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Brauche Rat!!! Will in Hamburg leben, Kindsvater in Nürnberg

8 Antworten2'442 AufrufeGestartet von Destiney83 ·

Destiney83Themenstart
#1
Hallo...

also jetzt kommt eine ganz lange geschichte..... ich komme ursprünglich aus Nürnberg (Bayern) und habe eine Tochter, sie ist jetzt 2 1/2.

Mit dem Vater von ihr hat es nicht geklappt, waren 5 Jahre zusammen, aber es gab diverse Probleme und wir haben uns einvernehmlich entschlossen dass es für uns und die kleine besser ist uns zu trennen...

Dann habe ich einen Mann kennengelernt, der aber aus Hamburg kommt, also 600km entfernt. Ich habe mich total in diesen Mann verliebt, mehr als in irgendjemanden zuvor. ER machte den Anschien als sei es bei ihm genauso. Er hat auch von Anfang an null Probleme damit gehabt dass ich eine Tochter habe. Naja es war dann also eine Fernbeziehung, sprich nur am Wochenende sehen. Wenn er bei mir in Nürnberg war, war die Kleine auch fast immer dabei und er hat sich super mit ihr verstanden. Manchmal war ich auch mit ihr in Hamburg. Das ging ca ein halbes Jahr. DIE gefühle wurden immer mehr und die Sehnsucht auch, es war als hätte ich endlich den Mann fürs Leben gefunden. Er hat mir immer erzählt dass er mich so gerne mit der kleinen bei sich hätte um eine richtige Familie zu sein. Nun war das auch gerade in der Zeit als cih schon ewig auf der Suche nach einem Kitaplatz für die Kleine war, weil ich noch eine Ausbildung machen wollte. Ich hab vor ihr eine andere Ausbildung gemacht die aber leider überhaupt nicht mein Fall war. Leider sah es mit den Kitaplätzen in Bayern ziemlich schlecht aus.... und auch sonst gab es für mich nicht wirklich viel was mich in Nürnberg hielt. Und da ich der Meinung war, er sei der Mann für immer (wie naiv,ich weiss...), habe ich mich dann in Hamburg um eine Uasbildungsstelle beworben und um einen Kitaplatz. Beides habe ich bekommen! Ich wertete das als gutes Zeichen und bin zu ihm nach Hamburg gezogen und er sagte auch nun der glücklichste Mensch der Welt zu sein.

Nun war ich also in Hamburg, hatte auch nie Heimweh oder sonstiges. Mit dem Vater meiner Tochter habe ich alles geklärt und er sieht sie jedes zweite Wochenende und hat sie über die Ferien.

Die ersten zwei,drei Wochen war auch alles super aber dann hat meine Kleine vermutlich gemerkt, dass es nicht nur ein Urlaub ist sondern wir wirklich hier bleiben und dann hat sie sich mit allem was sie hatte gegen meinen Freund gewehrt und war auch sonst 10mal so anstrengend wie vorher,nur geweint und gezickt usw.....

Das war natürlich eine schwere Zeit, für mich auch, denn ich kannte mein Kind so nicht, da sie sons´t immer ein recht "einfaches" Kind war. Ich dachte mir aber dass eben jetzt erst die Umgewöhnung anfängt und die Situation für sie neu ist auf einnmal wieder mit mir UND einem Mann (vorher waren wir ja nur zu zweit) und dann auch noch in einer neuen Umgebung.Mit der Kita gab es aber nie Probleme, da hat sie sich von anfang an wohl gefühlt.

Ich habe in dieser zeit auf die Unterstützung von meinem Freund gehofft, da die Liebe ja angeblich so grpß war, dachte ich er steht zu uns trotz der probleme und hält es durch.

Leider war dem nicht so. Er hat ihre Ablehnung überhaupt nicht ertragen, ihre Zickereien auch nicht und wir kamen deswegen immer öfter in Streit. er hat sich in dieser Zeit sogar zweimal von mir "getrennt". <ich hab versucht verständis aufzubringen da es wirklich eine heftige Situation mit der kleinen war und er ja noch nie zuvor mit einem Kind zusammen gelebt hat.

