Das Dilemma
2 Antworten882 AufrufeGestartet von bravensrok ·
bravensrokThemenstart
Ich muss zugeben, es ist mir unangenehm. Und klar ist, dass alles jetzt Geschriebene im Hier und Jetzt entsteht. Die Sache ist etwas verzwickt, aber vielleicht hat ja dennoch jemand etwas Kluges auf Lager. Ich regele meine persönlichen Probleme nicht im Internet, aber hier scheint es mir eine gute Idee zu sein, um mehr Meinungen, Sichtpunkte zu bekommen. Vorweg: Wir führen eine Fernbeziehung.
Vor kurzem hat meine Freundin als Liebesbeweis ein Lied von mir bekommen. Wer konnte ahnen, dass sie sich kaum darüber freuen kann. Ja, sie hat geweint vor Freude. Aber ich habe noch mehr geweint, als meine Frage, warum sie die Tage zuvor so unnahbar wirkte, beantwortet wurde. Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen, ich wurde in ein Loch geschmissen.
Sie fühle eine innere Unruhe, eine Sehnsucht zur Einsamkeit. Aber sie liebt mich noch immer. Ich kann nicht wirklich begreifen, was in ihr vorgeht, sie kann es nicht einmal selber. Sie hat eine Sinnkrise und weiß nicht damit umzugehen. Ich als Freund, möchte ihr beistehen, das ist für mich selbstverständlich. Sie möchte reisen, dann soll sie das tun, sie hat meine Unterstützung, auch wenn es weh tut. Ich würde sie bei allem unterstützen, so lange sie glücklich wird. Aber ein Zusammen wird es dann nicht mehr geben.
Das Gefühl, dass sie keine Antwort auf ihre unausformulierte Frage bekommen wird, verstärkt die Versuchung nach Hoffnung. Sie weiß keine Antwort auf ihre Frage, wie auch. Sie wird weitere Wochen ohne Ergebnis damit fortfahren. Wir verharren beide in einem schwebenden Wartezustand. Ich warte, dass sie sich wieder fängt; sie wartet, dass sie erlöst wird - sei es im Zustand der Erkenntnis über ihre Zukunft oder darin, dass sie bemerkt, dass sie sich eventuell hineinsteigert. Ich warte. Warte.
Ich möchte dem "Konflikt", der keiner zwischen uns ist, eine Struktur geben, damit das nicht so weiter geht. Denn wer im Problem denkt, wird nur Probleme sehen, sagte schon meine Oma. Kleine Ziele stecken, oder zeitliche Räume, damit wieder Klarheit einkehrt, das ist von mir. Keiner ist bei ihr, der sie wieder runterholt und auffängt. Jemand mit den Füßen auf dem Boden, der aus der Realität mit seiner starken Hand in die Traumwelt hineinlangt und sie sicher auf die Erde hievt. Nein, sie hat Leute um sich herum, die sie darin bekräftigen einfach an sich zu denken und die Welt zu erkunden. Bis dahin kann ich alles akzeptieren. Allerdings führen wir eine Beziehung und ich bin in der ganze Sache auch irgendwie dabei, so kompliziert es das auch macht – ich bin nicht einfach weg. Ich möchte nicht wartend am langen Arm verhungern, sondern möchte meinen Teil dazu beitragen, sie aufzupeppeln - die Beziehung zu retten. Also quasi an mich denken. Und natürlich an sie als wunderbaren Menschen. Ich bin selbstlos in dieser Beziehung, aber ich sollte (dazu muss ich mich gerade zwingen) an mich denken. Was für mich gut ist, ist für die Beziehung gut. Sie ist eine Person, die schwer Entscheidungen treffen kann. Daher würde es ewig so weiter gehen. Ich denke, sie braucht in dieser Situation eine Führung, die sie unterstützt.
