Die Liebe und wie sie mich Zerstoert
7 Antworten2'134 AufrufeGestartet von chrisu ·
chrisuThemenstart
Zwei Tage, nachdem ich mich bei einem Telefongespraech mit der
Person die ich liebe laecherlich gemacht hab, schreibe ich
nun diese Zeilen.
Begonnen hat alles vor gut 5 Jahren. Sommer 2000, es war ein
unglaublich schoener Tag und ich hab gerade aus dem Fenster
unseres Wohnzimmers rausgeschaut. Da sah ich sie zum ersten
Mal, mit einem Fahrrad entlangfahren. Wie schnell sich doch
das Leben aendern kann. Ich habe sie kaum gesehn, da durchfuhr
es mich Blitzartig durch den ganzen Koerper. Sie ist wunderschoen.
Wie ein Engel so zart und guetig. Wunderschoen anzusehen, wie
die Polarlichter am Nord- und Suedpol. Sie hatte schoene Haare,
eine Art Dreadlocks zusammengebunden zu einem Zopf. Mein Herz
fing an zu pochern. Seit diesem Augenblick muss ich jeden
Tag an sie denken. Am Bahnhof hab ich sie fast jeden Morgen
gesehen, wenn ich zur Schule fuhr. Wie merkwuerdig die Liebe zu
sein scheint. Was macht sie bloss mit uns? Egal wie viele Leute am
Bahnhof standen, sie ist mir immer sofort aufgefallen.
Sie ist ein so schoenes Geschoepf. Ihre Haare, die durch den Wind
leicht bewegt werden. Ihre Augen, ihre Nase, ihr Laecheln, welches
ihr Gesicht zirt.
Und jedes mal wenn ich sie sah, fing mein Herz an zu pochern und
eine Armee von Schmetterlingen durchfliegt meinen Koerper. Ich
muss tief Luft holen. Dann kann ich die naechsten paar Stunden
wieder nichts machen, zu intensiv sind die Gedanken, die mein
Gehirn ihr widmet. Und ich kann nicht mal etwas dagegen tun. Ich kann
mich nicht mehr ordentlich konzentrieren, bin nicht richtig
Aufnahmefaehig und wenn ich Buecher lese, vergesse ich nach
zwei/drei Saetzen bereits wieder das, was ein/zwei Saetze vorher
stand. Ueberall hin begleiten mich die Gedanken an sie. Ich
versuche mich abzulenken, aber es gelingt mir nicht.
Wie gern wuerde ich ihr sagen, was ich fuer sie empfinde,
aber ich trau mich nicht. Manchmal hab ich das Gefuehl gehabt,
als wenn ich des oeffteren mal ihre Aufmerksamkeit hatte. Aber
wahrscheinlicher ist, dass mir die Lieber hier einen Streich
spielte und ich mehr ihre Blicke zu mir wahrnahm als alles
andere.
Und je mehr Tage vergingen, desto mehr versuchte
ich es zu verdraengen. Aber je mehr ich versuchte es zu verdraengen,
desto staerker wurde die Sehnsucht nach ihr. Wie kann ich
Sehnsucht nach jemandem haben, den ich nicht einmal kenne? Was
ist das fuer eine unsichtbare Macht, die mir den Schlaf raubt, die
mir in jeden Gedankengang den ich hege, Gedanken an sie mit auf
den Weg gibt. Die mich sie in einer Menschenmasse zielgenau
ausfindig machen laesst und mich innerlich zereisst. Auf einer
Disco sah ich sie nicht weit von mir auf einem Tisch
mit einer Freundin sitzen. Wie in jeder anderen Situation konnte ich
auch hier nicht den Blick von ihr lassen. Sie haben zu mir rueber-
geschaut und haben dann einwenig gelacht. Ich schaute weg, hab ich
mich laecherlich gemacht? Wieso kam es mir wie ein Faustschlag in
die Magengegend vor? Als ich mit meiner Ausbildung began, sah ich
sie kaum noch, aber trotzdem muss ich Tag fuer Tag an sie denken.
