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Ameisen in der Kühlbox

41 Antworten11'876 AufrufeGestartet von wereez ·

#21
8o ...WOW

das gedicht is echt total geil!!!

kann mich au supa gut darinn wieder finden...

mach weiter so... :super:

#22
Stay just a bit

longer, nimm mich mit.

Ich will bei dir sein.

Je t’aime, je te dis.

Me gustas tú

Magst du mich ab und zu?

Auch wenn’s anders sein sollt’

I think I love you.

Stand by me,

Und ich frag mich wie

ich ohne dich hier bleiben könnte

No quiero quedarme sin ti.

Wish you stayed here,

So bei vier fünf Bier,

dann wär’ das auch einfach.

Puis tu sûrement dirais oui.

Vin, mi amas

sen vin, mi ne povas

mia kora volas via amo

bonvolu, ankorau:ne, ne vi iras

hrm... war grad im sprachfläsch :) )

#23
Vom Schicksal getroffen

Im Mitleid ersoffen.

Zu spät Luft geholt

Auf dass es sich nicht wiederholt:

Schwimmflügel.

Ein bisschen getrauert,

sich eingemauert.

Ein wenig gehofft,

und nicht allzu oft

geredet.

Sehr lange gewartet,

von vorne gestartet,

wieder gescheitert

die Sinne erweitert?

Nicht doch.

Nie mehr nach oben gekommen,

keine helles Licht mehr vernommen

und wenn’s doch eins war

wie wunderbar…

war’s nur die Glühbirne.

All die alten Zeiten

Und Begebenheiten

Gehofft sie wieder zu finden

Doch dein Glück schien zu schwinden.

Sie kamen nicht wieder.

All deine sorglose Zeit,

deine Arglosigkeit

sind nichts und nichtig

so unwichtig

können schnell vorüber sein.

Gute wie schlechte

Tage und Nächte,

werden vergehen,

versuch zu verstehen,

das es so ist.

Vergiss nicht was war,

behalt’s im Kopf ganz und gar

Was war, ist vorbei

Und eigentlich einerlei

Doch es hilft.

#24
vielelicht sollte ich aufhören deprimierende Songs zu schreiben... :) )

hm ich glaub das kommt grad davon dass ich das kurt cobain tagebuch gelesen hab und vorher wir kinder vom bahnhof zoo un anderes deprizeugs.. :D

also los gehts:

In the main (von grade eben, also heute, 6.8.05)

Finished with the usual stuf?

Your life's been a bluff?

So you like it dark?

And you like scruffy parks?

You think everything's lost?

Life's not worht its costs?

No more faith no more hopes?

So you tried to dope yourself?

Le's forget about it


Let's forget about all



The night abosrbs you



everything is undone






Let's forget about joy



Let's forget about pain



Nothing matters at all



in the main


Been hit by your fate?

Feeling your own thoughts weight?

Don't know why to stay alive?

Did you take your knife?

Nothing's left anymore?

So you went to the shore?

Seen your own sudnown?

And did you try to drown yourself?

Le's forget about it


Let's forget about all



The night abosrbs you



everything is undone






Let's forget about joy



Let's forget about pain



Nothing matters at all



in the main


#25
hm würd mich übern feedback freun, wenn ihr das lest! dankö

#26
Als sei es ein Regentropfen

der endlich ans Licht kann

der einfach so aus deinem Auge fällt,

bahnt sich seinen Weg

deine Wange hinab.

Wie sie dein Gesicht streichelt,

diese einsame Träne.

Langsam und vorsichtig,

als würdest du sie nicht hergeben wollen,

als müsstest du sie verstecken.

Schimmernder als Perlmutt,

weicher wie Watte,

glänzender als Gold.

So schön,

dass sie nie verloren gehen darf.

(Dein am meisten gehüteter Schatz.

Wie lange hast du ihn verborgen gehalten?

Wie tief hast du ihn vergraben?

Ihn zu finden,

war so gut wie unmöglich.)

Jede einzelne deiner Tränen,

so wertvoll wie nichts auf dieser Welt.

Jede einzelne will ich auffangen,

will sie aufheben

und niemals wieder hergeben.

