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Diamant meines Herzens *bitte um Kritik*

14 Antworten3'588 AufrufeGestartet von MolekularerTanz ·

MolekularerTanzThemenstart
#1
Das Gedicht habe ich meinem Freund geschrieben. Ich würde mich über Kritik und Anregungen sehr freuen, da ich ihn mit diesem Gedicht zum 1-jährigen überraschen möchte.

Diamant meines Herzens

In majestätischer Stille,

betratest du mein Leben,

mit tosender Zärtlichkeit,

erobertest du mein Herz,

die Macht seichter Worte,

Vergangenes vergessen ließ.

Mit rasanter Langsamkeit,

erlosch ein Du und Ich,

geboren von einem Uns,

durch magische Schwingen,

des lieblichen Kusses,

der Sommersonnenwende.

Schließe ich meine Augen,

dann sehe ich meinen Traum,

öffne ich meine Augen,

dann suche ich meinen Traum,

blicke ich in deine Augen,

habe ich ihn gefunden!

Gemeinsam eine Seele,

einzeln unvollkommen,

bist du meine Liebe,

die Liebe meines Lebens.

Ich trage dich bei mir,

Diamant meines Herzens!

Ich liebe dich

Quelle: Molekularer Tanz

#2
Hallo Tanz,

Dein Gedicht finde ich wirklich schön, vor allem die dritte Strophe!!

Du hast um konstruktive Kritik gebeten :-), aber ich möchte jedoch auf keinen Fall besserwisserisch sein. Bei zwei Punkten, wurde ich beim lesen aber kurz stuzig:

1.

"die Macht seichter Worte"...

Für mein Empfinden ist "seicht" eher ein negativer Begriff um zu beschreiben, dass diese Worte sogar (schlimmes?) Vergangenes vergessen liessen. Für mich bedeutet seicht eher "nichts sagen", "ohne Tiefgang"...

2.

"erlosch ein Du und Ich,

geboren von einem Uns"

Diese Aussage finde ich sehr schön!! Der Bezug ist für mich aber nicht ganz klar... Für mein Empfinden wäre "geboren wurde ein Uns" klarer.

Aber eben, das Gedicht ist so wie es ist schon sehr, sehr schön... die zwei Anmerkungen sind nur meine bescheidene, kleine Kritik.

Dein Freund wird sich bestimmt sehr freuen!!!

Alles Liebe

A-Moll

#3
so will auch ma kurz was sagen.. ich finde seicht nicht ohne tiefgang... (flach ist nicht gleich seicht.. ein seichter wind ist denoch ein sturm für manche)...

was das erloschen ein du und ich angeht... würde ich schreiebn wiedergeboren als wir...

aber das sind meine gedanekn, die nichts mit deinem gedicht zu tun haben.. ansonsten würde ich mich freuen mal wieder etwas von dir hier zu lesen...

auch von a-moll...

in diesem sinne...

lg endraum

#4
:heulen:

Das spricht mir echt aus der Seele...

:heulen:

#5
Danke für eure Kommentare. Ihr habt mir wirklich geholfen :)

Ich glaube nicht, dass ich ohne eure Bewertung/Kritik so weit gewesen wäre, es ihm zu geben. :schmatz:

Auf Wunsch von endraum hier ein paar ältere Gedichte von mir:

Ich sehe hinab,

gebrochenen Flügel,

sie liegen am Boden,

erstarrt in Trauer,

getränkt in Tränen.

Funkelnde Tränen,

der Seele entrissen,

hilflose Zeichen,

fallen zerberstend,

am Grunde der Trauer.

Mein Herz schreit nach Liebe,

ruft kläglich nach dir,

die Stille zerreisst mich,

doch hörst du mich nicht,

verzweifelt winseln.

Alles tat ich für dich,

vergaß mein Ich,

liebte nur dich,

du warst meine Welt,

du warst mein Leben!

In deiner Gegenwart,

fürchtete ich nichts,

du gabst mir Licht,

erhelltest mein Leben,

spendetest mir Hoffnung.

Ein letzter Kuss,

ein letzter Gruß,

die letzten Schritte,

unserer Liebe,

du gingst fort!

Ich sehe hinab,

gebrochenen Flügel,

sie liegen am Boden,

erstarrt in Trauer,

getränkt in Tränen.