Und immer wenn ich nicht mehr so ein starkes Gefuehl habe, das mich
innerlich zereisst, sehe ich sie. Ob von der Bank kommend oder
vom Zug. Es wie ein Fluch und dann faengt es wieder an. Mein Herz
pochert, ich fange an schneller Luft zu holen, tausend Gedanken
ueber sie rassen blitzartig durch mein Gehirn. Des oeffteren bekomme
ich ein stechenden Schmerz in meine linke Brust. Nur noch kurze,
schnelle Atemzuege kann ich machen, denn jeder tiefere Atemzug laesst
den Schmerz staerker werden. Es macht mich fertig sie zu sehn, aber
sie nicht zu kennen. Ob ich sie einfach ansprechen sollte? Was haette
es fuer einen Sinn? Ich will sie in meine Arme nehmen duerfen. Sie muss
nur bei mir sein, um mein Herz zu beruhigen. Warum haelt dieser Schmerz
so lange an? Warum vergeht diese Liebe nicht einfach nach so langer Zeit?
Am 21.03.05 sah ich sie zum an der Kreuzung in unserem Dorf.
Sie hat sich nicht veraendert. Sie faehrt einen gelben Twingo. Warum
tut mir die Liebe das an? Hat sie nichts besseres zu tun? Mein Magen
knurrt, aber verlangt nicht nach was essbarem. Seit einer Woche habe
ich durchgehend Herzrassen und es beruhigt sich nicht. Auf der Arbeit
kann ich nicht ordentlich Arbeiten. Stundenlang sitze ich vor dem
Bildschirm, schaue nur ein paar Zeilen an. Meine Konzentrationsfaehigkeit
scheint vollstaendig eleminiert zu sein. Ich bin sehr Muede. Schon seit
den letzten paar Jahren schlafe ich sehr viel. So kann ich dir Realitaet
entkommen und muss nicht staendig an sie denken. Am 25.03.2005
konnte ich es nicht mehr aushalten. So intensiv war das Gefuehl noch nie.
Ich rief einen Freund an und schilderte ihm, was ich von ihr wusste. Ich
sagte ihm lediglich, dass ich sie an der Kreuzung gesehen hab. Ein wenig
wie sie ausschaust. Er konnte mir weiterhelfen. Um ca. 20:05Uhr hab ich
mich schweren Herzens ueberwunden und sie angerufen.
Mein Herz pocherte extrem. Mehrmals musste ich tief Luft holen. Ich habe
mir sogar vorher aufgeschrieben, wie ich denn das Gespraech mit ihr beginnen
sollte. Ich sagte ihr, dass wir uns nicht kennen und fragte sie, ob wir
uns kennenlernen koennten. "...aber ich habe ja einen Freund...". Wie ein
Faustschlag ins Gesicht streckte es mich zu Boden. Wie konnte ich nur so
bloed sein zu denken, dass eine solch schoene Frau keinen Freund haben konnte.
Wahrscheinlich mit dem Wissen, dass ich es nie tun werde, sagte sie noch, ich
solle sie ruhig einfach ansprechen, wenn ich sie nochmal sehe. Dann beendeten
wir das Gespraech. Ich glaube ich habe mich sehr laecherlich gemacht.
Ich bin so fertig, so ausgelaugt. Immernoch habe ich dieses Sehnsuchtgefuehl.
Das verlangen nach ihr ist so gross. Ich will sie einfach nur bei mir haben.
Nicht mehr und nicht weniger. Was tut die Liebe da bloss mit mir. Warum
gibt es keinen Ausschaltknopf wie an einem Computer oder einer Kaffeemaschine.
Sie zereisst mich mehr und mehr und zert an den letzten Kraftreserven die ich
besitze. Ich bin sehr Muede, ich will schlafen. Ich will nicht mehr an sie
denken. Mir ist schwindelig und schwarz vor Augen. Sie ist so stark und ich
kann sie nicht ignorieren. Ist es eine Krankheit? Ist es Ironie des Schicksals,
dass dieser durch die Liebe erzeugte Schmerz nur durch eben diese selbst geheilt
werden kann? Er sitzt so tief. Was soll ich tun? Ich will dieses Gefuehl nicht
mehr haben.
"Und ich buerdete der Liebe, die Summe der Wut und des Hasses der ganzen
Menschheit auf. Waere mein Leib eine Kanone, ich haette mein durch sie
zerstoertes Herz auf sie geschossen".
