dreieck
4 Antworten1'353 AufrufeGestartet von herakles ·
heraklesThemenstart
liebe forumsbesucher
wie viele schon zuvor, wende ich mich an euch um vielleicht hilfe oder unterstützung zu erhalten. vielleicht aber auch um jemanden zu finden, dem/der eine solche geschichte am eigenen leib auch widerfahren ist und ein austausch darüber beginnt.?
kurz zu meiner person und meinem thema:
ich bin seit 11 jahren verheiratet . wir haben zwei kinder (8/11). ich bin selbstständig und viel auch abends unterwegs. meine partnerin arbeite ebenfalls. gemeinsam teilen wir die aufgaben und arbeiten, die so anfallen mit den kindern und dem alltag.
wir teilen hingegen kaum ein hobby. wenig gemeinsame unternehmungen, hängen aber immer wieder sehr aneinander.
vor dreieinhalb jahren nun ging meine frau eine beziehung zu einer arbeitskollegin ein. eine sehr intensive geschichte. seelenverwandt - jedoch ohne wirkliche sexualität. sie sind sich gegenseitig das halbe herz. das äussert sich in stetem sms-austauch und täglichen telefonaten sowie gemeinsamem urlaub. meine partnerin, welche auch schon erfahrung hat mit lesbischen beziehungen, bezeichnet diese hingegen als nicht homosexuell. es ist eher eine himmlische begegnung mit einem engel.
das hat unser ganzes system, unsere beziehung aufgewühlt und kräftig durcheinander gebracht. neben der eifersucht von meiner seite, die sich dann und wann immer wieder einstellt, werde ich wütend und auch verschlossen. das liegt darin, dass meine partnerin ihr ding einfach durchzieht und für sich regelt. sie sagt von sich, dass sie eine solche bezeihungssituation tragen kann, und dass es sie bereichert. unsere langen gesprächsversuche kommen immer von mir aus. sie meint, dass diese gespräche nicht zur lösung beitragen würden. sie verlaufen stets in den gleichen mustern und sind kämpferisch und schuldzuweisend. sie meint, dass wir das geniessen sollten, was wir hätten und das sei viel.
ich komme mir immer wieder wie das dritte rad am wagen vor.
sie fühlt sich, nach ihren worten, nicht wahrgenommen in ihrer seelischen erweiterung, welche sie erlebe, und vernachlässigt, nicht geliebt. ich fühle mich dagegen aussen vor gelassen und es mangelt mir an aufmerksamkeit und zuwendung von ihrer seite.
das ganze dauert nun schon sehr lange und wir sind beide sehr müde und erschöpft.
ich schlug vor, dass wir uns gemeinsam an einen tisch setzen sollten, zu dritt, um die bedürfnisse zu klären. dieser vorschlag ist nicht in ihrem sinn.
die ganze situation habe ich nun so satt. wir sprechen über trennung und vollziehen sie trotzdem nicht.
alles bleibt hängen. ich habe den mut nicht dazu und auch angst, dass ich eine fehlentscheidung treffen würde. ich weiss zuweilen weder ein noch aus und es belastet mich sehr.
es ist ein dreieck, was meine partnerin vehement verneint. wir kriegen die ganze geschichte nicht gemeinsam benennt und auf den punkt gebracht, was mich wiederum noch weiter von ihr entfernt.
es gäbe noch viel zu erzählen in hundert variationen.
kennt jemand von euch eine solche situation? was habt ihr gemacht? was würdet ihr tun?
lieben dank für das ohr.
ich bin gepannt von euch zu lesen.
herakles
wie viele schon zuvor, wende ich mich an euch um vielleicht hilfe oder unterstützung zu erhalten. vielleicht aber auch um jemanden zu finden, dem/der eine solche geschichte am eigenen leib auch widerfahren ist und ein austausch darüber beginnt.?
kurz zu meiner person und meinem thema:
ich bin seit 11 jahren verheiratet . wir haben zwei kinder (8/11). ich bin selbstständig und viel auch abends unterwegs. meine partnerin arbeite ebenfalls. gemeinsam teilen wir die aufgaben und arbeiten, die so anfallen mit den kindern und dem alltag.
