ohne Dich zu freuen?

Bist Du es wert

das ich jedes mal zusammenzucke wenn ich nur Deine Stimme höre?

Bist Du es wert

das ich nachts kaum schlafen kann weil sich meine Gedanken nur um Dich drehen?

Bist Du es wert?

Nein Du bist es nicht wert.

Aber ich akzeptiere diese schmerzlichen Gedanken

weil Sie das Reinigungsmittel sind

die Dich aus meinem Herzen entfernen

damit ich eine glückliche Zukunft ohne Dich leben kann.

Und dann weiß auch ich

das Du es nicht wert warst!

Es ist ein bisschen wie beim Zahnarzt.

Das Bohren tut weh aber man weiß,

dass man danach schmerzfrei ist.

 
:super: :super: :super: :super: :super: :super: :super: :super: :super:

bin am überlegen ob ichs meinem ex schick

:D :D :D :D :D :D :D

der wars auch nicht wirklich wert

super gedicht

biene