Ich hasse dieses Gefuehl.
Ein letztes mal Atme ich tief ein und denke an sie. Noch einmal durchwandert eine
Armee von Schmertterlingen meinen Bauch. Eine Traene meines linken Auges sucht
sich den Weg ueber meine Wange zu meinem Kinn, wo sie wie ein Regentropfen zu
Boden faellt. Meine Gedanken sind bei ihr.
Ich habe sie nie kennengelernt. Nur in diesem sehr kurzen Gespraech habe ich mit
ihr geredet. Es tat gut, ihre Stimme zu hoeren.
Nun sitze ich hier und schreibe meine letzten Zeilen nieder, bevor ich mich,
in der Hoffnung das sie in meinem Traum bei mir ist und mich in ihre Arme nimmt,
ein letztes Mal schlafen lege.
Ich wuensche dir alles Glueck der Welt in deinem Leben.
R. B. aus B. B. - Ich liebe dich!
cu
Person die ich liebe laecherlich gemacht hab, schreibe ich
nun diese Zeilen.
Begonnen hat alles vor gut 5 Jahren. Sommer 2000, es war ein
unglaublich schoener Tag und ich hab gerade aus dem Fenster
unseres Wohnzimmers rausgeschaut. Da sah ich sie zum ersten
Mal, mit einem Fahrrad entlangfahren. Wie schnell sich doch
das Leben aendern kann. Ich habe sie kaum gesehn, da durchfuhr
es mich Blitzartig durch den ganzen Koerper. Sie ist wunderschoen.
Wie ein Engel so zart und guetig. Wunderschoen anzusehen, wie
die Polarlichter am Nord- und Suedpol. Sie hatte schoene Haare,
eine Art Dreadlocks zusammengebunden zu einem Zopf. Mein Herz
fing an zu pochern. Seit diesem Augenblick muss ich jeden
Tag an sie denken. Am Bahnhof hab ich sie fast jeden Morgen
gesehen, wenn ich zur Schule fuhr. Wie merkwuerdig die Liebe zu
sein scheint. Was macht sie bloss mit uns? Egal wie viele Leute am
Bahnhof standen, sie ist mir immer sofort aufgefallen.
Sie ist ein so schoenes Geschoepf. Ihre Haare, die durch den Wind
leicht bewegt werden. Ihre Augen, ihre Nase, ihr Laecheln, welches
ihr Gesicht zirt.
Und jedes mal wenn ich sie sah, fing mein Herz an zu pochern und
eine Armee von Schmetterlingen durchfliegt meinen Koerper. Ich
muss tief Luft holen. Dann kann ich die naechsten paar Stunden
wieder nichts machen, zu intensiv sind die Gedanken, die mein
Gehirn ihr widmet. Und ich kann nicht mal etwas dagegen tun. Ich kann
mich nicht mehr ordentlich konzentrieren, bin nicht richtig
Aufnahmefaehig und wenn ich Buecher lese, vergesse ich nach
zwei/drei Saetzen bereits wieder das, was ein/zwei Saetze vorher
stand. Ueberall hin begleiten mich die Gedanken an sie. Ich
versuche mich abzulenken, aber es gelingt mir nicht.
Wie gern wuerde ich ihr sagen, was ich fuer sie empfinde,
aber ich trau mich nicht. Manchmal hab ich das Gefuehl gehabt,
als wenn ich des oeffteren mal ihre Aufmerksamkeit hatte. Aber
wahrscheinlicher ist, dass mir die Lieber hier einen Streich
spielte und ich mehr ihre Blicke zu mir wahrnahm als alles
andere.
Und je mehr Tage vergingen, desto mehr versuchte
ich es zu verdraengen. Aber je mehr ich versuchte es zu verdraengen,
desto staerker wurde die Sehnsucht nach ihr. Wie kann ich
Sehnsucht nach jemandem haben, den ich nicht einmal kenne? Was
ist das fuer eine unsichtbare Macht, die mir den Schlaf raubt, die
mir in jeden Gedankengang den ich hege, Gedanken an sie mit auf
den Weg gibt. Die mich sie in einer Menschenmasse zielgenau
ausfindig machen laesst und mich innerlich zereisst. Auf einer
Disco sah ich sie nicht weit von mir auf einem Tisch
mit einer Freundin sitzen. Wie in jeder anderen Situation konnte ich
auch hier nicht den Blick von ihr lassen. Sie haben zu mir rueber-
geschaut und haben dann einwenig gelacht. Ich schaute weg, hab ich
mich laecherlich gemacht? Wieso kam es mir wie ein Faustschlag in
die Magengegend vor? Als ich mit meiner Ausbildung began, sah ich
sie kaum noch, aber trotzdem muss ich Tag fuer Tag an sie denken.
