DANKE... Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben...
1 Antworten2'019 AufrufeGestartet von moesha28 ·
moesha28Themenstart
Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
sie haben meine Fantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben;
sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben;
sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Paulo Coehlo 1947
sie haben meine Fantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben;
sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben;
sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Paulo Coehlo 1947
Interessant! Lässt einen sehr stark darüber nachdenken, inwiefern gewisse Verhaltensweisen eines Individuums in der Gesellschaft nur Selbstzweck sind und nur aufgrund verkommener Traditionen und Überlieferungen existieren können. Und was der Mensch doch in seinem Leben als schön und gut und was er als böse und nicht liebenswert einstuft aufgrund vorgelebter Emotionen.
Die Frage, die mich selbst gerade am meisten umtreibt: Lohnt es, sich davon zu lösen oder ist es vielleicht besser, Distanz zu außergewöhnlich tiefgehenden Gedanken zu wahren um sich nicht nach ausgetrunkenem Glas nur mehr an dem leeren Schein erfreuen zu können? Sicherlich eine nicht neue Frage, die vielleicht viele Menschen als idiotisch oder pseudorelevant einstufen. Aber an irgendeinem Punkt hört jede Frage nach dem "Was will ich" auf. Spätestens an der Frage "Warum will mein Zellgewebe existieren" scheitert man - sehr pragmatisch betrachtet. Also warum nicht einfach doch weiter in den Tag leben und seinen Gefühlen wie Ärger über Verlust und Schmerz wegen emotionaler Einsamkeit freien Raum geben... *seufz* Wäre ich doch klug genug, zu wissen, wie viel ich genau wissen muss um maximal glücklich zu sein... Aber vielleicht ist ja allein das schon wieder zu viel...
Die Frage, die mich selbst gerade am meisten umtreibt: Lohnt es, sich davon zu lösen oder ist es vielleicht besser, Distanz zu außergewöhnlich tiefgehenden Gedanken zu wahren um sich nicht nach ausgetrunkenem Glas nur mehr an dem leeren Schein erfreuen zu können? Sicherlich eine nicht neue Frage, die vielleicht viele Menschen als idiotisch oder pseudorelevant einstufen. Aber an irgendeinem Punkt hört jede Frage nach dem "Was will ich" auf. Spätestens an der Frage "Warum will mein Zellgewebe existieren" scheitert man - sehr pragmatisch betrachtet. Also warum nicht einfach doch weiter in den Tag leben und seinen Gefühlen wie Ärger über Verlust und Schmerz wegen emotionaler Einsamkeit freien Raum geben... *seufz* Wäre ich doch klug genug, zu wissen, wie viel ich genau wissen muss um maximal glücklich zu sein... Aber vielleicht ist ja allein das schon wieder zu viel...
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