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Drogen vs. Freundschaft

5 Antworten1'812 AufrufeGestartet von Lavie ·

LavieThemenstart
#1
Hört euch meine Geschichte an oder last es, ich sehe das hier auch nur als Ausweg der mir vielleicht wieder kraft gibt! - auch von euch -

Bis vor ein par Monaten war noch alles super bei mir und mein besten Freund! Ich weiß nicht wir waren uns näher als man nur sein kann wir haben uns immer gegenseitig zugehört, also habe ich ihn auch mitten in der Nacht angerufen wenns ihm dreckig ging und wir haben uns sonst was für dinge anvertraut vor den man sonst nie gesprochen hätte... jedenfalls haben wir alle Höhen und tiefen durchlitten!

Bis auf die letzten Wochen, die alles schlagartig verändert haben...

Er fing an zu kiffen(ich weiß hört sich jetzt vielleicht larifari mäßig an aber das ist es für mich auf keinen fall!), durch seine Cousine! (die es selbst zugibt habhängig zu sein) sie brachte ihn auf den Trichter. Er hat nur noch davon gesprochen, nichts anderes mehr! Es hat mich wahnsinnig gemacht ich habe ihm anfangs vertraut und gehofft das er weiß das, dass kein Spielzeug ist was man einfach wieder weg packen kann wenn man kein bock mehr drauf hat...nein falsch gedacht!

Ich hatte ihn nie so gesehen wahrscheinlich währen alle Schaltkreise mit mir durchgegangen, hätte ich mir mein zu gekifften Freund angesehen!

Ich war dann ein par tage in den letzten zwei Wochen immer etwas zurückhalten, halt nicht wie immer...ich bin schnell wenn ich gemerkt habe jetzt könne er Zoff geben aus dem I.Net(ICQ) oder sonstig wo geflüchtet! Natürlich hat er mich dann voll gemacht deswegen aber ich hatte nicht den mut zu sagen was mich bedrückt

- halt die Angst versagt zu haben-

naja dann diesen Montag hatten wir uns verabredet (sehr spät) und ich habe es anfangs nicht gemerkt aber er war tatsächlich voll zu , er hat gar nichts mehr gerafft er hat mich ununterbrochen zu gelabert mit dem scheiß und ich habe ihm von feinsten runter gemacht oder voll kommen ignoriert wo er sonst im normalen zustand stinksauer gewesen währe...

naja dann gestern is die Bombe geplatzt denn mein Kummer war überlastet und ich habe ihn meine Meinung gegeigt, ich wollte ihn doch nur helfen...alles sollte wieder gut werden aber nein sollte es nicht...er hat mich auf das übelste beleidigt und mir die Freundschaft gekündigt... er will nie mehr mit mir was zu tun haben...

ich bin voll fertig um es genau zu beschreiben, ich fasse es nicht das ich mir doch tatsächlich an kopf werfen lassen muss das wir wohl nie freunde waren, ich nie da war wenn er mich gebraucht hat, ich ne durch geknallte Irre bin...

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ich bin für jedes kleine Kommentar dankbar,

#2
Hy Lavie,

versuch diese Beleidigungen nicht so nah an dich heranzulassen, denn sein Denken wird durch die Drogen so negativ beeinflusst. Sicherlich bist du ihm noch sehr wichtig. Aber Dinge, die ihm früher wichtig waren, werden ihm durch die Drogen völlig egal. Versuch in einem ruhigen Moment, wenn er mal nicht drauf ist zu reden. Vielleicht könnt ihr eure Freundschaft noch retten.

Wie häufig nimmt er eigentlich Drogen? Hat er vielleicht Probleme, mit denen er nicht klar kommt?

#3
hi lavie,

ich persöpnlich hatte noch nie so ein probvlem, jedoch ist eine bekannte schwer alkohlsüchtig und auch bei ihr wird das gehirn und das denken nur noch von der droge beherrscht wie bei deinem freund. es kommt einem vor als hätte man es mit einem ganz anderen menschen zu tun.. man kann die leute nicht dazu zwingen, damit auf zu hören, wenn sie nicht selber begreifen, das sie ein problem haben. ich glaube du kannt einfach nur für ihn da sein, und es ihm immer wieder sagen das du für ihn da bist und ihm bei allem helfen würdest. aber bei der ganzen sache darfst du dich selbst nicht vergessen. mach dich nicht auch fertig, sei ein guter freund, aber denk auch an dich. ansonsten kannst du dich eohl auch an eine beratungsstelle wie caritas wenden ( ich weiss, klingt ziemlich blöd, aber es kann helfen) online hast du auch die möglichkeit anonym zu schreiben, wenn dir das lieber ist.....leider kann ich dir nicht mehr sagen, ausser das du icht für ihn verantwortlich bist, du hast dein bestes gegeben!

#4
Ok. ich werde was ihr mir gesagt habt zu Herzen nehmen und irgendwie speichern, wenn dann die Gelegenheit da ist werde ich mich daran erinnern!