wir teilen hingegen kaum ein hobby. wenig gemeinsame unternehmungen, hängen aber immer wieder sehr aneinander.
vor dreieinhalb jahren nun ging meine frau eine beziehung zu einer arbeitskollegin ein. eine sehr intensive geschichte. seelenverwandt - jedoch ohne wirkliche sexualität. sie sind sich gegenseitig das halbe herz. das äussert sich in stetem sms-austauch und täglichen telefonaten sowie gemeinsamem urlaub. meine partnerin, welche auch schon erfahrung hat mit lesbischen beziehungen, bezeichnet diese hingegen als nicht homosexuell. es ist eher eine himmlische begegnung mit einem engel.
das hat unser ganzes system, unsere beziehung aufgewühlt und kräftig durcheinander gebracht. neben der eifersucht von meiner seite, die sich dann und wann immer wieder einstellt, werde ich wütend und auch verschlossen. das liegt darin, dass meine partnerin ihr ding einfach durchzieht und für sich regelt. sie sagt von sich, dass sie eine solche bezeihungssituation tragen kann, und dass es sie bereichert. unsere langen gesprächsversuche kommen immer von mir aus. sie meint, dass diese gespräche nicht zur lösung beitragen würden. sie verlaufen stets in den gleichen mustern und sind kämpferisch und schuldzuweisend. sie meint, dass wir das geniessen sollten, was wir hätten und das sei viel.
ich komme mir immer wieder wie das dritte rad am wagen vor.
sie fühlt sich, nach ihren worten, nicht wahrgenommen in ihrer seelischen erweiterung, welche sie erlebe, und vernachlässigt, nicht geliebt. ich fühle mich dagegen aussen vor gelassen und es mangelt mir an aufmerksamkeit und zuwendung von ihrer seite.
das ganze dauert nun schon sehr lange und wir sind beide sehr müde und erschöpft.
ich schlug vor, dass wir uns gemeinsam an einen tisch setzen sollten, zu dritt, um die bedürfnisse zu klären. dieser vorschlag ist nicht in ihrem sinn.
die ganze situation habe ich nun so satt. wir sprechen über trennung und vollziehen sie trotzdem nicht.
alles bleibt hängen. ich habe den mut nicht dazu und auch angst, dass ich eine fehlentscheidung treffen würde. ich weiss zuweilen weder ein noch aus und es belastet mich sehr.
es ist ein dreieck, was meine partnerin vehement verneint. wir kriegen die ganze geschichte nicht gemeinsam benennt und auf den punkt gebracht, was mich wiederum noch weiter von ihr entfernt.
es gäbe noch viel zu erzählen in hundert variationen.
kennt jemand von euch eine solche situation? was habt ihr gemacht? was würdet ihr tun?
lieben dank für das ohr.
ich bin gepannt von euch zu lesen.
herakles
Hallo!
Schwere Sache, aber erst einmal solltest Du für Dich klären warum Du an dieser Parnterschaft festhälst - liebst Du Deine Frau, oder hat sie bestimmte Eigenschaften die Dir sehr wichtig in einer Beziehung sind, oder ist es nur noch Gewohnheit?
Wenn es nur noch Gewohnheit ist - dann solltest Du Dir einen Ruck geben und gehen.
Wie ist es denn für die Kinder?
Ich denke die werden doch sicherlich sehr unter der angespannten Situation leiden, und wenn Du nicht wegen Dir gehen kannst, dann solltest Du an sie denken.
Aber wenn Du Deine Frau noch liebst, tja, da kann ich Dir auch nichts zu raten, was sagt sie denn, liebt sie Dich denn noch?
Ich wünsche Dir die Kraft durchzuhalten - was auch immer Du tust, und bitte denke immer an die Kinder.
Liebe Grüße, zickig
Schwere Sache, aber erst einmal solltest Du für Dich klären warum Du an dieser Parnterschaft festhälst - liebst Du Deine Frau, oder hat sie bestimmte Eigenschaften die Dir sehr wichtig in einer Beziehung sind, oder ist es nur noch Gewohnheit?
Wenn es nur noch Gewohnheit ist - dann solltest Du Dir einen Ruck geben und gehen.
