Dumm gelaufen!? (Achtung: lang)
5 Antworten884 AufrufeGestartet von scrat76 ·
scrat76Themenstart
Hallo zusammen!
Folgende Geschichte ist mir passiert:
Nach einer recht unglücklichen Liebe lernte ich vor gut 3 Jahren auf einer Onlinespielseite eine Frau kennen. Sie spielte gerade mit zwei anderen Kerlen, die sich sichtlich um sie bemühten, indem sie sie gewinnen liessen oder mit Komplimenten überhäuften. Ich selbst hatte kein Interesse an einer neuen Beziehung, da ich mich erst von der alten erholen wollte, um nicht gleich vom Regen in die Traufe zu
kommen. Also spielte ich schweigsam mit und zog mein Ding durch. Sprich: Ich liess sie nicht gewinnen, sondern nutzte sogar die Offerten der beiden anderen gnadenlos zu meinem eigenen Vorteil aus. Das schien ihr zu gefallen. Also kamen wir ein wenig ins Gespräch, doch ich blieb reserviert. Wir spielten danach immer häufiger zusammen und einerseits ärgerte sie sich, dass ich sie nicht gewinnen liess, andererseits schien sie gerade das interessant zu finden, wie sie sagte.
Eines Tages gestand sie mir, dass sie sich in mich verliebt habe. Ich wahr überrascht, aber da ich mir dann doch einbildete, dass es mir helfen könne, über die vergangene Geschichte wegzukommen, ergriff ich nicht die Flucht. Ich schlug daher vor, dass wir uns mal treffen könnten. Sie war einverstanden und wir machten einen Termin aus. Leider wurde aus dem Treffen nichts, da sie angeblich wegen ihres Blindarms ins Krankenhaus musste. Ein bisschen komisch kam mir das schon vor, aber ich hatte erstmal keinen Grund zu übertriebenem Misstrauen. Als sie wieder zurück war, schlug ich erneut vor, sich mal zu treffen. Da gestand sie mir, dass sie verheiratet (Mann ca. 20 Jahre älter) sei, sich zwar mit ihrem Mann verkracht habe, er sie aber nun aus dem Krankenhaus abgeholt habe und sie daher nicht mehr so ohne weiteres weg könne. An
dieser Stelle hätte die Sache unbedingt von meiner Seite aus gelaufen sein müssen. Dummerweise tat sie mir aber leid, weil sie angeblich mit ihrem Mann nicht glücklich sei und ihn verlassen wolle. Also sagte ich, dass es ok sei, sie sich aber schon mal entschieden müsse. Erschreckt fragte sie, ob das denn jetzt gleich sein müsse. Auch hier hätte die Sache jetzt wohl zuende sein müssen; war sie aber nicht.
Also spielten wir ab und an weiter im Internet, tauschten Telefonnummern aus, chatteten über IM und legten uns irgendwann Headsets für den Voice-Chat zu. Ich bekam ein Bild, welches von ihr auf irgendeiner Feier geschossen worden war. Leider belastete sie das von mir in sie gesetzte Vertrauen auf unterschiedliche Weisen. Zum einen sagte sie mir nie ihren Nachnamen, da wohl der eine der beiden oben erwähnten Kerle sich langsam zu einem Stalker entwickelt habe, der sie dauernd mit Telefonaten, SMS und eMails zuflutete und sie sogar vor ihrerer Arbeitsstelle abfing. Zum anderen gestand sie mir im Laufe der Zeit, zweimal mit ihrem Mann habe schlafen müssen, damit er sie nicht zuhause rauswerfe. Und schließlich war da noch die Sache mit dem anderen oben genannten Typ. Mit dem spielte sie wohl schon seit einigen Jahren auf einer anderen Spieleseite bei Turnieren mit. Irgendwann verkrachten sie sich dabei und liessen es bleiben. Ich bot mich als Ersatz an, sagte aber gleich, dass ich es nicht gut finde, wenn sie das nur als Übergangslösung nähme, bis sie sich mit dem anderen wieder vertragen hätte, da ich extra eines meiner Hobbies dafür aufgeben würde. Also spielten wir zwei Turniere, bis