Und immer wenn ich nicht mehr so ein starkes Gefuehl habe, das mich
innerlich zereisst, sehe ich sie. Ob von der Bank kommend oder
vom Zug. Es wie ein Fluch und dann faengt es wieder an. Mein Herz
pochert, ich fange an schneller Luft zu holen, tausend Gedanken
ueber sie rassen blitzartig durch mein Gehirn. Des oeffteren bekomme
ich ein stechenden Schmerz in meine linke Brust. Nur noch kurze,
schnelle Atemzuege kann ich machen, denn jeder tiefere Atemzug laesst
den Schmerz staerker werden. Es macht mich fertig sie zu sehn, aber
sie nicht zu kennen. Ob ich sie einfach ansprechen sollte? Was haette
es fuer einen Sinn? Ich will sie in meine Arme nehmen duerfen. Sie muss
nur bei mir sein, um mein Herz zu beruhigen. Warum haelt dieser Schmerz
so lange an? Warum vergeht diese Liebe nicht einfach nach so langer Zeit?
Am 21.03.05 sah ich sie zum an der Kreuzung in unserem Dorf.
Sie hat sich nicht veraendert. Sie faehrt einen gelben Twingo. Warum
tut mir die Liebe das an? Hat sie nichts besseres zu tun? Mein Magen
knurrt, aber verlangt nicht nach was essbarem. Seit einer Woche habe
ich durchgehend Herzrassen und es beruhigt sich nicht. Auf der Arbeit
kann ich nicht ordentlich Arbeiten. Stundenlang sitze ich vor dem
Bildschirm, schaue nur ein paar Zeilen an. Meine Konzentrationsfaehigkeit
scheint vollstaendig eleminiert zu sein. Ich bin sehr Muede. Schon seit
den letzten paar Jahren schlafe ich sehr viel. So kann ich dir Realitaet
entkommen und muss nicht staendig an sie denken. Am 25.03.2005
konnte ich es nicht mehr aushalten. So intensiv war das Gefuehl noch nie.
Ich rief einen Freund an und schilderte ihm, was ich von ihr wusste. Ich
sagte ihm lediglich, dass ich sie an der Kreuzung gesehen hab. Ein wenig
wie sie ausschaust. Er konnte mir weiterhelfen. Um ca. 20:05Uhr hab ich
mich schweren Herzens ueberwunden und sie angerufen.
Mein Herz pocherte extrem. Mehrmals musste ich tief Luft holen. Ich habe
mir sogar vorher aufgeschrieben, wie ich denn das Gespraech mit ihr beginnen
sollte. Ich sagte ihr, dass wir uns nicht kennen und fragte sie, ob wir
uns kennenlernen koennten. "...aber ich habe ja einen Freund...". Wie ein
Faustschlag ins Gesicht streckte es mich zu Boden. Wie konnte ich nur so
bloed sein zu denken, dass eine solch schoene Frau keinen Freund haben konnte.
Wahrscheinlich mit dem Wissen, dass ich es nie tun werde, sagte sie noch, ich
solle sie ruhig einfach ansprechen, wenn ich sie nochmal sehe. Dann beendeten
wir das Gespraech. Ich glaube ich habe mich sehr laecherlich gemacht.
Ich bin so fertig, so ausgelaugt. Immernoch habe ich dieses Sehnsuchtgefuehl.
Das verlangen nach ihr ist so gross. Ich will sie einfach nur bei mir haben.
Nicht mehr und nicht weniger. Was tut die Liebe da bloss mit mir. Warum
gibt es keinen Ausschaltknopf wie an einem Computer oder einer Kaffeemaschine.