Quelle: Molekularer Tanz

(das Gedicht ist ca. 2 Jahre alt und ich schrieb es nach meiner damaligen Trennung von meinem Ex - Auswanderung nach Spanien)

#6
Die Augen verschlossen,

der Melodie am Lauschen,

drehe ich die Zeit zurück,

sehe dich vor mir - dich lächeln,

das Funkeln der Sterne,

deine Aura erhellend.

Ich gebar eine Träne,

sie setzte ein Zeichen,

auf das Bild in den Händen,

der Ewigkeit bestimmt,

beginne zu Schluchzen,

das Lied der Trauer.

Wolken ziehen auf,

verfinstern den Horizont,

ich sitze da,

alleine im Wald,

den Vögeln lauschend,

deren Zwitschern verstummt.

Vom Schicksal geschenkt,

von Vergangenem verfolgt,

vom Leben entrissen,

für die Zukunft gequält,

ist die Seele vernarbt

und das Herz am Bluten!

Autor/Quelle: Molekularer Tanz

#7
Stille lässt meine Ohren zerbersten,

Dunkelheit grellt in meinen Augen,

Einsamkeit versucht mich zu erdrücken,

Erinnerungen durchbrechen mein Herz,

die Gewissheit alleine dazustehen,

stürzt mich tief ins Verderben!

Ich gewahr dir den Einlass,

durchs Portal meines Herzens,

in die Festung meiner Liebe,

die dich wärmend umschloss,

das Geschenk nicht achtend,

brachtest du alles zum Sturz!

Raubtest mich gnadenlos aus,

stieltest alle Kostbarkeiten,

die meine Seele dir gab,

nun blicke ich auf Trümmer,

sammle mühevoll jeden Stein,

baue die Festung neu auf!

Autor/Quelle: Molekularer Tanz

#8
Ich versuche dich zu sehen,

durch den dichten Rosenkranz,

der sich um uns´re Liebe webt,

heimlich, still und schleichend,

beginnen die Blüten zu vergehn,

und die Dornen wollen regiern.

Die Blätter in herrlichem Grün,

vergiften meinen Sinn für´s Wahre,

lassen mein Gewissen beruhigen,

verfälschen meinen liebenden Blick,

gelenkt auf uns´re Zukunft,

verlischt die Vergangenheit.

Die Wurzeln beginnen zu sprießen,

wollen uns für immer verbinden,

stechen ins Herz, machen abhängig,

niemals sollen wir uns vergessen,

doch sie lügen, wohl wissend,

dass alles nur Fassade ist!

Autor/Quelle: Molekularer Tanz

#9
Der Wind der Gezeiten,

mich zu einer Blume trägt,

mein Schleier verweht,

im Lichte des Neuen,

die Blume blüht.

Die Wärme des Lebens,

enthebt sich der Masse,

mit sanften Schwingen,

beflügelt vom Traum,

konzentriert auf dich.

Die Tiefen des Meeres,

mir aufgetan,

zeigen den Reichtum,

den Sinn im Ganzen,

auch Liebe genannt.

Autor/Quelle: Molekularer Tanz

#10
Meine kleine Welt ist so leer,

ohne dich, fällt mir alles schwer,

zu tief sitzt noch der Schmerz,

er zerreist mir mein Herz.

Alle Tränen, die ich vergossen,

meine Wangen entlanggeflossen,

machen die Trauer noch größer,

den Verlust noch gewisser.

Es fehlt ein teil von mir,

der Platz gehört nur dir,

mitten in meinem Herzen,

hinterlässt du nur Schmerzen.

Durch dich wurde ich krank,

in meinen Sorgen ertrank,

verlassen von Hoffnung,

verfolgt von Ablehnung.

Meinem Umfeld entrissen,

dachte, ich würde nichts missen,

sehnte mich, allein zu sein,

oder ganz und gar nur dein.

Meine Welt wurde finster,

meine Gedanken düster,

ich wollte mein Ende,

blutige Hände!

Meine geballte Wut,

verlassen von Mut,

konzentriere ich auf dich,

wieso bloß ich?

Autor/Quelle: Molekularer Tanz

#11
8o

du hast echt Talent...

bitte mehr davon!!!