es so kam wie befürchtet. Der andere meldete sich wieder und wollte sie für die Turniere zurück haben. Aber anstatt sich wenigstens hier mal zu einer konsequenten Linie durchzuringen, entschied sie, dass sie fortab gar keine Turniere mehr spielen wolle. So ging das Vertrauen dahin, aber anstatt jetzt endlich Schluss zu machen, begann ich mein Leben umzustellen, um sie mehr im "Blick" zu haben. Ich schränkte meine Hobbies immer weiter und weiter ein, um immer früher wieder daheim zu sein, um mit ihr reden und spielen zu können. Irgendwann hatte ich praktisch alles aufgegeben und tat nur noch alle meine eigenen Pflichten soweit und schnell, dass ich vorm Rechner sein konnte. Sie sagte, dass ich das alles doch nicht tun brauche, sondern auch ruhig meine Hobbies machen und mich mal wieder mit meinen Freunden treffen könne. Aber ich hatte jeglichen Spaß daran verloren, weil ich dann immer nur auf heißen Kohlen saß, um schnell, schnell wieder zurück zu sein. Und selbst unterwegs rief ich hin und wieder an, um mit ihr zu reden und zu hören, dass alles ok sei. Selbst wenn ich mit Freunden in Urlaub fuhr, fühlte ich mich von mal zu mal immer unwohler und telefonierte immer mehr. Das ging soweit, dass ich nach wenigen Stunden bereits unruhig wurde und unbedingt mit ihr sprechen wollte. Vermutlich bin ich ihr damit ganz schön auf den Geist gegangen. Immer wenn ich andeutete, dass mir so Sachen wie ihr fehlender Nachname, das Ausbleiben wenigstens eines Treffens oder die Tatsache, dass sie ihren Mann noch immer nicht verlassen habe, nicht passen könnten, reagierte sie wenig konstruktiv. Entweder fing sie an zu weinen, bekam Kopfschmerzen und wollte ins Bett gehen oder meinte, dass sie lieber selbst unglücklich sei und mich verlassen würde, wenn ich nicht glücklich mit ihr sei. Also beharrte ich nicht drauf, sondern äußerte immer seltener meinen Unmut über die Situation. Umgekehrt jammerte sie aber öfter selbst über die Situation, aber Gespräche über mögliche Lösungen waren nicht möglich. Auf die Frage, ob sie nicht mal ihren Mann verlassen wollte, kam gerne auch mal ein "Ja, klar!", aber eine Information, wann es denn soweit sein könne, war nie zu kriegen. Als Grund führte sie an, dass ihr Mann ihr mal in einer langen Krankheit beigestanden habe und sie daher Skrupel habe, einfach zu gehen.
Als ich zuletzt vorschlug, sie solle für die Übergangszeit doch einfach zuhause ausziehen und sich eine eigene Wohnung nehmen, kam nur ein "Ich lass es mir durch den Kopf gehen", was wohl nur eine Umschreibung für "Nein, auf keinen Fall" ist. So fügte ich mich immer mehr in das selbstgewählte Leid und kam immer weniger damit zurecht. Wo ich anfangs noch tough und kompromisslos aufgetreten war, war ich inzwischen nur noch ein duldsames und konfliktaverses Häuflein, das hoffte, wenn es sich nur ja genug anstrengen würde und geduldig sei, irgendwann ein Treffen hinzukriegen.
Einerseits schien die Frau auch bemüht zu sein, möglichst viel Zeit mit mir zu verbringen, andererseits aber auch den Status Quo zuhause nicht ändern zu wollen. So renovierte sie das Haus mit, begleitete ihren Mann auf Urlaube, zu (Familien-)feiern, o.ä. Wieso sie mit ihrem Mann nicht mehr klar komme, hat sie mir
nie richtig erzählt. Dem Mann vielmehr schien noch viel an ihr zu liegen. So kaufte er ihr kurzerhand einen neuen Rechner, als ihr alter den Geist aufgab, und richtete ihn mit ihr ein. Auch sonst schien es ihr zumindest finanziell an nichts zu fehlen.