Inzwischen fühlt die Kleine sich aber superwohl hier, ist auch total "verliebt" in meinen Freund und nennt nun auch seine/unsere wohnung ihr "Zuhause".

Er aber sagt immernoch dass er das mit dem kind nicht packt, er erträgt es nicht dass sie seine whg "dreckig" macht und soviel lärm ist und ich solle mir mit ihr eine eigene wohnung suchen. Aber er wolle weiterhin mit mir zusammen bleiben und abwarten wie es vielleicht in 1,2 Jahren wäre, ob er dann besser mit der situation klar kommt.

Also ich weiss nicht... 1.finde mal ne wohnung wenn du in der ausbildung bist,weil du BAB erst mit Mietvertrag beantragen kannst. 2. er hätte sich doch DENKEN können dass ein Kleinkind eben "Dreck" macht und laut ist.

Ich hatte in Nürnberg unterstützung für die kleine, d.h. man hat sie mir auch mal ein paar stunden abgenommen wenn ich zeit für mich brauchte. Hier habe ich natürlich nichts. Das hatte ich ihm gesagt und er sicherte mir seine volle Unterstützung zu und den Himmel auf Erden,blablabla....

Dazu kommt, w´dass wenn er wieder seine phase hat in der die kleine ihn voll nervt, er auch zu mir total komisch und gemein ist, richtig wütend.

Ich muss dazu sagen er ist erst 24, so wie ich, aber trotzdem muss man doch auch in diesem alter zu seinen entscheidungen sthen? Wir sollen abhauen und er guckt mal wie es in ein paar Jahren ausshieht??

Ich weiss einfach nicht was ich von dieser Einstellung halten soll. noch dazu dass er mir die Sterne vom Himmel versprochen hat und uns nun doch im Sticj´h läasst....

Ich habe die Meinung dass es total egoistisch von ihm ist und würde er mich wirlich lieben wäre er doch tolernater und würde es annehmen dass ein Kind nunmal etwas mehr Chaos veranstaltet(so schlimm ist es übrigens auch nicht, nur die normalen Kleclereien und rumliegendes Spielzeug).

Ich weiss nicht wirklich was ich machen soll. Mich trennen? Ich habe sonst noch niemanden in Hamburg, will aber AUCH nicht zurück nach Nürnberg und meine Uasbildung (die total super ist) abbrechen.

Was habt Ihr für eine Meinung? Hat jemand ähnliches erlebt?

Ich bin für jede Antwort dankbar!

#2
Liebe Destiney,

ich finde Dich ganz schön mutig und tapfer und deshalb mache ich mir keine Sorgen um Dich! Wahrscheinlich ist eine Trennung die Folge, wenn er sich so sperrt und nicht zusammenwächst was so gut anfing. Und man kann nicht grundsätzlich sagen, dass es ein Fehler war nach Hamburg zu gehen, es gab ja kein Zeichen, dass er "kneift".

Du brauchst Seilschaften, klappere alle Ämter ab, so nervig das ist, aber sicherheitshalber kannst Du Dich nur auf Dich selber verlassen und musst ja vom schlechtesten Fall ausgehen.

Das positive ist natürlich, dass Du Dich in Hamburg wohl fühlst, Deine Tochter sich im Kita wohl fühlt und wenn das mit der Ausbildung auch noch gut läuft, dann traue Dich.

Erkundige Dich nach Wohngeld und nimm alle Unterstützung an.

Ich denke, wenn Du zusiehst, dass Du Dich auf eigene Füsse stellst wirst Du sehen, ob er mitgeht oder nicht. Und natürlich ist die Wartebank für nix gut, aber vielleicht entspannt sich eure Situation tatsächlich, wenn er merkt, dass er nicht alles für Dich ist und Du alleine auch zurecht kommst.

