Am Ende.....den Boden unter den Füßen komplett verloren. Wie soll es denn jetzt weitergehen?????
5 Antworten1'549 AufrufeGestartet von Hopeless_86 ·
Hopeless_86Themenstart
Hallo ihr Lieben!
Habe mich jetzt seit einiger Zeit nicht mehr gemeldet.
Aber es ist alles so schlimm im Moment........
Wenn ihr gerne die Hintergründe zu meiner Geschichte wissen wollt, dann bitte unter: "Woran bin ich nur bei ihm??? Was soll ich denn jetzt tun? Alles vorbei? BITTE HELFT MIR! "
Durch meinen ganzen Schmerz wegen IHM konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Ich hab aufgehört zu essen und zu trinken, bin daheim umgekippt und ins Krankenhaus gekommen.
Anschließend wurde ich 4 Wochen krank geschrieben.
Letzte Woche Donnerstag hab ich dann meine Ausbildungsstelle verloren, die ich erst vor 3 Monaten begonnen habe.
Ich habe einen Aufhebungsvertrag bekommen, d.h. ich soll selbst kündigen ansonsten werde ich gekündigt.
Im Oktober bin ich erst hierher gezogen, aufgrund meiner Ausbildung. Die nun vorbei ist. Meine schöne Wohnung, hier hab ich mich so wohl gefühlt. Alleine kann ich sie nicht finanzieren. Meine Eltern wollen nun die Wohnung kündigen und ich soll nach Hause zurück.
Das will ich nicht, ich habe ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihnen.
IHN hab ich damals so sehr enttäuscht und er verzeiht mir immernoch nicht. Ich glaube er hasst mich. Und tut alles dafür um mir dies zu zeigen. Das tut mir so weh.
Es ist alles so schlimm im Moment. Ich habe den Boden unter den Füßen verloren. Für mich gibt es im Moment keinen Weg mehr nach Vorne.
Ich bin körperlich und seelisch am Ende.
Ich hab alles verloren.
Eure
Hopeless
Habe mich jetzt seit einiger Zeit nicht mehr gemeldet.
Aber es ist alles so schlimm im Moment........
Wenn ihr gerne die Hintergründe zu meiner Geschichte wissen wollt, dann bitte unter: "Woran bin ich nur bei ihm??? Was soll ich denn jetzt tun? Alles vorbei? BITTE HELFT MIR! "
Durch meinen ganzen Schmerz wegen IHM konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Ich hab aufgehört zu essen und zu trinken, bin daheim umgekippt und ins Krankenhaus gekommen.
Anschließend wurde ich 4 Wochen krank geschrieben.
Letzte Woche Donnerstag hab ich dann meine Ausbildungsstelle verloren, die ich erst vor 3 Monaten begonnen habe.
Ich habe einen Aufhebungsvertrag bekommen, d.h. ich soll selbst kündigen ansonsten werde ich gekündigt.
Im Oktober bin ich erst hierher gezogen, aufgrund meiner Ausbildung. Die nun vorbei ist. Meine schöne Wohnung, hier hab ich mich so wohl gefühlt. Alleine kann ich sie nicht finanzieren. Meine Eltern wollen nun die Wohnung kündigen und ich soll nach Hause zurück.
Das will ich nicht, ich habe ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihnen.
IHN hab ich damals so sehr enttäuscht und er verzeiht mir immernoch nicht. Ich glaube er hasst mich. Und tut alles dafür um mir dies zu zeigen. Das tut mir so weh.
Es ist alles so schlimm im Moment. Ich habe den Boden unter den Füßen verloren. Für mich gibt es im Moment keinen Weg mehr nach Vorne.
Ich bin körperlich und seelisch am Ende.
Ich hab alles verloren.
