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Die Gedichte meines Lebens

5 Antworten1'993 AufrufeGestartet von sinner ·

sinnerThemenstart
#1
Gefangen

Gefangen in Gedanken,

gefangen hinter Schranken.

Gefangen durch dein Leben,

gefangen durch das Geben.

Gefangen in dem Frust,

gefangen durch den Verlust.

Gefangen durch den Hass,

gefangen in einem Fass.

Gefangen in der Liebe,

gefangen wie die Diebe.

Gefangen in der Vernunft,

gefangen vor der Zukunft.

Gefangen durch dein Lachen,

gefangen durch deine Sachen.

Gefangen in der Eifersucht,

gefangen ohne Zuflucht.

Gefangen durch dein Herz,

gefangen in dem Schmerz.

Gefangen in meinem Leid,

gefangen in deiner Freiheit.

Gefangen in dem Wissen,

gefangen durch das Missen.

Gefangen in der Hoffnung,

gefangen ohne Achtung.

Gefangen in den Sorgen,

gefangen vor dem Morgen.

Ausgebrochen - Tod

Quelle: sinner

#2
Der Anfang und das Ende

Antwort nicht auf diesen Brief, ich will nichts von dir wissen.

Lies ihn durch und lösch ihn dann oder bewahr ihn unterm Kissen.

Seit Wochen geht's mir fürchterlich, drum hab ich mich getrieben,

Gedichte zu schreiben - ich hab noch mehr geschrieben.

Vielleicht erfährst Du alle, irgendwann,

vielleicht interessierts dich nicht - jetzt und auch nicht dann.

Es ist egal, denn Du hast Dich entschieden,

und ich hoffe, Du hast deinen Frieden.

In der Klasse, in der 8ten, lernten wir uns kennen,

schon damals brannte mein Herz - Es tut noch immer brennen.

In der 9ten entdecktest Du auch mich, mein Leben,

ich würde es zu jeder Zeit, immer noch für dich geben.

Weißt Du noch, Du bist gestürzt, beim Springen und beim drehen,

Wir Skateten am obi, Du hast geweint und ich musst's mit ansehen.

Deine Schuhe waren billig und Du musstest Sie wohl hassen,

doch hast Du dich trotz alledem nicht unterkriegen lassen.

Vorm E-Center auf Inline-Skatern, dort ist es geschehen,

da küsst ich dich und du mich und dann musstest gehen.

Ich war so glücklich, der Glücklichste der Welt,

das Leben war so schön und ich der größte Held.

Es war dann Sommerfest, in unsrer beider Schule,

ich war noch jung und dumm und war der extra coole.

Wir saßen in dem Neubau, gleich bei dem Musikraum,

Du warst bei mir und ich bei Dir, mein allergrößter Traum.

Danach sind wir aufs Schützenfest mit ein paar Schulkollegen,

sogar der Erdmann und noch mehr, auch DU, das war für mich ein Segen.

Im Hofgarten auf einer Bank da machten wir uns Flecken,

hab ich mich da geschämt, ich wollt sie nur verstecken.

Dow Jones - das war für uns Pflicht, an jedem Wochenende,

dort tranken, rauchten, kifften wir und ich hielt deine Hände.

Später dann das Cafe Q, Billard, Touch und Dart,

im Photo Play, da bist Du spitze, richtig schnell und hart.

Ringe kauften wir uns bald, nach einem halben Jahr,

das Halbjährige wurde wirklich wahr.

Im Februar hatten wir beide unser erstes Mal,

ich hatte eine Latte, nur kurz, aber hart wie Stahl.

Im Winter war ich oft, Boarden drüben im Osten,

das wolltest du dann auch, ich lies dich daran kosten.

Die Schuhe waren viel zu groß und das Board nicht wirklich neu,

doch Du hast es probiert und hattest keine Scheu.

Im Sommer waren wir oft sonnen am Baggersee,

da fällt mir ein: Erinnerst Du dich noch an den Klee.

Da gabs viel 4-blättrige bei euch im Gras,

du fandest so viele, das suchen machte tierisch Spaß.

In Urlaub sind wir auch gewesen,

in Österreich, Italien und Tunesien.

Dort kamen wir alle nicht mehr runter vom Klo,

langsam schmerzte dann tierisch der Po.

Nach 2 Jahren, da war schonmal ein Ende,

doch nach einem halben Jahr kam wieder die Wende.