Sie tut mir so sehr weh mit ihren Äußerungen, dass sie noch vor mir vor Schmerz aufschreit und ich als Echo wiedergebe: „Ja, sie hat etwas kaputt gemacht.“ Das Vertrauen. Ich weiß, dass es für sie unvorstellbar gewesen wäre, mir das in einer so tollen Beziehung offen sagen zu können, aber irgendwie hätte ich es erwartet und verdient. Und doch kann ich sie verstehen. Falsch, aber doch nachvollziehbar.
Ich habe also jämmerlich vor mich hingewartet bis ich es nicht mehr aushalten konnte. Heute. Ich habe sie angerufen, wollte die Führung geben. Ich sagte, dass ich es nicht mehr aushalte und dass ich am Wochenende kommen werde, um über uns zu reden. Ich habe das Gefühl, dass sie das gebraucht hat. Jemand, der Klartext redet. Trotzdem bin ich mir nicht sicher was mich erwartet. Auf der einen Seite sagt sie, dass sie die Beziehung nicht aufgeben möchte, auf der anderen Seite fügt sie hinzu, dass sie weg muss. Ich werde also hingehen - die Pistole nicht auf die Brust setzend - und mit ihr reden, was die Zukunft bringen soll. Ich befürchte das Schlimmste und erhoffe das Beste.
Was wirklich schlimm ist
Abgesehen von meinem Liebesbeweis, der tief aus dem Herzen kam und mir genauso stark in der Fresse landete, da schlecht getimed, macht mich fertig, dass wir bis dato keine Probleme hatten. Alles lief so schön. Man kann also sagen, dass dies unser erster Konflikt in zwei Jahren ist. Das ist natürlich eine zusätzliche Herausforderung. Um so schlimmer fände ich es, wenn die Beziehung am ersten Konflikt scheitert. Was nicht abzustreiten ist, ist, dass sie eine solche Sehnsucht nach "verloren sein" hat. Sie weiß aber nicht, ob sie es sich traut. Ich schwebe also völlig im luftleeren Raum und bin machtlos, machtlos, machtlos. Und dabei könnten wir beide ihr Problem gut meistern, wenn nur die Bereitschaft dabei wäre.
Was danach kommt, sagt einem das Wasser aus den Augen.
Das einzige, was ich tun kann, ist sie stärken, ihr beizustehen in einer schwierigen Phase mit dem eventuellen Ergebnis, dass sie wegdriftet - für immer. Jeder Ader in meinem Herz wird zu einem Riss, wenn ich nur daran denke. Ich kann und will es mir nicht vorstellen können. Es ist so schlimm! Ich möchte nicht in Selbstmitleid zerfließen und doch könnte ich jede Sekunde ... es ist so schlimm.
Wie kann ich die Begegnung mit ihr am Wochenende meistern? Wie kann ich sie aus dem Sumpf der Melancholie ziehen? Was soll ich um Gottes Willen machen, damit sie nicht unter Tränen alles wegschmeißt - mich inklusive?
Die düsteren Gedanken kriechen hoch und ich versuche sie abzuschütteln, doch sie krallen sich mit geballter Kraft in mein Herzfleisch, um der letzten Hoffnung jegliche Luft aus den Lungen zu pressen und mir im Dunkeln aufzulauern, sich windend beim Anblick des Verstandes, epicht darauf alle widerwilligen Ausbrüche zu unterbinden – im Keim zu ersticken. Bis ich berste. Das wollte ich nicht wissen. Nein, ich wollte es nicht wissen!
Kurzversion: Ich liebe sie, sie liebt mich. Wenn sie jetzt dennoch eine Reise machen möchte... liebt sie mich dann wirklich? Wenn sie weg ist, wie soll ich weiterleben? Ich hatte schon mal so eine ähnliche Situation und war 1 ganzes Jahr fertig mit den Nerven. Bei ihr wird es tausend mal schlimmer werden. Sie ist meine Traumfrau!
