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diese schreckliche Angst

10 Antworten1'858 AufrufeGestartet von bum2207 ·

bum2207Themenstart
#1
Hallo alle zusammen,

ich lese hier schon lange mit und brauch nun doch auch eure Meinungen.

Ich bin seit fast 8 Monaten mit meinen Freund zusammen. Wir lieben uns sehr, sind uns sicher, dass wir heiraten und Kinder haben wollen.

Zusammen sind wir echt glücklich, aber ...

Seine Mutti ist total schwierig. In den letztenn Monaten haben ich mehr geweint, als die letzten 6 Jahre vorher. OK, uns beide schweißt das zusammen, hoffe ich jedenfalls.

Zur Zeit ist alles mal wieder gut. Ich bin über meinen Schatten gesprungen und auf sie zugegangen.

Doch nun habe ich ständig Angst.

Angst, ihn zu verlieren.

Angst, dass die Streiterein wieder losgehen.

Angst, wenn er aus dem Bett steigt, dass er vielleicht nicht wieder kommt.

Angst, dass er doch ne andere findet.

Angst, dass ihm was passiert.

Ständig diese Angst.

Ich weiß, dass er mich wirklich liebt. Aber trotzdem.

Ich kann nicht mehr. Was soll ich tun?

HILFE!!!

#2
Hi,

wie sehen denn die Probleme mit seiner Mutter aus?

Grüße

Verlassen?

#3
Er ist Einzelkind.

Wir wohnen alle in einem Haus.

Sie denkt, ich mag sie nicht.

Jedes Wort was ich sage wird rumgedreht.

Der Hund war krank. Erst OP. Dann vor Ostern doch einschläfern.

Mutter + Vater seit der Wende arbeitslos.

Beide kein Führerschein.

Sohn ist Fußabtreter.

Ihm wird vorgehalten, dass er rauskommt, weil er Arbeit hat.

Ihm wird vorgehalten, dass wir unsere Wohnung schön machen, weil wir Geld verdienen.

Ihm wird vorgeworfen, dass er besser nicht geboren wäre.

etc.

#4
hey du

wie ist das verhältnis zwischen deinem freund und seinen eltern ? stellt er sich nicht auf deine seite ?

#5
Doch, er steht auf meiner Seite. Gott sei Dank.

Das ist noch ein weiterer Streitpunkt.

Seine Eltern verstehen nicht, wie er zu mir halten kann.

So wie jetzt hätte er noch nie mit ihnen geredet.

(Endlich gibt er mal Wiederworte und lässt sich nicht mehr alles gefallen.)

Ich bin unendlich froh, dass er es tut. Sonst hätte ich schon lange aufgegeben.

Er sagt auch immer, dass eine andere Frau schon lange gegangen wäre. Niemand hätte sich das solange angesehen wie ich. Das glaub ich ihm sogar.

Ich denke, dass ich nicht das eigentliche Problem bin. Sondern nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.

Mein Freund hat ein komisches Verhältnis zu seinen Eltern.

Sie umarmen sich nie. (Nicht mal Silvester o. Geburtstag) Er sagt nicht Mutti + Vati. Bzw. erst seit ich da bin und so von meinen Eltern rede. Er fährt für sie alle Wege und bekommt doch keinen Dank.

Wenn sie was erzählen, versucht er, dass eh nicht so ernst zu nehmen, weil es meistens eh nur Müll ist.

#6
Was haltet ihr denn davon eine andere Wohnung zu nehmen?

Alt und jung paßt nicht unter ein Dach, sagte immerhin meine Schwiegermutter!! :-)

Und mal Klartext reden. Sie müssen ihr "schicksal" selber in die Hand nehmen und das Beste draus machen. Es nicht als selbstverständlich sehen wenn ihr Sohn mit dem Auto alles erledigt. Sprich mit Deinem Freund und redet gemeinsam in ruhe mit denen.

Die beiden sind engstirnig und neidisch auf das Glück ihres Sohnes!! Und das wollen Eltern sein?

Stell Dir mal vor ihr habt Kinder. Wie soll das denn weitergehen? Neidisch auf die süßen Kleinen?? Da würde ich meine Kinder nciht in Obhut geben.

Jacky

#7
Danke Jacky,

das ist genau das was ich denke.

Aber ohne meinen Freund sind seine Eltern nichts. Ohne ihn könnten die nicht mal das Haus bezahlen.

