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die Zeit heilt...

1 Antworten684 AufrufeGestartet von nordlicht ·

nordlichtThemenstart
#1
Träume

Will endlich frei sein,

leben wie ich will,

tun, was ich noch nie tat,

und davon ziemlich viel!

Will ihn vergessen,

und ich schaff das auch,

sagt jedenfalls das Flattertier

in meinem Bauch...

Will lachend

durch den Regen springen,

und lauter verrückte

Lieder singen.

Will leise

auf der Wiese liegen,

und davon träumen,

dich rumzukriegen.

Ich denk so oft

nur an dich,

schon all die Jahre,

doch ich durft ja nich!

Stell mir jetzt vor,

wie ich dich küss,

dich hemmungslos liebe,

und dich danach vermiss...

Ich will ohne Angst

meine Wege gehn,

für dich will ich groß sein,

mutig und stark und schön!

Trau mich nur nich,

dir´s zu sagen,

könnt ja sein,

du willst mich gar nich haben?

Frühlings Erwachen

Die leichten Zeiten sind zu spüren.

Ein warmer Hauch liegt mild

im ersten, stillen Frühlingsregen.

Der Regenbogen zeigt sein Bild…

Die Sonne atmet lächelnd auf,

die Wolken ziehen weiter.

Erinnerungen werden langsam wach.

Ich denk an alte Zeiten.

Die Vögel singen leise

ihr altbekanntes Lied.

Ob sie wohl noch nicht wissen,

das es dich nicht mehr gibt?

Die Luft, sie riecht nach Sehnsucht.

Die Luft, sie riecht nach Glück.

Ich möchte dich so gern suchen,

doch du kannst nicht zurück.

Auf den vertrauten Wegen liegen

immer noch die alten Scherben.

Damals lag ich hier allein,

und wollte nur noch sterben.

Inzwischen hat der Wind ganz sacht

die alten Träume fortgeweht,

und auf den grünen Wiesen

die Hoffnung wieder neu gesät.

Noch ist der Sommer fern,

mit seiner Blütenpracht.

Für ihn hab ich den Winter

mir ganz aus meinem Herz gelacht.

#2
Wir sind Helden - Du erkennst mich nicht wieder

Du erkennst mich nicht wieder

Allein

Mein Gesicht sei noch gleich

und du weißt nicht ob das reicht

um nicht alleine zu sein

Du erkennst mich nicht wieder

Unerkannt

bin ich die halbe Nacht

noch um die Häuser gerannt

Ich erkenn hier nichts wieder

Alles müde und alt

und ich male uns beide

als Umriss aus Kreide

auf den Asphalt

Du erkennst mich nicht wieder

Unerkannt

hab ich dann drüben im Park

meine Kleider verbrannt

Ich erkenn mich nicht wieder

Nur mein Herz das noch schlägt

Und ich hebe die Arme

um zu sehn ob die warme

Nachtluft mich trägt

Du erkennst mich nicht wieder

Unerkannt

flieg ich ans Ende der Stadt

ans Ende der Welt

und über den Rand

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