Letztes Weihnachten war es dann soweit. Ich war daheim bei meiner Mutter, die Frau mit ihrem Mann auf einer Familienfeier. Ich hielt es nicht mehr aus und erzählte meiner Mutter die ganze Geschichte. Meine Mutter reagierte aufgrund eigener sehr schlechter Erfahrungen sehr heftig und drängte mich energischst dazu, die Sache zu beenden. Als die Frau dann von der Feier zurückkam, redete ich mit ihr darüber und saß zwischen beiden Stühlen. Einerseits drängte meine Mutter nach wie vor, dass ich die Sache beenden solle, andererseits kämpfte ich panisch darum, genau dies nicht tun zu müssen. Also setzte ich der Frau die Pistole auf die Brust. Ohne Erfolg. Ich kam dann selbst des nachts zu dem Schluss, dass es so nicht weiterginge. Am zweiten Weihnachtstag vereinbarten wir beide, dass die Sache keine Zukunft mehr habe und wir uns trennen würden. Wir sagten "Lebewohl". Sie fragte, ob sie mich denn noch ab und an mal anrufen dürfe und ich ihr mal eine eMail schreiben würde, was ich aber ablehnte, um ein für alle Mal raus zu kommen. Da ich noch Urlaub hatte, stürzte ich mich in Ablenkung, verbrachte viel Zeit mit meinen Freunden und ging meinen Hobbies wieder nach. So ging es bis Silvester. Um 0.30 klingelte das Handy. Die Frau rief mich an und sagte, sie habe einen Anruf auf ihrem Handy in Abwesenheit gehabt und dachte, ich wär's gewesen, weswegen sie sich getraut habe, mich zurückzurufen. Sie wolle nicht, dass ich mir jemand anderes suche. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag zum Voice-Chat, um die Sache nochmal zu bereden. Dort erzählte sie, wie schlecht es ihr doch ginge, dass sie nicht mehr schlafen könne, nur noch weinte, 2 Kilogramm abgenommen habe, ihre Hosen nicht mehr passten, etc. Ich erzählte ihr, dass es mir auch nicht gerade bestens ginge und versuchte erneut ein konstruktives Gespräch zur Verbesserung der Situation zu führen. Ich versuchte nochmal zu ergründen, wieso sie ihren Mann nicht einfach verlassen könne. Sie meinte, dass ihre Eltern sich so gut mit ihm verstünden und sie Angst habe, dass sie sie verstoßen könnten, wenn sie ihren Mann nun verliesse. Danach bekam sie Nasenbluten und ein weiteres Gespräch war nicht möglich. Wir vertagten es dann auf den nächsten Tag. In der Nacht kamen mir aber erneut Zweifel und ich fühlte mich ziemlich manipuliert. Also wartete ich am Morgen nicht ab, bis sie ihr Handy oder ihren Rechner einschaltete, sondern machte erneut, diesmal per SMS und eMail Schluss und bat mir aus, keinerlei Kontakt mehr zu haben. Ich schaltete daraufhin mein Handy aus und wechselte mit sofortiger Wirkung meine eMail-Adresse. Im IM habe ich sie auf Ignorieren gesetzt und meine Anwesenheit kann sie auch nicht mehr sehen. Sie sprach mir dann noch auf die Mailbox, dass sie es nach all den Jahren schön gefunden hätte, wenn ich ihr persönlich "Lebewohl" gesagt hätte. Seitdem haben wir nichts mehr voneinander gehört; das war vor 7 Wochen.
Soweit, so gut. Aber obwohl ich es war, der beim zweiten Mal Schluss gemacht hatte, darf ich mich nun mit
der ganzen Bandbreite des Liebeskummers beschäftigen. In meinem Kopf kreist es nach wie vor, was ich alles falsch gemacht haben könnte (vor allem, dass ich es soweit habe kommen lassen, und dass ich mich verbogen und gegen Ende kaum noch Kritik geübt habe), ob sie mich einfach nur verarscht haben könnte oder ob sie einfach zu schwach war, die Sache so durchzuziehen. Es kreist, wie es ihr wohl geht. Ob sie sich ins Fäustchen lacht und schon den nächsten Typen verarscht, oder ob sie sich auch noch mies fühlt und mit sich ringt, ob sie sich nicht doch irgendwie nochmal melden sollte. Und es ist klar, dass alles Nachdenken nichts mehr hilft. Man kann nicht ungeschehen machen, was war und wie man sich verhalten hat. Und wir werden uns wohl auch nie mehr sprechen. Ich habe alle ihre Geschenke, die ich im Lauf der Zeit bekommen habe, weggepackt, ihre Telefonnummer aus dem Handy gelöscht, etc. aber es tut manchmal noch so verdammt weh, dass es einen lähmt. Auf der Arbeit kann ich mich weniger konzentrieren als mir lieb und nötig wäre, morgens wache ich todmüde auf und bin unspezifisch nervös und die Wochenenden verbringe ich lieber in der Heimat in Gesellschaft anstatt an meinem Arbeitsort. Wenigstens abends geht es mir inzwischen fast perfekt und schlafen ist auch kein Problem. Übelkeit kommt immer seltener und Nasenbluten nur noch sporadisch.