Sie zereisst mich mehr und mehr und zert an den letzten Kraftreserven die ich
besitze. Ich bin sehr Muede, ich will schlafen. Ich will nicht mehr an sie
denken. Mir ist schwindelig und schwarz vor Augen. Sie ist so stark und ich
kann sie nicht ignorieren. Ist es eine Krankheit? Ist es Ironie des Schicksals,
dass dieser durch die Liebe erzeugte Schmerz nur durch eben diese selbst geheilt
werden kann? Er sitzt so tief. Was soll ich tun? Ich will dieses Gefuehl nicht
mehr haben.
"Und ich buerdete der Liebe, die Summe der Wut und des Hasses der ganzen
Menschheit auf. Waere mein Leib eine Kanone, ich haette mein durch sie
zerstoertes Herz auf sie geschossen".
Ich hasse dieses Gefuehl.
Ein letztes mal Atme ich tief ein und denke an sie. Noch einmal durchwandert eine
Armee von Schmertterlingen meinen Bauch. Eine Traene meines linken Auges sucht
sich den Weg ueber meine Wange zu meinem Kinn, wo sie wie ein Regentropfen zu
Boden faellt. Meine Gedanken sind bei ihr.
Ich habe sie nie kennengelernt. Nur in diesem sehr kurzen Gespraech habe ich mit
ihr geredet. Es tat gut, ihre Stimme zu hoeren.
Nun sitze ich hier und schreibe meine letzten Zeilen nieder, bevor ich mich,
in der Hoffnung das sie in meinem Traum bei mir ist und mich in ihre Arme nimmt,
ein letztes Mal schlafen lege.
Ich wuensche dir alles Glueck der Welt in deinem Leben.
R. B. aus B. B. - Ich liebe dich!
cu
Hallo chrisu,
Sehr poetisch was du dort schreibst. Wer will nicht so geliebt werden? seufz
Ich finde es sehr mutig von Dir das Du sie angerufen hast! :) Ich glaube nicht das du dich lächerlich gemacht hast. Sie fühlte sich bestimmt geschmeichelt, du konntest ja nicht wissen dass sie einen Freund hat!
Vor Jahren ging es mir ähnlich, aber ich hab ihn erst angesprochen als er keine Freundin mehr hatte. Ich bin auch mit ihm zusammen gekommen, ich kann sagen er war meine größte Liebe und wer weiß vielleicht ist er es noch. Doch eines mußt du wissen die Menschen sind leider oft nicht so wie sie aussehen. Diese Erkenntnis kam erst nach vielen Jahren. Ich dachte er sei jemand anders, doch er war es nicht :nono: Er war jemand anders, ganz anders als ich dachte. Aber um das zu erfahren mußt du sie kennenlernen, vielleicht gibt es ja eine andere Möglichkeit sie kennen zu lernen? Ohne mit der Tür ins Haus zu fallen ;) sondern erst mal auf normalen wege durch einen kurzen unverbindlichen plausch oder kennt einer deiner Freunde sie, so dass ihr euch rein zufällig :) ) mal trefft?
So lernst du die wirkliche Person kennen! Lass dir jetzt aber erstmal Zeit, sie hat nunmal einen Freund... Wer weiß was in der Zukunft sein wird.
Tut mir leid das ich Dir keine gute Hilfe sein kann
Lisa
Sehr poetisch was du dort schreibst. Wer will nicht so geliebt werden? seufz
Ich finde es sehr mutig von Dir das Du sie angerufen hast! :) Ich glaube nicht das du dich lächerlich gemacht hast. Sie fühlte sich bestimmt geschmeichelt, du konntest ja nicht wissen dass sie einen Freund hat!
Vor Jahren ging es mir ähnlich, aber ich hab ihn erst angesprochen als er keine Freundin mehr hatte. Ich bin auch mit ihm zusammen gekommen, ich kann sagen er war meine größte Liebe und wer weiß vielleicht ist er es noch. Doch eines mußt du wissen die Menschen sind leider oft nicht so wie sie aussehen. Diese Erkenntnis kam erst nach vielen Jahren. Ich dachte er sei jemand anders, doch er war es nicht :nono: Er war jemand anders, ganz anders als ich dachte. Aber um das zu erfahren mußt du sie kennenlernen, vielleicht gibt es ja eine andere Möglichkeit sie kennen zu lernen? Ohne mit der Tür ins Haus zu fallen ;) sondern erst mal auf normalen wege durch einen kurzen unverbindlichen plausch oder kennt einer deiner Freunde sie, so dass ihr euch rein zufällig :) ) mal trefft?