Ich weiß, dass sie ihm dankbar sein müssten.

Sind sie aber nicht. Für die ist das alles selbstverständlich.

Ihrer Meinung nach, hat mein Freund bei ihnen was gut zu machen.

(Vor Jahren ist seine Mutter wegen seinem Hund zu Hause geblieben und konnte keine Umschulung machen usw.)

Ich würde gerne dort ausziehen, aber Mike will nicht. Versteh ich ja auch. Sind ja trotzdem seine Eltern.

Er weiß auch, dass mich das alles fertig macht.

Aber sobald wieder gute Stimmung ist, wie jetzt, vergißt er alles.

Ständig tun alle so, als ob nie was gewesen wäre.

#8
bei aller vermeintlichen Boshaftigkeit, die seine Eltern an den Tag legen, können sie einem aber auch ein wenig leid tun. sie sind bestimmt unglücklich, weil sie arbeitslos sind. das würde ich mir vor Augen halten, um evtl. ein wenig milder mit ihnen zu sein. das soll nicht heissen, daß ich schön rede, wie sie sich verhalten. aber es ist gewiss so, daß , wenn man keinen eigenen Lebensinn im Sinne von Arbeit hat, dieser Lebensinn teilweise aus den Kindern gezogen wird. dabei schlagen manche Eltern gerne über die Stränge.

ich denke auch, daß ein Auszug das beste wäre. sie wären dann sicher kurzfristig noch wütender, aber langfristig würde das die Fronten zwischen euch ein wenig abmildern.

ich würde es nicht aushalten bei meinen Schwiedereltern unter einem Dach zu wohnen (ist jetzt nicht gegen meine wirklichen Schwiegereltern gemeint, sondern generell). der Anpassungsdruck wäre mir einfach zu hoch. man will doch zu Hause auch mal abschalten.

und man merkt ja, wie die Emotionen bei euch hochgeschaukelt sind.

nichtsdestotz bringt es nichts Krieg zu führen. er kann sich unmöglich nur auf Deine oder nur auf die Seite seiner Eltern stellen, er MUSS mit beiden Seiten auskommen, deswegen ist die Situation für ihn in meinen Augen am schwierigsten.

Liebe Grüße

Verlassen?

#9
Genau das ist meine Sorge.

Mein Freund steht dazwischen.

Ich kann es kaum ertragen ihn leiden zu sehen, wenn Streit ist.

Es tut ihm so weh.

Und das tut mir so weh.

Ich weiß, das seine Eltern in ner blöden Situation sind.

Aber sollten sich nicht Eltern über das Glück ihrer Kinder freuen und alles für sie tun.

Meine Eltern jedenfalls sind so.

Sie haben sich wahnsinnig für mich gefreut, das ich nun Mike habe. Aber langsam machen sie sich auch Sorgen um mich.

Ich heul rum, habe Angst, das bin ich nicht.

Dann kommt noch dazu, dass mein Schatz in Schichten arbeitet. D.h. wir sehen uns aller 14 Tage nur mal nachts im Bett. Niemand das mit dem man reden kann. Reden hilft mir. Aber ich kann nicht ständig alles bei meine Kolleginen oder meiner Mutter abladen.

Alle haben auch eigene Probleme.

Ich bin so froh, dass ich meine eigene Wohnung noch habe. Dorthin ziehe ich mich zurück, wenns gar zu schlimm ist. Oder zu meiner Mutti.

Aber diese Angst in mir muss ich allein bekämpfen.

Mein Freund merkt schon, dass irgendwas ist. Sagt aber nur, ich soll mir nicht so viele Gedanken machen.

#10
Danke für alle bisherigen Antworten.

Da ich nur nen dienstl. PC habe, meld ich mich erst am Montag wieder.

Allen schönes ruhiges Wochenende.

#11
Hallo an alle,

das Wochenende lief ganz gut.

Wir spielen alle Friede, Freude, Eierkuchen.

Owbwohl ich echt zugeben muss, dass es am schönsten ist, wenn ich meine Schwiegermutter nicht sehe.

An Tagen an denen es mir selbst nicht so gut geht, wird wohl immer diese sch... Angst dasein.

Aber ich Kämpfe dagegen an.

Warum hat mir keiner gesagt, dass es so schwierig ist verliebt zu sein.

Überall hört man nur wie schön es ist, wenn man nen Freund hat. Von den ganzen Dinge ringsrum redet keiner.

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