Befinde mich auf einer Talfahrt
11 Antworten1'509 AufrufeGestartet von minu ·
minuThemenstart
bearbeitet #1
Hallo zusammen
Ich möchte einfach mal meine Gedanken loswerden und es wäre toll wenn ich von euch einige Kommentare dazu erhalte.
Wo soll ich bloss anfangen? Am besten in meiner Kindheit.
Als ich 9 Jahre alt war, haben sich meine Eltern getrennt. Es war für mich und meine Schwester wohl besser so, da Sie sich vorher sowieso nur noch gestritten haben und dies für uns nicht schön anzuhören war. Meine Mutter wollte immer mit Ihren Freundinnen tanzen gehen und wahrscheinlich auch Männer aufreissen. Mein Vater war darüber natürlich nicht glücklich und dadurch gab es immer mehr Streit. Eines Morgens hat mich mein Vater geweckt (ich war ca. 8 Jahre alt) und sagte mir, dass er jetzt einige Tage weggeht..er hat geweint und ich habe meinen Vater vorher noch nie weinen sehe. Jedenfalls musste er dann wegen einem Nervenzusammenbruch ins Spital. Ja nach so vielen Streitereien und Talfahrten war es sicherlich besser, dass sie sich getrennt haben.
Ich und meine Schwester sind bei unserem Vater geblieben. Dazu ist noch zu sagen, dass mein Vater nicht der leibliche Vater von meiner Schwester ist. Wir sind also nur Halbgeschwister (selbe Mutter) und mein Vater hat Sie (nennen wir Sie L) mit 10 Monaten adoptiert.
Leider hat meine Mutter vor Gericht erreicht, dass mein Vater und somit auch ich und L finanziell leiden müssen. Wie es halt ist, vor Gericht sind Frauen am längeren Hebel und können denn Mann finanziell ganz schön ruinieren.
Somit hatten wir finanzielle meistens nicht sehr viel Luft, da mein Vater meiner Mutter viel Unterhalt zahlen musste. Uns ging es aber gut und mein Vater schaute, dass wir eine Ausbildung machen und zeigte als alleinerziehender Vater vollen Einsatz. Wirklich Chapeau vor seiner Leistung. Meine Schwester wurde in der Schule viel gehänselt, da Sie etwas fester war, somit hatten wir zu Hause mit Ihr immer viel Kummer und Sie musste viel weinen. Sie ging dann auch zu einer Kinderpsychologin, was Ihr sehr geholfen hat.
Als L dann Ihre Ausbildung machte, schweifte Sie in einen nicht so tollen Freundeskreis. Es wurde viel Party gemacht, getrunken und auch Drogen waren im Spiel. Glücklicherweise ist Sie nie richtig in das Ganze reingerutscht.
Nach Ihrer Ausbildung ist Sie vom Land weggezogen in die Stadt und hat dort einen Mann kennengelernt und diesen hat Sie nach ca. 2 Jahre geheiratet und zirka 2 Jahre später war auch das gemeinsame Kind (nennen wir Ihn L2). Leider ging die Ehe nach gut 2.5 Jahre auseinander. Ihr Exmann litt an einer Psychose und Sie hatten auch sonst sehr viele Probleme (Sie bekam von Ihm zu wenig Zuneigung, Sie musste im Haushalt alles machen usw. Er stammt aus dem Kurdistan und hat etwas andere Ansichten was die Rolle Mann und Frau im Haushalt betrifft) was zur Trennung führte. Nun gut, danach war L für ca. 1.5 Jahre alleinerziehend. Sie lernte wieder einen Mann kennen (von Afrika). Mit diesem Mann ist Sie noch heute zusammen und Sie haben mittlerweile gemeinsam eine 2.5jährige Tochter. Sie lebt mit Ihm und den Kindern im selben Dorf wie ich. Erst kürzlich haben auch Sie sich getrennt, da Sie viel Streit hatten..Sie versuchen es jedoch jetzt mit einer Paartherapie wieder hinzubekommen. Leider ist die Beziehung zwischen mit, meinem Vater und Ihrem Partner nicht so super. Was bei L und Ihrem Freund immer wieder zu Diskussionen führt. Ich möchte aber sagen, dass ich Ihn sehr mag und auch respektiere. Ich finde es nur schade, dass er sehr wenig mit den Kindern unternimmt und alles immer an L hängen bleibt und er weiss, dass ich das nicht in Ordnung finde. Deshalb hat er das Gefühl, dass ich Ihn nicht leiden kann. Was nicht stimmt.
Nun gut, jetzt noch ein Teil aus meinem Leben..