Ich will es nicht schönreden, in einer fremden Stadt, alleine mit Kind, das ist sicher nicht leicht, aber so wie Du schreibst traue ich Dir sehr viel zu!

Lieben Gruß,

justine

#3
Hallo zusammen,

also dieser Beitrag wird nur was für ganz Geduldige weil er sehr lang wird.

Ich bin seit über zwei Jahren vom Vater meiner Tochter getrennt (sie ist 3). Vor über einem Jahr habe ich nun einen Mann kennengelernt, der meiner Meinung nach wirklich die große Liebe ist, habe noch nie soviel für jemanden empfunden. Problem an der Sache ist nur, er kommt aus Hamburg, ich aus Nürnberg. Hamburg ist seit Jahren meine traumstadt, in der ich mal leben wollte. Die zahlreichen Besuche dann in Hamburg haben mich noch mehr davon überzeugt.

Ich habe nun also nach einem halben Jahr den Schritt gewagt und bin nach Hamburg zu ihm gezogen. Hatte einen Arbeitsplatz, einen Kitaplatz für die Kleine und war wirklich glücklich, ahbe es keinen Moment bereut gegangen zu sein. Meine Familie und mein Ex sahen das leider anders, sie haben alles unternommen um es mir schwer zu machen, mir Gewissensbisse einzureden usw. Letztendlich habe ich dann nur noch mit meinem Freund gestritten weil ständig Stress von meiner Familie war, nur Terror bekommen.

Naja das Ende vom Lied war dann dass ich aufgegeben habe, weil ich einfach keine kraft mehr hatte und bin zurück nach Nürnberg, weil ich mir einreden habe lassen dass es meine Pflicht dem Kind gegenüber sei. Ich muss dazu sagen dass ich die kleine jedes zweite we zu ihrem papa nach nürnberg gebracht habe.

Naja nun sitze ich seit zwei monaten wieder hier, habe keine wohnung (bei freunden) und keinen job und bin einfach nur unglücklich. Mit meinem freund habe ich eben seit ich wieder hier bin wieder eine fernbeziehung. Die Sehnsucht nach Hmburg ist fast unermesslich, ich habe mich dort frei und glücklich gefühlt und wollte dort einen neustart machen.

Ich weiß dass die entscheidung falsch war wieder her zu kommen. Meine eltern und der papa der kleinen haben ihr hier natürlich sofort einen neuen kiga platz besorgt. Meine gednken kreisen eben ständig, da mein kind mir ja das wichtigste ist.... aber verpflichtet einen ein kind wirklich sein ganzes leben in der selben stadt zu verbringen? Kann ich kein freier mensch mehr sein, obwohl ich mich vor so langer zeit von ihrem vater getrennt habe? Ich kann das alles kaum glauben :( ( die kleine war auch glücklich in hamburg das merkt man ja als mutter.

ich bin eigentlich wirklich keine egoistische mutter, ich habe immer nach dem wohl der kleinen gehandelt. Jetzt denke ich hätte stärker sein müssen und nicht aufgeben, aber was ist jetzt? Was würde ich meinem kind antun wenn ich jetzt wieder nach hamburg gehen würde?? Wieder wohnortwechsel, wieder neuer kindergarten?? in so kurzer zeit? Ich weiß nicht mehr was richtig ist, ich weiß nur dass ich hier unglücklich bin und mein lebenstraum in hamburg ist... was soll ich nur tun??

Ich verstehe ihren vater ja dass er sein kind in der nähe haben will aber ich bin doch auch ein mensch mit rechten und bedürfnissen oder?

Dürfen sie das einfach so verbieten?? Sie sagen alle sie würden diesmal vor gericht gehen wenn ich wieder "abhaue"....

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich bin gerade vollkommen überfordert mit den ganzen fragen. Wie wäre es für die kleine schon wieder eihne änderung? was könnte meine familie,bzw ihr vater ausrichten? bin ich egoistisch??

