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Angst, Liebe, Glück

9 Antworten4'920 AufrufeGestartet von mr.inkognito ·

mr.inkognitoThemenstart
#1
Angst

zu oft hast du mich verletzt

musste es denn soweit kommen

nichts auf der welt was dich ersetzt

das vertrauen hast du mir genommen

jetzt kommst du wieder auf mich zu

dir bewusst was du gemacht

warum lässt du mich nicht in ruh

sei dir bewusst, um mich ist nacht.

deine wärme führt mich hinaus

aus der kalten dunkelheit

doch hab ich angst, halt es kaum aus

vor der erneuter einsamkeit.

mich zu brauchen sagst du mir

so viel liebe geb ich dir,

ein leben ohne dich verrückt

doch hällt mich nur die angst zurück

so bleib ich stehts in meiner welt

die angst ist es was mich hier hällt

gibt nichts was mich dir näher bringt

kein sonnenstrahl der in mich dringt

by MaoWee

#2
ich hab zZ leider echt viel zu verarbeiten und zu allem übel auch noch ferien. also viel zeit die ich irgendwie totschlagen muss. hab vor einer woche mal angefangen zu versuchen meine wirren gedankengänge in worte fassen. sowas wie das und das erste kommt dabei raus:

Geh nicht!

verlassen, betrogen zu gleich

vertrauen gebrochen, nicht leicht

die seele gequält zureich

es gibt dazu keinen vergleich

verlass bitte sofort mein reich

einsam minuten und stunden

dreh nachts draussen allein meine runden

siehst du sie nicht meine wunden?

sie schmerzen so, heilen nicht, bluten.

die qual kannst du nicht mal vermuten

vermisse dich, liebe dich, hasse dich

nimmst meinem leben das licht

ich sehe du brauchst mich nicht

seh keine liebe in deinem gesicht

doch bitte verlasse mich nicht!

by MaoWee

#3
Hey Maowee,

Das klingt ja echt hart wie ich lese was dir geschehen ist. Aber kompliment das du deine wirren Gedanken so toll aneinander reihen kannst und so schöne Gedichte schreibst. Ich sollte auch wiedermal schreiben =) .

Kopf hoch und lass dir deine Ferien nicht nehmen, es geht weiter und irgenwo geht eine tür auf=).

LG Greensun

#4
mal ein paar philosophische gedanken die ich mir gemacht hab.

bezeichnen wir liebe mal als krieg (hab da grad so ne schöne metapher gefunden):

der kreiger:

was macht einen guten krieger aus? --> seine erfahrung

wie hat er diese erfahrung gewonnen? --> weil er älter als die anderen geworden, und nie gefallen ist.

warum ist er alt geworden? --> weil er weiss wann eine schlacht verloren ist!

...und dennoch wird er immer wieder in den krieg ziehn, mit der erfahrung in sich die ihm das vertrauen gibt, auch diesmal nicht zu fallen.

#5
hallo

sind sehr schöne gedichte!

Das letzte mit dem Krieger finde ich gut!!

glg zebra

#6
Hey Maowee,

Hm, mal ne andere Art das ganze als Krieg anzusehen. Ich denke ein guter Krieger braucht Erfahrung, welche er sich hart erarbeiten muss, je härter um so besser wird er. Doch welchen Krieg er führt ist wichtig und nie das Ziel verliert für das man kämpft. Irgendwann kommt das Ziel, ist es das? Ich sage ja, jeder kommt mal ans Ziel und es wird toll sein =)

nice greez Greensun

#7
Original von greensunDoch welchen Krieg er führt ist wichtig und nie das Ziel verliert für das man kämpft. Irgendwann kommt das Ziel, ist es das?
genau darum geht es. die frage nach dem "für was". ich will damit sagen dass es für den "krieger" wichtig und lebensnotwenig ist zu wissen wofür er kämpft. es würde ihn sicherlich glücklich machen wenn dass wofür er kämpft einteffen würde. doch wenn er sieht dass es sinnlos ist, wird er aufhören zu kämpfen, was ihn, für seine zukunft betrachtet, noch reicher an erfahrung macht.

es geht grundsätzlich darum, dass man aus fehlern lernen sollte, um unbeschwert aber mir der gewonnenen erfahrung weiter zu kommen, ohne jemals daran zugrunde zu gehen. der weg ist das ziel, man wird im leben nie ein eigentliches ziel finden für das es sich zu kämpfen lohnt.

#8
Hoia,

Gut gebrüllt Löwe! Der Weg ist das Ziel. Dann kämpfe das der Weg schön ist, geschmückt mit allem was "den Krieger" begehrt. Manchmal sind es Trampelpfade und manchmal die schönsten Alleeen, so ist es.

Ich denke ich befinde mich auf einer Seilbrücke mit morschem Holz. Doch man kennt es, sie reisst und kann sich am letzten Halm halten und sich doch noch hochziehen. Ich denke dann werden auch wieder schöne Wege da sein. ;)

#9
eine träne

so schön war es nach langer zeit,

ihr erneut so nah zu sein

sie, stahlend schön wie sonnenschein

doch war sie es noch nicht bereit?

trotz der distanz, der einsamkeit

gespürt es ist so schön zu zweit

zwar viele mauern aufgebaut

und dennoch wieder so vertraut

so ungewiss des einen traum

und doch mut dazu, nach vorn zu schaun

das alte leid längst abgeschlossen

keine träne mehr daran vergossen

da lag sie wieder neben mir

ihr duft so schön, die wärme gross

doch steh ich völlig neben mir

weil gestern diese träne floss

eine träne, klein und dennoch gross

was hat sie nur so weit gebracht

ich weiss sie braucht jetzt keinen trost

die zeit hab ich mit ihr so gern verbracht

war es freude war es leid

trauer, wehmut, einsamkeit?

ich weiss es nicht, tut mir so leid,

ich bin sie zu lieben erneut bereit!

by MaoWee

#10
sehr geile und auch traurige Texte...

kann man sich gut drinn wiederfinden !!

Weiter so :beten:

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