Ich habe auch eine Ausbildung gemacht und seit Abschluss meiner Ausbildung bin ich nun an meiner 3 Weiterbildung. Mi 17 Jahre hatte ich meinen ersten festen Freund..Die Beziehung dauerte fast 5 Jahre. Leider habe ich dabei viel untendurch müssen. Er hat mich betrogen und ich war so Naiv und dachte ich könnte Ihm verzeihen. Ich fing an zu hyperventilieren und musste eine Atemtherapie machen. Mein Arzt sagte damals, das sei ein Zeichen meines Körpers, dass er nicht mehr alles so einfach verarbeiten kann. So ging es Jahre bis ich endlich einen Schlussstrich ziehen konnte. Er ist mittlerweile mit einer Kollegin (Ex-Kollegin) von mir zusammen und Sie erwarten Ihr erstes gemeinsames Kind.
Ich habe mittlerweile auch einen neuen Partner (seit 2 Jahren). Wir wohnen zusammen und haben eine gute Beziehung. Er ist charakterlich sehr viel anders als ich. Ich liebe Action und es muss immer etwas los sein. Er ist eher ruhiger und ist am liebsten nur mit mir unterwegs und nicht mit zu vielen Leuten. Anfangs fand ich das super, mein Ruhepol so zusagen. Momentan habe ich jedoch das Gefühl, ich brauche wieder mehr Action und dass dieses Ruhige Leben nichts für mich ist. Jedoch sollte ich dazu generell sagen, dass ich psychisch im Moment sehr unbelastbar bin.
Neben meinem 90 % Job gehe ich einen Tag in der Woche in die Schule (berufsbegleitendes Studium). Die Schule dauert noch bis im März 2014. Was natürlich viel Arbeit auch zu Hause fordert.
Ich habe zusammen mit meiner Schwester ein Pferd, welches ich ca. 3-4 x die Woche bewege. Momentan fühle ich mich nur glücklich, wenn ich bei meinem Pferd bin. Ich bin sonst sehr sensible und ertrage weder Kritik noch sonst lustige Bemerkungen.
Momentan wollen wir noch unser Familienhaus umbauen, was auch ich alles organisiere (Küche auswählen, mit Architekt schauen, verschiedene Offerten prüfen, mit Bank alles klären).
Bei allem flippe ich sofort aus, ich komme mit meiner Arbeit im Büro nicht mehr klar. Die einfachsten Aufgaben überfordern mich und immer wenn jemand mit mir spricht (auch wenn es nur Small Talk ist) werde ich wütend. Ich habe keine Lust zum sprechen. Die Schule stresst mich auch, jedoch gehe ich lieber zur Schule als auf die Arbeit. Mein Freund zu Hause kann machen was er will, es nervt mich. Ich habe auch keine Lust mehr auf Sex, was natürlich auf die Beziehung schlägt. Ich spreche mit ihm sehr offen und er weiss dass es mir im Moment nicht gut geht und ich masslos überfordert bin..er hat dafür auch viel Verständnis. Ich frage mich nur, wie lange noch?
Ich könnte wegen jeder Kleinigkeit losheulen. Meine Schwester kommt noch ständig zu mir und klagt etwas, ich ertrage es nicht. Wenn jemand zu mir kommt und etwas will, verlangt oder fragt fühle ich mich überfordert. Mein Kopf vibriert und ich kann nicht klar denken..nur losweinen..
Ich habe das Gefühl, alles was mein Umfeld macht ist gegen mich gerichtet und niemand interessiert was ich eigentlich will und was ich fühle. Niemand schätzt was ich mache..
Einfach alles ist gegen mich und alle sehen nicht, dass ich Hilfe brauche. Ja, ich ertrinke in meinem Selbstmitleid und rufe nach Hilfe..jedoch nur stumm für mich.
Was ist bloss mit mir los? Das Ganze hat etwas vor 3 Monaten angefangen und ich habe das Gefühl ich komme nicht mehr aus diesem Tief raus. Brauche ich professionelle Hilfe? Was habt Ihr mir für Ratschläge?
Danke fürs Lesen und sorry dass es so lange geworden ist.
Liebe Grüsse
Ich möchte einfach mal meine Gedanken loswerden und es wäre toll wenn ich von euch einige Kommentare dazu erhalte.
Wo soll ich bloss anfangen? Am besten in meiner Kindheit.
Als ich 9 Jahre alt war, haben sich meine Eltern getrennt. Es war für mich und meine Schwester wohl besser so, da Sie sich vorher sowieso nur noch gestritten haben und dies für uns nicht schön anzuhören war. Meine Mutter wollte immer mit Ihren Freundinnen tanzen gehen und wahrscheinlich auch Männer aufreissen. Mein Vater war darüber natürlich nicht glücklich und dadurch gab es immer mehr Streit. Eines Morgens hat mich mein Vater geweckt (ich war ca. 8 Jahre alt) und sagte mir, dass er jetzt einige Tage weggeht..er hat geweint und ich habe meinen Vater vorher noch nie weinen sehe. Jedenfalls musste er dann wegen einem Nervenzusammenbruch ins Spital. Ja nach so vielen Streitereien und Talfahrten war es sicherlich besser, dass sie sich getrennt haben.