Nach einem halben Jahr waren wir wieder vereint,

ich war so glücklich und habe Freudentränen geweint.

Du kamst grad von einem Auftritt von deiner Showtanzgruppe,

du warst geschminkt im ganzen Gesicht, mir war das einfach schnuppe.

Wir sind dann noch ins Brünnla, mit deiner lieben Schwester,

der Abend war wünderschön, er war damals mein bester.

So ging die Zeit dahin, wir machten Abitur,

und danach noch Ibiza, das war wie eine Kur.

Du gingst dann nach Würzburg in eine fremde Stadt,

doch hattest schon nach kurzer Zeit das Studieren wieder satt.

Da hattest Du das erste Mal die Angst allein zu sein,

ich war für dich da am Telefon, denn Du warst ja noch mein.

Du suchtest dann sehr lange eine Ausbildungsstelle,

die Firmen haben nie erkannt, was Du bist für 'ne helle.

Derweil hast Du gejobbt, bei Hennes und Mauritz,

das Geld war okay, doch die Arbeitszeit ein Witz.

Zivildienst machte ich zu dieser, jener Zeit,

warn ja nur 9 Monate - eine Kleinigkeit.

Dann kam mein Studium, ich habe es begonnen,

doch was hab ich jetzt, damit denn gewonnen?

Endlich hattest Du, 2003 dann auch nen Job,

auch wenn die meisten Abteilungen waren wohl ein Flop.

Doch das ist alles jetzt vorbei, Du willst nicht mehr mein Leben,

was neues muss jetzt her, danach tust du streben.

Glücklich bist Du hoffentlich, dabei was Du nun hast,

dann kannst Du niemals sagen, Du hättest was verpasst.

Nur eines muss ich sagen und das sollst Du wissen,

Ich liebe Dich und tu dich endlos missen.

Das ist der Preis, den ich jetzt zahlen muss,

mit der Entscheidung, dass Du machst Schluss.

Ich werd dich immer lieben, ganz tief in mir drin,

auch wenn ich weiß es macht, einfach keinen Sinn.

Du bist für mich das Leben und alles auf der Welt,

du bist einfach das, was mich am Leben hält.

Ich weiß nicht was passiert, jetzt und in Zukunft,

ich hab nur was verloren, und das ist die Vernunft.

Ein Loch hat sich da aufgetan, ich fühle gar nichts mehr,

mein Leben dreht sich nur um dich, je mehr ich mich auch wehr.

Die größte Angst die ich je hatte, das Du gehst auch noch weg,

Die ist nun wahr und ich steck tief, ganz tief in dem Dreck.

Ich weiß nicht was geschieht, mit Dir und auch mit mir,

das einzigste, was sicher ist, es gibt jetzt nicht mehr "wir".

Es schmerzt zu wissen, dass Du jetzt bei nem neuen,

doch wünsch ich dir von Herzen, dass Du dich tust jetzt freuen.

Ich weiß, dass Dir das alles, nicht mehr wichtig ist,

dass Du von alledem schon viel zu weit weg bist.

Für mich ist es die Liebe, alles was ich bin,

und ohne Liebe macht, das Leben keinen Sinn.

Du bist für mich gestorben - hab ich so gesagt,

stimmt das denn auch wirklich, hast Du dich das gefragt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, so ist nunmal das Leben,

und nach Liebe, tut jeder von uns streben.

Du hast jetzt eine neue, für mich ist da kein Platz,

du nennst jetzt wohl nen anderen "mein Schatz".

Eines sei dir sicher, du bist immmer in mir drin,

auch wenn ich damit, nicht wirklich was gewinn.

Ich wünsch Dir alles gute für dein spätres Leben,

ein gemeinsames - ich würde alles geben.

Doch manches, ist wohl besser, behalte ich für mich,

doch eines sei dir sicher, es dreht sich alles nur um dich.

Ich will deinem neuen Glück nicht im Wege stehen,

drum wirst Du mich auch hoffentlich nie wieder vor Dir sehen.

Dein dummer Ex, der blöderweise noch zu viel von dir hält,

als wärest Du die einzige auf dieser großen Welt.

Doch die Liebe, die ganz große, war nicht leicht zu finden,

und ich konnte sie nicht für immer an mich binden.

Du sagst 2006 ist das Jahr der Veränderung,

und wir sind beide noch so jung.

