Abschließen, Vergessen, aber nur wie...?
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LuxThemenstart
Nachdem ich in einem anderen Thread drauf hingewiesen wurde, ich möge doch meinen eigenen Thread eröffnen, versuche ich nun hier mein "Glück":)
Hallo zusammen,
Auch ich bin neu in diesem Forum. Ich trage mich schon lange mit dem Gedanken mir auf diesem Weg Rat, Unterstützung und andere Weisheiten zu holen. Letzendlich hab ich mich doch noch getraut:).
Ich hatte vor 3 Jahren eine Affäre/Beziehung. Ich muss jetzt ein wenige ausholen: ich bin verheiratet, habe 2 Kinder und ein Haus - dadurch auch ne Menge Schulden und Verpflichtungen. Alleine diese Angaben werden mich bei einigen von euch schon geistig diskalifizieren:(.
Na auf jeden Fall war ich zum Zeitpunkt der Affäre in einem Tief, nahe der Depression. Es wurde mir alles zu viel und diese neue Frau gab mir Halt, Unterstützung. Sie verstand mich, fing mich auf und tröstete mich.
4 Tage nachdem ich mit ihr geschlafen hatte hab ich es meiner Frau erzählt. Für sie brach eine Welt zusammen, da sie nicht den leisesten Anflug einer Ahnung hatte. Es kam allerdings nicht zur Trennung. Ich traf mich noch über 1 Jahr mit meiner Geliebten. Immer wieder war ich fest entschlossen meine Ehe zu beenden, da ich mich tatsächlich verliebt hatte (keine Affäre im herkömmlichen Sinn bei der es um Sex geht). Es war immer wieder Thema zwischen meiner Frau und mir. Auch zwischen mir und meiner Geliebten. Diese unterstützte mich, drängte mich nicht, verstand mein zögern. Auch als ich mich - der Kinder wegen und weil ich ein Typ bin der Sicherheit braucht, eigentlich sehr ängstlich ist (wenn man es so nennen will) - entschloss bei meiner Frau zu bleiben verstand meine Geliebte mich. Ich nenne sie bewußt Geliebte, denn ich liebte sie und tue es immer noch!!! Ich lebte also eine Zeit lang ein Doppelleben von dem eine Seite wußte. Ich begab mich in Therapie. Ich war durch die entstandene Situation noch mehr unter Druck, wollte niemanden verlieren oder verletzen. Verletzte gab es schon genug.
Irgendwann konnte ich nicht mehr. Auch weil ich das Gefühl hatte, das ich meiner Geliebten im Weg stand. Sie sollte die Chance auf ein neus Glück haben. Ich liebte sie, sie liebte mich und war bereit, alles auf sich zu nehmen. Sie war bereit noch viel länger nur die 2. im Bunde zu sein. Dennoch machte ich Schluss.
Das war vor einem 1,5 Jahren. Seither versuche ich mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Es ist ja nicht so, das ich meine Frau nicht mag. Es gibt Tage, an denen ich denke, wieder verliebt in sie zu sein. Dann kommen wieder Zweifel. Was stetig bleibt ist der Gedanke an meine Geliebte. Ich vermisse sie. Ich fühle mich zerrissen. Mir fehlt ein Stück meiner selbst. Auch Psychotherapie konnte da nichts dran ändern. Seit 1,5 Jahren weine ich ihr hinterher. Seit 1,5 Jahren denke ich jeden Tag 100e male an sie. Fahre ich durch die Strassen verkrampft sich mein Herz an all den Stellen wo ich mit ihr war. Überall lauern Erinnerungen auf mich und packen mich, lassen mich nicht in Ruhe. Sie fallen über mich her wie Mücken.
Immer wieder hab ich darüber nachgedacht Kontakt mit ihr aufzunehmen. Da ich aber weiss, das sie in einer neuen Beziehung ist, kann ich das nicht machen. Sie ist mir viel, viel Wert und ich möchte ihre Chance auf ein Stückchen Glück nicht zerstören. Aber wie kann ich denn sonst darüber hinweg kommen? Was kann mir sonst noch helfen? Wer kann mir helfen?
Ihr seid hier in ähnlichen Situationen. Was macht ihr um zu vergessen? Was habt ihr für Ratschläge bekommen?
So kann es nicht weiter gehen. Ich zermartere mich schon seit 18 Monaten!!! Und bin keinen Schritt weiter!!!!