PS: Ich weiß, dass ich an dieser Situation wachsen werde etc, aber mir ist jetzt nur wichtig, wie ich mit dem kommenden Treffen fertig werde.
bravensrok
Vor kurzem hat meine Freundin als Liebesbeweis ein Lied von mir bekommen. Wer konnte ahnen, dass sie sich kaum darüber freuen kann. Ja, sie hat geweint vor Freude. Aber ich habe noch mehr geweint, als meine Frage, warum sie die Tage zuvor so unnahbar wirkte, beantwortet wurde. Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen, ich wurde in ein Loch geschmissen.
Sie fühle eine innere Unruhe, eine Sehnsucht zur Einsamkeit. Aber sie liebt mich noch immer. Ich kann nicht wirklich begreifen, was in ihr vorgeht, sie kann es nicht einmal selber. Sie hat eine Sinnkrise und weiß nicht damit umzugehen. Ich als Freund, möchte ihr beistehen, das ist für mich selbstverständlich. Sie möchte reisen, dann soll sie das tun, sie hat meine Unterstützung, auch wenn es weh tut. Ich würde sie bei allem unterstützen, so lange sie glücklich wird. Aber ein Zusammen wird es dann nicht mehr geben.
Das Gefühl, dass sie keine Antwort auf ihre unausformulierte Frage bekommen wird, verstärkt die Versuchung nach Hoffnung. Sie weiß keine Antwort auf ihre Frage, wie auch. Sie wird weitere Wochen ohne Ergebnis damit fortfahren. Wir verharren beide in einem schwebenden Wartezustand. Ich warte, dass sie sich wieder fängt; sie wartet, dass sie erlöst wird - sei es im Zustand der Erkenntnis über ihre Zukunft oder darin, dass sie bemerkt, dass sie sich eventuell hineinsteigert. Ich warte. Warte.
Ich möchte dem "Konflikt", der keiner zwischen uns ist, eine Struktur geben, damit das nicht so weiter geht. Denn wer im Problem denkt, wird nur Probleme sehen, sagte schon meine Oma. Kleine Ziele stecken, oder zeitliche Räume, damit wieder Klarheit einkehrt, das ist von mir. Keiner ist bei ihr, der sie wieder runterholt und auffängt. Jemand mit den Füßen auf dem Boden, der aus der Realität mit seiner starken Hand in die Traumwelt hineinlangt und sie sicher auf die Erde hievt. Nein, sie hat Leute um sich herum, die sie darin bekräftigen einfach an sich zu denken und die Welt zu erkunden. Bis dahin kann ich alles akzeptieren. Allerdings führen wir eine Beziehung und ich bin in der ganze Sache auch irgendwie dabei, so kompliziert es das auch macht – ich bin nicht einfach weg. Ich möchte nicht wartend am langen Arm verhungern, sondern möchte meinen Teil dazu beitragen, sie aufzupeppeln - die Beziehung zu retten. Also quasi an mich denken. Und natürlich an sie als wunderbaren Menschen. Ich bin selbstlos in dieser Beziehung, aber ich sollte (dazu muss ich mich gerade zwingen) an mich denken. Was für mich gut ist, ist für die Beziehung gut. Sie ist eine Person, die schwer Entscheidungen treffen kann. Daher würde es ewig so weiter gehen. Ich denke, sie braucht in dieser Situation eine Führung, die sie unterstützt.
Sie tut mir so sehr weh mit ihren Äußerungen, dass sie noch vor mir vor Schmerz aufschreit und ich als Echo wiedergebe: „Ja, sie hat etwas kaputt gemacht.“ Das Vertrauen. Ich weiß, dass es für sie unvorstellbar gewesen wäre, mir das in einer so tollen Beziehung offen sagen zu können, aber irgendwie hätte ich es erwartet und verdient. Und doch kann ich sie verstehen. Falsch, aber doch nachvollziehbar.
