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Bewusstsein im Rausch

6 Antworten2'610 AufrufeGestartet von Strickwolf ·

StrickwolfThemenstart
#1
Nevermore

(Traumfänger)

Ich stehe in den Scherben meines Traum

Ausserhalb von Zeit und Raum

Frage mich eintausend Mal

Woher kommt nur diese Qual

Dieses quälende Gefühl

Deine schmerzende Kalkühl

Wie konntest du mich verlassen?

Wie konnte ich dich dafür hassen?

Und ich wünsche immer wieder

Zu dir zurückzukehren

Und das deine kalten Arme

mir die Liebe nicht länger mehr verwehren

Doch ich seh dein Herz schon wandern

Von einem hier zum andern

Kann noch immer nicht verstehen

das wir uns nie wieder sehen

Quelle: Strickwolf

#2
hallo strickwolf

so ist das leben irgendwie... man denkt man hat das richtige den richtigen... doch dan, alle träume zerplatzen, wie eine kleine seifenblase..

doch die meisten haben die zuversicht und glauben dran. das irgendwan

der richtige die richtige vor der tür steht.

Ist sehr schön geschrieben dein gedicht,mit viel gefühl und gedanken.

hoffe wird nicht das letzte sein das ich lese

lg zebra

#3
Wie lange habt ihr mich beschnitten


Wie lange habe ich gelitten



Gequält, Geschrien und Missbraucht



In euer falsches Blut getaucht



Dann ließet ihr mich einfach fallen



War das gehasste Kind von allen



Durfte euren Unrat sammeln



musste mir mein Heim verammeln



mit kleinen Träumen überall



denn ihr brachtet mich zu früh zu fall



Ich glaube nicht mehr an die Rettung



und wollt ich auch schon lange fort



bin ich gefangen in der Festung



diesen grausamen Höllenort






Nacht für Nacht steh ich am Fenster



Im Kopfe die Gespenster



aus finsterer Vergangenheit



und sie tränken meine Augen



die nicht mehr zum sehen taugen



mit bitterten Tränen Nacht für Nacht



als wär dem Traume nicht entwacht



Das was aus dem Leben, Leben macht


Quelle: Strickwolf

#4
Nur noch ein Schritt

Zitternd stehst du nun am Rand

Herrenlos und unbekannt

Hast dich jedem Zwang erwehrt

Doch hat es dir nur Pech beschert

Du wolltest nie im Stromme schwimmen

dachtest so könntest du dein Glück gewinnen

Doch heute nun bist du allein

und dieses Loch will dein Grabe sein

Es ruft nach dir und du hörst zu

Die Stimme im Kopf lässt dir keine Ruh

treibt dich weiter in das Verderben

Du willst heute sterben

Ein letzter Schritt dann ists vorbei

Die Last der Welt bricht heut enzwei

Du freust dich schon auf deinen Tot

und glaubst er rettet dich aus deiner Not

Doch den Tot besticht man nicht

und ihn zu suchen ist auf lange Sicht

Nicht das was man erstreben sollte

und auch wenn man es nicht wollte

Die Wahl des Lebens steht niemanden zu

Für die einen ists ein Quell der Freude

Für die anderen die Höllenqual

Du kennst gesichter ohne Zahl

sie sehen nicht, sie sind so leer

du sehnst dich nach einem der dich versteht

Blickst hinaus aufs weite Meer

Doch alles was du heute siehst

ist der ölige Schimmer

die toten Fische

das leise Lied

du weinst leise und kniest

im feuerrotem Sand

im feuerrotem Sand

Und das schlimmste ist die Stimme

Niemand wird dich vermissen

Ich habe mich verloren

Und noch einmal träumst du davon

wie sie dich zärtlich berührt

die du hast im Mondenlicht verführt

Die lippen sich zum kusse treffen

und doch musst du nun verzagen

Denn sie werden dich zu tode jagen

Die Frau im Traum unendlich schön

wirst du im tageslich nie wieder sehn

Sie ist die hoffnung die dich narrt

die sich mit der Sehnsucht paart

Sie ist es die dich quält

die lautlos deine Stunden zählt

dich das Leben leben lässt

das du am liebsten gleich vergisst

Du willst gehen, wärst so gern allein

doch mit der Hoffnung wirst du's niemals sein

Ein letzter Schritt

du bist der Sieger

im Tode dann der größte Krieger

packst den Mut mit einer Hand

mit einem Bein stehst du noch am Rand

doch der letzte Schritt ist längst getan

im Geiste fängt das Leiden an

Du fällst hinab

ins kalte Grab

und lachst dabei die Engel aus

Quelle: Strickwolf

#5
Gedanken-fliegen

Mit dem Messer klein ritz ich Seelendämme ein

ritz ich Seelendämme ein

ritz ich Seelendämme ein

Eine für

jeden Schlag den ich bekam

jeden Schlag den ich bekam

Eine für

jeden Tritt den ich bekam

jeden Tritt den ich bekam

Eine für

jede Hand

jede Hand

jede Hand

damals in der kalten Kammer

Ja ich bin

ein Narbenkind

so wies viele Narbenkinder sind

Tanz mit mir

Tanz mit mir

Wir sind so alleine hier

ganz alleine hier

Quelle: Strickwolf

#6
Frei flieg ich

Wie ein Falke

Einsam im Himmel

Frei und allein

über dem endlosen

kalten, blauen Ozean

Trag ich mein Herz in den Händen

frei es zu zeigen

doch nur der kalte Wind

und glitzernde Wasserperlen

berühren mich

in meinem Flug

bis mir die Kraft schwindet

noch ein letzter

Flügeschlag

(von Strickwolf)

#7
Ich schlafe hier, ich schlafe hier in der frischen Dunkelheit

Ich bade hier, ich bade hier in meiner eignen Einsamkeit

Doch die Mauer meines Biotops

hat kleine feine risse

und ich frage mich wie lange noch

und frage mich, ich frag mich doch

warum ich es vermisse

Das diese Risse Bäche wären

Fließend, rauschend, berstend

und ich im Wasser untergeh

erfrischend, kühlend, sterbend

Quelle: Strickwolf

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