Ich und meine Schwester sind bei unserem Vater geblieben. Dazu ist noch zu sagen, dass mein Vater nicht der leibliche Vater von meiner Schwester ist. Wir sind also nur Halbgeschwister (selbe Mutter) und mein Vater hat Sie (nennen wir Sie L) mit 10 Monaten adoptiert.
Leider hat meine Mutter vor Gericht erreicht, dass mein Vater und somit auch ich und L finanziell leiden müssen. Wie es halt ist, vor Gericht sind Frauen am längeren Hebel und können denn Mann finanziell ganz schön ruinieren.
Somit hatten wir finanzielle meistens nicht sehr viel Luft, da mein Vater meiner Mutter viel Unterhalt zahlen musste. Uns ging es aber gut und mein Vater schaute, dass wir eine Ausbildung machen und zeigte als alleinerziehender Vater vollen Einsatz. Wirklich Chapeau vor seiner Leistung. Meine Schwester wurde in der Schule viel gehänselt, da Sie etwas fester war, somit hatten wir zu Hause mit Ihr immer viel Kummer und Sie musste viel weinen. Sie ging dann auch zu einer Kinderpsychologin, was Ihr sehr geholfen hat.
Als L dann Ihre Ausbildung machte, schweifte Sie in einen nicht so tollen Freundeskreis. Es wurde viel Party gemacht, getrunken und auch Drogen waren im Spiel. Glücklicherweise ist Sie nie richtig in das Ganze reingerutscht.
Nach Ihrer Ausbildung ist Sie vom Land weggezogen in die Stadt und hat dort einen Mann kennengelernt und diesen hat Sie nach ca. 2 Jahre geheiratet und zirka 2 Jahre später war auch das gemeinsame Kind (nennen wir Ihn L2). Leider ging die Ehe nach gut 2.5 Jahre auseinander. Ihr Exmann litt an einer Psychose und Sie hatten auch sonst sehr viele Probleme (Sie bekam von Ihm zu wenig Zuneigung, Sie musste im Haushalt alles machen usw. Er stammt aus dem Kurdistan und hat etwas andere Ansichten was die Rolle Mann und Frau im Haushalt betrifft) was zur Trennung führte. Nun gut, danach war L für ca. 1.5 Jahre alleinerziehend. Sie lernte wieder einen Mann kennen (von Afrika). Mit diesem Mann ist Sie noch heute zusammen und Sie haben mittlerweile gemeinsam eine 2.5jährige Tochter. Sie lebt mit Ihm und den Kindern im selben Dorf wie ich. Erst kürzlich haben auch Sie sich getrennt, da Sie viel Streit hatten..Sie versuchen es jedoch jetzt mit einer Paartherapie wieder hinzubekommen. Leider ist die Beziehung zwischen mit, meinem Vater und Ihrem Partner nicht so super. Was bei L und Ihrem Freund immer wieder zu Diskussionen führt. Ich möchte aber sagen, dass ich Ihn sehr mag und auch respektiere. Ich finde es nur schade, dass er sehr wenig mit den Kindern unternimmt und alles immer an L hängen bleibt und er weiss, dass ich das nicht in Ordnung finde. Deshalb hat er das Gefühl, dass ich Ihn nicht leiden kann. Was nicht stimmt.
Nun gut, jetzt noch ein Teil aus meinem Leben..
Ich habe auch eine Ausbildung gemacht und seit Abschluss meiner Ausbildung bin ich nun an meiner 3 Weiterbildung. Mi 17 Jahre hatte ich meinen ersten festen Freund..Die Beziehung dauerte fast 5 Jahre. Leider habe ich dabei viel untendurch müssen. Er hat mich betrogen und ich war so Naiv und dachte ich könnte Ihm verzeihen. Ich fing an zu hyperventilieren und musste eine Atemtherapie machen. Mein Arzt sagte damals, das sei ein Zeichen meines Körpers, dass er nicht mehr alles so einfach verarbeiten kann. So ging es Jahre bis ich endlich einen Schlussstrich ziehen konnte. Er ist mittlerweile mit einer Kollegin (Ex-Kollegin) von mir zusammen und Sie erwarten Ihr erstes gemeinsames Kind.