#27
biiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiittttttteeeeeeeeee sagt mir was ihr davon haltet!

Ist seeehr sehr sehr sehr wichtig für mich, dass zu wissen :] !!!!!!!!!

ach übrigens, mein 100.er Eintrag *paaaarty* 8)

#28
8o WOW!!! also mehr kann man dazu echt ne sagen!!!

das gedicht ist voll schöööööööööön! einfach super geschrieben! du hast echt talent find ich!!!!

mach weiter so!!! :super:

#29
Sie schaut dir in die Augen,

du machst die Augen zu.

Sie redet mit dir,

du hörst nicht hin.

Dann schaust du sie doch an,

erschrickst:

Ihr kaltes Gesicht überrascht dich jedes Mal von neuem.

Die Ungemütlichkeit ihres starren Ausdrucks

kriecht dir bis unter die Haute,

lässt deine Adern gefrieren.

Von Panik ergriffen

ergreifst du die Flucht.

Sie versucht noch zu erklären,

doch du gehst einfach.

Sie läuft dir hinter her,

du rennst davon.

Rennst und rennst,

bis du weit weg bist.

Völlig fertig fällst du auf den Boden.

Mit dem Gesicht in eine Pfütze.

Die Pfütze beginnt zuzufrieren

und schon liegt sie neben dir,

starrt dich mit ihren riesigen kalten Augen an.

Ihr Blick tut weh,

du krümmst dich vor Schmerz.

Schreist um Hilfe,

doch niemand hilft dir.

Keiner kann dir helfen vor deiner Schuld wegzurennen.

#30
Sehr gefühlvolles Gedicht...und schön!

Was hast du denn angestellt? ?(

#31
ich würde...

Ich würde meine Meinung hergeben, die Rechte an RTL verkaufen und sie Samstagabend 20.15Uhr ausstrahlen lassen, zwischen Länderspiel und SKL-Klassenlotterie.

Ich würde meinen Verstand an exilkubanische Wirtschaftsflüchtlinge in den Vereinigten Staaten von Amerika verkaufen, zum Sonderpreis von nur 4,99$, steuerfrei!

Ich würde meinen Stolz und meine Würde hergeben, in einem Copy-Shop auf 80 Millionen Exemplare vervielfältigen lassen und in sämtliche Rückgeldfächer aller Fahrkartenautomate der Deutschen Bahn legen.

Ich würde all meine Gedanken an den Axel Springer Verlag verschenken und sie bebildert als Sonntagmorgen Extra-Blatt kostenfrei an alle Haushalte der Republik liefern lassen.

Ich würde meine Moral an die Welthandelsorganisation schenken, dafür eigenständig nach Genf fahren, ja sogar selbst für die Anfahrtskosten aufkommen.

Ich würde alle Brücken die vor und hinter mir liegen vernichten, die tragenden Pfosten mit Molotowcocktails in die Luft sprengen und die überbleibenden Brückenpfeiler mit Schlagstöcken zerschlagen.

Ich würde alle meine Sehnsüchte aufgeben, mit Reisnägeln an die Wand pinnen und so Vorbeihetzende zum Stehen bleiben und zum Kaputtlachen bringen.

Ich würde alle meine Träume wie aufgeblasene Luftballons mit Nadeln zerstechen, einer nach dem anderen, bis die geplatzten, toxisch belasteten Luftballonhüllen wieder auf mich herabfallen und meine Haut verätzen.

Ich würde das Feuer in mir löschen, in Dosen verpacken und diese zu allen Flohmärkten des Landes bringen, sie dort zu Spottpreisen verkaufen und die übrig gebliebenen Reste der freiwilligen Feuerwehr hinterlassen.

Ich würde mir meine ganze Leidenschaft aus dem Körper kotzen, bis sich die Speiseröhre aufgelöst hat und nur noch die in Falten herunterhängende Haut an den Knochen daran erinnert, dass da mal jemand war und kein Botox verwendet hat.

Ich würde mir modernde Holzpflöcke in die Lippen rammen bis mein Blut sprudelnd herausströmt, einen Schweineborstenpinsel hineintauchen und damit toten, blutleeren Gesichtern Farbe geben.