Ich habe also jämmerlich vor mich hingewartet bis ich es nicht mehr aushalten konnte. Heute. Ich habe sie angerufen, wollte die Führung geben. Ich sagte, dass ich es nicht mehr aushalte und dass ich am Wochenende kommen werde, um über uns zu reden. Ich habe das Gefühl, dass sie das gebraucht hat. Jemand, der Klartext redet. Trotzdem bin ich mir nicht sicher was mich erwartet. Auf der einen Seite sagt sie, dass sie die Beziehung nicht aufgeben möchte, auf der anderen Seite fügt sie hinzu, dass sie weg muss. Ich werde also hingehen - die Pistole nicht auf die Brust setzend - und mit ihr reden, was die Zukunft bringen soll. Ich befürchte das Schlimmste und erhoffe das Beste.
Was wirklich schlimm ist
Abgesehen von meinem Liebesbeweis, der tief aus dem Herzen kam und mir genauso stark in der Fresse landete, da schlecht getimed, macht mich fertig, dass wir bis dato keine Probleme hatten. Alles lief so schön. Man kann also sagen, dass dies unser erster Konflikt in zwei Jahren ist. Das ist natürlich eine zusätzliche Herausforderung. Um so schlimmer fände ich es, wenn die Beziehung am ersten Konflikt scheitert. Was nicht abzustreiten ist, ist, dass sie eine solche Sehnsucht nach "verloren sein" hat. Sie weiß aber nicht, ob sie es sich traut. Ich schwebe also völlig im luftleeren Raum und bin machtlos, machtlos, machtlos. Und dabei könnten wir beide ihr Problem gut meistern, wenn nur die Bereitschaft dabei wäre.
Was danach kommt, sagt einem das Wasser aus den Augen.
Das einzige, was ich tun kann, ist sie stärken, ihr beizustehen in einer schwierigen Phase mit dem eventuellen Ergebnis, dass sie wegdriftet - für immer. Jeder Ader in meinem Herz wird zu einem Riss, wenn ich nur daran denke. Ich kann und will es mir nicht vorstellen können. Es ist so schlimm! Ich möchte nicht in Selbstmitleid zerfließen und doch könnte ich jede Sekunde ... es ist so schlimm.
Wie kann ich die Begegnung mit ihr am Wochenende meistern? Wie kann ich sie aus dem Sumpf der Melancholie ziehen? Was soll ich um Gottes Willen machen, damit sie nicht unter Tränen alles wegschmeißt - mich inklusive?
Die düsteren Gedanken kriechen hoch und ich versuche sie abzuschütteln, doch sie krallen sich mit geballter Kraft in mein Herzfleisch, um der letzten Hoffnung jegliche Luft aus den Lungen zu pressen und mir im Dunkeln aufzulauern, sich windend beim Anblick des Verstandes, epicht darauf alle widerwilligen Ausbrüche zu unterbinden – im Keim zu ersticken. Bis ich berste. Das wollte ich nicht wissen. Nein, ich wollte es nicht wissen!
Kurzversion: Ich liebe sie, sie liebt mich. Wenn sie jetzt dennoch eine Reise machen möchte... liebt sie mich dann wirklich? Wenn sie weg ist, wie soll ich weiterleben? Ich hatte schon mal so eine ähnliche Situation und war 1 ganzes Jahr fertig mit den Nerven. Bei ihr wird es tausend mal schlimmer werden. Sie ist meine Traumfrau!
PS: Ich weiß, dass ich an dieser Situation wachsen werde etc, aber mir ist jetzt nur wichtig, wie ich mit dem kommenden Treffen fertig werde.
bravensrok
Hallo Bravensrok!
Ich war in einer ganz ähnlichen Situation wie du. Auch meine (mittlerweile leider Ex-) Freundin hatte mir eröffnet, dass sie sich nach Einsamkeit sehnt und noch einmal reisen will, wie du es so schön ausgedrückt hast. Leider hat auch sie mir das erst eröffnet, als es quasi schon zu spät und das Kind bereits in den Brunnen gefallen war...
