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Ausländische Studentin - Gastvater macht Probleme

8 Antworten1'445 AufrufeGestartet von joerg84 ·

joerg84Themenstart
#1
Hallo zusammen,

ich bräuchte mal einen Rat und hoffe, dass hier jemand eine Idee hat, auf die ich selbst nicht gekommen bin oder komme ...

Also es geht um folgendes, es geht leider nicht kürzer, ist zu verzwackt :eek: :

Seit vier Monaten habe ich ziemlich engen Kontakt zu einem Mädchen aus meiner Universität, kenne sie aus dem Semester aber schon über 2 Jahre und war auch schon vorher gegelegentlich bei ihr (Lernen, Geburtstag, Computerprobleme). Wir beide sind 25 Jahre alt, sie kommt aber aus Südkorea, hat hier keine Verwandten und ist bei einem Gastvater untergekommen. Soweit die harten Fakten.

Das Problem ist nun, dass mir ihr Gastvater heute jeglichen Kontakt zu ihr untersagt hat und auch verboten hat, nochmal seine Wohnung zu betreten. Er war höflich, aber eindeutig.

Es ist zwischen ihm und mir ABSOLUT NICHTS :mauer: vorgefallen und wir sind auch zwei vernünftige Menschen. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass er gegen mich als Person etwas hat, sondern es sind scheinbar die Motive, vielmehr seine, die das Problem sind.

Seine Begründung ist jedenfalls immer wieder, dass ich sie vom Lernen abhalten würde, was aber, über die Prüfungsergebnisse objektiv nachweisbar, nicht stimmt, denn die sind nämlich bei uns beiden mehr als gut, eher sogar ziemlich gut und wir sind beide echte Streber was das Studieren anbelangt.

Meine ganz starke Vermutung geht daher auch in eine andere Richtung. Ich denke, er ist eifersüchtig und befürchtet schlicht, sie an mich zu verlieren, in welcher Form auch immer.

Zuerst hat er also versucht, mich von ihr mit dieser Lerngeschichte fortzuhalten, danach hat er sie mir schlecht geredet ( echt wahr :( ) und nachdem mich das auch nicht abgehalten hat, will er mir jetzt eben den Kontakt zu ihr ganz verbieten.

Aus meiner Sicht ist sein Plan, dass sie bis zu seinem Lebensende, er ist über 70 Jahre alt, bei ihm wohnt (sie macht schon jetzt den Haushalt) und ihn später aus Dankbarkeit pflegt und dafür darf sie eben Studieren. Und da störe ich eben das finanziell herbeigeführte Familienglück. :evil:

Ich hab ihr noch nicht erzählt, wie ich die Situation sehe, was mir ihr Gastvater als per SMS schreibt und auch den eigentlichen Grund (Hausverbot), warum ich morgen nicht zum Lernen zu ihr komme.

Da in ein paar Tagen wirklich wichtige Prüfungen anstehen, werde ich sie lieber die nächsten Tage hinhalten und ihr erst danach vom Hausverbot erzählen.

Aber wieviel soll ich ihr dann überhaupt erzählen, denn ein weiteres Problem kommt jetzt erst noch ...

Sie ist ja Ausländerin und darf hier in Deutschland nur weiterstudieren, wenn sie entweder genug Geld selbst vorweisen kann oder einen Bürgen hat, der genug Geld hat. Und logisch: Er hat für sie gebürgt und im Juli steht die Verlägerung der Aufenthaltsgenehmigung an.

Dass heißt also, sie ist von seiner Gunst abhängig, weshalb ich auch vorsichtig sein muss und keinen Streit zwischen ihr und ihm provozieren möchte. Schließlich hängt vom ihrem Studium ihre Zukunft ab und bisher scheinen sie einigermaßen klar miteinander zu kommen.

Andererseits ist es offensichtlich so, dass er ihr gar keine Beziehung zugestehen will, solange sie bei ihm wohnt und sein Druckmittel ist eben, dass er ihr das Studium ermöglicht.

Ich denke nicht, dass ihr das im Speziellen und die Situation im Allgemeinen klar ist ...