Ich habe mittlerweile auch einen neuen Partner (seit 2 Jahren). Wir wohnen zusammen und haben eine gute Beziehung. Er ist charakterlich sehr viel anders als ich. Ich liebe Action und es muss immer etwas los sein. Er ist eher ruhiger und ist am liebsten nur mit mir unterwegs und nicht mit zu vielen Leuten. Anfangs fand ich das super, mein Ruhepol so zusagen. Momentan habe ich jedoch das Gefühl, ich brauche wieder mehr Action und dass dieses Ruhige Leben nichts für mich ist. Jedoch sollte ich dazu generell sagen, dass ich psychisch im Moment sehr unbelastbar bin.
Neben meinem 90 % Job gehe ich einen Tag in der Woche in die Schule (berufsbegleitendes Studium). Die Schule dauert noch bis im März 2014. Was natürlich viel Arbeit auch zu Hause fordert.
Ich habe zusammen mit meiner Schwester ein Pferd, welches ich ca. 3-4 x die Woche bewege. Momentan fühle ich mich nur glücklich, wenn ich bei meinem Pferd bin. Ich bin sonst sehr sensible und ertrage weder Kritik noch sonst lustige Bemerkungen.
Momentan wollen wir noch unser Familienhaus umbauen, was auch ich alles organisiere (Küche auswählen, mit Architekt schauen, verschiedene Offerten prüfen, mit Bank alles klären).
Bei allem flippe ich sofort aus, ich komme mit meiner Arbeit im Büro nicht mehr klar. Die einfachsten Aufgaben überfordern mich und immer wenn jemand mit mir spricht (auch wenn es nur Small Talk ist) werde ich wütend. Ich habe keine Lust zum sprechen. Die Schule stresst mich auch, jedoch gehe ich lieber zur Schule als auf die Arbeit. Mein Freund zu Hause kann machen was er will, es nervt mich. Ich habe auch keine Lust mehr auf Sex, was natürlich auf die Beziehung schlägt. Ich spreche mit ihm sehr offen und er weiss dass es mir im Moment nicht gut geht und ich masslos überfordert bin..er hat dafür auch viel Verständnis. Ich frage mich nur, wie lange noch?
Ich könnte wegen jeder Kleinigkeit losheulen. Meine Schwester kommt noch ständig zu mir und klagt etwas, ich ertrage es nicht. Wenn jemand zu mir kommt und etwas will, verlangt oder fragt fühle ich mich überfordert. Mein Kopf vibriert und ich kann nicht klar denken..nur losweinen..
Ich habe das Gefühl, alles was mein Umfeld macht ist gegen mich gerichtet und niemand interessiert was ich eigentlich will und was ich fühle. Niemand schätzt was ich mache..
Einfach alles ist gegen mich und alle sehen nicht, dass ich Hilfe brauche. Ja, ich ertrinke in meinem Selbstmitleid und rufe nach Hilfe..jedoch nur stumm für mich.
Was ist bloss mit mir los? Das Ganze hat etwas vor 3 Monaten angefangen und ich habe das Gefühl ich komme nicht mehr aus diesem Tief raus. Brauche ich professionelle Hilfe? Was habt Ihr mir für Ratschläge?
Danke fürs Lesen und sorry dass es so lange geworden ist.
Liebe Grüsse
Professionelle Hilfe kann sicherlich nicht schaden. Das ganze klingt für mich, als hättest du keinen Ausgleich mehr. Du kümmerst Dich um alles und dann ist klar, dass es Dich überfordert. Grenze ab! Die Beziehung Deiner Schwester ist ihre Beziehung und nicht Deine. Retten muss sie das Ganze und nicht Du! Hast Du ihr gesagt, dass es Dir zu viel wird? Dein Freund weiss Bescheid, aber hilft er Dir? Nimmt er Dir Dinge ab? Lass ihn bzw. fordere ihn dazu auf, sich z.B. gerade beim Familienhaus-Bau zu beteiligen. Es sind kleine Dinge, aber sie helfen bestimmt.
Und warum bist Du beim Pferd glücklich? Weil keine Bezugsperson da ist oder ist es was anderes?
Und warum bist Du beim Pferd glücklich? Weil keine Bezugsperson da ist oder ist es was anderes?
Mein Ausgleich ist mein Pferd, deshalb fühle ich mich dort wohl auch am Besten. Ich kann dort Abschalten und die Zeit und alles andere vergessen.
Ja meine Schwester weiss Bescheid, ich hatte ein langes Gespräch und trotzdem kommt Sie immer wieder und lässt Ihren Kummer raus und nach mir fragt sie überhaupt nicht, obwohl sie weiss dass es mir nicht gut geht.
Bin ich auf dem Weg zu einem Burnout?
Wie meinst du weil keine Bezugsperson da ist?
Ja meine Schwester weiss Bescheid, ich hatte ein langes Gespräch und trotzdem kommt Sie immer wieder und lässt Ihren Kummer raus und nach mir fragt sie überhaupt nicht, obwohl sie weiss dass es mir nicht gut geht.