Liebe Grüße
P.s.: Danke an Olli für die netten Worte im letzten Thread (welcher nicht meiner war:))
Hallo zusammen,
Auch ich bin neu in diesem Forum. Ich trage mich schon lange mit dem Gedanken mir auf diesem Weg Rat, Unterstützung und andere Weisheiten zu holen. Letzendlich hab ich mich doch noch getraut:).
Ich hatte vor 3 Jahren eine Affäre/Beziehung. Ich muss jetzt ein wenige ausholen: ich bin verheiratet, habe 2 Kinder und ein Haus - dadurch auch ne Menge Schulden und Verpflichtungen. Alleine diese Angaben werden mich bei einigen von euch schon geistig diskalifizieren:(.
Na auf jeden Fall war ich zum Zeitpunkt der Affäre in einem Tief, nahe der Depression. Es wurde mir alles zu viel und diese neue Frau gab mir Halt, Unterstützung. Sie verstand mich, fing mich auf und tröstete mich.
4 Tage nachdem ich mit ihr geschlafen hatte hab ich es meiner Frau erzählt. Für sie brach eine Welt zusammen, da sie nicht den leisesten Anflug einer Ahnung hatte. Es kam allerdings nicht zur Trennung. Ich traf mich noch über 1 Jahr mit meiner Geliebten. Immer wieder war ich fest entschlossen meine Ehe zu beenden, da ich mich tatsächlich verliebt hatte (keine Affäre im herkömmlichen Sinn bei der es um Sex geht). Es war immer wieder Thema zwischen meiner Frau und mir. Auch zwischen mir und meiner Geliebten. Diese unterstützte mich, drängte mich nicht, verstand mein zögern. Auch als ich mich - der Kinder wegen und weil ich ein Typ bin der Sicherheit braucht, eigentlich sehr ängstlich ist (wenn man es so nennen will) - entschloss bei meiner Frau zu bleiben verstand meine Geliebte mich. Ich nenne sie bewußt Geliebte, denn ich liebte sie und tue es immer noch!!! Ich lebte also eine Zeit lang ein Doppelleben von dem eine Seite wußte. Ich begab mich in Therapie. Ich war durch die entstandene Situation noch mehr unter Druck, wollte niemanden verlieren oder verletzen. Verletzte gab es schon genug.
Irgendwann konnte ich nicht mehr. Auch weil ich das Gefühl hatte, das ich meiner Geliebten im Weg stand. Sie sollte die Chance auf ein neus Glück haben. Ich liebte sie, sie liebte mich und war bereit, alles auf sich zu nehmen. Sie war bereit noch viel länger nur die 2. im Bunde zu sein. Dennoch machte ich Schluss.
Das war vor einem 1,5 Jahren. Seither versuche ich mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Es ist ja nicht so, das ich meine Frau nicht mag. Es gibt Tage, an denen ich denke, wieder verliebt in sie zu sein. Dann kommen wieder Zweifel. Was stetig bleibt ist der Gedanke an meine Geliebte. Ich vermisse sie. Ich fühle mich zerrissen. Mir fehlt ein Stück meiner selbst. Auch Psychotherapie konnte da nichts dran ändern. Seit 1,5 Jahren weine ich ihr hinterher. Seit 1,5 Jahren denke ich jeden Tag 100e male an sie. Fahre ich durch die Strassen verkrampft sich mein Herz an all den Stellen wo ich mit ihr war. Überall lauern Erinnerungen auf mich und packen mich, lassen mich nicht in Ruhe. Sie fallen über mich her wie Mücken.
Immer wieder hab ich darüber nachgedacht Kontakt mit ihr aufzunehmen. Da ich aber weiss, das sie in einer neuen Beziehung ist, kann ich das nicht machen. Sie ist mir viel, viel Wert und ich möchte ihre Chance auf ein Stückchen Glück nicht zerstören. Aber wie kann ich denn sonst darüber hinweg kommen? Was kann mir sonst noch helfen? Wer kann mir helfen?
Ihr seid hier in ähnlichen Situationen. Was macht ihr um zu vergessen? Was habt ihr für Ratschläge bekommen?
So kann es nicht weiter gehen. Ich zermartere mich schon seit 18 Monaten!!! Und bin keinen Schritt weiter!!!!
Liebe Grüße
P.s.: Danke an Olli für die netten Worte im letzten Thread (welcher nicht meiner war:))
Hallo Lux
Etwas ist mir total unklar:
Nur wegen deinem "Sicherheitsgefühl"?
Meiner Meinung nach geht man nur fremd, wenn etwas in der bestehenden Beziehung nicht mehr stimmt.. Einfach so hat man keine langjährige Affäre.