So lernst du die wirkliche Person kennen! Lass dir jetzt aber erstmal Zeit, sie hat nunmal einen Freund... Wer weiß was in der Zukunft sein wird.
Tut mir leid das ich Dir keine gute Hilfe sein kann
Lisa
Hallo chrisu, ich finde das sehr bewegend, was Du da geschrieben hast. Man merkt richtig, wie Du leidest.
Aber Du hast auch viel Mut bewiesen, indem Du sie angerufen hast. Ich bewudere dich dafür. Das hat gar nichts mit lächerlich machen zu tun. Das hätten wohl nicht viele gemacht. Und Mut wird normalerweise belohnt:
Sie hat dir ja gesagt, dass Du sie mal ansprechen sollst. Warum versuchst Du es nicht mal, wenn Du sie wieder siehst? Vielleicht kannst Du sie dadurch etwas näher kennenlernen?
lg flips
Aber Du hast auch viel Mut bewiesen, indem Du sie angerufen hast. Ich bewudere dich dafür. Das hat gar nichts mit lächerlich machen zu tun. Das hätten wohl nicht viele gemacht. Und Mut wird normalerweise belohnt:
Sie hat dir ja gesagt, dass Du sie mal ansprechen sollst. Warum versuchst Du es nicht mal, wenn Du sie wieder siehst? Vielleicht kannst Du sie dadurch etwas näher kennenlernen?
lg flips
Wow, ich bin echt tief beeindruckt, von dem was du geschrieben hast. Für mich ist das kaum greifbar, daß man seit 5 Jahren für einen Menschen so empfinden kann, den man nicht mal richtig kennt bzw. kennengelernt hat.
Einen Rat zu geben fällt hier wahrlich schwer... ich würde sie beim nächsten Mal einfach ansprechen, du hast nichts zu verlieren!!
Einen Rat zu geben fällt hier wahrlich schwer... ich würde sie beim nächsten Mal einfach ansprechen, du hast nichts zu verlieren!!
hei chrisu!
Fand deine Zeilen wirklich sehr schön, die du geschrieben hast. Schön, aber sehr traurig.
Mit deiner Aussage:
Nun sitze ich hier und schreibe meine letzten Zeilen nieder, bevor ich mich,
in der Hoffnung das sie in meinem Traum bei mir ist und mich in ihre Arme nimmt,
ein letztes Mal schlafen lege.
Machst du mir aber gehörig Angst!!!
Fand deine Zeilen wirklich sehr schön, die du geschrieben hast. Schön, aber sehr traurig.
Mit deiner Aussage:
Nun sitze ich hier und schreibe meine letzten Zeilen nieder, bevor ich mich,
in der Hoffnung das sie in meinem Traum bei mir ist und mich in ihre Arme nimmt,
ein letztes Mal schlafen lege.
Machst du mir aber gehörig Angst!!!
Original von sadlisaIch glaube nicht das du dich lächerlich gemacht hast. Sie fühlte sich bestimmt geschmeichelt,So bleibt, wie ich mir schon dachte, das Argument der Laecherlichkeit jediglich ein
schein Argument, mit welchem ich die Niederlage schoenreden tat.
Original von flipsHallo chrisu, ich finde das sehr bewegend, was Du da geschrieben hast. Man merkt richtig, wie Du leidest.Betrachten wir einmal die beiden in frage kommenden Moeglichkeiten und wollen zu
Aber Du hast auch viel Mut bewiesen, indem Du sie angerufen hast. Ich bewudere dich dafür. Das hat gar nichts mit lächerlich machen zu tun. Das hätten wohl nicht viele gemacht. Und Mut wird normalerweise belohnt:
Sie hat dir ja gesagt, dass Du sie mal ansprechen sollst. Warum versuchst Du es nicht mal, wenn Du sie wieder siehst? Vielleicht kannst Du sie dadurch etwas näher kennenlernen?
aller erst einmal Annehmen, ich wuerde bei einem Gespraech mit ihr eine Flamme in ihr
entzuenden, welche mich fuer sie sichtbar macht, so komme ich in einen Zielkonflikt
zwischen meinem Herzen und meinem Verstand. Mein Herz schreit ja, du solltest es
versuchen und mein Verstand sagt mir, sie ist gluecklich, halt dich aus ihrem Leben
raus und nutze nicht das Argument der Liebe, einen nicht fuer unseren Verstand
begreifbaren Begriff und unsichtbaren Macht, zur Legimitation dazu, eine bestehende
Beziehung in die Brueche zu fuehren.