Hilfe :(

#4
Hallo Du.

Ich will Dir schnell antworten, habe aber leider wenig Zeit. Bei mir war es auch ein Thema, dass ich umziehe (von Süd- nach Norddeutschland).

Aaaaber: Man darf gar nicht so einfach umziehen, wenn Kinder da sind. Wenn der Kindsvater nicht damit einverstanden ist, klärt immer ein Familiengericht, ob ein Umzug dem Kindeswohl entspricht.

Du musst unbedingt zu einem Rechtsanwalt gehen! Du darfst gar nicht so ohne weiteres umziehen. Der Kindsvater hätte Dich locker anzeigen können. Das ist nun keine Angst- und Panikmache. Das Gesetz schreibt vor, dass ein größerer Umzug nur im beiderseitigen Einverständnis stattfinden kann. Ist dieses nicht vorhanden, klärt immer ein Gericht den Umzug.

Und dann musst Du gute Argumente haben: Gute Beziehung, ev. Heirat, gemeinsames Kind ist unterwegs, Job, gute Kita-Situation.

Das ist nun keine Angstmache von mir. Ich habe von meinem Exmann eine Anzeige gekriegt - wegen Kindesentführung. Damals, als ich mich trennte (2006) zog ich zu meinem damaligen Freund ins Elsass, was mein Exmann wusste und auch befürwortete. Allerdings nur mündlich. Die Kleine hat ihren Papa jeden Sonntag gesehen und ich habe sie zu ihm gefahren, damit er Spritkosten sparen kann. Als er dann keinen Unterhalt mehr zahlte und ich ihn einklagen wollte, zeigte er mich an. Das war eine Aufregung... von einer mündlichen Absprache wusste er plötzlich nichts mehr. A...Geige.

Geh lieber zum Anwalt. Wenn Du kein Geld hast, kannst Du Prozesskostenhilfe beantragen.

LG, lasola

#5
Hallo destiny,

wie Du siehst habe ich ein sehr gutes Gedächtnis und Deine beiden threads zusammengefügt, die insgesamt nun ein sehr merkwürdiges Bild ergeben.

So ein anonymes Forum gibt einem ja die Möglichkeit die Dinge so zu schildern wie man sie sieht oder gerne hätte...

So spontan würde ich sagen, hat der Kindsvater vollkommen recht, wenn er Dich dem Kind keine weiteren Veränderungen zumuten lässt.

justine

#6
Liebe Justine,

ja aber genau darum ging es doch. Niemand hatte Verständnis dass ich eine eigene Wohnung gesucht habe, es hiess dann nur noch komm zurück komm zurück, und keine unterstützung oder sonstiges. und durch ie ganzen probleme war ich dann total überfordert und wußte nicht weiter, habe mich also "breittreten" lassen und bin zurück. Aber bin unglücklich dabei :( kann man nicht mal falsche entscheidungen bereuen ...? Ich kann doch wohk ein eigenes leben führen, auch mit kind, das einen vater hat oder??

Ich will nicht hier sein... Hamburg ist mein zu Hause,,,

#7
Aaaaber: Man darf gar nicht so einfach umziehen, wenn Kinder da sind. Wenn der Kindsvater nicht damit einverstanden ist, klärt immer ein Familiengericht, ob ein Umzug dem Kindeswohl entspricht.

Du musst unbedingt zu einem Rechtsanwalt gehen! Du darfst gar nicht so ohne weiteres umziehen. Der Kindsvater hätte Dich locker anzeigen können. Das ist nun keine Angst- und Panikmache. Das Gesetz schreibt vor, dass ein größerer Umzug nur im beiderseitigen Einverständnis stattfinden kann. Ist dieses nicht vorhanden, klärt immer ein Gericht den Umzug.

Und dann musst Du gute Argumente haben: Gute Beziehung, ev. Heirat, gemeinsames Kind ist unterwegs, Job, gute Kita-Situation.