#12
Aus gegebenem Anlass ein Gedicht von mir (Achtung - enthält Sarkasmus ;) )

Rosenkrieg

Es schnürt ganz fest meinen Hals,

geliebt zu haben ehemals,

ein Phantom mit deinem Namen.

Gefühle mich überkamen,

zu sehen dein Gesicht,

mit welcher großen List,

du einst mein Herz gewannst.

Wie du über mich lachst,

meinen Namen unrein machst,

mich verhöhnst vor anderen,

erklärst, ich würde irren -

geschlossene Abteilung,

das wär' 'ne Bestimmung!

Lächerlich! Das glaube mir!

Starke Medikamente!

So sind die Argumente,

des Teufels gnädigem Diener.

Nur die besten Mediziner,

könnten helfen einer wie mir,

dem einzig lebenden Vampir -

dem Grauen in Person!

Eines Tages wachst du auf,

erkennst der Dinge wahren Lauf,

siehst dein eig'nes Spiegelbild,

und den wirklich großen Schild,

der dich schützen wollt' vor Schmerz,

aber nur hat versteckt dein Herz,

vor der einzig wahren Liebe!

Quelle: MolekularerTanz

#13
Und wieder Neues von mir :)

Anklagepunkte unserer Liebe

Ich verklage dich, wegen Diebstahl meines Herzens,

heimtückisch und arglistig hast du's mir gestohlen!

Ich verklage dich, wegen der jetzt fehlenden Liebe,

die du mir ewig schworst – komme, was wolle!

Täuschung, Betrug, Verrat und Lügen,

das war deine Art, mir Liebe zu geben!

Sinnliche Berührungen und sanfte Küsse,

waren das Gift, meine Sinne zu benebeln!

Ich verklage dich, wegen Beleidigung meiner Person,

niederschmetternd und ungebremst verletztest du mich!

Ich verklage dich, wegen hintergehen meiner Liebe,

ich sei die einzige, die du liebtest! Welch ein Hohn!

Ich sei ein niemand,

nicht gut genug für dich,

deiner Liebe nicht würdig,

das sagtest du mir!

Ich verklage dich, wegen Entführung eines Mädchens,

das naiv und glücklich an die große Liebe glaubte!

Ich verklage dich, wegen Verursachung von Skepsis,

seit deiner Demaskierung sehe ich überall nur Lügen!

Ich verklage mich, dich geliebt zu haben,

in deinen schlechten Zeiten zu dir stand,

und in meinen schlechten abgeschoben,

durch mich hast du's geschafft,

doch Dank, das kennst du nicht!

- geschrieben von MolekularerTanz-

#14
Verschenktes Vertrauen

Abgebrüht und Kalt,

serviert auf dem Tablette,

das Liebe ich genannt.

Häppchenweise eingeflößt,

um zu lenken meinen Blick,

wie ich dich sehen sollt'.

Ich versuche dich zu erkennen!


Sehen? Ja – das kann ich dich.


Ich sehe die Fassade,

die du dein Leben nennst,

doch nicht den Menschen,

der sich verbirgt dahinter.

Ich schrumpfe innerlich,

verdorre an dem Gedanken,

geliebt zu haben ein Phantom,

das deinen Namen trägt,

dem ich vertraute und alles gab,

was mein Herz verschenken konnt'.

- geschrieben von MolekularerTanz -




#15
Suche nach Hr. Unbekannt!

Ich suche den Leser meines Herzens,

den innigen Wunsch meiner Sinne,

nach einer symbiotischen Verschmelzung.

Ich sehne mich nach einer Berührung,

die meine Seele liebevoll erzittern lässt,

meine Sehnsucht vollends zu stillen vermag.

Ich suche die Hoffnung der Liebe,

wünsche mir strahlende Zuversicht,

auf Geborgenheit, Schutz und Nähe.

Ich greife nach Chancen zu finden,

den einzigen Menschen auf Erden,

der mein Herz zu verstehen vermag.

Ich finde stärkenden Trost im Wissen,

um die Existenz der wahren Liebe,

unerschütterlich - gleich was komme,

mein Herz in eine Blume verzaubert,

die euphorisch zu blühen beginnt,

und niemals welkend verenden wird.

- geschrieben von MolekularerTanz -

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