Ich würde mir meine Augäpfel von übergewichtigen Amerikanern mit Löffeln aus den Augenhöhlen löffeln, in Majonäse dippen und herunter schlingen lassen.

Ich würde meine Beine abhacken, mit einer stumpfen rostigen Axt, sie durch den Fleischwolf drehen, Bratwurst daraus machen und sie zu 5 Cent das Stück an die Dritte Welt verkaufen.

Ich würde meine Hände mit der Säge meines Taschenmesser absägen, sie an eine lange Leine hängen, damit sie im Wind wehen und durch den warmen roten Regen, den sie verspritzen, die Unterhosen daneben mit einen modernen Grafitti-Effekt verschönern.

Ich würde selbst den letzten Tropfen Blut aus meinen Adern herausholen und ihn gratis als Instant-Leben, getrocknet in Päckchen zu je zwei Gramm, zu jeder verkauften Flasche Wodka Gorbatschow anbieten.

Ich würde sogar mein ganzes Herz herausreisen, es im Feuer verbrennen während es noch schlägt und als organischen Rasendünger zum Verkauf anbieten.

Aber es würde nicht helfen. Du fehlst trotzdem.

Quellenangabe: Geschriebn von Mir am 30.6.2006

#32
Liebe wereez

Ganz tolles Gedicht!

Und damit wir es auch stehen lassen können, bitte ich Dich, folgende Forumsregel zu berücksichtigen:

Es wurde nun schon vor einiger Zeit auf die Quellenangabe hingewiesen, weshalb wir euch nochmals daran erinneren möchten, dass jeder selbst für die Einhaltung von Copyright usw. verantwortlich ist. In dieser Hinsicht haben wir beschlossen, dass nun eine generelle Quellenangabe (gültig ab dem Zeitpunkt des Bestehens dieser Ergänzung: 30.05.2006), auch wenn man selbst der Autor ist, Pflicht ist. Sollte eine Quellenangabe auch innerhalb von 48Stunden nach Ermahnung nicht erfolgen, so sehen wir uns gezwungen die entsprechenden Beiträge zu archivieren.

______________________________________________________________

Bitte noch nachtragen!

Ich danke Dir und grüsse Dich

Sternenzauber

#33
Hey wereez,

finde es ziemlich eindrucksvoll was Du verfasst hast... Magst Du erzählen, was dir wiederfahren ist?

Ganz liebe Grüße :trost:

#34
ist ziemlich mit reisend und krass was du da geschrieben hast...aba man merkt das du alles tun würdes damit derjenige dir nicht fehlt.....

#35
Hallo wereez

Habe Deine Antwort ins Liebeskummer/Herzschmerzforum rübergenommen.

In dieses Forum hier gehören NUR Gedichte und die entsprechenden, aufs Gedicht bezogenen Kommentare dazu.

Die Geschichte hinter dem Gedicht, die gehört ins Liebeskummer/ Herzschmerzforum.

Grüsse

Sternenzauber

#36
das gedicht ist von mir.

Ich würde mich freuen, wenn jemand was dazu sagt...

das meer...

Ich bin das Meer

Ich bin aufbrausend

Ich bin still

Ich bin tief.

Ich bin eine unentdeckte Insel

weit weg

warte ich im kalten Wasser

Irgendwann wird mich jemand finden

Irgendwann gehe ich unter.

Ich bin eine Welle

und rolle dir entgegen

doch noch ehe ich dich erreicht habe,

überschlage ich mich selbst

und verliere mich am Strand.

Ich bin Treibholz

früher einmal ein wackeliges Boot

treibe auf der Oberfläche

werde hin und her geworfen

Den Grund werde ich nie sehen.

Ich bin das Meer.

Ich wische deine Spuren am Strand weg

dort habe ich dich stehen gesehen

du hast nur den Horizont gesehen

Ich kann nicht schwimmen.