Fazit:

Sie: definitiv in einer beschissenen Situation X(

Er: hat den Superjoker, die Aufenthaltsgenehmigung

Ich: will natürlich mit ihr zusammen sein

Tja, das ist also das Dilemma. Was kann ich denn tun, jemand eine Idee?

Bitte, bin wirklich für jeden guten Ratschlag dankbar ...

Und vielen Dank fürs Lesen!

Achso #1:

Klärendes Gespräch mit dem Gastvater hab ich schon gesucht, aber es geht ja nicht wirklich um Zensuren oder ein objektives Problem, sondern ich störe eben seine Altersvorsorge...

Achso #2:

Um die Frage gleich vorweg zu beantworten, sie oder ihre Familie können die Mittel nicht auftreiben und ich oder meine Familie haben das Geld auch nicht.

Außerdem stellt sich auch die Frage, ob ich nach vier Monaten guten Gewissens einen solchen Bruch zwischen ihr und ihrem Gastvater herbeiführen darf. Denn natürlich hab ich sehr lieb und hoffe auf eine gemeinsame Zukunft, aber ich würde dennoch dann für die nächsten Jahre bis Studiumende die Verantwortung übernehmen müssen, ihr Gleiches zu ermöglichen wie ihr Gastvater.

#2
Hi Joerg,

Da in ein paar Tagen wirklich wichtige Prüfungen anstehen, werde ich sie lieber die nächsten Tage hinhalten und ihr erst danach vom Hausverbot erzählen.

Aber wieviel soll ich ihr dann überhaupt erzählen, denn ein weiteres Problem kommt jetzt erst noch ...
Also ich finde, du solltest ihr auf jeden Fall jetzt davon erzählen. Und zwar nicht nur irgendwas, sondern alles.

Ist natürlich nicht toll, wenn sowas jetzt gerade im Prüfungszeitraum kommt. Wissen wollen würde ich es an ihrer Stelle trotzdem. Und zwar möglichst alles, um zu beurteilen, was du denkst und was der Gastvater möglicher Weise denkt. Ich denke, wenn irgendwer was bewegen kann, dann sie. Wenn sie weiß was los ist, kann sie ihn in Ruhe darauf ansprechen, sich seine Sicht der Dinge anhören und ihm erklären, warum du ihr so wichtig bist. Das wirkt vielleicht eher, als wenn du mit ihm redest (was du ja schon versucht hast).

Was haben die beiden denn sonst für ein Verhältnis zueinander? Soo schlecht klingt es ja nun eigentlich nicht?! Und nur wenn sie ihn darauf anspricht, heißt es ja nicht, dass sie sich gleich komplett verkrachen. Vielleicht ist er bereit mit ihr vernünftiger darüber zu reden als mit dir? Ich würde erstmal in Ruhe abwarten, was sich aus dem Gespräch ergibt. Und dann weiter überlegen.

LG Amidala

#3
Hallo Prinzessin :P ,

vielen Dank für deine Antwort!

Also ich hab natürlich auch bis heute wieder darüber nachgedacht, ist viel Schlaf dafür draufgegangen. :D

Auf jeden Fall werde ich nichts überstürzen und zumindest bis übermorgen warten (schwerste Prüfung weg und Zeit bis zur nächsten). Der Weg über sie ist auch meine favorisierte Lösung, aber ich habe zunehmend Zweifel, besonders seit heute Morgen, dass das von Erfolg ist.

Denn ihr Gastvater ist im Moment überhaupt nicht (rational) zugänglich und ziemlich impulsiv, seine Aussagen widersprechen sich z.B. andauernd, je nachdem wie er es gerade braucht und sein Ton wird deutlich aggressiver.

Das schlimme ist ja auch, dass er vorne rum mit tränenden Augen bei ihr in der Zimmertür steht, wie er sich um sie sorge usw. und hintenrum dann telefonisch oder per SMS wirklich intregiert, in dem er sie mir und mich ihr schlecht macht. :(

Jedenfalls läuft es wohl darauf hinaus, dass es wirklich darum geht, dass er Angst hat im wahrsten Sinne des Wortes allein dazustehen. Man muss wissen, seine einzige Verwandete, eine Tochter, hat den Kontakt zu ihm abgebrochen. :mauer:

Diese Verlustangst ist scheinbar das Übel an der Sache ...