Ich finde es jedenfalls fair von dir, dass du ehrlich warst zu deiner Frau und dass deine Geliebte so lange auf dich gewartet hat.
Einen Rat kann ich dir leider nicht geben. Es ist sehr schwer, über jemanden hinwegzukommen.
Alles Gute
Slyn
Etwas ist mir total unklar:
Seither versuche ich mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Es ist ja nicht so, das ich meine Frau nicht mag. Es gibt Tage, an denen ich denke, wieder verliebt in sie zu sein. Dann kommen wieder Zweifel. Was stetig bleibt ist der Gedanke an meine Geliebte. Ich vermisse sie. Ich fühle mich zerrissen. Mir fehlt ein Stück meiner selbstWarum hast du dich trotzdem für deine Frau entschieden, wenn du nicht mal genau weiss, ob du sie überhaupt noch liebst?
Nur wegen deinem "Sicherheitsgefühl"?
Meiner Meinung nach geht man nur fremd, wenn etwas in der bestehenden Beziehung nicht mehr stimmt.. Einfach so hat man keine langjährige Affäre.
Ich finde es jedenfalls fair von dir, dass du ehrlich warst zu deiner Frau und dass deine Geliebte so lange auf dich gewartet hat.
Einen Rat kann ich dir leider nicht geben. Es ist sehr schwer, über jemanden hinwegzukommen.
Alles Gute
Slyn
Hallo Lux,
neine ich werde dich nicht kritisieren und verstehe was du durch machst. Weil du sie liebst wirst du drüber nicht wegkommen können, es ist hart aber dadurch wirsd du auch nicht glücklich sein. Nun hast du dich für deine Familie entschieden, und was ist mit deinem Gefühlen für sie, wie du sagst vermisst du sie sehr und ich denke du wirst es dein Lebenlang vermissen. Ob es eine richtige Entscheidung ist sie zu verlassen und doch für die Familie da zu sein. Nun körpelich bist du sicher present aber was ist Geistig. Es ist sehr schwer und ich wünschte ich könnte dir da einen Rat geben,,
Du kannst nun nur mit deiner Erinnerung leben und an die schöne Ziet mit der du erlebt hast erinnern. Deiner Frau wirst du dich nie im Leben verlieben du hast gegenüber sie nur Verpflichtung und hast schlechtesgewissen. Villeicht war deine Entscheidung doch die Richtige, wer weiss? Irgendwann wirst du dich auch davon lösen..aber ein Teil deines Herzen wird nie mehr zurückkommen.
Ich habe auch so eine ähnliche situation erlebt und kam damit nicht weiter nun versuche ich mich meiner FAmilie zu witmen, du hattest wenigsten die Courage deiner Frau zu gestehen. Ich konnte das nicht obwohl wir auch keinen SEx hatten, villeicht deshalb... naja hier geht es ja nun um dich.
Gruss loly
neine ich werde dich nicht kritisieren und verstehe was du durch machst. Weil du sie liebst wirst du drüber nicht wegkommen können, es ist hart aber dadurch wirsd du auch nicht glücklich sein. Nun hast du dich für deine Familie entschieden, und was ist mit deinem Gefühlen für sie, wie du sagst vermisst du sie sehr und ich denke du wirst es dein Lebenlang vermissen. Ob es eine richtige Entscheidung ist sie zu verlassen und doch für die Familie da zu sein. Nun körpelich bist du sicher present aber was ist Geistig. Es ist sehr schwer und ich wünschte ich könnte dir da einen Rat geben,,
Du kannst nun nur mit deiner Erinnerung leben und an die schöne Ziet mit der du erlebt hast erinnern. Deiner Frau wirst du dich nie im Leben verlieben du hast gegenüber sie nur Verpflichtung und hast schlechtesgewissen. Villeicht war deine Entscheidung doch die Richtige, wer weiss? Irgendwann wirst du dich auch davon lösen..aber ein Teil deines Herzen wird nie mehr zurückkommen.
Ich habe auch so eine ähnliche situation erlebt und kam damit nicht weiter nun versuche ich mich meiner FAmilie zu witmen, du hattest wenigsten die Courage deiner Frau zu gestehen. Ich konnte das nicht obwohl wir auch keinen SEx hatten, villeicht deshalb... naja hier geht es ja nun um dich.
