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Der Tod steht vor der Tür

22 Antworten7'076 AufrufeGestartet von morhuhn2010 ·

morhuhn2010Themenstart
#1
Der Tod steht vor der Tür,

er klopft nicht an,

er kommt einfach so herein,

ich bitte ihn um Geduld,

ich bitte ihn darum mir noch zeit zu geben,

nicht für mich, um all diese dinge noch zu sagen,

es meint ich hätte fünf minuten,

und ich sage danke,

so schreibe ich,

es ist still hier bei mir,

es ist kalt hier bei mir,

es ist dunkel hier bei mir,

ich fühle wie es immer kälter wird,

ich sehe wie es immer dunkler wird,

ich sehe fast gar nichts mehr,

und doch schreibe ich so lange es geht,

jetzt sagt mir der tod es wäre so weit,

ich bitte ihn abermals um die fünf minuten,

er meint es würde doch nichts ändern,

ich würde eh nichts sehen,

ich sage das es mir egal ist,

ich schreibe ohne zu sehn,

so gewärt er mir auch diese fünf minuten,

ich sage danke und schreibe weiter,

so geht das eine halbe stunde lang,

immer wieder das gleiche spiel,

er sagt es wäre so weit,

ich bettel um weiter fünf minuten,

und er gewärt mir auch diese,

mein Atmen wird schwer,

meine Hände werden schwer,

kann kaum noch atmen,

kann kaum noch weiter schreiben,

und es kommt der punkt an dem er nicht mehr gewärt,

er meint jetzt wäre für immer schluss,

mit dem sehen,

mit dem hören,

mit dem fühlen,

mit dem schreiben,

mit dem atmen,

und ich meine eines blieb mir doch,

das sprechen das hab ich noch,

und er meinte nein,

du hast nur noch das denken,

und selbst das geht langsam dahin,

und ich spürtew das er recht hatte,

dann schlief ich ein,

ein letztes mal schlief ich ein,

so stand mein geit wieder auf,

ohne meinen körper,

und mein geist ging mit ihm,

und ich hatte eine letzte bitte,

ich batt ihn nicht mich noch mal zu meinen eltern zu bringen,

ich batt ihn nicht mir etwas zu zeigen,

nein ich batt ihn mich an den ort zubringen,

wo ich das geschriebene hinterlassen wollte,

und er gewäre mir diesen wunsch,

und ich hinterließ den brief,

an dem ort wo ich das letzte mal glücklich war,

ein ort der zufriedenheit,

ein ort wo ich mich fallen lassen konnte,

ohne die angst ich tu mir auf dem harten boden weh,

ein ort der geborgenheit,

von dem ich hätte nie weg gehen sollen.

(sagt mir bitte was ihr davon halltet)

#2
Da könnte man ein Lied draus machen. Das muss eine ziemlich intensive Geschichte gewesen sein. Die Liebe ist sowohl das Schönste auf dieser Welt und dennoch das Schlimmste zerreissende Gefühl das es hier auf Erden gibt. Nichts ist schlimmer verlassen oder verletzt zu werden. Manchmal ist es sogar so das man sich wünschte das man wenigstens ein Grab hätte an dem man hingeht und Blumen hinlegt. Aber so kann man einfach nicht abschliessen mit der Liebe! Ups das sollte als Antwort hier rein...nicht als E-Mail

#3
das gedicht ist voll schön...

aber es hört sich so an als hättest du verdammt viel durchgemcht so das es dir vorkommt als wärst du gestorben weil du jemanden oder etwas verloren hast das du auf keinen fall verlieren wolltest...

okay, die geschichte hinter diesem gedicht ist deine...aber es ist voll schön...

greetz

feigling

#4
ja ist größtenteils sehr schoen,

aber wo war der ort, & wer sollte den brief da finden und woran stirbt das lyrische ich?

aber doch ist schoen..

#5
@ Blauetaube: Ein Lied? so war das eigentlich nicht gedacht, aber du könntest in diesem Punkt recht haben.

Ja, es stimmt, die liebe ist etwas so schönes, wenn sie stark war nimmt man sie mit, bis über den tod hinaus.

Ja aber das Grab gibt es leider erst nach dem Tode und dann kann man schon selbst nicht mehr hingehen, weil man angst hat es kommen all die gefühle wieder hoch, die da waren.

@ feigling: Ja danke, dass es dir gefällt. Ja so kann man das auch ausdrücken, aber ich will nicht soviel zurück blicken. wenn man zuviel in der vergangenheit hängt, dann verschwinndet man aus dem jetzt. und ist in der zukunft schon gar nicht mehr existent.