Eure
Hopeless
ach gott, was für ein drama!!!
liebe Hopeless_86,
vielleicht wäre es doch das beste, wenn du dich erst mal bei deinen eltern verkriechst?
was haben die denn im krankenhaus zu dir gesagt? die haben doch sicher mitbekommen, dass du total fertig bist? und was hast du die 4 wochen gemacht, in denen du krank geschrieben warst?
das schlimme an der ganzen sache ist, dass du dich selber total fertig machst, aber dadurch bekommst du ihn bestimmt nicht zurück.
und du vermasselst dir deine ganzen chancen. das mit deiner ausbildungsstelle ist wirklich schlimm. aber weil du krank warst, können die dich doch nicht einfach rauswerfen? wo gibts denn sowas? mit welcher begründung das ganze???
jetzt guck mal, dass du dich wieder ein bisschen auf die hinterbeine stellst und mach nen plan, wie das alles weitergehen soll.
ich weiss, das ist verdammt schwierig in so einer situation, in der man völlig verzweifeln könnte, aber da muss man durch, und das schaffst du auch. du kommst da durch!
:trost:
liebe Hopeless_86,
vielleicht wäre es doch das beste, wenn du dich erst mal bei deinen eltern verkriechst?
was haben die denn im krankenhaus zu dir gesagt? die haben doch sicher mitbekommen, dass du total fertig bist? und was hast du die 4 wochen gemacht, in denen du krank geschrieben warst?
das schlimme an der ganzen sache ist, dass du dich selber total fertig machst, aber dadurch bekommst du ihn bestimmt nicht zurück.
und du vermasselst dir deine ganzen chancen. das mit deiner ausbildungsstelle ist wirklich schlimm. aber weil du krank warst, können die dich doch nicht einfach rauswerfen? wo gibts denn sowas? mit welcher begründung das ganze???
jetzt guck mal, dass du dich wieder ein bisschen auf die hinterbeine stellst und mach nen plan, wie das alles weitergehen soll.
ich weiss, das ist verdammt schwierig in so einer situation, in der man völlig verzweifeln könnte, aber da muss man durch, und das schaffst du auch. du kommst da durch!
:trost:
Hallo Hopeless 86,
oh Gott, da hast Du es aber dicke gekriegt.
Ich bin wohl um einiges älter als Du, aber das kenne ich auch. Und auch die Verzweiflung, wie soll es weitergehen, wo soll ich hin, ja, wie überlebe ich den nächsten Tag?
Bei mir ist es 2 Jahre her, als mir der Boden unter den Füßen weggerissen wurde und ich alles verloren habe.
Auch heute tuts noch weh und ich habe in den letzten 2 Jahren noch mehr einstecken müssen.
Ich habe mir professionelle Hilfe gesucht. Mein Psychotherapeut hat mir sehr geholfen.Meine Freunde waren recht schnell überfordert (verstehe ich sogar) und ich habe versucht, sie nicht mehr zu sehr als Unterstützung zu nutzen.
Und ich habe wirklich von einem auf den anderen Tag gelebt (nur diesen einen Tag wollte ich schaffen). Das hat in den ersten Wochen und Monaten geholfen, bis ich wieder weiter planen konnte.
Schritt für Schritt müssen wir diesen Weg gehen. Sicherlich gehen einige ihn schneller, andere noch langsamer. Jeder braucht eben "seine Zeit".
Ich hoffe, Du hast Unterstützung. Falls Du einen Buchtipp annehmen möchtest, gehe doch auf die Seite des Pal-Verlages (www.pal-verlag.de).
Viele Bücher zu vielen guten Themen, die einen weiterbringen, wenn man dafür offen ist.
Dir alles Gute auf Deinem Weg,
LG,
Zipfel
oh Gott, da hast Du es aber dicke gekriegt.
Ich bin wohl um einiges älter als Du, aber das kenne ich auch. Und auch die Verzweiflung, wie soll es weitergehen, wo soll ich hin, ja, wie überlebe ich den nächsten Tag?
Bei mir ist es 2 Jahre her, als mir der Boden unter den Füßen weggerissen wurde und ich alles verloren habe.
Auch heute tuts noch weh und ich habe in den letzten 2 Jahren noch mehr einstecken müssen.