Gruss loly
@ Slyn:
Es war nicht nur mein "Sicherheitsgefühl" sondern in erster Linie die Kinder. Ich was was eine Trennung der Eltern mit Kinder anstellen kann. Zudem hatte ich gerade ein Haus gebaut und, wie es halt so eine Sache mit sich bringt, einen Sack voll Schulden. Ich wußte nicht, ob sich meine Geliebte überhaupt im Klaren war, was das heißen würde. Sie beteuerte immer wieder, das wir dies schon schaffen würden, aber da kam dann eben dieses "Sicherheitsbedürfnis" ins Spiel.
Natürlich stimmte, zumindest aus meiner Sicht, einiges nicht in meiner Ehe. Und es passen nach wie vor einige Dinge nicht. Doch irgendwie sehe ich es schon als Schicksal an da durch zu müssen. Ich hab mir schon in einigen Situationen vorgestellt wie es wäre, wenn ich mich von meiner Frau trenne wenn die Kinder alt genug sind. Doch was habe ich dann vom Leben wenn ich die Frau, welche ich begehre, sowieso nicht mehr haben kann? Also warum dann meine Sicherheit über Bord werfen?
Ich stelle mir immer wieder die Frage, warum ich so ehrlich war. Nicht viele wissen von meiner Geschichte. Die, die es wissen klopfen mir auf die Schulter und sagen: toll, das du so ehrlich warst. Doch was habe ich damit erreicht? Meiner Frau gedemütigt. Meine Liebe blos gestellt (sie wurde von meiner Frau konfrontiert!). Beinahe meine Kinder ins Unglück gestürzt. Wäre es nicht besser gewesen zu schweigen? Dann gäbe es nur 2 Verletzte: mich und meine Geliebte.
Ich stell mir immer wieder vor, wie es wohl sein würde, wenn ich meine Frau verlassen hätte. Und gerade darin sehe ich den Grund für mein "nicht loslassen können". Ich werds nie erfahren und das wird mich mein Leben lang verfolgen. Ich werd nie erfahren, ob ich nicht die Liebe meines Lebens verloren habe.
@loly:
Du sprichst mir aus der Seele wenn du schreibst: Ich bin körperlich präsent, aber nicht geistig. So fühle ich mich und das macht meine Zerissenheit aus.
Ich werde ein Leben lang bereuen. Vieles bereuen. Ich werde nie vergessen. Ich werde mich ein Leben lang fragen, ob sie es war. Ob SIE die EINE war. Ich werds nie erfahren und das schmerzt.
Aber ich hoffe eines Tages zurück blicken zu können und dankbar für all die schönen Momente zu sein, die ich mit einer wunderbaren und einzigartigen Frau verbringen durfte. Nur wann wird dieser Zeitpunkt kommen? Wann werde ich erwachen und dankbar sein?
Ich wußte bisher nicht viel über wirkliches Leid. Ich hatte immer ein tolles Leben, wurde bei Fehlern aufgefangen. Bis zu dem Zeitpunkt als ich mich in eine Frau verliebte, die nicht die meine war...
Es war nicht nur mein "Sicherheitsgefühl" sondern in erster Linie die Kinder. Ich was was eine Trennung der Eltern mit Kinder anstellen kann. Zudem hatte ich gerade ein Haus gebaut und, wie es halt so eine Sache mit sich bringt, einen Sack voll Schulden. Ich wußte nicht, ob sich meine Geliebte überhaupt im Klaren war, was das heißen würde. Sie beteuerte immer wieder, das wir dies schon schaffen würden, aber da kam dann eben dieses "Sicherheitsbedürfnis" ins Spiel.
Natürlich stimmte, zumindest aus meiner Sicht, einiges nicht in meiner Ehe. Und es passen nach wie vor einige Dinge nicht. Doch irgendwie sehe ich es schon als Schicksal an da durch zu müssen. Ich hab mir schon in einigen Situationen vorgestellt wie es wäre, wenn ich mich von meiner Frau trenne wenn die Kinder alt genug sind. Doch was habe ich dann vom Leben wenn ich die Frau, welche ich begehre, sowieso nicht mehr haben kann? Also warum dann meine Sicherheit über Bord werfen?
Ich stelle mir immer wieder die Frage, warum ich so ehrlich war. Nicht viele wissen von meiner Geschichte. Die, die es wissen klopfen mir auf die Schulter und sagen: toll, das du so ehrlich warst. Doch was habe ich damit erreicht? Meiner Frau gedemütigt. Meine Liebe blos gestellt (sie wurde von meiner Frau konfrontiert!). Beinahe meine Kinder ins Unglück gestürzt. Wäre es nicht besser gewesen zu schweigen? Dann gäbe es nur 2 Verletzte: mich und meine Geliebte.