@ Rosenrot: Danke, das sie es dir gefällt. Der ort war bei ihr, sie schlief undd ich hinterließ ihr den brief. Sie sollte ihn erhalten, die peron die ich mehr liebte wie ihrgehnt wenn mehr, und auch jetzt noch sehr liebe. Das lyrische ich? das ist es was noch weiter lebt, das ist es was noch nicht lebewohl sagen konnte, weil es noch so viel zu erzählen hat. Und ich hoffe, es lebt a8uch noch eine ganze weile weiter.

So weit erstmal das

MfG Morhuhn

#6
der tod nimmt das lyrische ich doch mit? warum stirbt es dann nicht? mhh

#7
wirklich wunderschön geschrieben, auch wenn es eine ziemlich traurige Geschichte ist.

also mir gefällts echt gut!!

#8
@ Rosenrot: Nein meiner meinung nimmt der tod das lyrische ich nicht mit. Aber wie man sieht gibt es da verschiedene Ansichts weißen.





@ schwarzerEngel: Ein Danke, für das es dir gefällt.






MfG Morhuhn


#9
hi moorhuhn!

deine schreibweise (nicht nur vom gedicht) hört sich ziemlich...wie soll ich sagen...gewählt an...bildliche sprache und höflich...klingt gut--- :) )

was mir außerdem noch gut gefällt is dein hang zum dunklen...so mit tod und so...

aber was hat sie dir denn getan dass du von tod schreibst?

es muss ja echt was ziemlich schlimmes gewesen sein...

aber du willst ja nicht in der vergangenheit kramen...hilft erfahrungsgemäß aba viel...

#10
Hi feigling,

ach klingt das so? komisch hab ich aber echt net drauf geachtet. Aber danke für die Blumen. Och das kommt so mit der zeit, da entwickelt sich das helle, das gute, nso einfach mir nichts dir nichts in das dunkle, abe rich will nicht sagen böße, weil das net ganz stimmt, böße bin ich ja net. eigentlich ist es im gedicht etwas vertauscht, es ist leider so das sie es es war, die, na wie soll ich sagen, dahin ging, sie ist nicht tod, aber für mich war es wie der tot, weil es der abschied für immer war. Ich wollte das eigentlich nicht, aber es ist so gekommen und ich muss es akzeptieren. Leider. Ja es stimmt, es hilft sehr, darüber zu reden, aber es fält mir sehr schwer dies zu tun.

MfG Morhuhn

#11
hi moorhuhn,

hmm...hört sich sehr intressant an...aba ich glaub ich bin mal wieda viel zu neugierig...wie imma halt...

falls du dir aba doch noch nen ruck geben solltestu n dzu dem schluss kommst drüber redn zu wolln, stell ich mich gern als zuhörer oda kummerkasten oda so zu r verfügung...also ich würd dir zuhörn...

würd mich freun

ansonsten viel glück

greetz

feigling

#12
Hi feigling,

och alles was interessant ist zieht menschen wie dich an, und dafür ist interessantes ja gedacht oder?? Ne zu neugierig kann man nie sein nur das nicht neugierig sein ist eine sünde, sagte mal jemand zu mir. Óch so schwer sollte das nicht sein ......... danke für das angebot, wenn ich es mir überlegen sollte, werde ich mich bei dir melden :]

Morhuhn

#13
Da du dich auch bei mir geäußert hast ;) :

Ich finde den Stil sehr interessant, die vielen synaptischen Sätze erzeugen eine gewisse Spannung in dem Text, sodass er sich fast vor der Flut von Gedanken zu überschlagen scheint...

So strafft sich der Ablauf...

Aber alles in allem gefällt mir das Motiv des Textes eher weniger, auch wenn es sehr klar und hervorstoßend gezeichnet ist.

Aber es fehlt die abschließende Zeile, die einem vor den Kof stößt, bevor "Stille einkehrt"

Es fehlt die letzte stechende Zeile, die einem im Kopf nachhalt und die Botschaft des Textes in einen vers kompensiert um es noch einmal abschließend klar begreiflich zu machen...

Hoffe das hilft dir

Aerow

#14
Hi Aerow,

Ja jetzt wenn ich noch mal so darüber lesen, stelle ich auch fest das su recht hast.

Es fehlt das Gewisse etwas am ende, der boom, der kanll der alles beendet. Ja ichw werde, das nächste mal darauf achten, ich danke dir dafür sehr. ich werde versuchen mir das nächste mal mühe zu gen dies zu ändern

MfG Morhuhn

#15
Ein Freund der nicht hier im Forum ist, aber durch zu fall auch darauf gestossen war und das Gedicht klasse fand, fragte mich ob ich nicht noch mehr schreiben will. Ich sagte gut wenn du der meinung bist ich sollte weiter machen, dann tu ich dies.