Und nehmen wir einmal die zweite in frage kommende Moeglichkeit an, dass es keine
zu entzuendende Flamme gibt, so bleib ich vor ihr stehn, wie ein Schwarzes Loch,
durch das durch eine Art Gruemmung der Mensch und auch sie, das Gefuehl haben,
wir wuerden durch es hindurch auf die andere Seite blicken und so bleibe ich nichts
weiter als ein durch eben jenes Loch verzerrtes Bild, mit dem Unterschied, dass
ich keine ihm wuerdige Anziehungskraft auf die Person habe, die ich Liebe. Was haette
ich davon, ausser der Liebe noch mehr Nahrung zu geben, auf welche sie sich wie eine
Horde Piranjas wirft, um nichts mehr von ihrem Opfer uebrig zu lassen, ausser eine
toten Seele, die nicht mehr zu lieben imstande ist.
Und so werde ich wohl einmal mehr auf meinen Verstand hoeren, der mir sagt, ich
solle mich nicht noch einmal versuchen, mich in ihr Leben einzumischen. Sie ist
gluecklich und um nichts in der Welt, soll sich dieses Glueck gegen sie wenden.
Original von sad girlMit deiner Aussage:Viel mehr Angst, als die Konzequenz die diese Aussage birgt, laesst die Frage
Nun sitze ich hier und schreibe meine letzten Zeilen nieder, bevor ich mich,
in der Hoffnung das sie in meinem Traum bei mir ist und mich in ihre Arme nimmt,
ein letztes Mal schlafen lege.
Machst du mir aber gehörig Angst!!!
aufkommen, verpasse ich hierdurch vielleicht die Moeglichkeit, doch einmal mit ihr eine
Beziehung eingehen zu koennen? Und wie sollte es dazu ueberhaupt kommen, sehe ich
sie ja nur ab und zu?
cu
Hi chrisu,
lg flips
Mein Herz schreit ja, du solltest esversuchen und mein Verstand sagt mir, sie ist gluecklich, halt dich aus ihrem LebenIch denke im Grunde auch so. Ich finde, wenn jemand eine Beziehung führt hat man kein Recht darauf, ihm die streitig zu machen. Aber hier geht es nicht darum, dass Du ihr gleich deine Liebe gestehst. Sie hat selber gesagt, dass Du sie ansprechen sollst. Wieso versuchst Du das nicht? Einfach nur mit ihr reden. Vielleicht wills sie ja ihre Beziehung beenden, vielleicht hat sie nicht wirklich eine?
raus und nutze nicht das Argument der Liebe, einen nicht fuer unseren Verstand
begreifbaren Begriff und unsichtbaren Macht, zur Legimitation dazu, eine bestehende
Beziehung in die Brueche zu fuehren.
lg flips
Original von flipsHi chrisu,Eine einfache Frage, die meine Argumentation zu nichte macht. Bleibt die Frage, ob
Ich denke im Grunde auch so. Ich finde, wenn jemand eine Beziehung führt hat man kein Recht darauf, ihm die streitig zu machen. Aber hier geht es nicht darum, dass Du ihr gleich deine Liebe gestehst. Sie hat selber gesagt, dass Du sie ansprechen sollst. Wieso versuchst Du das nicht? Einfach nur mit ihr reden. Vielleicht wills sie ja ihre Beziehung beenden, vielleicht hat sie nicht wirklich eine?
lg flips
ich noch einmal die Kraft aufbringen kann, um auf sie zuzugehen und sie anzusprechen,
denn all der Rat eurerseits baut auf der Tatsache auf, dass ich sie ansprechen muss,
nur weiss ich nicht wie und wo?
cu
Seite 1 von 1 · 8 Beiträge in diesem Thema