Ich stell mir immer wieder vor, wie es wohl sein würde, wenn ich meine Frau verlassen hätte. Und gerade darin sehe ich den Grund für mein "nicht loslassen können". Ich werds nie erfahren und das wird mich mein Leben lang verfolgen. Ich werd nie erfahren, ob ich nicht die Liebe meines Lebens verloren habe.
@loly:
Du sprichst mir aus der Seele wenn du schreibst: Ich bin körperlich präsent, aber nicht geistig. So fühle ich mich und das macht meine Zerissenheit aus.
Ich werde ein Leben lang bereuen. Vieles bereuen. Ich werde nie vergessen. Ich werde mich ein Leben lang fragen, ob sie es war. Ob SIE die EINE war. Ich werds nie erfahren und das schmerzt.
Aber ich hoffe eines Tages zurück blicken zu können und dankbar für all die schönen Momente zu sein, die ich mit einer wunderbaren und einzigartigen Frau verbringen durfte. Nur wann wird dieser Zeitpunkt kommen? Wann werde ich erwachen und dankbar sein?
Ich wußte bisher nicht viel über wirkliches Leid. Ich hatte immer ein tolles Leben, wurde bei Fehlern aufgefangen. Bis zu dem Zeitpunkt als ich mich in eine Frau verliebte, die nicht die meine war...
ach lux, habe deine geschichte gelesen und kann obwohl ich nur eine ausstehende bin, mit grosser bestimmtheit sagen, dass das problem allein bei dir liegt.
hättest du dich für diese geliebte entschieden, dann wärst du heute auch nicht glücklich. du würdest deiner frau und deinen kindern nachtrauern. du hast dir diese geliebte ausgesucht, damit in dir gewisse gefühle erweckt werden. nutze deine jetzige situation um in dich hineinzukehren.
das du deine frau nicht mehr liebst oder nur zeitweise, liegt auch ganz allein an dir und deinem problem. achte dich da drauf an was das liegt? wende dein augenmerk auf dich und nicht auf diese geliebte, welche nur den zweck erfüllt hat, dass du heute diese gefühle mit dir rumträgst. schau in dich rein, denn nur wenn du da etwas auflöst, kannst du glücklich sein und zwar mit jeder frau auch mit deiner eigenen.
hättest du dich für diese geliebte entschieden, dann wärst du heute auch nicht glücklich. du würdest deiner frau und deinen kindern nachtrauern. du hast dir diese geliebte ausgesucht, damit in dir gewisse gefühle erweckt werden. nutze deine jetzige situation um in dich hineinzukehren.
das du deine frau nicht mehr liebst oder nur zeitweise, liegt auch ganz allein an dir und deinem problem. achte dich da drauf an was das liegt? wende dein augenmerk auf dich und nicht auf diese geliebte, welche nur den zweck erfüllt hat, dass du heute diese gefühle mit dir rumträgst. schau in dich rein, denn nur wenn du da etwas auflöst, kannst du glücklich sein und zwar mit jeder frau auch mit deiner eigenen.
@janina76
Das das Problem, die Schuld und die Antwort alleine bei mir liegt ist mir klar. Doch wie ich damit umgehen kann/soll weiß ich nicht. Ich bin an dem Thema seit 1,5 Jahren dran. Bisher meist alleine, da ich so gut wie niemanden habe an den ich mich mit so einem Thema wenden kann. Darum bin ich auch in diesem Forum gelandet. Es tut einfach nur gut, mal seine Gedanken zu Papier (Bildschirm) bringen zu können und auch Reaktionen, seien sie noch so kritsch, bekommen zu können. Wie ich schon Eingangs erwähnte hab ich es schon mit Therpie versucht, bin auch schon mal ein paar Tage alleine in die Berge um mit mir und meinen Gedanken und Gefühlen alleine zu sein. Ich hab mich fallen lassen, besoffen, abgelenkt, mein Hirn zermartert. Hab mir neue Hobbys gesucht, meinen "Freundeskreis" gewechselt, mit Teilen meiner Familie gebrochen. Ich habe erdenkliche Situation und Möglichkeit hinter mir. Ich merke sehr wohl, dass das Problem bei mir zu suchen ist. Ich merke sehr wohl, das ich oft in Selbstmitleid zerfließe. Ich befinde mich auf einer Reise dessen Ende nicht absehbar ist, zumindest nicht für mich.