Soviel zum Thema "Die Verlassenden haben es einfacher". ;)
Irgendwelche Kommentare oder Tipps, die es einem leichter machen?
Viele Grüße
Folgende Geschichte ist mir passiert:
Nach einer recht unglücklichen Liebe lernte ich vor gut 3 Jahren auf einer Onlinespielseite eine Frau kennen. Sie spielte gerade mit zwei anderen Kerlen, die sich sichtlich um sie bemühten, indem sie sie gewinnen liessen oder mit Komplimenten überhäuften. Ich selbst hatte kein Interesse an einer neuen Beziehung, da ich mich erst von der alten erholen wollte, um nicht gleich vom Regen in die Traufe zu
kommen. Also spielte ich schweigsam mit und zog mein Ding durch. Sprich: Ich liess sie nicht gewinnen, sondern nutzte sogar die Offerten der beiden anderen gnadenlos zu meinem eigenen Vorteil aus. Das schien ihr zu gefallen. Also kamen wir ein wenig ins Gespräch, doch ich blieb reserviert. Wir spielten danach immer häufiger zusammen und einerseits ärgerte sie sich, dass ich sie nicht gewinnen liess, andererseits schien sie gerade das interessant zu finden, wie sie sagte.
Eines Tages gestand sie mir, dass sie sich in mich verliebt habe. Ich wahr überrascht, aber da ich mir dann doch einbildete, dass es mir helfen könne, über die vergangene Geschichte wegzukommen, ergriff ich nicht die Flucht. Ich schlug daher vor, dass wir uns mal treffen könnten. Sie war einverstanden und wir machten einen Termin aus. Leider wurde aus dem Treffen nichts, da sie angeblich wegen ihres Blindarms ins Krankenhaus musste. Ein bisschen komisch kam mir das schon vor, aber ich hatte erstmal keinen Grund zu übertriebenem Misstrauen. Als sie wieder zurück war, schlug ich erneut vor, sich mal zu treffen. Da gestand sie mir, dass sie verheiratet (Mann ca. 20 Jahre älter) sei, sich zwar mit ihrem Mann verkracht habe, er sie aber nun aus dem Krankenhaus abgeholt habe und sie daher nicht mehr so ohne weiteres weg könne. An
dieser Stelle hätte die Sache unbedingt von meiner Seite aus gelaufen sein müssen. Dummerweise tat sie mir aber leid, weil sie angeblich mit ihrem Mann nicht glücklich sei und ihn verlassen wolle. Also sagte ich, dass es ok sei, sie sich aber schon mal entschieden müsse. Erschreckt fragte sie, ob das denn jetzt gleich sein müsse. Auch hier hätte die Sache jetzt wohl zuende sein müssen; war sie aber nicht.
Also spielten wir ab und an weiter im Internet, tauschten Telefonnummern aus, chatteten über IM und legten uns irgendwann Headsets für den Voice-Chat zu. Ich bekam ein Bild, welches von ihr auf irgendeiner Feier geschossen worden war. Leider belastete sie das von mir in sie gesetzte Vertrauen auf unterschiedliche Weisen. Zum einen sagte sie mir nie ihren Nachnamen, da wohl der eine der beiden oben erwähnten Kerle sich langsam zu einem Stalker entwickelt habe, der sie dauernd mit Telefonaten, SMS und eMails zuflutete und sie sogar vor ihrerer Arbeitsstelle abfing. Zum anderen gestand sie mir im Laufe der Zeit, zweimal mit ihrem Mann habe schlafen müssen, damit er sie nicht zuhause rauswerfe. Und schließlich war da noch die Sache mit dem anderen oben genannten Typ. Mit dem spielte sie wohl schon seit einigen Jahren auf einer anderen Spieleseite bei Turnieren mit. Irgendwann verkrachten sie sich dabei und liessen es bleiben. Ich bot mich als Ersatz an, sagte aber gleich, dass ich es nicht gut finde, wenn sie das nur als Übergangslösung nähme, bis sie sich mit dem anderen wieder vertragen hätte, da ich extra eines meiner Hobbies dafür aufgeben würde. Also spielten wir