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der versuch eines gedichtes

3 Antworten2'178 AufrufeGestartet von randy ·

randyThemenstart
#1
Ich sah dich einst, in voller Pracht

und mir ward wie benommen

Gefühle die ich da gebar

haben mein Herz erklommen

Ich weiß nicht ob es Trug nur ist,

Verlangen das nichts schafft,

was mich so oft heut zweifeln lässt

und verzehrt meine Kraft

Die Zeit, ein ewig fließend Strom

die ich dir angedeihen lasse -

bist du sie wert? Kenn ich dich ganz,

bewahrst du deine Klasse?

Oder ists doch Erinnerung

in der ich stetig schwelge

mein Schicksal scheint es ja zu sein

jahrein, jahraus dasselbe:

Die Liebe die ich geb und nehm

sie lässt sich nicht vereinen

verzweifeln lässt sie jedermann

nur glücklich macht sie keinen

Ist es ein Fluch der auf mir liegt?

Ein Spiel nur mäch´ger Geister?

Das Schicksal liegt in ihrer Hand,

sie sind der Liebe Meister!?

Mein Herz, es sehnt sich sehr nach dir

doch ohne Wort gesprochen:

Wenns wieder wird wie jedesmal,

ist endgültig zerbrochen...

#2
Hi

also für einen "Versuch" ist dir da Gedicht echt gut gelungen! Es hat irgendwie etwas müstisches. Du soltest noch mehr solche Gedichte schreiben!

ciao Stefi

#3
Das ist kein Versuch, das klingt nach echtem Talent! Echt schön, irgendwie melancholisch...

#4
Gibt es keine Wolkenbilder?

Gibt es keinen Wellenklang?

Strahlt uns nich die Sonne manchmal

über Häuserdächer an?

Gibt es für uns keine Rettung,

sehen wir denn nicht das Glück?

Allumfassend,losgelöst,

doch irgendwie der Zeit entrückt?

Warum nur brennt jede Berührung,

warum schmerzt jeder Atemzug,

ist denn das bloße Wesen nichtig,

ein Lachen uns nicht gut genug?

So oft erkannt und doch gelächelt,

so oft gemerkt und nichts bewegt.

So oft entflohen in Momenten

die kein zerrissnes Herz erträgt.

Die Hürde steht und thront allmächtig,

und bald fängt das Zerbrechen an

Gibt es keine Wolkenbilder?

Gibt es keinen Wellenklang?

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