LG, lasola
Hi

Wenn Beide im Sinne der Kinder handeln, irgendwo eine Absprache treffen, dann ist es schäbig, diese so zu missbrauchen, insofern menschlich sehr mies.

Kindesentführung.....

Generell sollte das Elternteil die Möglichkeit haben und auch nutzen, die

Kinder zu sehen, dazusein. Entfernung ist da tödlich, allerdings, wenn es

den Einen in ein Gefilde zieht, was weiter weg ist, ich durchlebe es gerade.

Bringt es was, dann mit Kanonen auf Spatzen zu schießen?

Klar sollten beide Elternteile das Wohl der Kinder sehen, wenngleich sie getrennt sind. Anwälte können aber nicht verhindern, daß Menschen frei sein wollen und wenn FRAU wegzieht mit Kindern, gewinnt meisst FRAU.

Der Streit, der Kummer, all das Elend würde zu Lasten der Kinder gehen,

also erspare ich denen das lieber als ein Supervater sein zu wollen um dann doch zu scheitern

#8
Hallo Destiny.

Ich habe ziemlich verdutzt dreingeschaut, als ich das "neue alte" Posting von Dir entdeckt habe. Du hattest bereits im November geschrieben und eine völlig andere Situation dargestellt.

Da hat der Freund die Kleine noch abgelehnt und ich habe auf Dein Posting geantwortet, in dem alles FriedeFreudeEierkuchen mit ihm gewesen sein soll?!

Sorry - ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Du hast von Deinem Leben keinen Plan und erhoffst Dir Heil von anderen. Nein, es geht nicht so einfach, dass man wohnen kann, wo man will und das ist auch gut so. Dafür hat man nun mal ein Kind, das nicht hin- und hergezerrt werden darf. Erst hier in der Kita, dann in Hamburg, dann wieder hier - und jetzt wieder zurück... das ist echt schwach.

An erster Stelle steht immer, prinzipiell immer das Kind. Und wenn man nicht in der lage ist, für sich selbst eine stabile Struktur zu schaffen, dann sollte man es wenigstens fürs Kind hinkriegen. Deshalb ist es auch verständlich, dass die Gerichte da einen Daumen drauf haben, dass die Mütter nicht einfach nach Lust und Laune in der Gegend rumziehen können und es ist gut, dass es Väter gibt, denen es nicht egal ist, wo ihr Kind lebt.

Eines habe ich gelernt: Ein Umzug ist oft wie eine Flucht. Die Probleme nimmt man meistens mit - und merkt es nicht mal. Ich habe kein Verständnis dafür, dass Du eine scheinbar gute Ausbildungsstelle einfach so geknickt hast. Du bist wieder nach Bayern zurück geflohen, weil es mit Deinem Kerl nicht geklappt hat wie Du wolltest, schiebst aber vor, dass Hamburg so eine tolle Stadt sei...

Ich bin über die Zusammenhänge, die Deine beiden verschiedenen Geschichten ergeben, ein wenig erschüttert. Du hast kein Plan von dem, was Du willst und was Du umzusetzen bereit bist. Du willst einfach nur nach Hamburg. Du bedauerst Dich in einer Tour und heulst einer Traumwelt hinterher, die offenbar so traumhaft ja nicht gewesen sein kann. Wenn Hamburg schon seit Jahren Dein großes Ziel gewesen wäre, hättest du es ohne Kind längst irgendwie hinkriegen können, Dich dort anzusiedeln. Das ist meine Meinung. Ich vermute, dass Hamburg jetzt nur wegen eines Mannes interessant ist, dafür nimmt man das Risiko schon mal in Kauf, dass ein kinderloser, junger Mann mit der Situation vielleicht überfordert sein könnte?!!!

Ich wünsche Dir viel, viel Stabilität im Leben. Und alles Gute für Deine Tochter.

