Der Abgrund

Dreckigmacher

Benutzer
03. Okt. 2003
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Ich höre dich rufen,...

Und folge deiner Stimme....

Immer weiter,...

Bis plötzlich vor mir ein Abgrund ist....

Der Abgrund zu groß,...

Um an die andere Seite zu springen....

Doch ich will zu dir....

Höre immer wieder deine Stimme,...

Und entschließe mich,...

Über den Abgrund zu springen,...

In der Hoffnung,...

Es doch zu schaffen....

Ich nehme Anlauf,...

Springe ab,...

Und stürze in die Tiefe....

Der Aufprall ist hart,...

Der Schmerz groß.........

Ich höre immer noch deine Stimme,...

Wie sie mich ruft....

Doch ich kann nicht aufstehen,...

Komme nie mehr aus der Tiefe heraus....

Und niemand da,...

Der mir hilft....

Nur deine Stimme....

Ich kann ihr nicht antworten,...

Mir fehlt die Kraft....

Plötzlich wird es um mich herum dunkel,...

Der Ruf deiner Stimme vergeht....

Meine Augen schließen sich,...

Und ich falle in einen endlosen Schlaf....

Rufst du noch?...

 
super tiefgehend das gedicht.

hat mich echt berührt.

mfg mach weiter so

jessi

 
Nun stehe ich hier oben...

Habe nie gedacht, dass es war wird...

Der Wind leise zu mir spricht...

mich ruft...

Mein Herz leise weint...

Meine Vernunft nur den Kopf schüttelt...

Ich sehe runter...

Die Welt dreht sich noch immer...

Und ich denke an die letzten Tage...

Die ich nicht zurück drehen kann...

Die ich nicht einfach auslöschen kann...

Und die sich jeden Tag, an dem ich lebe...

In mich bohren...

Als Schmerz unvollstellbarer Größe...

Ich bin zu schwach um ihn zu tragen...

Ich halte meine Gefühle nicht mehr aus...

Wahnsinn der mein Gemüt umschmeichelt...

Schreie, die niemand wahrzunehmen vermag...

und nun kommt ein letzter...

ich erklimme die Brüstung...

23 Stockwerke...

schätzungsweise 60-70m...

ein letzter Blick zurück...

zurück zu dir...

der mein Herz brach...

dem ich mein leben versprach...

 
Und wieder läuft sie durch die Nacht

Aus ihren Träumen längst erwacht

Stell ihr jetzt bitte keine Fragen

Sie kann dir nicht die Wahrheit sagen

All ihre Stunden in Einsamkeit

Nun ist sie zu gehen endlich bereit

Sie will nicht mehr so weiter leben

Hat zu hoffen aufgegeben

Und wieder fliessen die roten Tränen

Alles, was bleibt, ist ein schmerzliches Sehnen

Der Schmerz tropft lautlos in den Schnee

"Ich bitte dich, Sehnsucht, sei gnädig und geh!"

Und mit der Sehnsucht ging auch ihr Leben

Vorbei dieses ständige Nehmen und Geben

Es blieb nicht mal des Mondes Schein

Und selbst am Totenbett war sie allein

Schon ist der letzte Herzschlag vergangen

Keine Furcht ist mehr in ihr, kein Hoffen, kein Bangen

Wie schnell doch das Leben beendet ist

Wenn du genau weisst, dass dich niemand vermisst!

 
Kleiner Engel weine nicht,

sag mir, was dein Herz zerbricht.

Ich will dir helfen, glaube mir,

deshalb bin ich hier.

Ich helf dir fliegen und sanft zu landen,

mit mir, versprech ich kommst du nicht zu schanden.

Doch warum? warum seh ich es nicht?

Kein kleines Lächeln auf deinem Gesicht.

Ich bring die Tränen weit weg von dir,

doch bitte bitte vertraue mir.

Kleiner Engel hör auf in Dunkelheit zu schweben,

und fang endlich an zu leben.....

 
ja doch ein schönes Gedicht, ich kenn`s schon sehr lange.. Hab`s gefunden wie ich Informationen im Internet gesucht habe bezüglich Depressionen...

hast aber den Verfasser vergessen © lost_tears

(Email: lexan5@gmx.de ) es finden sich übrigenz noch mehr von der Sorte (weiß ja nicht wo du es her hast) auf dieser Seite hier http://www.rotetraenen.de/ von der ich das Gedicht eigentlich kenne.

Ist wirklich ein schönes

 
Schön aber sehr traurig.

Gibt es wirklich solche Menschen die keinen anderen Ausweg mehr sehen? :heulen: :heulen:

 
Sehr sehr schönes Gedicht. Hat mich richtig berührt, kann nur im Moment noch nicht sagen, was für Gefühle es in mir berührt hat, aber ich bin froh, dieses Gedicht gelesen zu haben.

LG

Hesi

 
ist ein richtig schönes gedicht, was mich tief berührt hat! es war gefühl als wäre in in mein Herze ingedrungen und hätte dieses gedicht dort aufgesagt! schönes gefühl! verdammt schönes gedicht! gez vivian