#37
huuuu

mag niemand was daz sagen??? ?(

#38
nun ist wirklich gut, was du da schreibst :)

bist also der festen Überzeugung, überall zu sein, dich in jeden gegenstand zu verwandeln oder jede szene einzutreten, dennoch bleibst du unentdeckt,

bist zwar anwesend , nimmst aber nicht teil, .... du sehnst dich nach Aufmerksamkeit ( also keine übertriebene Aufmerksanmkeit), eben nur soviel, das du den Moment erwischt, das zu sagen , was dir auf dem Herzen liegt.

damit dein Gegenüber von nun an in Aktion tritt und dich respektiert und .... ??? naja, soviel hab ich versucht zu verstehen.

ich weiss bist du momentan verliebt ( eigtl. ne dumme Frage)

schreib nur weiter

#39
hmmm also stark verkürzt stimmt deine interpretation schon in etwa mti dem überein was ich mir dabei gedacht habe....

mit ausnahme dass ich der überzeugung bin überall zu sein und mich in alles verwandeln zu können öhm.. 8)

ist eiegtnlich generell wenn man so will, ne art selbstoffenbarung...

das meer, still, aufbrausend, tief...

die unentdeckte insel kann man glaub ich schon ganz gut so verstehen, eben ja mehr aufmerksamkeit, bzw aufmerksamkeit vom richtigen, "entdeckt werden"...

die welle, klar, dass ich jemanden erreichen will, mich derjenige aber nicht "sieht", bzw aus einem anderen blickwinkel sieht als ichs gern hätte. aber ich schaffe es gleichzeitg auch nicht an ihn ranzukommen, warum auch immer.

das treibholz... hm "früher ein wackeliges boot" - hat eben mit meiner "vergangenheit" un gegenwart zu tun... jetzt nur noch treibholz, das wackelige boot ist kaputt un jetz bin ich treibholz, dass hin un her geworfen wird von den wellen, vom meer (bin ich ja irgendwo auch selbst), hm vl kennt ihr das gefühl, eben so rastlos und ja hin und hergeworfen.... unruhig, nervös, endlos, machtlos.... außerdem hat treibholz immer was unheimlich leichtes an sich (hm vl habt ihr zufällig ma die unerträgliche leichtigkeit des sein gelesen, dann wisst ihr was ich mein...)... irgendwie negativ leicht, weil nicht schwer genug um jemals an den grund des meeres/den grund überhaupt zu kommen, weil ganz einfach zu leicht und wird ja eh nur auf der oberfläche hin und hergeworfen.

"Ich bin das Meer.

Ich wische deine Spuren am Strand weg

dort habe ich dich stehen gesehen

du hast nur den Horizont gesehen

Ich kann nicht schwimmen. "

--> muss gezwungernermaßen abschied nehmen, auch wenn ich es nicht will und vorher nie was wirklich passiert ist, weil er ja nur das was dahitner war gesehen hat, und nicht das meer, sondern nur den horizont, also schon auch das meer, aber er hat nicht festgestellt, dass es das meer ist, er hats nur gesehen, ohne zu merken was er da eiegtnlich sieht... genauso bei mir, kennt mich eiegtnlich voll gut, nur der wichtigste teil fehlt eben - welche rolle ER in meinem leben spielt. und um mich komplett zu kennen, soltle er diesen aspekt wissen, er tuts aber nciht, er kennt mich sonst, aber den aspekt nicht.

ich kann nicht schwimmen: hmmm schlussfolgerung: ich ertrinke?! auch wenn ich das meer bin, ich ertrinke in mir selbst. und gleichzeitig der appell: rette mich!

na da bin ich ma gespannt ob jemand irgendwie nachvollziehen kann was ich da geschriebn habe,.,, =)

#40
naja, hab auch nicht wirklich versucht dein gedicht "das meer" bis ins allerkleinste detail zu zerbröseln, auf jeden fall ist die message rübergekommen, wenn ich mir so deine absichten zum geschriebenen durchlese, dann denke ich - habs soweit auch verstanden, und hat schon was eindringliches

an das erste hab ich mich eh nicht rangewagt, ist auch lyricmäßig vom dreisten witzigen stil des ??? (? -kenn mich da nich so aus), und zudem vom umfang her nachtlagerverdächtig, aber soll keine kritik sein .

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