Angekettet
6 Antworten2'302 AufrufeGestartet von Chrissy ·
ChrissyThemenstart
Angekettet
Angekettet an deiner Seele,
abgemagert bis auf die Knochen,
fließt Blut aus meiner Kehle,
und trocknet schon seit Wochen.
Mein Magen hat sich umgedreht,
als du im Dunkeln erschienen bist.
Kräfte werden fortgeweht,
als du von meinem Herzen frisst.
Ich bin zu schwach um zu weinen,
flüster dir nur leise zu:
"Die Ketten an meinen Beinen
sind so hart und kalt wie du".
Du blickst mich erschrocken an,
streichelst mein Gesicht.
Dass ich nie mehr atmen kann,
wolltest du doch nicht.
Jetzt verblute ich in deinem Schoß,
bin viel zu schwer verletzt.
"Warum", frag ich mich bloß,
"hast du mein Herz zerfetzt?"
(Eines meiner Gedichte nach einer Trennung)
Angekettet an deiner Seele,
abgemagert bis auf die Knochen,
fließt Blut aus meiner Kehle,
und trocknet schon seit Wochen.
Mein Magen hat sich umgedreht,
als du im Dunkeln erschienen bist.
Kräfte werden fortgeweht,
als du von meinem Herzen frisst.
Ich bin zu schwach um zu weinen,
flüster dir nur leise zu:
"Die Ketten an meinen Beinen
sind so hart und kalt wie du".
Du blickst mich erschrocken an,
streichelst mein Gesicht.
Dass ich nie mehr atmen kann,
wolltest du doch nicht.
Jetzt verblute ich in deinem Schoß,
bin viel zu schwer verletzt.
"Warum", frag ich mich bloß,
"hast du mein Herz zerfetzt?"
(Eines meiner Gedichte nach einer Trennung)
Ich verstehe dein Gedicht, aber selber Gefühlt hab ich dies noch wirklich nicht.
Ich kann einfach nur sagen sehr schön und sehr gefühlvoll.
Liebe Grüße Sammy
Ich kann einfach nur sagen sehr schön und sehr gefühlvoll.
Liebe Grüße Sammy
danke dir vielleicht ist es ja besser niemals so etwas gefühlt zu haben ich hätte gerne auf diese erfahrung verzichtet :(
lg chrissy
lg chrissy
Er war müde. Müde und maßlos enttäuscht von denen, die sich seine Freunde nannten. Seit Wochen mieden sie ihn.
Warum?
Weil er ihn liebte. Sie wussten es und hassten ihn dafür. Einen Verräter nannten sie ihn. Jetzt, wo er etwas gefunden hatte, das er bis jetzt nicht kannte, verließen sie ihn, straften ihn mit kalten Blicken. Doch was war größer? Dieser Verlust oder das, was er gewonnen hatte?
Und er erschrak, als er bemerkte, dass er die Antwort schon lange kannte.
Er lief durch das Schloss und seine Schritte hallten in den dunklen Gängen wieder. Endlos schien der Weg, doch er kannte sein Ziel genau. Mit sicheren Schritten lief er in den Südturm. Die Gemälde an den Wänden blickten ihm uninteressiert nach.
Zu oft war er diesen Weg gegangen, mitten in der Nacht.
Und dann sah er ihn. Er saß dort auf dem kalten Steinboden und schaute ihn an. Ein kurzes, unscheinbares Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. Der andere Junge streckte ihm seine Hand entgegen und schneller, als man es je für möglich halten könnte, schloss er ihn in eine tiefe Umarmung. Verzweifelt klammerte er sich an ihm fest, suchte Halt. Den Halt, den er von niemand anderem bekam. Stumme Tränen liefen über beide Gesichter. Wunderschöne Gesichter, mit müden Augen und totem Blick. Nur in den wenigen gemeinsamen Momenten konnten sie lachen.
Jetzt, wo alle Hoffnung aus ihnen gewichen war, suchten sie die Nähe des anderen.
Von beiden wurde erwartet, etwas zu sein, das sie nicht waren. Sie sollten sich hassen und Feinde sein. Sich im Kampf gegenüber stehen. Tausende Augenpaare lasteten täglich auf ihnen. Erwarteten so viel von ihnen, zu viel. Sie könnten es nicht tun, niemals.
Er liebte ihn. Alles in ihm sehnte sich nach dem Jungen.
War es so falsch seinen Feind zu lieben?
Warum sollte er gegen ihn kämpfen? Warum ausgerechnet er?
Dann sah er ihn an, voller Liebe.
Und er wusste, dass es richtig war.
Ein Kuss, unschuldig und zart.
Und es gab keine Fragen mehr, denn sie wussten, dass es jetzt kein Zurück mehr gab.
„Lass mich nicht allein.“ flüsterte er so leise, dass der Junge es kaum hören konnte.
Doch er verstand. Und seine Antwort kam ohne zögern, klar und deutlich.
„Niemals.“
(den Text hab ich vor längerer zeit mal im net gefunden ich find ihn sehr schön und er hat mich echt nachdenklich gemacht)
Warum?