Ich denke, das es doch einige Menschen gibt, die ähnliches empfinden, empfunden haben, durchgemacht haben. Den Rat dieser Menschen suche ich. Vielleicht hilft da auch mal ein Klaps links und rechts auf die Backe, damit ich aufwachen kann.
Wenn ich es so recht bedenke klingt das Ganze wie eine Midlife-Crisis. Doch dafür bin ich doch noch zu jung, oder?
Das das Problem, die Schuld und die Antwort alleine bei mir liegt ist mir klar. Doch wie ich damit umgehen kann/soll weiß ich nicht. Ich bin an dem Thema seit 1,5 Jahren dran. Bisher meist alleine, da ich so gut wie niemanden habe an den ich mich mit so einem Thema wenden kann. Darum bin ich auch in diesem Forum gelandet. Es tut einfach nur gut, mal seine Gedanken zu Papier (Bildschirm) bringen zu können und auch Reaktionen, seien sie noch so kritsch, bekommen zu können. Wie ich schon Eingangs erwähnte hab ich es schon mit Therpie versucht, bin auch schon mal ein paar Tage alleine in die Berge um mit mir und meinen Gedanken und Gefühlen alleine zu sein. Ich hab mich fallen lassen, besoffen, abgelenkt, mein Hirn zermartert. Hab mir neue Hobbys gesucht, meinen "Freundeskreis" gewechselt, mit Teilen meiner Familie gebrochen. Ich habe erdenkliche Situation und Möglichkeit hinter mir. Ich merke sehr wohl, dass das Problem bei mir zu suchen ist. Ich merke sehr wohl, das ich oft in Selbstmitleid zerfließe. Ich befinde mich auf einer Reise dessen Ende nicht absehbar ist, zumindest nicht für mich.
Ich denke, das es doch einige Menschen gibt, die ähnliches empfinden, empfunden haben, durchgemacht haben. Den Rat dieser Menschen suche ich. Vielleicht hilft da auch mal ein Klaps links und rechts auf die Backe, damit ich aufwachen kann.
Wenn ich es so recht bedenke klingt das Ganze wie eine Midlife-Crisis. Doch dafür bin ich doch noch zu jung, oder?
ja, es ist schön und gut was du da alles schon angestellt hast. an was nagst du denn jetzt genau? einfach deine unzufriedenheit, indem du nicht weisst wie da rauszukommen? was hat dir die thêrapie gebracht? wie lange warst du dran?
An was ich genau nage kann ich dir nicht sagen. Ich denke es ist hauptsächlich die Ohnmacht nicht zu wissen, ob sie die Liebe meines Lebens ist/war. Ich hatte vielleicht mein Glück in der Hand und hab es gehen lassen. Auch ist es Angst, da ich nicht weiß wie ich da je wieder raus kommen soll, wie ich loskommen soll, vergessen kann.
Ich war über ein Jahr in Therapie. Hab zwischenzeitlich mal die Therapeutin gewechslt um andere Methoden kennen zu lernen. Auf anraten der 2. Therapeutin hab ich einiges in meinem Leben geändert. Gebracht hat es mir schlussendlich, was jetzt das Thema betrifft, nicht viel. Was ich aber heraus gefunden habe ist, das die Unfähigkeit loszulassen wohl in meiner Familie begraben liegt. Ich habe da schon einiges an Biografiearbeit hinter mir. Ich könnte sozusagen meinen Ahnen die Schuld an meiner Unfähigkeit geben. Doch das ändert nichts daran, das ...das es mich innerlich jeden Tag aufs neue zerreisst.
Durch meine Aufzählung was ich alles schon gemacht habe wollte ich kein Mitleid erhaschen sondern nur ausdrücken, das ich wirklich schon vieles versucht habe und nicht weiter komme.
Ich war über ein Jahr in Therapie. Hab zwischenzeitlich mal die Therapeutin gewechslt um andere Methoden kennen zu lernen. Auf anraten der 2. Therapeutin hab ich einiges in meinem Leben geändert. Gebracht hat es mir schlussendlich, was jetzt das Thema betrifft, nicht viel. Was ich aber heraus gefunden habe ist, das die Unfähigkeit loszulassen wohl in meiner Familie begraben liegt. Ich habe da schon einiges an Biografiearbeit hinter mir. Ich könnte sozusagen meinen Ahnen die Schuld an meiner Unfähigkeit geben. Doch das ändert nichts daran, das ...das es mich innerlich jeden Tag aufs neue zerreisst.