Doch für mich ist 2006 nicht gut,

und für die Zukunft fehlt mir der Mut.

Der neue gibt dir Sicherheit, die ich dir jetzt nicht geben kann,

ich bräucht auch Sicherheit, jetzt! und nicht irgendwann.

Und wie wars denn, die Motorradtour?

Bei mir stelltest Du dich ja auf stur.

Ich wollte soviel, doch Du hattest oft keine Lust,

und machst jetzt alles, das bereitet mir großen Frust.

Er hat mehr Erfahrung durch sein Alter, seine Jahr,

da kann ich nicht mithalten, das ist wahr.

Wenn Du nur geredet hättest, was dich so alles bedrückt,

ich hätt alles getan, und dein Leben ausgeschmückt.

Vielleicht haben wir einfach verschiedene Vorstellungen von Liebe,

ich wollte mich verloben und dich für immer, Du hast deine Triebe.

Du suchst Erfahrungen und das auch ohne Rast,

dass Du beim Tode nicht denkst, du hättest was verpasst.

Doch einwas verpasst Du, die ewige Liebe, die gibt's nur einmal,

und zwei oder noch mehr ist eine größere Zahl.

Außer Du hast nie gelernt, was wahre Liebe ist,

dass der Partner mehr Wert ist als was man seinem eigenen Leben zumisst.

Verlieben ist furchtbar einfach, entlieben ist furchtbar schwer,

vor allem wenn man liebt, wie ich dich noch so sehr.

Du hattest wohl unbewusst, seit Jahren keine Liebe mehr,

und lebtest wohl einfach so neben mir her.

Sonst wär es doch nicht möglich, sich so schnell zu entzücken,

und sein altes Leben einfach wegzurücken.

Die ganze Zukunft, die wir uns einst gedacht,

hast Du mit einem Male zunichte gemacht.

Doch wenn ich Dir für immer, eh nicht hätt gereicht,

dann ist's wohl so am besten, Dir fällt's ja sichtlich leicht.

Ich bin mir eins bewusst, und das ist eine Qual,

Du bist jetzte glücklich und ich nur zweite Wahl.

Ich wünsch Dir alles Gute, jetzt und für alle Zeit,

und ich hoffe, das Ende ist für dich ganz weit.

Für mich bin ich nicht sicher, was die Zukunft hat,

zur Zeit bin ich das Leben einfach nur noch satt.

Ich wünscht ich läg im Bett und alles wär vorbei,

dann wär ich auch im Himmel und endlich richtig frei.

Doch das ist jetzt mein Leben und geht dich nichts mehr an,

denn in deinem Leben gibt's 'nen andren Mann.

Drum hör zum Schluß nur noch einmal, was ich sage:

Ich wünsch Dir von Herzen ALLES Gute und werd dich lieben bis ans Ende meiner Tage!

Quelle: sinner

#3
an meine verlorenen Eltern...

Ich hoffe, euch geht's gut ihr zwei,

nun seid auch ihr mal endlich frei.

Steffi und auch ich, wir sind jetzte raus,

und ihr habt mal ruhe, in jenem euren Haus.

Vor ungefähr 10 Jahren lernte ich euch kennen,

nun müssen sich unsere Wege leider wieder trennen.

Ihr nahmt mich herzlich auf,und lieset mich herein,

in euer Haus und euer Leben, dafür will ich dankbar sein.

Roswitha du hattest immer, einen guten Rat,

auch wenn ich daraufhin, nicht immer dies auch tat.

Diskutiert haben wir, gerne, oft und viel,

verfolgte doch jeder, sein eigenes Ziel.

Du hattest immer, wenn mir's ging nicht gut,

ein offenes Ohr für mich und gabst mir wieder Mut.

Dafür und für viel mehr, möcht ich danke sagen,

hab ich vielleicht zu selten, in all den vielen Tagen.

Erich auch bei dir möcht ich mich bedanken,

bist wie ein Baum: dich bringt nichts zum schwanken.

Hast viel Probleme, mit deinen Knien, deinem Fuß,

ich denk an dich, schick Dir nen lieben Gruß.

Vor Jahren hast Du verloren, deinen Bruder Oswald,

ich bete für den Helli, dass er nicht auch geht bald.

Bleib so wie Du bist, für mich wie ein Vorbild,

bietest deinen Lieben immer ein Schutzschild.

