du verstehst ja garnicht worauf du dich da eingelassen hast

Turin Turambar

Neuer Benutzer
25. Nov. 2002
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stell dir vor...

du denkst dich reif und erfahren,

du beendest eine lebende beziehung aus neuer liebe (du weisst dass es das ist),

du verneinst andere offerten und setzt deinen freundeskreis aufs spiel,

du hast die einmalige chance deiner liebe zu helfen, sie aus dem elend zu ziehen, das sie sielbst verschuldet hat.

du begreifst sie mehr als sie es je kann, du erkennst in ihr einen wundervollen charakter und eine schönheit, die sie selber nicht annimmt.

du nimmst sie an der hand und führst sie sanft, einen schritt nach dem anderen.

du akzeptierst ihre unsicherheiten und übst keinen druck aus.

du bist ihre stärke und stärkst dich an der gewissheit ihr zu helfen.

du liebst und tolerierst...tolerierst, dass die liebe dich so lieblos liebt... dich und deine hilfe nicht aufnimmt, nicht wirklich.

stell dir vor...

du bist im jetzt und sie bleibt im damals gebannt, ihren einen fehlerins heute wiederholend.

du traust dich nicht in leidenschaft, da ihr damals ihr heute unbestimmt lässt und jedes zärtliche drängen einen zwang birgt, den du niemals ausüben willst, denn der zwang zerstörte sie einst. und leidenschaft war ihr schmerz.

nichts sehnlicher als mit ihr wenigstens ein paar schritte zu wagen ins morgen,

nichts wahrhaftiger als ihre unsicherheit in allem, ihre verbleiben im selbstmitleid und selbstzweifel...ihr unvermögen anzunehmen, dass das leben im refahren und nicht im verharren besteht.

sie sagt, sie will mich annhemen. sie will es auch, das spür ich. aber sie handelt in keinster weise so...

 
Entschuldige die Frage, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe. Und bevor ich nun Mutmaßungen hier heraustippe: würdest du mir schreiben, was genau du meinst?

Den Text fand ich faszinierend. Fand mich ein Stück drin wieder, durch eine Situation die ich erlebte. Nur weiß ich nicht, ob du das Gleiche meinst.

 
sie möchte,

ich möchte,

ich erfahren,

sie unsicher und geknechtet von erfahrungen und sich selber.

wie sanft darf ich jemanden führen, ohne die die leidenschaft zu missen...?

ich kann sie doch nicht zwingen, wenn zwang das war, wovon ich sie entbinden wollte als alles noch anders war zu anfang.

sie stellt ihre problem im web dar und ich finde das und erkenne sogar eine leichte ahnung von unverarbeiteter homosexualität. ich denke mir, sie hat etwas nicht verarbeitet und verlangt nun ungesagt von mir, sie ins leben zu leiten und in die liebe.

wie soll das gehen, wenn ich mich nicht mehr traue sie zu küssen,weil ich denke, ich zwinge es ihr auf.....

 
Wenn zwei Menschen sich lieben, so möchten beide sich küssen und umarmen.

Wenn sie es nicht kann, weil soviel Zwang in ihren Beziehungen war, so muß sie an sich arbeiten. Aber das ist dir sicher klar.

Doch mache nicht den Fehler und opfere dich. Das wird nach hinten losgehen fürchte ich.

Ihr zeigen, daß sie dir vertrauen kann, ist wohl das Wichtigste, was du tun kannst. Nur, ob daraus wird, was du dir erhoffst, das ist nicht klar. Vielleicht bist du auch begleitende Person und wenn sie sich gefangen hat und für sich frei ist durch deine Hilfe, dreht sie sich weg und erfährt, was ist. Und du bleibst als Freund für sie weiterhin da.

Es gibt soviele Möglichkeiten, was nach dem "Befreien" passieren kann. Das Optimum wäre, daß ihr eine Beziehung erlebt, wo ihr beide drin geborgen seid.

Aber passe wirklich auf dich auf. Sei für sie da, helfe ihr in dem Rahmen, in dem du helfen kannst, ohne kaputt zu gehen. Doch verlier dich nicht ganz aus den Augen.

Viel Glück wünsche ich dir

Benji

 
Also, ich muss bei soviel Gutherzigkeit mal ein wenig bissig werden.

Zur Samariterherzigen Aussage passt dieser Satz wohl überhaupt nicht:

sie sagt, sie will mich annhemen. sie will es auch, das spür ich. aber sie handelt in keinster weise so...
Und wenn sie sich traut, Deine so gut gemeinten Ratschläge nicht anzunehmen, dann...