Also wäre der Weg eigentlich, ihm glaubhaft versichern, dass ich keine Konkurrenz darstelle und sein Altersglück gesichert ist.

Aber wie schon oben angedeutet, glaube ich nicht, dass uns das gelingen wird, denn er hat heute morgen nochmal nachgelegt und mich um 7Uhr mit folgender SMS geweckt (danke! :mad: ):

Zuvor meine SMS gestern auf Hausverbot, exakter Wortlaut: "SeinName", das ist wirklich mehr als schade. Ich werde "IhrName" dann für morgen absagen.

Offensichtlich hat das "für heute" seinen Zorn geschürrt, seine SMS heute morgen:

1. Bedingung für ihren Aufenthalt sei, dass sie keine Beziehung habe und 2. Bedingung sei, dass sie keinen Besuch von Freunden in seiner Wohnung habe, dann "leichte Beleidigungen" mir gegenüber wie Verantwortungslosigkeit usw..

Was mich aber zum Schluss echt wütend gemacht hat, ist seine Aussage, [WÖRTLICH] "... eine Beziehung zwischen uns beiden käme Prostitution gleich und wir würden ihn zum Zuhälter machen." Das ist sowas von unterste Schublade und, besonders, wenn man weiß, wie sie ist, eine so haltlose und verabscheuungswürdige Beleidung, die ich nur zu gerne sofort erwidert hätte. X( :evil: .... Habe ich nicht. Aber ich frage mich wirklich, was da für ein Menschenbild dahintersteckt.

Tja, Alternative wäre natürlich, dass ich ihm ganz klar sage: Entweder er macht keine Probleme und wir kommen zu dritt aus oder ich mach ihr klar, was er wirklich für ein Typ ist und wir lassen es darauf ankommen, ob sie dann noch mit so jemandem Kontakt haben will.

Das Problem ist halt, dass sie dann von heute auf morgen ohne Wohnung und ohne Existenzgrundlage dastehen könnte ...

Ja, natürlich könnte sie dann bei mir unterkommen, aber das hat ja viel weitreichendere Konsequenzen.

Die ganze Situation ist einfach zum Kotzen ... :schief:

Das schlimme an dem Ganzen ist wirklich, dass ich eigl. zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Situation konfrontiert bin, die sich scheinbar nicht im Guten lösen lässt.

Ich kenne das so einfach nicht und deshalb fällt es mir auch so schwer, hier eine Lösung zu finden.

Habe keine Ahnung, was ich machen soll, steht so viel auf dem Spiel...

Viele Grüße und Danke :)

#4
Hallo Jörg,

kann sie denn nicht zu dir kommen zum lernen etc., oder in die UB oder sonstwohin? Die Situation ist wirklich vertrackt - sie ist abhängig von ihm. Wie lange studiert ihr denn noch? Er hat ihr natürlich gar nichts zu sagen, moralisch meine ich, alles was er tut, ist erpressen. Wie kam sie denn überhaupt zu ihm???

Liebe Grüße,

K

#5
Hallo Joerg,

ganz schön harter Tobac muss ich zugeben.

Nur frage ich mich, wie sie zu dem Gastvater gekommen ist?

Agentur? Falls ja, dann solltest du ihr die ganze Geschichte erzählen und sie sich dann an den Vermittler wenden.

Du nennst seine Einstellung "unterste Schublade"

eine Beziehung zwischen uns beiden käme Prostitution gleich und wir würden ihn zum Zuhälter machen
Klar das verletzt dich, doch bedenke bitte er ist 70 Jahre.

In seiner Jugendzeit war es nunmal so, dass so etwas der Prostituion gleichkam bzw. es stand sogar im Strafgesetzbuch, dass es verboten war unverheirateten Personen die Gelegenheit zur geschlechtlichen Vereinigung zu gewähren.

Vielleicht ist das der Grund, es könnte aber natürlich auch der von dir genannte sein, dass er selber "scharf" auf sie ist.