Wie ist es denn für die Kinder?
Ich denke die werden doch sicherlich sehr unter der angespannten Situation leiden, und wenn Du nicht wegen Dir gehen kannst, dann solltest Du an sie denken.
Aber wenn Du Deine Frau noch liebst, tja, da kann ich Dir auch nichts zu raten, was sagt sie denn, liebt sie Dich denn noch?
Ich wünsche Dir die Kraft durchzuhalten - was auch immer Du tust, und bitte denke immer an die Kinder.
Liebe Grüße, zickig
Ich denke,
ziehe dich erst einmal zurück so gut es eben geht.
Lass dein Herz entscheiden und wenn Du sie immer noch liebst
gebe nicht auf.
Sondern tue was dafür, aber anders als bisher.
Außer die Liebe ist nur noch einseitig vorhanden.
Beobachten und Zuhören ist eine große Kunst.......
Durch Beobachten und Zuhören lernen wir unendlich
viel mehr als aus jedem Buch.
Bücher sind notwendig, doch Beobachten und Zuhören,
schärft die Sinne.
Die Seelenverwandtschaft möchte ich hier anzweifeln.
Das ist nur eine plumpe Ausrede, um was zu begründen....?
Seelenverwandschaft oder den Seelenpartner für alles verantwortlich machen?
Zwei Menschen, die lange Zeit zusammengelebt haben,
tragen ein Bild voneinander in sich, das eine echte gegenseitige
Beziehung verhindert.... Darum ist es wichtig, dass wir
erkennen - nicht mit dem Verstand, sondern als Tatsachen unseres t
täglichen Lebens - wie wir Bilder von unserer Ehefrau, unserem Ehemann, unseren Nachbarn, unserem Kind unserem Vaterland, unseren Führern, unseren Politikern, unseren Göttern aufgebaut haben -
wir haben nichts als Bilder.
Diese Bilder erzeugen den Abstand zwischen Ihnen und dem, was sie
beobachten, und in diesem Raum liegt der Konflikt.
ziehe dich erst einmal zurück so gut es eben geht.
Lass dein Herz entscheiden und wenn Du sie immer noch liebst
gebe nicht auf.
Sondern tue was dafür, aber anders als bisher.
Außer die Liebe ist nur noch einseitig vorhanden.
Beobachten und Zuhören ist eine große Kunst.......
Durch Beobachten und Zuhören lernen wir unendlich
viel mehr als aus jedem Buch.
Bücher sind notwendig, doch Beobachten und Zuhören,
schärft die Sinne.
Die Seelenverwandtschaft möchte ich hier anzweifeln.
Das ist nur eine plumpe Ausrede, um was zu begründen....?
Seelenverwandschaft oder den Seelenpartner für alles verantwortlich machen?
Zwei Menschen, die lange Zeit zusammengelebt haben,
tragen ein Bild voneinander in sich, das eine echte gegenseitige
Beziehung verhindert.... Darum ist es wichtig, dass wir
erkennen - nicht mit dem Verstand, sondern als Tatsachen unseres t
täglichen Lebens - wie wir Bilder von unserer Ehefrau, unserem Ehemann, unseren Nachbarn, unserem Kind unserem Vaterland, unseren Führern, unseren Politikern, unseren Göttern aufgebaut haben -
wir haben nichts als Bilder.
Diese Bilder erzeugen den Abstand zwischen Ihnen und dem, was sie
beobachten, und in diesem Raum liegt der Konflikt.
es ist in der tat eine schwere sache.
und deine fragen, zickig, sind gut. wie oft habe ich sie mir schon gestellt. manchmal kann ich sagen, ja ich liebe sie noch, manchmal ist sie mir wiederum so fern und fremd, manchmal bin ich so wütend über sie und unsere situation.
ich frage mich halt immer wieder dabei, ob ein solches zusammenensein der realität entspricht und ich mich an idealen einer beziehung aufhalte, welche ich verfolge.
ich habe in dieser zeit viel boden gut gemacht und begonnen für mich zu schauen, mir gutes zuzuführen. ganz im sinne davon, dass eine beziehung eigenständigkeit von den partnern verlangt. und - ehrlich gesagt - vieles habe ich dabei trotzdem immer wieder dafür getan, um sie auf mich aufmerksam zu machen, sie auch wachzurütteln.