Bin ich auf dem Weg zu einem Burnout?
Wie meinst du weil keine Bezugsperson da ist?
Liebe Minu
Du scheinst mir zurzeit sehr viel Verantwortung zu tragen und hast ein ordentliches Programm für eine Jahreszeit, in der wir es der Natur gleichtun und zur Ruhe kommen sollten. Zudem scheinst Du mir eine "Antennenmensch" mit einem ausgeprägten Gespür für seine Umgebung zu sein und das kann an die Nerven gehen wenn man nicht regelmässig an seiner Abgrenzung arbeitet...
Wie verträgst Du generell den Winter? Vielleicht könnte Dir eine Lichttherapielampe helfen? Ein Coaching wäre sicher auch eine gute Idee ;)
Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du zur Ruhe kommst :)
Du scheinst mir zurzeit sehr viel Verantwortung zu tragen und hast ein ordentliches Programm für eine Jahreszeit, in der wir es der Natur gleichtun und zur Ruhe kommen sollten. Zudem scheinst Du mir eine "Antennenmensch" mit einem ausgeprägten Gespür für seine Umgebung zu sein und das kann an die Nerven gehen wenn man nicht regelmässig an seiner Abgrenzung arbeitet...
Wie verträgst Du generell den Winter? Vielleicht könnte Dir eine Lichttherapielampe helfen? Ein Coaching wäre sicher auch eine gute Idee ;)
Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du zur Ruhe kommst :)
Ich habe mich in letzter Zeit bewusst von den Problemen meiner Schwester zurück gezogen weil ich gemerkt habe, dass ich es nicht schaffe immer zu helfen und mich selbst dabei nicht zu vergessen. Und nun, schon kommen die Vorwürfe "du könntest wieder einmal etwas mit deinem Patenkind unternehmen, er fragt immer nach dir" und ich habe kein Verständnis für Ihre Familiensituation und und und
Ja ich habe bewusst in letzter Zeit nru auf mcih geschaut und gar nicht nach Ihren Problemen gefragt und schon bin ich wieder der Idiot im Umzug..
:tongue:
Naja, klar der Winter ist nicht meine Lieblingsjahreszeit..wenn es schneit und ich auch etwas am Tag machen kann mag ich ihn. Aber da ich im Büro arbeite und meistens nur das Dunkle vom Tag mitbekomme ist es schon eher deprimierend.
Jedoch war dies ja vor 3 Monaten noch nicht so, das heisst da war es ja noch nicht Winter.
Ich bin einfach mit jeder Situation masslos überfordert und könnte pausenlos losheulen, schreien und jedem davonrennen. :confused: :mauer:
Vielen Dank für eure Worte.
Ja ich habe bewusst in letzter Zeit nru auf mcih geschaut und gar nicht nach Ihren Problemen gefragt und schon bin ich wieder der Idiot im Umzug..
:tongue:
Naja, klar der Winter ist nicht meine Lieblingsjahreszeit..wenn es schneit und ich auch etwas am Tag machen kann mag ich ihn. Aber da ich im Büro arbeite und meistens nur das Dunkle vom Tag mitbekomme ist es schon eher deprimierend.
Jedoch war dies ja vor 3 Monaten noch nicht so, das heisst da war es ja noch nicht Winter.
Ich bin einfach mit jeder Situation masslos überfordert und könnte pausenlos losheulen, schreien und jedem davonrennen. :confused: :mauer:
Vielen Dank für eure Worte.
Liebe Minu
Dann wäre es an der Zeit, dass Du Deine Befindlichkeiten und Bedürfnisse äusserst. Wir geben uns selber gewisse Rollen im Leben und wundern uns dann, dass die Menschen um uns weiterhin an diese appellieren obwohl diese uns selber nicht gut tun.
Sag Deiner Schwester, dass Du ihren Wunsch verstehst aber zurzeit auf Dich schauen musst weil Deine Batterien leer sind. Bitte sie nicht um Verständnis sondern fordere es ein wenn sie Dir ein schlechtes Gewissen machen will.
Für mich beginnt die Winterzeit dann wenn ich abends nicht mehr draussen unterwegs sein kann weil es kalt oder dunkel ist. Ab dann fehlt mir auch das Licht. Solarium in Massen (1x 5 min. alle zwei Wochen) ist ebenfalls sehr effizient wenn man sich keine Lichttherapie-Lampe kaufen will.
Vielleicht mag Dein Partner über die Festtage ein paar Tage verreisen damit Du ein bisschen Zeit hast für Dich?
Und kann der Umbau des Hauses vielleicht nicht erst im Frühling geplant werden?
Am wichtigsten finde ich, dass Du dieser Überforderung nicht dauernd ohnmächtig gegenüber stehst. Also schaff Dir Raum...