Durch meine Aufzählung was ich alles schon gemacht habe wollte ich kein Mitleid erhaschen sondern nur ausdrücken, das ich wirklich schon vieles versucht habe und nicht weiter komme.
kontaktiere deine Geliebte", anders wirst du nie erfahren, wie sie für dich gefühlt/fühlt hatte.
Dannach findest du auch deinen Frieden, doch so mit der Ungewissheit zu Leben, wird sehr schwer!
Was passt dir an deiner Ehe denn nicht?
Dannach findest du auch deinen Frieden, doch so mit der Ungewissheit zu Leben, wird sehr schwer!
Was passt dir an deiner Ehe denn nicht?
Ich ahbe sie vor einem Jahr kontaktiert und bin kläglich gescheitert. Sie wollte zu dem Zeitpunkt keinen Kontakt zu mir. Vor wenigen Tagen schrieb ich ihr nochmals ein kurzes mail. Es war unser "Jahrestag". Ich habe keine Antwort erhalten, bleibe im Ungewissen.
Wenn ich die Dinge aufzählen würde, welche mir an meiner Ehe nicht passen, dann würde es sich wie eine Auflistung eines Mannes in der Midlife-Crisis lesen. Sehr plakativ und für viele normal. Manch einer wird sagen, das dies ein normaler Prozess ist, man an der Beziehung arbeiten muss, es sich aber auch wieder gibt. Nur ich habe mir etwas anderes von einer Ehe erwartet und vorgestellt. Mittlerweile bin ich auch schon soweit, das ich nicht mehr an die ewige Liebe glaube. So gesehen, ein kleiner, sehr sarkastischer Trost für mich: die Annahme, das es mit meiner Geliebte früher oder später gleich gewesen wäre :-((
Wenn ich die Dinge aufzählen würde, welche mir an meiner Ehe nicht passen, dann würde es sich wie eine Auflistung eines Mannes in der Midlife-Crisis lesen. Sehr plakativ und für viele normal. Manch einer wird sagen, das dies ein normaler Prozess ist, man an der Beziehung arbeiten muss, es sich aber auch wieder gibt. Nur ich habe mir etwas anderes von einer Ehe erwartet und vorgestellt. Mittlerweile bin ich auch schon soweit, das ich nicht mehr an die ewige Liebe glaube. So gesehen, ein kleiner, sehr sarkastischer Trost für mich: die Annahme, das es mit meiner Geliebte früher oder später gleich gewesen wäre :-((
Hallo Lux,
so sehr ich dir auch helfen möchte, nach dem Lesen deiner Geschichte denke ich nur: Ich möchte NIE Nie Nie Nie Nie Nie Nie in den Schuhen deiner Frau stecken und ein erlogenes Leben an der Seite eines Mannes leben, der eigentlich gar nicht bei mir sein will, sondern sich nach einer anderen sehnt.
Ich kann mir nichts Verletzenderes vorstellen.
Geh noch heute und gib ihr die Chance, mit jemandem zusammenzusein, der sie wirklich liebt oder arbeite an deiner Beziehung.
Aber das, was du gerade durchziehst, ist das unglaublich Egoistischste, was ich jemals gelesen habe.
Selbst deine Sorge um deine Geliebte und dass du ihr die Chance auf ihr Glück gönnst, ist erlogen, hast du sie ja doch zweimal kontaktiert, obwohl sie in einer neuen Beziehung ist.
Jeder von uns trägt irgendwelche Altlasten aus der Erziehung und dem Elternhaus herum. Diese zu kennen, kann und darf aber keine Entschuldigung sein, sich wie ein skrupelloses ********* zu verhalten. Vielmehr muss gerade da angesetzt und dran gearbeitet werden und das geht nur mit totaler Offenheit sich selbst und denen gegenüber, die es betrifft, z.B. deiner Frau.
1 Jahr Therapie erachte ich im Übrigen als lachhaft. Das ist nichts. Als ob man in einem Jahr Verhaltensmuster durchbrechen könnte, die sich in über 30 Jahren gefestigt haben! Aber in meinen Augen scheinst du es noch nicht mal versucht zu haben, sondern hast dir da nur dein schandhaftes Verhalten absegnen lassen.
so sehr ich dir auch helfen möchte, nach dem Lesen deiner Geschichte denke ich nur: Ich möchte NIE Nie Nie Nie Nie Nie Nie in den Schuhen deiner Frau stecken und ein erlogenes Leben an der Seite eines Mannes leben, der eigentlich gar nicht bei mir sein will, sondern sich nach einer anderen sehnt.
Ich kann mir nichts Verletzenderes vorstellen.