Zu deiner Frage nach der Vorbereitung auf das Gespräch kann ich dir nur raten, mit dem schlimmsten zu rechnen. Das macht es dir hinterher leichter, wenn es dann tatsächlich so kommt. Kommt es anders kannst du dich immer noch freuen! Setze sie auf keinen Fall unter Druck und versuche nicht, sie mit aller "Gewalt" von irgendetwas zu überzeugen. Es muss alles allein von ihr kommen, denn wenn du auf sie einredest und versuchst, ihre Entscheidung in eine Richtung zu drücken, dann steht ihr in einigen Wochen wieder an dem selben Punkt wie jetzt.
Die Frage, wie du - im schlimmsten Fall - ohne sie weiterleben sollst kannst nur du selbst dir beantworten. Fakt ist aber, dass das Leben weitergehen wird, ob mit ihr oder ohne sie. Ich weiß, dass man in deiner Situation diese ganzen Weisheiten nicht hören will (das wollte ich auch nicht), aber wenn das Schicksal es so will, dann wird es euch zusammenführen. Und wenn nicht, dann gibt es irgendwo jemanden, der besser zu dir passt als sie. Bei mir ist die Trennung jetzt acht Wochen her, und auch ich glaube noch nicht so wirklich daran, dass ich eines Tages eine bessere Frau finden werde als diejenige, die mich verlassen hat. Ich denke, dass ist auch normal so. Du hast auf jeden Fall schon mal eine gesunde Einstellung wenn du sagst, dass du an der Situation wachsen wirst. Bewahre dir diese Einstellung auf jeden Fall!
Als ich mit meinem Problem hier ins Forum kam hat mir jemand einen wie ich finde schönen Spruch gesagt:
"Reisende soll man nicht aufhalten"
Und ein zweiter:
"Wenn du etwas liebst, dann lasse es frei. Kommt es zu dir zurück, ist es deins."
Ich denke du solltest dir diese beiden Sprüche als Leitlinien für das Gespräch mit deiner Freundin nehmen und danach handeln.
Ich wünsche dir viel Kraft für das anstehende Gespräch und für alles, was danach kommen wird.
Alles Liebe, Tomcat13
Ich war in einer ganz ähnlichen Situation wie du. Auch meine (mittlerweile leider Ex-) Freundin hatte mir eröffnet, dass sie sich nach Einsamkeit sehnt und noch einmal reisen will, wie du es so schön ausgedrückt hast. Leider hat auch sie mir das erst eröffnet, als es quasi schon zu spät und das Kind bereits in den Brunnen gefallen war...
Zu deiner Frage nach der Vorbereitung auf das Gespräch kann ich dir nur raten, mit dem schlimmsten zu rechnen. Das macht es dir hinterher leichter, wenn es dann tatsächlich so kommt. Kommt es anders kannst du dich immer noch freuen! Setze sie auf keinen Fall unter Druck und versuche nicht, sie mit aller "Gewalt" von irgendetwas zu überzeugen. Es muss alles allein von ihr kommen, denn wenn du auf sie einredest und versuchst, ihre Entscheidung in eine Richtung zu drücken, dann steht ihr in einigen Wochen wieder an dem selben Punkt wie jetzt.
Die Frage, wie du - im schlimmsten Fall - ohne sie weiterleben sollst kannst nur du selbst dir beantworten. Fakt ist aber, dass das Leben weitergehen wird, ob mit ihr oder ohne sie. Ich weiß, dass man in deiner Situation diese ganzen Weisheiten nicht hören will (das wollte ich auch nicht), aber wenn das Schicksal es so will, dann wird es euch zusammenführen. Und wenn nicht, dann gibt es irgendwo jemanden, der besser zu dir passt als sie. Bei mir ist die Trennung jetzt acht Wochen her, und auch ich glaube noch nicht so wirklich daran, dass ich eines Tages eine bessere Frau finden werde als diejenige, die mich verlassen hat. Ich denke, dass ist auch normal so. Du hast auf jeden Fall schon mal eine gesunde Einstellung wenn du sagst, dass du an der Situation wachsen wirst. Bewahre dir diese Einstellung auf jeden Fall!