Ich hab nicht nur verloren, meine Partnerin,

sondern noch viel mehr als sie jetzt von mir ging.

Auch ihr seid nun verschwunden - weg aus meinem Leben,

habt mir doch die Jahre immer viel gegeben.

Ich wünscht das wäre alles nur niemals geschehen,

nun muss ich alleine diesen Weg weiter gehen.

Schwiegereltern - Schwiegersohn - das wärs doch gewesen,

sollte nicht so sein, jetzt bleiben nur noch "Spesen".

Die Trennung meiner Eltern ist schon lange her,

all die Jahre beschäftigte das meinen Vater sehr.

Er hat es nie verkraftet, kam nie mehr von ihr los,

von meiner Mutter red ich, ich hoff, ich schaff das blos.

Was mit mir geschieht, das weiß ich heut noch nicht,

werd wohl sehen müssen, was meine Seele spricht.

Zur Zeit sprichst sie nicht viel, wenn, dann nur von ihr,

oder von dem Ende, dass da schwelt in mir.

Keine Sonne, keine Sterne, kann ich heut mehr sehn,

nur ein eisigkalter Wind tut mich noch umwehn.

Alles dunkel, alles düster, die Welt ist nur noch grau,

ohne Sie fehlt mir das Licht, egal wohin ich schau.

Es ist zu viel passiert in viel zu kurzer Zeit,

vielleicht ist nun mein Ende, auch nicht mehr sehr weit.

Der Tod beschätigt mich, noch immer jeden Tag,

auch wenn ich das wohl besser, nicht jedem gleich so sag.

Macht es denn noch Sinn, dass es mich heut noch gibt,

wenn die, die ich so liebe, mich jetzt nicht mehr liebt?

Die Liebe zu ihr ist alles, was in mir noch ist,

die Liebe ist es, die mich langsam auffrisst.

Ich wünscht Sie wär bei mir und nicht bei einem andern,

dann würd ich wenigstens, nicht im dunkeln wandern.

Was hab ich falsch gemacht in dem verdammten Jahr,

warum machte Sie es denn grad jetzte wahr?

Wollte Sie nicht sehen, was mit mir passiert,

wollte Sie nicht sehen, das mein Herz gefriert?

Warum macht Sie das, sie ist doch wirklich klug,

oder hatte Sie Angst, dass Sie nicht stark genug.

Sie weiß nicht wie es ist, wenn der Vater stirbt,

und dann auch noch gleich, ein and'rer um sie wirbt.

Und der Gedanke, dass Sie nun auch noch geht,

ich hab alles getan, ich hab sie angefleht.

Ich hab sie gebraucht - als Stütze, als Krücke,

doch sie wollt nur noch weg, fliegen wie ne Mücke.

Schwach war ich - das erste Mal im Leben,

und sie konnte, wollte, mir keine Hilfe geben.

Anstatt mit mir zu reden, mit mir ins Haus zu gehn,

wollte sie viel lieber, zum Tom um ihn zu sehn.

Bei allem, was sie hat, hab ich sie beschützt,

und ich fühl mich jetzt richtig ausgenützt.

Die Haare, die Flecken - eine Kleinigkeit,

denn meine Liebe fand ihre wahre Schönheit.

Sie war für mich nicht alles, doch jetzt ist alles nichts,

"willst Du noch weiter leben", es aus mir heraus sprichts.

Wär Sie bei mir geblieben, wär Sie daran zerbrochen?

Ich bin auf allen vieren auf Sie zugekrochen!

Wie kommt man zu so ner Zeit, auf so einen Gedanken,

war ihr denn nicht klar, dass mich das bringt zum wanken.

Als deine Mutter gestorben, glaub es war Januar,

und Erich hätt gesagt: Auszeit, wirklich wahr.

In dieser schweren Zeit, was hättest Du gemacht,

hättest Du wirklich einfach klar gedacht?

Es ging doch nicht um Liebe, auch nicht um Vernunft,

es ging um unser Leben und unsre Zukunft.

Wie kann sie rausfinden, ob da noch liebe ist,

wenn Du in einer tiefen Depression bist.

Sie hat gesagt, dass Sie jetzt frei sein will,

ich liege jetzt allein im Bett und um mich rum ists still.

Da frag ich mich, was würde sie wohl machen,

wenn ich jetzt einfach schlaf und nie mehr würd aufwachen.