#6
P.S.: Es ist ja auch so, dass deine Freundin nur bis zum Ende ihrer Ausbildung ein Aufenhaltsrecht in Deutschland hat - da kann ihr auch ihr 70jähriger Aufpasser und Gottkönig in einer Person nicht weiterhelfen. Bleiberecht und Arbeitsrecht bekäme sie nur, wenn sie einen Deutschen heiratet. Also das mit der Altersvorsorge ist eh Käse, es sei denn er gedenkt sie zu eheliche...was wohl von ihrer Seite aus kaum auf Zustimmung stoßen wird.

Also immer langsam erstmal. Mit überstürzten Aktionen wird hier niemand weiterkommen. Ich würde die ganze Geschichte auch erst nach den Prüfungen zur Sprache bringen, um sie nicht so sehr zu stressen - ihre Situation ist ja so schon schwierig!

Liebe Grüße,

K

#7
Aus meiner Erfahrung gesprochen (Ich war mal dort, in Korea) :

  • Koreaner sind so. Andere Länder, andere Sitten.
  • Koreaner sind mitunter radikale Christen und daher auch von extremen Moralvorstellungen geprägt
  • Die Wortwahl der SMS 'Prostitution, Zuhälter etc.' spiegelt genau diese Moralvorstellungen wieder. Es ist aber eine recht übliche Formulierung, sowohl in Südkorea, als auch in 'koreanischen Parrallelgesellschaften', in Deutschland oder anderswo - schliesslich wurde Ihm 'das Mädchen' anvertraut. Er hat dafür zu sorgen dass Sie diesem moralischen Kodex treu bleibt und bürgt dafür gegenüber Ihren Eltern. Er würde komplett sein Gesicht verlieren, wenn 'das Mädchen' nach Korea zurück kommt und erzählt Sie habe sich dort verliebt und möchte ggf. sogar dort leben etc. etc.
  • Du bist unglücklich verliebt und willst um Sie kämpfen, dann machst Du alles nur noch schlimmer für Sie. Bleib daher ruhig und schalt einen Gang zurück. Das Mädchen kann schon für sich selbst sorgen.
  • Wenn Du wirklich in diese Welt hinein willst, musst Du einen, für Europäer, sehr harten Weg gehen, z.B. musst Du Dich förmlich bei Ihm Entschuldigen, von mir aus per SMS, d.h. erklären, dass Du niemals die Absicht hattest die Ehre der Familie zu beschädigen und dass Du gerne lernen möchtest Dich so zu benehmen, wie es den Sitten und Vorstellungen ihrer Familie angemessen ist - denn ...
  • ... Koreaner lieben es, wenn man etwas lernen möchte. Sie fühlen sich geehrt, wenn man Sie bittet dass sie einem etwas beibringen.
  • Selbst wenn Du es damit wieder 'halbewgs gerade biegst', wird er darauf achten dass Ihr einen klaren Abstand wahrt, denn nur Ihre Eltern können 'diese Beziehung legitimieren', d.h. entweder lernst Du Koreanisch und fährst direkt nach Südkorea, um Dich den Eltern vorzustellen, sofern diese existieren oder Du musst warten bis Sie sich selbst den Freiraum erobert, den Du, als Europäer, als vollkommen selbtverständlich ansiehst.

Kurz, Du musst Dich Fragen ob Du ernsthafte Gefühle für Sie hast, um das alles durchstehen zu wollen, denn nichts ist schlimmer, wie hinter Glas, die Rolle eines Zuschauer zugewiesen zu bekommen, wo man doch so starke Gefühle hat, die einen vorantreiben.

Du musst Dich mit den koreanischen Sitten vertraut machen. Von deinem 'Feind' lernen, Denken wie er, Geduld haben und darauf vertrauen dass Sie genau weiss, wann der richtige Zeitpunkt ist, dass aus euch beiden mehr wird, als ein strebsames Lern-Duo. Du bist auch nicht mehr in der Schule, auch wenn die Uni manchmal diesen Eindruck erweckt. Du bist mittendrin und da heisst es, umsichtig sein und nicht gleich alles auf einmal zu riskieren, zu verdammen oder haben zu wollen.