zwei Turniere, bis es so kam wie befürchtet. Der andere meldete sich wieder und wollte sie für die Turniere zurück haben. Aber anstatt sich wenigstens hier mal zu einer konsequenten Linie durchzuringen, entschied sie, dass sie fortab gar keine Turniere mehr spielen wolle. So ging das Vertrauen dahin, aber anstatt jetzt endlich Schluss zu machen, begann ich mein Leben umzustellen, um sie mehr im "Blick" zu haben. Ich schränkte meine Hobbies immer weiter und weiter ein, um immer früher wieder daheim zu sein, um mit ihr reden und spielen zu können. Irgendwann hatte ich praktisch alles aufgegeben und tat nur noch alle meine eigenen Pflichten soweit und schnell, dass ich vorm Rechner sein konnte. Sie sagte, dass ich das alles doch nicht tun brauche, sondern auch ruhig meine Hobbies machen und mich mal wieder mit meinen Freunden treffen könne. Aber ich hatte jeglichen Spaß daran verloren, weil ich dann immer nur auf heißen Kohlen saß, um schnell, schnell wieder zurück zu sein. Und selbst unterwegs rief ich hin und wieder an, um mit ihr zu reden und zu hören, dass alles ok sei. Selbst wenn ich mit Freunden in Urlaub fuhr, fühlte ich mich von mal zu mal immer unwohler und telefonierte immer mehr. Das ging soweit, dass ich nach wenigen Stunden bereits unruhig wurde und unbedingt mit ihr sprechen wollte. Vermutlich bin ich ihr damit ganz schön auf den Geist gegangen. Immer wenn ich andeutete, dass mir so Sachen wie ihr fehlender Nachname, das Ausbleiben wenigstens eines Treffens oder die Tatsache, dass sie ihren Mann noch immer nicht verlassen habe, nicht passen könnten, reagierte sie wenig konstruktiv. Entweder fing sie an zu weinen, bekam Kopfschmerzen und wollte ins Bett gehen oder meinte, dass sie lieber selbst unglücklich sei und mich verlassen würde, wenn ich nicht glücklich mit ihr sei. Also beharrte ich nicht drauf, sondern äußerte immer seltener meinen Unmut über die Situation. Umgekehrt jammerte sie aber öfter selbst über die Situation, aber Gespräche über mögliche Lösungen waren nicht möglich. Auf die Frage, ob sie nicht mal ihren Mann verlassen wollte, kam gerne auch mal ein "Ja, klar!", aber eine Information, wann es denn soweit sein könne, war nie zu kriegen. Als Grund führte sie an, dass ihr Mann ihr mal in einer langen Krankheit beigestanden habe und sie daher Skrupel habe, einfach zu gehen.
Als ich zuletzt vorschlug, sie solle für die Übergangszeit doch einfach zuhause ausziehen und sich eine eigene Wohnung nehmen, kam nur ein "Ich lass es mir durch den Kopf gehen", was wohl nur eine Umschreibung für "Nein, auf keinen Fall" ist. So fügte ich mich immer mehr in das selbstgewählte Leid und kam immer weniger damit zurecht. Wo ich anfangs noch tough und kompromisslos aufgetreten war, war ich inzwischen nur noch ein duldsames und konfliktaverses Häuflein, das hoffte, wenn es sich nur ja genug anstrengen würde und geduldig sei, irgendwann ein Treffen hinzukriegen.
Einerseits schien die Frau auch bemüht zu sein, möglichst viel Zeit mit mir zu verbringen, andererseits aber auch den Status Quo zuhause nicht ändern zu wollen. So renovierte sie das Haus mit, begleitete ihren Mann auf Urlaube, zu (Familien-)feiern, o.ä. Wieso sie mit ihrem Mann nicht mehr klar komme, hat sie mir
nie richtig erzählt. Dem Mann vielmehr schien noch viel an ihr zu liegen. So kaufte er ihr kurzerhand einen neuen Rechner, als ihr alter den Geist aufgab, und richtete ihn mit ihr ein. Auch sonst schien es ihr zumindest finanziell an nichts zu fehlen.