ich habe in der ganzen zeit eine unmenge gelesen und gesprochen. ich bin auch jemand, der menschen gut beobachten und "lesen" kann. es ist hingegen ein hoffnungsloses unterfangen, sie auf ihre situation aufmerksam zu machen, eine andere sicht der dinge einzubringen. ich erhoffte mir dabei immer, dass wir somit ins gespräch kommen könnten über sie und über uns.
weiter vermute ich auch, dass sie sich in unserer beziehung oft nicht wohl fühlte und sie, mit dieser sphärischen aussenbeziehung eine ergänzung gefunden hat, eine nahrung, die ihr bislang stets fehlte.
ich meine jedoch, dass diese auseinandersetzung in eine partnerschaft gehört - die auseinandersetzung mit bedürfnissen und sehnsüchten und man dabei gemeinsam wachsen kann. kurz - ich verstehe nicht, warum sie das nicht will und so anders sieht.
mir ist auch bewusst, dass diese geschichte mich auf meinem linken bein trifft. ich bin, auch beruflich, nicht ein so sicherer mensch, oft gebeutelt von selbstzweifeln und skepsis. eigenschaften, welche mir auch immer wieder zu gute kommen. nur, in dieser situation sind sie gift. ich schlittere nämlich immer wieder in ein gefühl zweite wahl zu sein. was mich in eben diesen beschriebenen eigenschaften bestätigt.
die fantasie, auzuziehen, mich zu trennen, eigene, neue wege zu suchen ist manchmal schön und befreiend. aber ich mach es trotzdem nicht.
die kinder haben sich mittlerweilen daran gewöhnt, dass hier manchmal eiskasten-stimmung ist. sie haben sich daran gewöhnt, dass wir kaum etwas gemeinsam unternehmen, dass wir oft unterwegs sind, jeder für sich.
welche entscheidungen muss ich fällen, stehen an? kann ich darauf hoffen, dass die zeit auch lösungen bringt? und nicht zuletzt - wie komme ich wieder "auf meine rechnung"?
herakles
und deine fragen, zickig, sind gut. wie oft habe ich sie mir schon gestellt. manchmal kann ich sagen, ja ich liebe sie noch, manchmal ist sie mir wiederum so fern und fremd, manchmal bin ich so wütend über sie und unsere situation.
ich frage mich halt immer wieder dabei, ob ein solches zusammenensein der realität entspricht und ich mich an idealen einer beziehung aufhalte, welche ich verfolge.
ich habe in dieser zeit viel boden gut gemacht und begonnen für mich zu schauen, mir gutes zuzuführen. ganz im sinne davon, dass eine beziehung eigenständigkeit von den partnern verlangt. und - ehrlich gesagt - vieles habe ich dabei trotzdem immer wieder dafür getan, um sie auf mich aufmerksam zu machen, sie auch wachzurütteln.
ich habe in der ganzen zeit eine unmenge gelesen und gesprochen. ich bin auch jemand, der menschen gut beobachten und "lesen" kann. es ist hingegen ein hoffnungsloses unterfangen, sie auf ihre situation aufmerksam zu machen, eine andere sicht der dinge einzubringen. ich erhoffte mir dabei immer, dass wir somit ins gespräch kommen könnten über sie und über uns.
weiter vermute ich auch, dass sie sich in unserer beziehung oft nicht wohl fühlte und sie, mit dieser sphärischen aussenbeziehung eine ergänzung gefunden hat, eine nahrung, die ihr bislang stets fehlte.
ich meine jedoch, dass diese auseinandersetzung in eine partnerschaft gehört - die auseinandersetzung mit bedürfnissen und sehnsüchten und man dabei gemeinsam wachsen kann. kurz - ich verstehe nicht, warum sie das nicht will und so anders sieht.
mir ist auch bewusst, dass diese geschichte mich auf meinem linken bein trifft. ich bin, auch beruflich, nicht ein so sicherer mensch, oft gebeutelt von selbstzweifeln und skepsis. eigenschaften, welche mir auch immer wieder zu gute kommen. nur, in dieser situation sind sie gift. ich schlittere nämlich immer wieder in ein gefühl zweite wahl zu sein. was mich in eben diesen beschriebenen eigenschaften bestätigt.
