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Beste Freundin

6 Antworten1'238 AufrufeGestartet von apfelbaum20 ·

apfelbaum20Themenstart
#1
Hallo,

viele von euch haben sicherlich ein(e) beste(n) freund(in) und von daher wollte ich mal fragen, was ihr ihm/ihr so alles erzählen würdet?

Würdet ihr ihr/ihm alle eure Probleme anvertrauen? Und hättet ihr keine Angst, eure Beste damit zu verschrecken?

Ich habe eine gute Freundin, eigentlich meine beste freundin, wir unternehmen ab und an was zusammen, wo wir uns gut unterhalten und sie sagt auch, dass sie mir gerne zuhört, aber mir liegt da schon länger was auf dem Herzen.. Ich habe auch eine feste Freundin seit drei Jahren, sie weiss auch davon, nur manchmal habe ich den Drang, meiner Besten davon zu erzählen. Habe davon auch schon anderen Freunden erzählt, leider immer leuten, die damit nicht umgehen konnten, waren halt alles Jungen bis jetzt:D Frauen sind halt etwas feinfühliger:rolleyes:

Das Problem war mein Trinkverhalten, was ich auch geregelt habe, aber das hat leider seine Spuren an mir hinterlassen..

Da ich sonst ein relativ unkompliziertes Leben habe und meistens fröhlich bin, fällt es mir auch schwer darüber zu reden, mich bedrückt meine Vergangenheit aber doch sehr und ich würde so gerne darüber reden.. und einfach mal auf volles verständnis treffen, mich einfach mal "ausheulen". Aber irgendwie habe ich, wie gesagt, Angst auf ignoranz zu treffen, dass sie das so sehr erschreckt, dass sie sich nicht mehr mit mir trifft.. X(

Ich hoffe ihr könnt mir etwas Mut zusprechen.

Danke fürs zuhören!

#2
Hallo lieber Apfelbaum,

wenn du ihr vertraust und sie deine beste Freundin ist, dann solltest du mit ihr auch über dein Problem sprechen können. Solche Dinge sollte man nicht unbedingt jemandem erzählen bei dem die Bekanntschaft mehr auf oberflächlichem Spaß beruht. Aber wenn euer Vertrauensverhältnis so weit geht, dass ihr euch als beste Freunde bezeichnet, finde ich es angemessen auch über so etwas zu reden.

Sie hat doch selbst gesagt, sie hört die gern zu! Da bin ich sicher, dass sie das auch tun würde. :]

Du würdest weniger daran überlegen, wenn du nicht so viele schlechte Erfahrungen damit gemacht hättest. Aber du solltest dir trotzdem die Chance geben, es ihr zu erzählen. Sie kann dir zeigen, dass es auch Menschen mit Verständnis für so etwas gibt und du nicht immer nur enttäuscht werden musst. Und mit Sicherheit würde es eure Freundschaft auch vertiefen, wenn ihr euch auch die Dinge anvertrauen könnt, die euch bedrücken.

Alles Liebe,

Amidala

#3
Ich finde es gut, wenn man sich jemanden anvertrauen kann und wenn nicht dem besten Freund oder der besten Freundin, wem denn dann? Aber ich würde Beispielsweise auch nicht alles weiter erzählen, irgendwo ist da auch ein Punkt wo Gehmeinisse eben Geheimnisse und Sorgen, eigene Sorgen bleiben.

Aber wenn sie deine beste Freundin ist, wird sie sich bestimmt nicht abwenden.

#4
Hallo liebe Forumbenutzer,

erstmal vielen Dank für eure netten Antworten!

Ihr habt schon recht, die beste Freundin ist mit Sicherheit die beste Adresse, wenn es um Probleme geht und sie wird es auch bestimmt nicht weiter erzählen.

Aber besagtes "Problem" habe ich eigentlich nicht mehr, es gibt leider nur Zeiten, wo ich viel daran zurück denken muss.

Sie mag auch an mir, dass ich so ein fröhlicher Mensch bin, was passiert, wenn sie erfährt, dass ich nicht immer so fröhlich bin? Oder denkt sie, ich bin komisch, weil ich nach so einer langen Zeit immer noch daran denke?

Hört es sich in euren Ohren nicht seltsam an, wenn jemand sagt "Hey du, ich hatte da mal ein Problem"? Der Satz sagt ja schon, dass das Problem nicht mehr existiert, und verwirft somit seinen eigentlichen Sinn, gemeinsam eine Lösung zu finden..

Man, man, man, abends werde ich immer so emotional :D

Grüße!

#5
Hi.

Ich würde das gar nicht mehr aufwärmen. Du hast zwar geschrieben, dass du das Bedürfnis hast, darüber zu reden, aber wieso irgendwelche Schäden an der Freundschaft riskieren, wenn die Probleme eh hinfällig sind? Es ist unnötig und überflüssig, und je eher du damit endgültig abschließt, desto eher wird auch die Erkenntnis eintreffen, den Deckel auf den halb versenkten Fässern draufzulassen.

Würde mir jemand mit so einem Problem kommen, das verjährt ist, würde ich denken, er will entweder Aufmerksamkeit oder Mitleid erregen.

#6
Naja ich bin der Meinung dass das Motto "Deckel drauf und Fertig" nicht auf jede Person bzw auf jedes Problem zu trifft, das is einfach ganz individuell! Ich selber bin auch ein Mensch der sich (wenn auch mit vergangenem) hin und wieder mal erneut auseinandersetzt!

Ich finde, dass wenn du das Bedürfniss hast mit deiner besten Freundin darüber zu sprechen, dann solltest du es auch tun, und eine wahre Freundin wird dich nicht verurteilen deswegen!! Immerhin hast du ja kein Verbrechen begangen! Und genau dafür sind freunde auch da, das man mit all seinen Problemen (oder eben auch vergangenen Problemen) zu ihnen kommen kann bzw. man selber auch für den anderen da ist! Grad in ernsten Situationen erkennt man nämlich wer die wahren Freunde sind!!

Lg B.

#7
Moin,

also erstmal sollte man seiner besser Hälfte ( in diesem fall bester Freund/Freundin )

alles erzählen können. Das macht eine gute Freundschaft aus.

Mein bester Freund ( jaaaaaaa wahre Liebe gibbet nur unter Männern lol ) hört mir auch immer zu. Selbst an Tagen an denen ich mich selbst nicht ertragen kann ist er da. Ob du dich Ihr anvertrauen möchtest musst du wissen. Nur wenn Ihr gute Freunde seid wird sie verständnis dafür haben.

Gruß Marco

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