Dann wäre es an der Zeit, dass Du Deine Befindlichkeiten und Bedürfnisse äusserst. Wir geben uns selber gewisse Rollen im Leben und wundern uns dann, dass die Menschen um uns weiterhin an diese appellieren obwohl diese uns selber nicht gut tun.
Sag Deiner Schwester, dass Du ihren Wunsch verstehst aber zurzeit auf Dich schauen musst weil Deine Batterien leer sind. Bitte sie nicht um Verständnis sondern fordere es ein wenn sie Dir ein schlechtes Gewissen machen will.
Für mich beginnt die Winterzeit dann wenn ich abends nicht mehr draussen unterwegs sein kann weil es kalt oder dunkel ist. Ab dann fehlt mir auch das Licht. Solarium in Massen (1x 5 min. alle zwei Wochen) ist ebenfalls sehr effizient wenn man sich keine Lichttherapie-Lampe kaufen will.
Vielleicht mag Dein Partner über die Festtage ein paar Tage verreisen damit Du ein bisschen Zeit hast für Dich?
Und kann der Umbau des Hauses vielleicht nicht erst im Frühling geplant werden?
Am wichtigsten finde ich, dass Du dieser Überforderung nicht dauernd ohnmächtig gegenüber stehst. Also schaff Dir Raum...
Also denkt Ihr, wenn ich mir genug Zeit für mich selbst nehme um mich zur Erholen und zur Ruhe zu kommen geht es mir wieder besser?
Im März fängt der Umbau an, somit müssen Offerten usw jetzt gemacht werden damit der Start pünktlich stattfinden kann. Ich denke auch nicht dass mein PArtner verreisen will bzw ich würde mich auch nicht trauen ihm zu sagen, dass er einige Tage weggehen soll.
Einmal ins Solarium ist aber eine suepr Idee. Könnte ich echt machen.
Im März fängt der Umbau an, somit müssen Offerten usw jetzt gemacht werden damit der Start pünktlich stattfinden kann. Ich denke auch nicht dass mein PArtner verreisen will bzw ich würde mich auch nicht trauen ihm zu sagen, dass er einige Tage weggehen soll.
Einmal ins Solarium ist aber eine suepr Idee. Könnte ich echt machen.
Solarium ist toll! Habe ich selber ausprobiert, als mir eines winters die Decke auf den Kopf fiel :D .
Es sieht so aus als ob du in eine Depri reinrutschen würdest.
Geh tanzen. Die Bewegung und Abwechslung tun dir gut. Schau zu, dass du jeden Tag mind 1/2 Std. an die frische Luft kommst. Das alles hilft Stress leichter zu ertragen. Im Mom. hast du eine etwas dünne Haut.
Die Anderen....!
Gennauso wie du immer für alle da bist, sollst du jetzt deren Hilfe fordern.
Laut und deutlich.
Und komme dir dabei nicht fehl am Platze vor.
Du hast gegeben und nun sind sie dran.
Wollen sie nicht verstehen....(deine Schwester..z.B.), dann mach ihr die Türe vor der Nase zu.
Du bist auf dem besten Wege krank zu werden, wenn du so weiter machst. Wärst du im Krankenhaus, müssten sie auch auf dich verzichten. Also...
Ich stelle mir allerdings auch DIE Frage:
Kannst DU los lassen?
Kannst DU alles ein wenig schleifen lassen?
Ich frage Dich das, weil ich weiß wie das ist. Ich bin auch DIE wo alle Fäden zusammenlaufen. Das ist für alle anderen sehr bequem!
Und auch mir reicht es manchmal. Dann mache ich ordentlich rambazamba, schrei sie mal alle zu Vernunft, nehme mir paar Tage auf der Couch und alle dürfen mir den Buckel runterrutschen :D . Das passiert so alle 2-3 Monate mal und gut is. Du meinst doch nicht, dass die von alleine drauf kommen mir was abzunehmen? HaHa, blöd wären sie ja. Wenn sie erst daran gewöhnt sind....
Du musst dir den Freiraum freischaufeln und dann die Anderen auch machen lassen. Meistens machen sie es anders als man selber, aber damit musst du leben ;)
Es sieht so aus als ob du in eine Depri reinrutschen würdest.
Geh tanzen. Die Bewegung und Abwechslung tun dir gut. Schau zu, dass du jeden Tag mind 1/2 Std. an die frische Luft kommst. Das alles hilft Stress leichter zu ertragen. Im Mom. hast du eine etwas dünne Haut.
Die Anderen....!
Gennauso wie du immer für alle da bist, sollst du jetzt deren Hilfe fordern.
Laut und deutlich.
Und komme dir dabei nicht fehl am Platze vor.