Wie häufig nimmt er eigentlich Drogen? Hat er vielleicht Probleme, mit denen er nicht klar kommt?
@angel in hell

ich weiß es nicht, also jetzt nicht jeden tag, jetzt sowieso nicht da er im Urlaub ist und es ihm vorher ausgegangen ist. Vielleicht besser so wenn er 2 Wochen nicht da ist. Vielleicht denkt er ja mal nen bisschen nach über alles...ich werde sehen.

Das mit dem Problemen...mh ja schon er versucht sich halt abzulenken damit, von was auch immer, er macht es um nicht daran zu denken um Frei von Sorgen zu sein...

@matisse

ja das werde ich, auch mal an mich denken, die 2 Wochen hab ich ja jetzt, natürlich werde ich nicht nur rum liegen und in Selbstmitleid verfallen, ich werde mir Pläne oder was auch immer zurecht legen...

-----------------> danke, an euch beide!

#5
hi,

also ich muss dazu sagen ich hab auch ca 5jahre lang extrem viel geraucht; im prinzip täglich.

körperlich macht es nicht süchtig; aber psychisch. man will es nicht lassen weil es einem "taugt". das "schöne" daran is; wenn man irgendwelche probleme hat raucht man was, "macht den kopf zu und chillt"; und bis zum nächsten morgen sind die probleme dann auch vergessen ... und so beginnt der teufelskreis.

wenn er dich beleidigt hat war es sicher nicht so gemeint; ich war stoned öfters sarkastisch oder hab mich zu extrem in was reingesteigert was ich im nachinein bereut habe.

um ihn aber davon wegzubringen musst du ihn dazu bringen es mit eigenem willen zu machen. er wird irgendein problem haben; vielleicht kannst du rauskriegen was es ist; und ihm helfen es zu lösen; dann wirds für ihn auch leichter sein das kiffen wieder zu lassen.

aber versuch auf keinen fall die mutterrolle zu übernehmen und versuchen ihm klarzumachen das es schlecht ist / abhängig macht, oder er sein leben damit zerstört usw.

wenn man süchtig ist denkt man trotzdem "ich kann aufhören wenn ich will" - und denkt vorallem nur für den moment.

was du bezwecken willst ist auf keinen fall falsch; und ich würds auch gutheißen wenn du weiter versuchst ihn davon abzubringen; du hast bis jetzt nur die falsche richtung eingeschlagen. du musst ihm das langsam klar machen und vorallem versuchen ihm das als freund und nicht als "mutter" klarzumachen.

schau z.b. das du mit seinem alten freundeskreis versuchst öfters was mit ihm zu unternehmen sodass er garkeine chance hat was zu rauchen; und er sollte sich nicht langweilen oder zu extrem gestresst werden.

ich hoff ich konnte n bissl helfen, greetz! :)

#6
also da mach dir mal keine sorgen um deinen freund, die gerüchte und vorurteile was kiffen angeht kommen zu 99% von darin nicht erfahrenen leuten. auch die cousine deines besten freundes zähle ich zu diesen leuten. ich habe bis vor kurzem noch selbst regelmäßig gekifft (bis auf ein halbes jahr pause) täglich so ca. 4-6 gramm täglich. ich habe trotz des kiffens ein 1,2er abitur geschafft und studiere seit einem jahr erfolgreich informatik. vor kurzem hab ich damit aufgehört, naja ab und zu n tütchen ist schon mal drin, weil ich als student weniger die zeit noch das geld dafür habe. das problem kiffen ist in deutschland zu 100% überbewertet!!! oder machst du dir deswegen gedanken das er raucht?!, nein obwohl dies 100mal schädlicher ist oder sagst du was wenn er trinkt!? nein und auch dass ist viel schädlicher und bei beiden fällen ist die suchtgefahr viel größer. aber was red ich von sucht. es gibt in diesem punkt keine sucht. ich selbst habe garantiert ein dutzend fachbücher darüber gelesen (meine eltern hatten damals diesselbe angst) welche cannabiskonsum zum thema hatten. vielfach zielten studien und untersuchungen darauf ab die negativen einflüsse des konsum zu untersuchen (sucht, gesundheitliche faktoren, privatleben sprich psyche usw) und haben eindeutig hervorgebracht das von cannabis ungefähr soviel gefahr ausgeht wie von einem lolli. dieses kann auch ich nur bestätigen und ehrlich gefallen mir solche leute die eine weile lang kiffen und sich als süchtig bezeichnen überhaupt nicht da sie mit ihren naiven aussagen was das betrifft dem cannabis und seiner immer weiter wachsenden freundeskreis schaden zufügen.

ich kann deinen freund trotzdem nicht verstehen, offensichtlich ist er schockiert das du dir solche sorgen machst und kann das wohl nicht richtig einorden. während ich früher da eher geschmeichelt war, fühlt er sich wohl bedrängt. vielleicht solltest du noch einmal in ruhe mit ihm reden. ihn deswegen runterzumachen ist lächerlich aber angesichts der naivität im umgang mit cannabis leider sogar verständlich.

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