#9
Eines habe ich gelernt: Ein Umzug ist oft wie eine Flucht. Die Probleme nimmt man meistens mit - und merkt es nicht mal. Ich habe kein Verständnis dafür, dass Du eine scheinbar gute Ausbildungsstelle einfach so geknickt hast. Du bist wieder nach Bayern zurück geflohen, weil es mit Deinem Kerl nicht geklappt hat wie Du wolltest, schiebst aber vor, dass Hamburg so eine tolle Stadt sei...


Liebe Lasola,

das ist so nicht richtig... ich verstehe aber dass dieses Bild erscheint. Ich bin keineswegs zurück "geflohen" nach Bayern, denn ich wollte da auf gar keinen Fall wieder hin, weil ich nichts vermisst habe und der Kleinen ging es wie gesagt auch sehr gut. Sie war auch vorher hier nicht in der Kita, HAmburg war ihre erste Kita.

Und ich bin auch nicht zurück weil es mit dem Mann nicht geklappt hat, denn zum Zeitpunkt meines 1. Threads gab es da Schwierigkeiten weil er eben mit der neuen Situation überfordert war. Er hat sich dann aber zusammen gerissen und alles mögliche versucht um mir und meiner Tochter zu ermöglichen eine eigene Wohnung zu finden, damit wir die Dinge entspannt angehen können. Aber leider ist es nicht meine 1. Ausbildung gewesen (habe bevor die kleine kam etwas anderes gelernt und abgeschlossen) und dher bekomme ich kein volles BaB mehr und sonstige Zuschüsse und meine Familie war sowieso von Anfang an dagegen und hat mich daher nicht unterstützt. Von Seiten meiner Familie kam dann eben nur Terror und Beschimpfungen auf meinen Freund wie labil und unzuverlässig er sei, dass er das nun auf einmal doch nicht packt usw...

Ich habe darüber ja viel nachgedacht und festgestellt dass ich es weitaus löblicher finde dass er zugibt mit der situation im moment noch überfordert zu sein, aber gerne daran arbeiten möchte indem wir uns etwas mehr rückzugsmöglichkeiten geben. Und um Missverständnissen vorzubeugen, heir ging es nicht etwa darum dass er auf Party gehen wollte und sonstiges. Er hat sich immer toll mit der Kleinen beschäftigt, sie also nie spüren lassen dass es ihm doch etwas zu viel wurde.

Dassich letztendlich zurück bin hatte einfach den Grund, dass ich am Ende war weil ich nicht mehr gegen an kam. Gegen die ganzen Aktionen meiner Familie, haben auf mich eingeredet wie verrückt. Wißt ihr , ich bin wirklich ein Mensch den man leicht verunsichern kann wenn man lange genug auf ihn einredet. Sie haben vbei mir Terror gemacht und auch bei meinem Freund, er hat mehrmals versucht vernünftig mit ihnen zu reden. Aber es ist jedes mal total eskaliert. Dieses ewige whg suchen, nichts hat geklappt, Eltern dagegen gestellt, in der Arbeit nicht mehr richtig konzentrieren können (nein ich wurde nicht gekündigt) usw....

Ich hätte länger darum kämpfen müssen aber auf einmal habe ich auf gegeben. Dass ich nun auf keinen Falll sofort wieder alles umwerfen werde und wieder nach Hamburg gehe steht ja fest, schon allein der Kleinen zu Liebe. Ich habe eigentlich vor, es hier nun soweit zu schaffen dass ich emotional und finanziell komplett auf eigenen Beinen stehen kann und somit unabhängig bin, der Kleinen aber auch eine starke Mutter bieten kann.

Das wird sicher seine Zeit dauern. Dass die Beziehung zu meinem Freund hält hoffe ich zwar sehr, habe aber keinen Garantieschein - dennoch verfolge ich das Ziel Hamburg, nur eben mit einem Umweg und nicht zu spontanen Entscheidungen so wie vorher. Diesmal wird das organisierter und vor allem mit mehr Sicherheiten abgehen.

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