#8
Ich habe die Koreaner ähnlich erlebt wie Trauerarbeit, allerdings sind meine koreanischen Bekannten tatsächlich alle neugeborene Christen. Davon gibt es sehr viele in Korea.

Aber ist das überhaupt relevant? Ist der Gastvater denn auch Koreaner? Was sagt denn eigentlich "sie" zu der ganzen Situation? Weißt du, wie sie zu dir steht?

#9
erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!!!

@K: also das mit dem Lernen ist an sich kein Problem, sie wird da zu Hause schon in Ruhe gelassen.

Aber regelmäßig woanders Lernen würde niemals gehen, weil dann sofort der Verdacht aufkäme, sie würde nicht Lernen sondern sich in irgendeiner Form vergnügen (mit ihr Auszugehen ist sowieso jedesmal ein Drama :D )

Kennengelernt haben die beiden sich soweit ich weiß über eine Bekannte aus dem Studienkolleg.

Und sie studiert noch bestimmt 4 Jahre, ist also schon noch ein bisschen und was danach ist keine Ahnung.

Ich kenn mich mit dem Aufenthaltsrecht überhaupt nicht aus, werde mich da aber mal Einlesen.

@Engel71:

Dass er scharf auf sie ist möchte ich ihm nicht unterstellen. Ich glaube schon, dass er es als gute Tat empfindet, ihr das Studium zu ermöglichen.

Und dafür erwartet er und findet es gerecht, dass sie aus Dankbarkeit eben "kleinere Hausarbeiten" übernimmt und ihm Gesellschaft (kein Sex!) leistet und ihm gewissermaßen hörig ist.

Es ist wohl so, dass er zum einen wegen seines Alters und zum anderen auf Grund schlechter Erfahrungen mit Frauen in der Vergangenheit da ziemlich verkrampft ist.

Ja ich denke sogar, dass er Beziehungen und Sex grundsätzlich ablehnt (deshalb mach ich mir da wegen sexueller Übergriffe auch eher keine Sorgen).

Aber diese ganze Thematik ist wohl einer der Knackpunkte. Wird mir jetzt beim drüber nachdenken erst klar, danke!!! :P

Gut, jedenfalls kann er das für sich entscheiden, aber nicht für sie.

Sie ist ja auch keine 17 mehr, sondern 25. Familiensituation hin oder her, in diesem Alter finde ich es zwingend wichtig [auch für die persönliche Entwicklung], über das eigene Leben selbst zu entscheiden und aus den positiven und auch negativen Konsequenzen Erfahrungen zu sammeln und zu (er)wachsen. Dieses Total-Abschirmen von der bösen weiten Welt da draußen funktioniert doch nicht.

@trauerarbeit: er ist ja Deutscher, kein Koeraner *g* und sie hats mit der Tradition auch nicht so. Zum Glück bleibt mir das Thema wohl erspart :o

@Roya: Ich glaube schon, dass sie mich auch ziemlich mag, ums mal nett zu sagen :)

Und sie weiß ja gar nicht, dass mich ihr Gastvater ständig mit Anrufen und SMS traktiert, ihr gegenüber ist ja von seiner Seite und [gewissermaßen] auch von meiner Seite heile Welt.

Morgen werde ich ihr aber das mal mit dem Hausverbot ansprechen und auch erzählen, dass es auch nicht um das Ablenken vom Lernen oder sowas geht, sondern ihr Gastvater wohl für sie vorsieht, dass sie eben allein bleibt und für ihn da ist.

Wie ihr Gastvater mir das vermittelt hat und wie er mich sonst noch zu vertreiben sucht, werde ich erstmal weglassen. Es bringt ja nichts, wenn sie total aufgebracht nach Hause fährt und dann nicht ruhig mit ihm darüber reden kann. Und vielleicht wirkt sich ja auch meine "Diskretion" ihn nicht bloß zu stellen positiv meinungsbildend aus :D

Ich schau jedenfalls der Sache im Moment positiver entgegen, wenn man hier so liest und schreibt, wird einem doch vieles klarer!

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