Du hast gegeben und nun sind sie dran.
Wollen sie nicht verstehen....(deine Schwester..z.B.), dann mach ihr die Türe vor der Nase zu.
Du bist auf dem besten Wege krank zu werden, wenn du so weiter machst. Wärst du im Krankenhaus, müssten sie auch auf dich verzichten. Also...
Ich stelle mir allerdings auch DIE Frage:
Kannst DU los lassen?
Kannst DU alles ein wenig schleifen lassen?
Ich frage Dich das, weil ich weiß wie das ist. Ich bin auch DIE wo alle Fäden zusammenlaufen. Das ist für alle anderen sehr bequem!
Und auch mir reicht es manchmal. Dann mache ich ordentlich rambazamba, schrei sie mal alle zu Vernunft, nehme mir paar Tage auf der Couch und alle dürfen mir den Buckel runterrutschen :D . Das passiert so alle 2-3 Monate mal und gut is. Du meinst doch nicht, dass die von alleine drauf kommen mir was abzunehmen? HaHa, blöd wären sie ja. Wenn sie erst daran gewöhnt sind....
Du musst dir den Freiraum freischaufeln und dann die Anderen auch machen lassen. Meistens machen sie es anders als man selber, aber damit musst du leben ;)
Bin ich auf dem Weg zu einem Burnout?Wenn Du Dir keine Auszeiten nimmst, ja! Du hast Dir alle Probleme Deiner Umgebung zu Herzen genommen und versuchst überall alles zu regeln. Das nützt aber nichts, wenn Du überfordert bist und deswegen zusammenklappst.
Nimm Dir Zeit für Dich und fordere sie auf. Wenn Deine Schwester wieder ankommt, schick sie weg. Klar, sie wird nicht begeistert sein, aber sie wird sich auch daran gewöhnen, dass Du nicht immer für sie da bist.
Sorge Dich um Dich und Deinen Körper. Solarium ist gut. Geh ins Thermalbad, Hamam oder lass Dich auswärts massieren. Geh raus an die frische Luft (machst Du ja dank Pferd schon etwas). Gib Verantwortung für den Umbau an Dein Freund ab! Spann ihn ein.
Was mich wundert ist, dass Dein Umfeld zwar Bescheid weiss, aber nichts dafür tut, dass es Dir besser geht. Deswegen meinte ich fehlende Bezugsperson. Du stehst irgendwie auf einem einsamen verlorenen Posten und dies ist anstrengend. Aber vor allem: kümmer Dich um Dich!
Ja kann mann wohl so sagen, dass ich im Moment eine dünne Haut habe.
Ich frage mich ehrlich gesagt auch wieso niemand von sich aus auf mich zu kommt und fragt ob sie mir helfen können. :confused:
Noch wenn ich sage, ich brauche euch jetzt wie nie zuvor..nichtmal dann kommt etwas. Wobei mein Partner schon sehr viel für mich macht..er schmeisst den ganzen Haushalt um mich dort zu entlasten.
Beim Rest meiner Familie habe ich das Gefühl, sie müssen mich wohl völlig am Boden sehen um zu realisieren dass ich wirklich am ende meiner Kräfte bin. Sie denken halt "Sie ist ja die Starke in der Familie"..nun haben all die Jahre auch mich eingeholt und zurück geworfen.
Ja und es ist richtig, ich kann nicht gut loslassen. Ich habe ständig das Gefühl, wenn ich nicht helfe gehen sie unter (vorallem meine Schwester). Ich habe Angst, dass Sie falsche Entscheidungen fällt, dass Sie Unsinn macht..dass die Kinder es mir Böse nehmen wenn Sie mich nicht mehr so viel sehen. Wenn ich mir Zeit für mich nehme, plagt mich ständig das schlechte Gewissen meiner Familie gegenüber.
Nun stehen bei mir 2 Wochen Urlaub an, ich habe mir fest vorgenommen mich richtig zu erholen (Obwohl ich für die Schule noch so einen schönen Businessplan schreiben muss :mad: ). Am Sonntag gehe ich mit meinem Schatz wellnessen, freue mich darauf.
Es tut unglaublich gut hier alles von der Seele zu Schreiben. Ich danke euch!!! :super: :super: :verliebt:
Ich frage mich ehrlich gesagt auch wieso niemand von sich aus auf mich zu kommt und fragt ob sie mir helfen können. :confused:
Noch wenn ich sage, ich brauche euch jetzt wie nie zuvor..nichtmal dann kommt etwas. Wobei mein Partner schon sehr viel für mich macht..er schmeisst den ganzen Haushalt um mich dort zu entlasten.