Als ich mit meinem Problem hier ins Forum kam hat mir jemand einen wie ich finde schönen Spruch gesagt:
"Reisende soll man nicht aufhalten"
Und ein zweiter:
"Wenn du etwas liebst, dann lasse es frei. Kommt es zu dir zurück, ist es deins."
Ich denke du solltest dir diese beiden Sprüche als Leitlinien für das Gespräch mit deiner Freundin nehmen und danach handeln.
Ich wünsche dir viel Kraft für das anstehende Gespräch und für alles, was danach kommen wird.
Alles Liebe, Tomcat13
Jetzt hatte ich erst mal Mühe, meinen Beitrag wieder zu finden...
Danke Tomcat13 für deine Antwort. Es tut gut, wenn man Leidensgenossen findet. Das Problem an Beziehungen ist, dass Männer meinen eine unverzerrte Sicht auf die Dinge zu haben. Dabei merken sie erst oft nachher, was sie falsch gemacht haben, welche Signale zu registrieren waren. Zugleich neigen Frauen dazu, die Probleme nicht gleich zu besprechen, aus Rücksicht Angst oder dergleichen. Nur: Den wirkliche Zustand einer Beziehung gibt es nicht, es gibt nur die Sicht der Frau und die des Mannes. Dafür braucht man viel Verständnis und muss dem anderen Freiraum geben. Ich meine, dass ich das gemacht habe und sie hat es auf jeden Fall auch gemacht. Ich war mir stets bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist so eine Frau kennengelernt zu haben. Daher war ich auch immer da für sie.
Ich werde sie also sicher nicht zu irgendwas überreden, sondern werde sie einfach gehen lassen. Da musste ich schon mal und war 1 Jahr down. Aber das jetzt mit dieser Frau würde ich nicht aushalten.
Jetzt kam gerade eine Mail von ihr mit diesem Satz:
"ich weiss auch nicht, wie ich mich verhalten soll, ich weiss es auch nicht. Aber ich kann nicht immer weinen.
Sagen möchte ich, auch wenn du es nicht hören willst: ich würde dich so unendlich gerne halten, so gerne dich umarmen. So gerne. Dich. Dich."
Meine Güte, was soll ich machen....??? :(
bravensrok
Danke Tomcat13 für deine Antwort. Es tut gut, wenn man Leidensgenossen findet. Das Problem an Beziehungen ist, dass Männer meinen eine unverzerrte Sicht auf die Dinge zu haben. Dabei merken sie erst oft nachher, was sie falsch gemacht haben, welche Signale zu registrieren waren. Zugleich neigen Frauen dazu, die Probleme nicht gleich zu besprechen, aus Rücksicht Angst oder dergleichen. Nur: Den wirkliche Zustand einer Beziehung gibt es nicht, es gibt nur die Sicht der Frau und die des Mannes. Dafür braucht man viel Verständnis und muss dem anderen Freiraum geben. Ich meine, dass ich das gemacht habe und sie hat es auf jeden Fall auch gemacht. Ich war mir stets bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist so eine Frau kennengelernt zu haben. Daher war ich auch immer da für sie.
Ich werde sie also sicher nicht zu irgendwas überreden, sondern werde sie einfach gehen lassen. Da musste ich schon mal und war 1 Jahr down. Aber das jetzt mit dieser Frau würde ich nicht aushalten.
Jetzt kam gerade eine Mail von ihr mit diesem Satz:
"ich weiss auch nicht, wie ich mich verhalten soll, ich weiss es auch nicht. Aber ich kann nicht immer weinen.
Sagen möchte ich, auch wenn du es nicht hören willst: ich würde dich so unendlich gerne halten, so gerne dich umarmen. So gerne. Dich. Dich."
Meine Güte, was soll ich machen....??? :(
bravensrok
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