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Abschied nehmen...

4 Antworten8'095 AufrufeGestartet von Schneeruebli ·

SchneeruebliThemenstart
bearbeitet #1
Sag mir, was du empfindest, wenn du dich von mir entfernst.

Sag mir, was du denkst, wenn du merkst,

Dass es kein Zurück mehr gibt,

Und dein Herz beinahe ausflippt,

Beim Gedanken daran, mich zu verlieren,

Beim Fühlen des Verlustes.

Wird dein Herz erfrieren?

Wird es versinken im Abgrund der Frust?

Wirst du dich selbst verlieren?

So ergeht es mir, wenn ich dran denk´,

Dich nie wieder sehen zu müssen.

Du bist ein Geschenk,

Und ich will es nicht missen!

Die Sehnsucht wird groß, hier an diesem finstren Ort,

All meine Gefühle sind nun fort,

Verloren an dich.

Aber du bist weg, wer ist nun da für mich?

Ein anderer etwa?!

Ist ein anderer für mich da?

Ich will keinen, der mich nicht liebt!

Ich will niemanden, der mein Herz versiebt!

Was ich will?

Ein Stimme, ganz still,

In mir, sagt es laut heraus:

Ich flippe beinahe wieder aus,

Beim Gedanken, dich nie wieder zu berühren,

Deine ganze Zärtlichkeit zu spüren,

Dich nie mehr zu sehen,

Ich kann es nicht verstehen!

Wäre es doch nie geschehen!

Ich will es nicht verstehen!

Du bist nun fort, nichts ist geblieben,

Du bist weit weg von mir, ich habe dich tatsächlich vertrieben,

Mit meiner Liebe verrückt gemacht.

Haben wir denn keine tolle Zeit verbracht?!

Ich liebe dich doch so!

Ich war immer so froh,

Bei dir zu sein,

Mit dir ganz allein.

Und nun bin ich nur noch mein,

Für immer ganz allein,

Ein Gefangener in dir.

Ich finde keinen Weg weg von hier.

Ein Gefangener in dir,

Niemand hilft mir.

Die Ketten brennen tief,

Es war eine kleine Stimme, die rief:

“Es ist zu spät!“

Ich konnte nichts mehr tun, um zu verhindern, dass du gehst.

Du warst so wunderschön,

Wieso musstest du nur geh´n?!

Ich lies dich zieh´n!

Ich lies es einfach gescheh´n!

Ich war zu dumm, um zu sehen,

Was mit uns passierte.

Zu blind, zu sehen, wie ich es zerstörte.

Nun sitze ich hier, in dir.

Ein Gefangener meines Herzens,

Auf ewig deins,

Ich habe es dir geschekt, du bist damit fort,

Ich habe keins,

Sitze nun an diesem dunklen Ort.

Finster und kalt,

Eine Strafe, so alt,

Dass sie jeden hätte treffen können.

Doch warum mich?!

Wieso denn nur mich!

Gibt es mich etwa nicht?!

Hast du mich nicht erhört!

Hab ich mich selbst zerstört?

Ich weiß es nicht,

Ich will es nicht wissen!

Eins weiß ich,

Ich werde dich noch mehr vermissen.

Gedanken vom Abschied,

Gedacht, wie ein trauriges Lied.

Eine Trauerballade von ganz tief drinnen,

Dieser Ballade kann ich letzten Endes doch nicht entrinnen.

Wieso also all die Gedanken von Trennung und Sehnsucht?

Weshalb der trügerische Schmerz, erdacht, erfunden.

Ich fühle ihn schon seit so vielen Stunden.

Alles geht einmal vorbei, doch ich glaube nicht daran.

Ich fasse dich stattdesen bei der Hand,

Und führe uns gemeinsam durch den dunklen Pfad,

Der unser Schatten war, nun ein warmes Bad,

Gemacht aus Licht,

Erhellt er uns doch nicht.

Und die Gedanken des Abschiedes kehren ein,

Erst ein feiner Gedanke, so klein,

Nur kann ich ihn nicht beenden.

Ein Unheil naht! Ich wünschte, es abzuwenden.

Doch nur Gedanken können Gedanken fern halten.

Und so beginnt mein Kopf umzuschalten.

Eine Wende tritt ein,

Ich fühle mich nun nicht mehr allein.

Du bist ja bei mir, für mich da,

Es wird nicht passieren, was ich sah.

Niemals, nun kann ich es spüren,

Was wir uns schwören.

Autor: Schneeruebli

​

#2
Wunderschön, Dein Gedicht.

Bitte ergänze es noch mit der Quellenangabe (Autor).

Nur so können wir es stehen lassen.

Merci und liebe Grüsse

Sternenzauber

#3
Wunderschön, Dein Gedicht.
Bitte ergänze es noch mit der Quellenangabe (Autor).

Nur so können wir es stehen lassen.

Merci und liebe Grüsse

Sternenzauber

Ist mein eigenes!

#4
Dann schreibe einfach darunter:

AUTOR: Schneeruebli

Dies dann bei jedem Deiner Gedichte vermerken.

Bei weiteren Fragen kannst Du mich auch gerne per PN kontaktieren.

Merci und Grüessli

Sternenzauber

#5
Kein Schlag, kein Stich, keine Wunde

kann jemals den Schmerz wiedergeben den du fühlst.

Die Nacht kann noch so finster sein

du weiß es gibt in dir einen dunkleren Ort.

Du könntest in einem Fahrstuhl voll Menschen stehen,

dennoch sieht dich niemand,

hört deine Schreie.

Sie laufen durch dich hindurch,

sehen nichts, hören nichts

wollen es nicht merken.

Du versuchst sie zu greifen, sie festzuhalten,

doch du greifst nur ins Leere.

Die selbe Leere wie sie in dir ist

seit das Lachen von ihr verklang

und sie dich für immer verließ.

Nun stehst du weit oben

und blickst in die Tiefe.

Nur Leere ist vor dir sonst nichts.

Du tust einen Schritt darauf zu

und fällst hinab in sie.

Doch das ist egal,

denn du bist längst ein Teil von ihr

und nur so kannst du sie verlassen.

AUTOR: Schneeruebli

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