Geh noch heute und gib ihr die Chance, mit jemandem zusammenzusein, der sie wirklich liebt oder arbeite an deiner Beziehung.
Aber das, was du gerade durchziehst, ist das unglaublich Egoistischste, was ich jemals gelesen habe.
Selbst deine Sorge um deine Geliebte und dass du ihr die Chance auf ihr Glück gönnst, ist erlogen, hast du sie ja doch zweimal kontaktiert, obwohl sie in einer neuen Beziehung ist.
Jeder von uns trägt irgendwelche Altlasten aus der Erziehung und dem Elternhaus herum. Diese zu kennen, kann und darf aber keine Entschuldigung sein, sich wie ein skrupelloses ********* zu verhalten. Vielmehr muss gerade da angesetzt und dran gearbeitet werden und das geht nur mit totaler Offenheit sich selbst und denen gegenüber, die es betrifft, z.B. deiner Frau.
1 Jahr Therapie erachte ich im Übrigen als lachhaft. Das ist nichts. Als ob man in einem Jahr Verhaltensmuster durchbrechen könnte, die sich in über 30 Jahren gefestigt haben! Aber in meinen Augen scheinst du es noch nicht mal versucht zu haben, sondern hast dir da nur dein schandhaftes Verhalten absegnen lassen.
bearbeitet #12
Hallo Lux
Ich kann Dich und Deine Zerrissenheit sehr gut verstehen, da ich in einer ähnlichen Situation bin.
Aber Fakt ist, Deine Geliebte hat eine neue Beziehung und Fakt ist, Du hast Dich für Deine Frau entschieden.
Wir wissen nie wie es geworden wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten... vielleicht wäre sie Deine Traumfrau, vielleicht aber auch nicht...
Aber Du hast Dich für Deine Frau und Deine Kinder entschieden.
Steh zu Deiner Entscheidung und kämpfe um Deine Frau!
Das Leben ist nie perfekt. Es kommt immer auf die eigene Sichtweise an. Du kennst das sicher auch mit dem halbvollen oder halbleeren Glas...
Deine Geliebte macht das einzig Richtige. Sie meldet sich nicht mehr und sie will Dich nicht mehr an sich ran lassen.
Behalte die Vergangenheit als eine schöne Zeit in Erinnerung und schau nach vorwärts.
Das drumherum hast Du schon verändert. Jetzt musst Du nur noch Deine Einstellung dazu ändern.
Alles Gute
edit: an einer Beziehung müssen beide arbeiten, sonst funktioniert sie nicht. Hast Du mit Deiner Frau über Deine Erwartungen gesprochen?
Und ja, die ewige Liebe kann es geben. Aber sie darf nicht mit Füssen getreten werden....
Ich kann Dich und Deine Zerrissenheit sehr gut verstehen, da ich in einer ähnlichen Situation bin.
Aber Fakt ist, Deine Geliebte hat eine neue Beziehung und Fakt ist, Du hast Dich für Deine Frau entschieden.
Wir wissen nie wie es geworden wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten... vielleicht wäre sie Deine Traumfrau, vielleicht aber auch nicht...
Aber Du hast Dich für Deine Frau und Deine Kinder entschieden.
Steh zu Deiner Entscheidung und kämpfe um Deine Frau!
Das Leben ist nie perfekt. Es kommt immer auf die eigene Sichtweise an. Du kennst das sicher auch mit dem halbvollen oder halbleeren Glas...
Deine Geliebte macht das einzig Richtige. Sie meldet sich nicht mehr und sie will Dich nicht mehr an sich ran lassen.
Behalte die Vergangenheit als eine schöne Zeit in Erinnerung und schau nach vorwärts.
Das drumherum hast Du schon verändert. Jetzt musst Du nur noch Deine Einstellung dazu ändern.
Alles Gute
edit: an einer Beziehung müssen beide arbeiten, sonst funktioniert sie nicht. Hast Du mit Deiner Frau über Deine Erwartungen gesprochen?
Und ja, die ewige Liebe kann es geben. Aber sie darf nicht mit Füssen getreten werden....
Boah, das muss ich erst mal setzen lassen bevor ich etwas drauf antworten kann. Vielleicht fällt mir auch nichts dazu ein, vielleicht hast du recht, vielleicht bin ich ein egoistisches ********, vielleicht ist dies genau der richtige Zeitpunkt und Weg mit meine Augen zu öffnen und mir einen Tritt zu verpassen. Dennoch find ich es ziemlich heftig...
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