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alleinerziehend seit geburt

5 Antworten2'532 AufrufeGestartet von janina76 ·

janina76Themenstart
#1
hallo zusammen

meine geschichte ist eine äusserst unglückliche. in kürze zusammengetragen: wir haben uns gefunden, waren über 2 jahre überglücklich und dann begann die krise in der schwangerschaft. es war ein absolutes wunschkind. er verdrehte die realität und wurde aufgrund grosser ängste und bedrängtes gefühl aggressiv mir gegenüber. nach der geburt des kleinen, platze alles und wir blieben alleine in der wohnung und nun ist mein weg der als alleinerziehende mutter.

unter diesen umständen suche ich noch frauen in ähnlicher situation oder auch wenn du mit kindern kurz vor der trennung stehst oder dich trennen möchtest und dich eher nicht traust.

gerne möchte ich mich austauschen und einander unterstützung bieten. auf neue bekanntschaften und eure erfahrungen freue ich mich.

in letzter zeit habe ich sowieso festgestellt, das es viele frauen gibt, welche in der schwangerschaft oder kurz danach verlassen werden oder selber verlassen. gerne möchte ich mehr über eure geschichten hören und dieses phänomen auskundschaften.

#2
hey.. ich wurde nicht direkt verlassen nach der schwangerschaft, aber über monate hinweg betrogen.... er hätte sich zurückgesetzt gefühlt.

fakt: meine süsse ist im letzten januar 3 geworden, wir haben uns getrennt.

#3
Hi,

ich bin seit etwa 8 Jahren alleinerziehend, hatte mich getrennt, als mein Kleiner 3 1/2 Jahre alt war. Der Entschluss zur Trennung kam mit der Schwangerschaft und stand dann im Prinzip schon fest im ersten halben Jahr nach der Geburt. Der Kindsvater kam mit dem Neuzuwachs nicht klar, obwohl er unbedingt Nachwuchs wollte (?!?!) Ja ich weiss, klingt komisch. Da hab ich mich dann natürlich einfach mal zutiefst vera**** und alleingelassen gefühlt. Durfte von Anfang mich um alles alleine kümmern, schon während der Schwangerschaft. Als der kleine Zwerg da war, hat sich Monsieur ständig gestresst, genervt und überfordert gefühlt. Es hat sich mit der Trennung dann allerdings noch etwas hingezogen, da ich lange nicht wusste, wie ich alleine weitermachen sollte (finanziell, beruflich, wo wohnen uswusf).

Es ist manchmal sehr schwierig, aber bereut habe ich es bis heute nicht wirklich. Ich würde diese Entscheidung jederzeit wieder so treffen. Beruflich und finanziell ist es manchmal knüppelhart. Nichtsdestoweniger lieber so als anders.

Und ich finde in jedem Fall: genauso wie keiner der keine Kinder hat mitreden kann, wenn es um Elternsein oder Kinder geht, genauso wenig kann jemand wirklich mitreden, der nicht alleinerziehend ist. Ich meine hier auch wirklich alleinerziehend - also nicht mit neuem Partner oder den Eltern im Haus usw. Das ist für mich nicht alleinerziehend. Alleinerziehend ist "allein" "erziehend", im wahrsten Sinne des Wortes. Ein himmelweiter Unterschied.

Na, willkommen im Club, jedenfalls. Immer schön, Menschen in der gleichen Lebenssituation zu treffen - selten genug.

lieben Gruß,

SP

#4
Guten Abend @all,

auch ich möchte meine Geschichte hier loswerden:

Mein Sohn ist nun 12 und ich war eigentlich schon kurz nach seiner Zeugung alleinstehend. Die gesamt Schwangerschaft hindurch, bis jetzt (die eine oder andere Affaire abgesehen).

Mit seinen Vater wollte ich auf keinen Fall leben, doch unbedingt das Kind haben. Wurde erst mit 30 schwanger, nach etlichen Fehlgeburten und Unterleíbs-OP´s war es die einzige (und wie sich jetzt mit 42 herausstellte, letzte Chance) auf ein Kind - welches ich sooooooo sehr wollte.

Mein Sohn ist mit Abstand das Beste was mir je wiederfahren ist. Nie wieder könnte ich ohne ihn sein.

Obwohl es brutal hart ist, alleinstehend ein Kind großzuziehen, das muß ich schon sagen. Am Geld fehlts sowieso immer. Arbeite mir den Buckel krumm um uns ein schönes Leben, und ihm Schulskikurse und Sommercamps zu ermöglichen. Doch es geht. Wo ein Wille, da ein Weg.

Muss zugeben, daß meine Eltern sich viel um das Kind gekümmert hatten, allerdings so sehr, daß sie mich total entmündigten dabei. Hatte nichts, aber auch wirklich nichts mehr zu sagen. Dieser Zustand war auch extrem und total unerträglich für mich. Somit hatte ich nun vor zwei Jahren den Kontakt mit ihnen abgebrochen, da alles reden zwecklos war und ist. Mein Sohn sieht sie weiterhin ab und zu. Doch nun müssen sie sich wie Großeltern verhalten, und haben keine Chance mehr, mir das Kind zu entreissen.

Sein Vater kümmert sich kaum, bis gar nicht um ihn, was meinen Sohn aber mittlerweile nicht mehr kratzt. Damit kann er leben.

Wie gesagt, es ist nicht einfach, aber machbar.

Ich wünsche Euch allen viel Kraft, Stärke und Liebe. Ihr schafft das, Euren Kindern zuliebe, davon bin ich überzeugt, denn es ist die stärkste und schönste Liebe die es gibt auf dieser Welt.

LG

Zipo

#5
Hallo,

ich würde mich auch gerne trennen, aber der Mut verlässt mich immer wieder, da ich nicht weiß, wie er reagieren wird. Habe einen Beitrag dazu verfasst.

http://www.liebeskummer.ch/beziehungsprobleme-liebe-freundschaft-sexualitaet/12jaehrige-beziehung-beenden-sehr-lang-oe_t39468.html

Ich weiß nicht, ob ich es mit meinen 2 Kindern alleine schaffe. Schon wegen dem finanziellen mache ich mir große Sorgen. Und vor allem die Frage, wie bringe ich es meinem Freund bei? Ich weiß, das er ausrasten wird (das kann er gut), aber nur verbal.

Ich bin total verzweifelt, und weiß nicht, was ich machen soll.

Wie habt ihr den Anfang geschafft????

#6
@ pustblume.....

bei uns kam das thema trennung durch ein gespräch, in dem wir unsere beziehung unter die lupe nahmen.

er kam dann direkt damit raus, dass es jemand neues gibt.

nach 3 monate (wir lebten noch 6 monate in der selben wohnung) wollte er mich auf einmal wieder zurück (nach drohungen, schlägen, erpressen, etc....)

ich konnte nicht mehr.

heute, 3 monate nach wohnlicher trennung, 8 monate nach beziehungs-trennung ist es so, dass ich zwar einen neuen partner habe, aber immer wieder merke, wie lange das noch dauern wird, bis ich die beziehung mit dem papa der gemeinsamen tochter wirklich abgeschlossen haben werde.

immer wieder gibt es momente, da könnte ich nur heulen. es tut weh. ich versteh es nicht. habe das gefühl ich bin in einem schlechten traum und müsste jeden moment aufwachen.

finanziell ist es eine absolute katastrophe.

meine eltern wohnen 330 km von mir entfernt.

von daher. ich bin allein - und erziehend... :)

ich hoffe, dass die zeit die wunden heilt.... und dass ich irgendwann mit meinem noch-ehemann wieder "vernünftig" reden kann....

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