Beim Rest meiner Familie habe ich das Gefühl, sie müssen mich wohl völlig am Boden sehen um zu realisieren dass ich wirklich am ende meiner Kräfte bin. Sie denken halt "Sie ist ja die Starke in der Familie"..nun haben all die Jahre auch mich eingeholt und zurück geworfen.
Ja und es ist richtig, ich kann nicht gut loslassen. Ich habe ständig das Gefühl, wenn ich nicht helfe gehen sie unter (vorallem meine Schwester). Ich habe Angst, dass Sie falsche Entscheidungen fällt, dass Sie Unsinn macht..dass die Kinder es mir Böse nehmen wenn Sie mich nicht mehr so viel sehen. Wenn ich mir Zeit für mich nehme, plagt mich ständig das schlechte Gewissen meiner Familie gegenüber.
Nun stehen bei mir 2 Wochen Urlaub an, ich habe mir fest vorgenommen mich richtig zu erholen (Obwohl ich für die Schule noch so einen schönen Businessplan schreiben muss :mad: ). Am Sonntag gehe ich mit meinem Schatz wellnessen, freue mich darauf.
Es tut unglaublich gut hier alles von der Seele zu Schreiben. Ich danke euch!!! :super: :super: :verliebt:
Wobei mein Partner schon sehr viel für mich macht..er schmeisst den ganzen Haushalt um mich dort zu entlasten.Ah, das ist doch wenigstens etwas! Kam in den übrigen Posts nicht so ganz rüber. Zumindest hilft er Dir ja. :) Der Rest der Familie wird sich umgewöhnen. Es dauert nur seine Zeit. Jede Familie hat ihre Verhaltensmuster und wenn sie Dich bisher immer als "die Starke" angesehen haben, werden sie es auch noch tun, wenn es Dir schlecht geht. Das ist wertfrei, da es einfach Gewohnheit ist. Sie werden sich an die Situation anpassen, Du wirst allerdings öfters klar aufzeigen müssen, wie es Dir gerade wirklich geht. Ansonsten bist Du gleich wieder in ihrem Bild der starken Frau sobald es Dir äusserlich einigermassen besser geht.
Ich habe ständig das Gefühl, wenn ich nicht helfe gehen sie unter (vorallem meine Schwester). Ich habe Angst, dass Sie falsche Entscheidungen fällt, dass Sie Unsinn macht..Mach Dir eines klar: Du bist nicht dafür verantwortlich, welche Entscheidungen Deine Schwester trifft. Wenn es eine falsche war, dann war es Ihre und nicht Deine. Versuche abzugrenzen! Auch Kindern kann man sagen, dass man mehr Zeit für sich benötigt und die verstehen in der Regel mehr, als wir zu denken glauben. Sie werden sich auch daran gewöhnen.
Am Sonntag gehe ich mit meinem Schatz wellnessen, freue mich darauf.Sehr schön! :super: Wünsche Dir schon einmal eine gute Erholung (und lass Dir nicht vom Businessplan den Urlaub vermiesen)! Geniesse den Urlaub. :)
Ja ohne ihn würde ich wohl noch viel mehr in der Luft hangen..In dem Sinn => Danke mein Liebling :verliebt:
Ich werde es versuchen, mich wirklich einmal abzugrenzen und Ihnen immer weider zu sagen, dass ich momentan nicht in der Lage bin Ihnen zu helfen. Vielleicht kommt es Ihnen ja tatsächlich noch in den Sinn, mir Ihre Hilfe anzubieten.. :schief:
Eine Lichttherapie-Lampe werde ich mir auch einmal zulegen, schaden kanns ja nicht ;) .
Wenn ich nach meinem Urlaub immer noch so ausgebrannt bin, werde ich wohl einmal eine Therapeutin aufsuchen. Kann auch auf der Arbeit nicht so weitergehen. Ich mache zu viele Fehler und bin sehr unkonzentriert und vorallem unmotiviert. Dies entgeht meinem Chef bestimmt auch nicht, obwohl er bisher noch nichts gesagt hat. :rolleyes:
Ich werde es versuchen, mich wirklich einmal abzugrenzen und Ihnen immer weider zu sagen, dass ich momentan nicht in der Lage bin Ihnen zu helfen. Vielleicht kommt es Ihnen ja tatsächlich noch in den Sinn, mir Ihre Hilfe anzubieten.. :schief:
Eine Lichttherapie-Lampe werde ich mir auch einmal zulegen, schaden kanns ja nicht ;) .
Wenn ich nach meinem Urlaub immer noch so ausgebrannt bin, werde ich wohl einmal eine Therapeutin aufsuchen. Kann auch auf der Arbeit nicht so weitergehen. Ich mache zu viele Fehler und bin sehr unkonzentriert und vorallem unmotiviert. Dies entgeht meinem Chef bestimmt auch nicht, obwohl er bisher noch nichts gesagt hat. :rolleyes:
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