Ich habe mir professionelle Hilfe gesucht. Mein Psychotherapeut hat mir sehr geholfen.Meine Freunde waren recht schnell überfordert (verstehe ich sogar) und ich habe versucht, sie nicht mehr zu sehr als Unterstützung zu nutzen.
Und ich habe wirklich von einem auf den anderen Tag gelebt (nur diesen einen Tag wollte ich schaffen). Das hat in den ersten Wochen und Monaten geholfen, bis ich wieder weiter planen konnte.
Schritt für Schritt müssen wir diesen Weg gehen. Sicherlich gehen einige ihn schneller, andere noch langsamer. Jeder braucht eben "seine Zeit".
Ich hoffe, Du hast Unterstützung. Falls Du einen Buchtipp annehmen möchtest, gehe doch auf die Seite des Pal-Verlages (www.pal-verlag.de).
Viele Bücher zu vielen guten Themen, die einen weiterbringen, wenn man dafür offen ist.
Dir alles Gute auf Deinem Weg,
LG,
Zipfel
Hallo ihr beiden!
Vielen Dank für eure Antworten.
Als ich vom Krankenhaus wieder daheim war, erhielt ich von meiner Hausärztin Überweisungen zu Nervenarzt und Therapeut. Das war jedoch nicht sonderlich erfolgreich, da kein Therapeut hier im Umkreis freie Therapieplätze hat.
Meine Ausbildungstelle hab ich erst vor wenigen Monaten begonnen, d.h. ich war noch in der Probezeit. Und in der Probezeit kann der Arbeitgeber ohne Angabe eines Grundes kündigen.
Da mir also keine andere Wahl blieb, hab ich dieses Ding unterschrieben und heute Morgen in die Firma gebracht.
Ich bin völlig fertig.
In meiner ganze Verzweiflung hab ich dann noch zum Handy gegriffen und IHN angerufen. Aber es hat ihn gar nicht interessiert... er hat aufgelegt als er nur schon hörte, dass ich es bin.
Noch ein Stich ins Herz.
Das ist alles so schlimm für mich, ich weiß nicht ob ihr das kennt aber ich steh im Moment wie neben mir. Ich wache morgens auf und weiß eigentlich gar nicht wofür, ich komm mir so nutzlos vor.
Vielen Dank für eure Antworten.
Als ich vom Krankenhaus wieder daheim war, erhielt ich von meiner Hausärztin Überweisungen zu Nervenarzt und Therapeut. Das war jedoch nicht sonderlich erfolgreich, da kein Therapeut hier im Umkreis freie Therapieplätze hat.
Meine Ausbildungstelle hab ich erst vor wenigen Monaten begonnen, d.h. ich war noch in der Probezeit. Und in der Probezeit kann der Arbeitgeber ohne Angabe eines Grundes kündigen.
Da mir also keine andere Wahl blieb, hab ich dieses Ding unterschrieben und heute Morgen in die Firma gebracht.
Ich bin völlig fertig.
In meiner ganze Verzweiflung hab ich dann noch zum Handy gegriffen und IHN angerufen. Aber es hat ihn gar nicht interessiert... er hat aufgelegt als er nur schon hörte, dass ich es bin.
Noch ein Stich ins Herz.
Das ist alles so schlimm für mich, ich weiß nicht ob ihr das kennt aber ich steh im Moment wie neben mir. Ich wache morgens auf und weiß eigentlich gar nicht wofür, ich komm mir so nutzlos vor.
Hi hopeless 86,
ja, bei Dir kommt echt eines zum Anderen.
Gehts noch schlimmer? Wohl fast nicht mehr, oder? Oh, da fällt mir ein, richtig krank könntest Du noch werden.
Es hilft alles nichts, gehe nun Schritt für Schritt, sonst erschlägt Dich der Berg von Baustellen, den Du im Moment hast.
Sichere erst mal Deine Existenz, dass Du wohnen kannst und etwas zu essen und zu trinken hast.
Dann hilf Dir, in dem Du Dir Unterstützung durch Familie (da, wo es funktioniert) und Freunde holst. Und bleib bei den Therapeuten am Ball. Ja, die haben lange Wartezeiten und dann mußt Du auch noch den Richtigen finden.