Und so hab ich eine ganze weile darüber nach gedacht,worum es gehn könnte, bin zu dem schluss gekommen, das es dies mal etwas, wie soll ich sagen, helles, liebliches sein soll, nicht über tot oder dunkelheit, sondern über liebe und freude.

Hier sitzend denke ich nach,


über das leben, mich und dich,



bin schon fast nicht mehr wach,



es ist nur der gedanke an dich der mich wach hält,



immer wieder klappen die augen zu,



dann ein hauch der wie dein Atem ist,



ein hauch deiner stimme,



der klang hält mich wach,



dann stehst du vor mir,



ich versuche nach dir zu greifen,



doch bist du für mich unereichbar,



so denke ich es ist einbildung,



als die augen wieder zu klappen wollen,



wieder der klang deiner stimme,



und wieder bin ich wach,



dann bist du plötzlich weg,



ich schaue traurig und star,



auf den ort wo du eben noch gestanden hast,



dann wieder der hauch deines Atem,



und ich fahre herum, da wo du zu stehen scheinst,



versuche dich fest zu halten,



doch du bist unereichbar für mich,



ich war so verzweifelt,



das ich nicht mehr konnte,



ich flehte dich an "komm zu mir,



ich kann nicht mehr ohne dich",



plötzlich über all eine art dunst,



ich sah nichts mehr,



wusste doch aber das sie noch da war,



ich spürte ihre anwesenheit,



ich spürte was jetzt kommen würde,



ich hoffte das es jetzt kommen würde,



und dann kamm es,



der dunst verschwant,



sie tauchte daraus hervor,



und es kamm zum lang ersehntem kuss,



wie lang hab ich darauf gewartet,



wochen - monate - jahre,



ich weiß es nicht,



es war lange,



fast schon zulange,



als sie bei mir ist halt ich sie fest,



ich lass sie nicht mehr weg,



und küsse sie noch einmal lang,



und frage sie ob sie sich auch so wohlfühlt,



wie ich mich.


​


Wie es damit weiter geht, das überlasse ich eurer Fantasie.

euer Morhuhn

#16
Fantay oder Reality ? Das ist hier die Frage :D Ist das wirklich so gewesen ? Damit man sich wenn einen guten Schluß suchen kann :)

#17
@ Blauetaube: Fantay oder Reality? Diesmal ist es leider nicht voll und ganz Reality, ein bisschen ist da schon gemogelt. Den Schluss den kannst du so oder so dir überlegen, deswegen, hab ich es so geschrieben, also ohne schluss.

MfG Morhuhn2010

#18
hmm...mal ein ganz andrer stil und so...aber auch schön...

mal so ne frage...machst du imma was andre dir sagen? isnich böse gemeint, aber wenn di rjemand sagt das was komisch is an deinem gedicht dann is es auch auf einmal komisch und wenn dich jemand fragt ob du nich weiter schreibn willst dann machst du es einfach...sorry falls du dich etz angegriffen fühlst... :schief:

schreib ruhig weiter gedicht...die sind echt gut...

greetz

feigling

p.s.: lasst eure kommentare doch bitte auch mal bei mir ab...

hab au mal wieda n gedicht online gestellt..."sklave der sehnsucht"

bitte, bitte, bitte, bitte sagt mir eure meinung...thx

#19
Denn möchte das die Geschichte: ein Happy End findet, denn meistens ist in der Reality fast nichts mit Happy End...nur in Filmen !!!

#20
@ feigling: Ja ich hab den still mal in die andere richtung gelenkt, Ich versteh nicht ganz was du meinst, als mich ein freund fragte, ob ich weiter mache, hab ich einfach nur als anlass genommen, ich hätte auch so weiter geschireben, das schreiben ist für mich etwas, ohne das ich nicht leben könnte. Ich schreibe nicht weil es andere von mir wollen, sondern wil ich das will. Und noch was anderes, ich schreibe nun schon knapp 1 1/2 jahre, und ich schreibe sehr sehr viel, und das jeden tag und zur jeder zeit wo es mir einfällt, wenn ich unterwegs bin, mit dem fahrrad oder so, hab ich im rucksack immer ein klembrett mit einem notiz block, und wenn ich dan ihrgenwo mal halt mache, ihrgendwo auf einem hügel, in einem wald, ... vollkommen egal, und mir kommen inspiration, dann schreibe ich entweder nur die inspiration auf, oder ich mache sofort ein gedicht daraus.





@ Blauetaube: Das find ich schön von dir, wenigstens in unseren träumen, ist noch ein ein Happy End möglch.






Morhuhn2010


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