Weil er ihn liebte. Sie wussten es und hassten ihn dafür. Einen Verräter nannten sie ihn. Jetzt, wo er etwas gefunden hatte, das er bis jetzt nicht kannte, verließen sie ihn, straften ihn mit kalten Blicken. Doch was war größer? Dieser Verlust oder das, was er gewonnen hatte?
Und er erschrak, als er bemerkte, dass er die Antwort schon lange kannte.
Er lief durch das Schloss und seine Schritte hallten in den dunklen Gängen wieder. Endlos schien der Weg, doch er kannte sein Ziel genau. Mit sicheren Schritten lief er in den Südturm. Die Gemälde an den Wänden blickten ihm uninteressiert nach.
Zu oft war er diesen Weg gegangen, mitten in der Nacht.
Und dann sah er ihn. Er saß dort auf dem kalten Steinboden und schaute ihn an. Ein kurzes, unscheinbares Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. Der andere Junge streckte ihm seine Hand entgegen und schneller, als man es je für möglich halten könnte, schloss er ihn in eine tiefe Umarmung. Verzweifelt klammerte er sich an ihm fest, suchte Halt. Den Halt, den er von niemand anderem bekam. Stumme Tränen liefen über beide Gesichter. Wunderschöne Gesichter, mit müden Augen und totem Blick. Nur in den wenigen gemeinsamen Momenten konnten sie lachen.
Jetzt, wo alle Hoffnung aus ihnen gewichen war, suchten sie die Nähe des anderen.
Von beiden wurde erwartet, etwas zu sein, das sie nicht waren. Sie sollten sich hassen und Feinde sein. Sich im Kampf gegenüber stehen. Tausende Augenpaare lasteten täglich auf ihnen. Erwarteten so viel von ihnen, zu viel. Sie könnten es nicht tun, niemals.
Er liebte ihn. Alles in ihm sehnte sich nach dem Jungen.
War es so falsch seinen Feind zu lieben?
Warum sollte er gegen ihn kämpfen? Warum ausgerechnet er?
Dann sah er ihn an, voller Liebe.
Und er wusste, dass es richtig war.
Ein Kuss, unschuldig und zart.
Und es gab keine Fragen mehr, denn sie wussten, dass es jetzt kein Zurück mehr gab.
„Lass mich nicht allein.“ flüsterte er so leise, dass der Junge es kaum hören konnte.
Doch er verstand. Und seine Antwort kam ohne zögern, klar und deutlich.
„Niemals.“
(den Text hab ich vor längerer zeit mal im net gefunden ich find ihn sehr schön und er hat mich echt nachdenklich gemacht)
:tongue: :tongue: :tongue: :tongue: :tongue: :tongue:
Original von ChrissyAngekettet
Angekettet an deiner Seele,
abgemagert bis auf die Knochen,
fließt Blut aus meiner Kehle,
und trocknet schon seit Wochen.
Mein Magen hat sich umgedreht,
als du im Dunkeln erschienen bist.
Kräfte werden fortgeweht,
als du von meinem Herzen frisst.
Ich bin zu schwach um zu weinen,
flüster dir nur leise zu:
"Die Ketten an meinen Beinen
sind so hart und kalt wie du".
Du blickst mich erschrocken an,
streichelst mein Gesicht.
Dass ich nie mehr atmen kann,
wolltest du doch nicht.
Jetzt verblute ich in deinem Schoß,
bin viel zu schwer verletzt.
"Warum", frag ich mich bloß,
"hast du mein Herz zerfetzt?"
(Eines meiner Gedichte nach einer Trennung)
Sorry aber isch für de Ma gsi!!! Öpper wo eim zu so me Gedicht bringt muen wohl verdammt viel botte ha....
:schief:
:schief:
Schwarzer Mascara,
dunkler Kajal.
Von den Onkelz gefickt
Und blutig geritzt
Neulich verbraucht,
heut schon vergessen.
Bittere Lieben,
harte Randalen.
Engel, die morden.
Gedichte, die fliehen.
Angst vor dem Vater,
Angst vor Gefühlen.
Ehrliche Freunde,
einsamer Schmerz.
Lachende Feinde,
verlorener Kampf.
3 Desperados,
2 Schachteln Light.
Von weekend auf weekend
Das Lachen verlernt.
Nachts keinen Schlaf,
am Tag nichts zu essen.
Knochige Hüften,
vom Glauben geplagt.
SO LIEBE ICH DICH
Du liebst mich?
Nein, du kennst mich doch ÜBERHAUPT NICHT.
Du weißt ÜBERHAUPT NICHTS.
dunkler Kajal.
Von den Onkelz gefickt
Und blutig geritzt
Neulich verbraucht,
heut schon vergessen.
Bittere Lieben,
harte Randalen.
Engel, die morden.
Gedichte, die fliehen.
Angst vor dem Vater,
Angst vor Gefühlen.
Ehrliche Freunde,
einsamer Schmerz.
Lachende Feinde,
verlorener Kampf.
3 Desperados,
2 Schachteln Light.
Von weekend auf weekend
Das Lachen verlernt.
Nachts keinen Schlaf,
am Tag nichts zu essen.
Knochige Hüften,
vom Glauben geplagt.
SO LIEBE ICH DICH
Du liebst mich?
Nein, du kennst mich doch ÜBERHAUPT NICHT.
Du weißt ÜBERHAUPT NICHTS.
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