An Dich.
12 Antworten2'658 AufrufeGestartet von elu ·
eluThemenstart
Ich stehe in einem dunklen Korridor. Den Weg durch den Gang säumen schwere Eisentüren, die jedoch allesamt verschlossen sind. Ich suche die Schlüssel und krame in meinen Taschen. Ich habe sie verloren. Hatte ich sie überhaupt jemals?
Ich gehe den Korridor auf und ab. Immer wieder. Es ist nicht die Dunkelheit, die mich zermürbt, es ist das Gefühl, haltlos zu sein. Alleine. Ich gebe auf, gegen die Tränen anzukämpfen und folge deren Spur, während ich den Weg zum wiederholten mal begehe.
Plötzlich meine ich, schwaches Licht zu erkennen, welches durch einen schmalen Spalt unter einer der Eisentüren hindurchdringt.
Ich bleibe stehen und klopfe an die massive Tür. Mein Klopfen wird stärker bis ich schließlich unkontrolliert mit beiden Fäusten gegen das kalte, blanke Eisen schlage. Meine Hände beginnen zu bluten. Nichts regt sich auf der anderen Seite der Tür.
Als ich mir die Tränen aus den Augen wische, verbindet sich Salz mit meinem Blut. Ich genieße den Schmerz, denn er gibt mir das Gefühl, am Leben zu sein.
Der Lichtstreifen wird schwächer, bis er schließlich ganz verschwindet. War er überhaupt jemals da?
Ich zünde mein letztes Streichholz an. Das grelle Licht sticht wie tausend Nadeln in meine Augen. Ich kann sehen - wenn auch nur für einen Augenblick. Kurz bevor das Licht erlischt, erkenne ich eine Inschrift: Im schweren Eisen der Tür ist in großen Lettern Dein Name eingebrannt.
Sanft und behutsam berühre ich die Buchstaben als wären sie zerbrechlich. Wärme durchflutet mein Herz für einen kurzen Moment.
Dann kehrt die Dunkelheit zurück und ich versinke.
In der Nacht.
Im Schmerz.
In Gedanken.
An Dich.
Ich gehe den Korridor auf und ab. Immer wieder. Es ist nicht die Dunkelheit, die mich zermürbt, es ist das Gefühl, haltlos zu sein. Alleine. Ich gebe auf, gegen die Tränen anzukämpfen und folge deren Spur, während ich den Weg zum wiederholten mal begehe.
Plötzlich meine ich, schwaches Licht zu erkennen, welches durch einen schmalen Spalt unter einer der Eisentüren hindurchdringt.
Ich bleibe stehen und klopfe an die massive Tür. Mein Klopfen wird stärker bis ich schließlich unkontrolliert mit beiden Fäusten gegen das kalte, blanke Eisen schlage. Meine Hände beginnen zu bluten. Nichts regt sich auf der anderen Seite der Tür.
Als ich mir die Tränen aus den Augen wische, verbindet sich Salz mit meinem Blut. Ich genieße den Schmerz, denn er gibt mir das Gefühl, am Leben zu sein.
Der Lichtstreifen wird schwächer, bis er schließlich ganz verschwindet. War er überhaupt jemals da?
Ich zünde mein letztes Streichholz an. Das grelle Licht sticht wie tausend Nadeln in meine Augen. Ich kann sehen - wenn auch nur für einen Augenblick. Kurz bevor das Licht erlischt, erkenne ich eine Inschrift: Im schweren Eisen der Tür ist in großen Lettern Dein Name eingebrannt.
Sanft und behutsam berühre ich die Buchstaben als wären sie zerbrechlich. Wärme durchflutet mein Herz für einen kurzen Moment.
Dann kehrt die Dunkelheit zurück und ich versinke.
In der Nacht.
Im Schmerz.
In Gedanken.
An Dich.
ohh gott...das berührt mich zutiefst..
habe mich selber darin wiedergefunden.
ist das von dir!?
habe mich selber darin wiedergefunden.
ist das von dir!?
Es ist von mir... Das niederzuschreiben hat mich wenigstens davor bewahrt, die ganze Nacht schlaflos dazuliegen.
dieser text ist voller liebe...
genau so geht es mir auch.
genau so geht es mir auch.
Ich wünschte, ich hätte diesen Text nie schreiben müssen... Aber das Leben muss weitergehen - wenn man auch manchmal nicht genau weiß, wie...
geht das leben wirklich weiter, oder hat es genau da aufgehört....
Ich denke das Leben steht nur für eine Weile still - wie ein Auto vor einer roten Ampel. Aber irgendwann wird es mal wieder grün. Fragt sich nur, wann das genau sein wird...
und was ist, wenn es immer rot sein wird...!?
Dann ist die Ampel kaputt... Im Ernst: Wie lange stehst Dein Leben denn schon still?
eig etwa seit einem jahr...aber erst vor kurzem ist es mir bewusst geworden. b.z. hat man es mir bewusst gemacht...
ich denke, bei mir wird die ampel rot stehen bleiben...
ich denke, bei mir wird die ampel rot stehen bleiben...
Ich kann es mir heute auch noch nicht vorstellen - aber ich habe noch einen Funken Hoffnung in mir, der mich womöglich in einen gewissen Optimismus hinein rettet...
oh ja...was wären wir menschen ohne optimismus und ohne hoffnung...auch wenn es nichts zu hoffen mehr gibt, nichts zu glauben mehr, ein winziges licht scheint immer, bis zum letzten atemzug.
auch wenn man es ignoriert, es verdrängt, es ist immer da....und er hält uns am leben.
auch wenn man es ignoriert, es verdrängt, es ist immer da....und er hält uns am leben.
Auch wenn die ampel rot ist und kaput scheint, muss man irgendwann den schritt wagen und über einer roten ampel laufen.Denn man kann nicht immer stehen bleiben.Denn man könnte auf der andren seite der straße den menschen verpassen ,der dir neues licht im leben bringt.Auch wenn es jetzt unvorstellbar klingt für viele.
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