Doch Du hast sicherlich keine Lust, nochmal solch eine Katastrophe für Dich zu erleben.
Also bearbeite und verarbeite das und nimm Unterstützung an, das ist mein Rat.
LG,
Zipfel
ja, bei Dir kommt echt eines zum Anderen.
Gehts noch schlimmer? Wohl fast nicht mehr, oder? Oh, da fällt mir ein, richtig krank könntest Du noch werden.
Es hilft alles nichts, gehe nun Schritt für Schritt, sonst erschlägt Dich der Berg von Baustellen, den Du im Moment hast.
Sichere erst mal Deine Existenz, dass Du wohnen kannst und etwas zu essen und zu trinken hast.
Dann hilf Dir, in dem Du Dir Unterstützung durch Familie (da, wo es funktioniert) und Freunde holst. Und bleib bei den Therapeuten am Ball. Ja, die haben lange Wartezeiten und dann mußt Du auch noch den Richtigen finden.
Doch Du hast sicherlich keine Lust, nochmal solch eine Katastrophe für Dich zu erleben.
Also bearbeite und verarbeite das und nimm Unterstützung an, das ist mein Rat.
LG,
Zipfel
Hallo
Deine Geschichte erinnert mich sehr an eine die ich auch mal erleben musste.
Unglückliche Liebe mit einer Frau die sich selbst zerstören wollte und alle in ihr Loch mitreingezogen hat.
Ich konnte meine Arbeit nicht mehr korrekt erledigen.
Kündigung
Mehr oder weniger 5 Jahre arbeitslos.
Einweisung in Psychaitrische Klinik
Psychotherapie (erst der dritte war gut)
Psychotherapeut gestorben
Jetzt arbeite ich seit 7 Jahren wieder 100 %. Habe mich seit 15 Jahren wieder das erste mal verliebt, leider eine bis jetzt unerwiderte Liebe in eine Frau die wieder die gleichen Schemas hat wie meine EX, wenn auch nicht ganz so stark. Drehe jetzt schon wider seit fast zwei Monaten am Rad, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie damals. Es geht mir langsam wieder besser, habe allerdings meine Arbeit auch nicht so gut gemacht in dieser Zeit. Probiere mich so gut wie es geht zu distanzieren von dieser Frau ist aber aus verschiedenen Gründen nicht so leicht.
Wünsche dir alle Kraft die du brauchst, es wird Zeit brauchen aber ich bin auch wieder auf die Beine gekommen. Hatte Hilfe von Freunden, bin viel in die Natur bin stundenlang gelaufen.
Alles Gute für Dich
Deine Geschichte erinnert mich sehr an eine die ich auch mal erleben musste.
Unglückliche Liebe mit einer Frau die sich selbst zerstören wollte und alle in ihr Loch mitreingezogen hat.
Ich konnte meine Arbeit nicht mehr korrekt erledigen.
Kündigung
Mehr oder weniger 5 Jahre arbeitslos.
Einweisung in Psychaitrische Klinik
Psychotherapie (erst der dritte war gut)
Psychotherapeut gestorben
Jetzt arbeite ich seit 7 Jahren wieder 100 %. Habe mich seit 15 Jahren wieder das erste mal verliebt, leider eine bis jetzt unerwiderte Liebe in eine Frau die wieder die gleichen Schemas hat wie meine EX, wenn auch nicht ganz so stark. Drehe jetzt schon wider seit fast zwei Monaten am Rad, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie damals. Es geht mir langsam wieder besser, habe allerdings meine Arbeit auch nicht so gut gemacht in dieser Zeit. Probiere mich so gut wie es geht zu distanzieren von dieser Frau ist aber aus verschiedenen Gründen nicht so leicht.
Wünsche dir alle Kraft die du brauchst, es wird Zeit brauchen aber ich bin auch wieder auf die Beine gekommen. Hatte Hilfe von Freunden, bin viel in die Natur bin stundenlang gelaufen.
Alles Gute für Dich
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