Ein kleiner Schnitt, und alles wär vorbei,

dann wäre ich schlussendlich wieder frei.

Was ist denn noch geblieben,

wer kann mich denn noch lieben.

Warum hat sie sich nicht bewiesen, dass Sie stärken kann,

warum ließ sie das alles, nicht an sich heran.

warum ist sie geflohen, vor der Verantwortung,

warum hat sie das gemacht, ist sie wohl noch zu jung?

All das sind meine fragen,

die ich euch wollt noch sagen.

Ich wollte nur noch Abschied nehmn,

denn ich werd jetzt alleine gehn.

Ich dank euch beiden sehr, für die gemeinsamen Stunden,

doch jetzt müssen sie heilen, meine tiefen Wunden.

Irgendwann später wird das vielleicht geschehen,

dann können wir uns ja gern mal wieder sehen.

Das wird bestimmt noch dauern, sowas geht nicht sehr flott,

und wenn ich es nicht schaff, dann sehn wir uns bei Gott.

Doch macht euch um mich keine Sorgen,

was auch passiert, für euch gibt es ein morgen.

Ich will, dass ihr euch sicher seid,

jetzt und für alle Ewigkeit:

Ich war sehr gern bei euch

Ich wünsche euch alles Gute

Ich habe euch wirklich sehr lieb

Quelle: sinner

#4
Hey,

Dein Gedicht "Der Anfang und das Ende" gefällt mir wirklich sehr gut!

So ähnlich fühle ich mich auch gerade, mein Leben ist momentan nur noch Trott. Ich fühle mich wie in dem Film und täglich grüßt das Murmeltier! Ich hatte schon des öfteren Liebeskummer aber diesesmal ist es die Hölle für mich, weil ich meine Traumfrau verloren habe, ich kann verstehen wie Du Dich fühlst!

Gruß Lars

#5
Meine Geschwister

Auch ihr sollt eins haben, ein Gedicht von mir,

es ist meine Seele, die spricht zu euch hier.

Auch ihr lerntet euch kennen, in noch jungen Jahren,

Bleibt für immer zusammen, den Tipp möchte ich euch sagen!

Mit der Steffi hab ich oft über euch gesprochen,

Da lief nicht immer alles rund, das hat man dann gerochen.

Wir helfen euch, den Lukas zu erziehen,

haben wir oft gesagt, doch die Steffi wollte fliehen.

Vieles haben wir gesehen, was bei euch lief schlecht,

doch uns da einzumischen, dazu hatten wir kein recht.

Wir wollten von euch lernen, was schlecht ist und was gut,

es gab dabei viel Gutes und wenig böses Blut.

Michi ist ein Wassermann,

ich glaub, dass Sie mich verstehen kann.

Heiko ist ein Stier,

mit ihm trank ich viel Bier.

Mir war als wäre ich, fast mit euch verwand,

nicht ist mehr geblieben, seit Steffi verschwand.

Vermissen tu ich vieles, all die kleinen Sachen,

gemeinsam essen, spielen und das Lachen.

Achja der Lukas, der kleine freche Hund,

hat der früher gesabbert aus seinem süßen Mund.

Als wär es gestern, wo wir waren im Krankenhaus,

da war er noch so klein, die süße Maus.

In der Zukunft werd ich ihn allein lassen,

mir fällts nicht leicht, denn viel werd ich verpassen.

Doch ich hab keine andre Wahl,

jedes Mal nur eine Qual.

Passt auf euch auf, ich lieb euch drei,

doch wir sind leider jetzt entzwei.

Quelle: sinner

#6
Nur noch einmal unsere Sachen durchwühlen,

nur noch einmal deine Nähe fühlen,

nur noch einmal deinen Duft vernehmen,

nur noch einmal was mit dir unternehmen,

nur noch einmal dein Lachen sehen,

nur noch einmal mit dir spazieren gehen,

nur noch einmal deine Augen strahlen,

nur noch einmal unsere Zukunft malen,

nur noch einmal mit dir aufwachen,

nur noch einmal mit dir Puzzles machen,

nur noch einmal bei dir sein,

nur noch einmal dein Sonnenschein,

nur noch einmal deine Lippen berühren,

nur noch einmal Nähe spüren,

Quelle: sinner

nur noch einmal diesen Satz,

sag nur noch einmal: Ich liebe Dich, mein Schatz.

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