die fantasie, auzuziehen, mich zu trennen, eigene, neue wege zu suchen ist manchmal schön und befreiend. aber ich mach es trotzdem nicht.
die kinder haben sich mittlerweilen daran gewöhnt, dass hier manchmal eiskasten-stimmung ist. sie haben sich daran gewöhnt, dass wir kaum etwas gemeinsam unternehmen, dass wir oft unterwegs sind, jeder für sich.
welche entscheidungen muss ich fällen, stehen an? kann ich darauf hoffen, dass die zeit auch lösungen bringt? und nicht zuletzt - wie komme ich wieder "auf meine rechnung"?
herakles
Hallo,
da Du Dich sehr bedeckt hälst, mit dem was Du schon alles
getan hast und was Du noch tun möchtest. Ist es schwierig Dir
zu raten. Wenn man hier überhaupt von einem Raten reden darf.
Sicherlich sucht ein jeder in dem Unbekannten da draußen,
das was er noch nicht kennt. Neue Abenteuer, neue Erfahrung...usw.
Doch meistens ist dies gar nicht so abenteuerlich, nicht so unbekannt.
Meisten nur ein Trugschluß, das alles Neuer, interessanter und besser. ist.
Auch hier wird man wieder an dem selben Punkt ankommen.
Nein, in einer Partnerschaft hat man die Möglichkeit zu arbeiten.
Man kann sie immer wieder neu gestalten und erleben. Jedes Paar
hat seine individuellen Problemchen, die mit der Zeit zu Problemen
werden können. Es ist nun an uns, diese Bilder anders zu formen,
zu gestalten und neu zu erleben. Das ist wohl unsere Aufgabe. Damit auch ein Miteinander für längere Zeit bestehen kann. Dazu benötigen beiden Partner viel Mitgefühl und Vertrauen zu einander.
Es gilt, die Hindernisse, die unser Wissen um die Seele verhindern, abzuschwächen. Es sind ihrer fünf: Unwissenheit, Egoismus, Anhaften, Abneigung und Unbeweglichkeit.
Alle Verantwortung für Gut und Böse liegt bei dir. Das ist die große Hoffnung. Das, was ich getan habe, kann ich auch wieder auflösen...
Du hast dich zuerst auf Seelenpartner bezogen.
Wieso nennst Du dich Herakles?
da Du Dich sehr bedeckt hälst, mit dem was Du schon alles
getan hast und was Du noch tun möchtest. Ist es schwierig Dir
zu raten. Wenn man hier überhaupt von einem Raten reden darf.
Sicherlich sucht ein jeder in dem Unbekannten da draußen,
das was er noch nicht kennt. Neue Abenteuer, neue Erfahrung...usw.
Doch meistens ist dies gar nicht so abenteuerlich, nicht so unbekannt.
Meisten nur ein Trugschluß, das alles Neuer, interessanter und besser. ist.
Auch hier wird man wieder an dem selben Punkt ankommen.
Nein, in einer Partnerschaft hat man die Möglichkeit zu arbeiten.
Man kann sie immer wieder neu gestalten und erleben. Jedes Paar
hat seine individuellen Problemchen, die mit der Zeit zu Problemen
werden können. Es ist nun an uns, diese Bilder anders zu formen,
zu gestalten und neu zu erleben. Das ist wohl unsere Aufgabe. Damit auch ein Miteinander für längere Zeit bestehen kann. Dazu benötigen beiden Partner viel Mitgefühl und Vertrauen zu einander.
Es gilt, die Hindernisse, die unser Wissen um die Seele verhindern, abzuschwächen. Es sind ihrer fünf: Unwissenheit, Egoismus, Anhaften, Abneigung und Unbeweglichkeit.
Alle Verantwortung für Gut und Böse liegt bei dir. Das ist die große Hoffnung. Das, was ich getan habe, kann ich auch wieder auflösen...
Du hast dich zuerst auf Seelenpartner bezogen.
Wieso nennst Du dich Herakles?
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