Letztes Weihnachten war es dann soweit. Ich war daheim bei meiner Mutter, die Frau mit ihrem Mann auf einer Familienfeier. Ich hielt es nicht mehr aus und erzählte meiner Mutter die ganze Geschichte. Meine Mutter reagierte aufgrund eigener sehr schlechter Erfahrungen sehr heftig und drängte mich energischst dazu, die Sache zu beenden. Als die Frau dann von der Feier zurückkam, redete ich mit ihr darüber und saß zwischen beiden Stühlen. Einerseits drängte meine Mutter nach wie vor, dass ich die Sache beenden solle, andererseits kämpfte ich panisch darum, genau dies nicht tun zu müssen. Also setzte ich der Frau die Pistole auf die Brust. Ohne Erfolg. Ich kam dann selbst des nachts zu dem Schluss, dass es so nicht weiterginge. Am zweiten Weihnachtstag vereinbarten wir beide, dass die Sache keine Zukunft mehr habe und wir uns trennen würden. Wir sagten "Lebewohl". Sie fragte, ob sie mich denn noch ab und an mal anrufen dürfe und ich ihr mal eine eMail schreiben würde, was ich aber ablehnte, um ein für alle Mal raus zu kommen. Da ich noch Urlaub hatte, stürzte ich mich in Ablenkung, verbrachte viel Zeit mit meinen Freunden und ging meinen Hobbies wieder nach. So ging es bis Silvester. Um 0.30 klingelte das Handy. Die Frau rief mich an und sagte, sie habe einen Anruf auf ihrem Handy in Abwesenheit gehabt und dachte, ich wär's gewesen, weswegen sie sich getraut habe, mich zurückzurufen. Sie wolle nicht, dass ich mir jemand anderes suche. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag zum Voice-Chat, um die Sache nochmal zu bereden. Dort erzählte sie, wie schlecht es ihr doch ginge, dass sie nicht mehr schlafen könne, nur noch weinte, 2 Kilogramm abgenommen habe, ihre Hosen nicht mehr passten, etc. Ich erzählte ihr, dass es mir auch nicht gerade bestens ginge und versuchte erneut ein konstruktives Gespräch zur Verbesserung der Situation zu führen. Ich versuchte nochmal zu ergründen, wieso sie ihren Mann nicht einfach verlassen könne. Sie meinte, dass ihre Eltern sich so gut mit ihm verstünden und sie Angst habe, dass sie sie verstoßen könnten, wenn sie ihren Mann nun verliesse. Danach bekam sie Nasenbluten und ein weiteres Gespräch war nicht möglich. Wir vertagten es dann auf den nächsten Tag. In der Nacht kamen mir aber erneut Zweifel und ich fühlte mich ziemlich manipuliert. Also wartete ich am Morgen nicht ab, bis sie ihr Handy oder ihren Rechner einschaltete, sondern machte erneut, diesmal per SMS und eMail Schluss und bat mir aus, keinerlei Kontakt mehr zu haben. Ich schaltete daraufhin mein Handy aus und wechselte mit sofortiger Wirkung meine eMail-Adresse. Im IM habe ich sie auf Ignorieren gesetzt und meine Anwesenheit kann sie auch nicht mehr sehen. Sie sprach mir dann noch auf die Mailbox, dass sie es nach all den Jahren schön gefunden hätte, wenn ich ihr persönlich "Lebewohl" gesagt hätte. Seitdem haben wir nichts mehr voneinander gehört; das war vor 7 Wochen.
Soweit, so gut. Aber obwohl ich es war, der beim zweiten Mal Schluss gemacht hatte, darf ich mich nun mit
der ganzen Bandbreite des Liebeskummers beschäftigen. In meinem Kopf kreist es nach wie vor, was ich alles falsch gemacht haben könnte (vor allem, dass ich es soweit habe kommen lassen, und dass ich mich verbogen und gegen Ende kaum noch Kritik geübt habe), ob sie mich einfach nur verarscht haben könnte oder ob sie einfach zu schwach war, die Sache so durchzuziehen. Es kreist, wie es ihr wohl geht. Ob sie sich ins Fäustchen lacht und schon den nächsten Typen verarscht, oder ob sie sich auch noch mies fühlt und mit sich ringt, ob sie sich nicht doch irgendwie nochmal melden sollte. Und es ist klar, dass alles Nachdenken nichts mehr hilft. Man kann nicht ungeschehen machen, was war und wie man sich verhalten hat. Und wir werden uns wohl auch nie mehr sprechen. Ich habe alle ihre Geschenke, die ich im Lauf der Zeit bekommen habe, weggepackt, ihre Telefonnummer aus dem Handy gelöscht, etc. aber es tut manchmal noch so verdammt weh, dass es einen lähmt. Auf der Arbeit kann ich mich weniger konzentrieren als mir lieb und nötig wäre, morgens wache ich todmüde auf und bin unspezifisch nervös und die Wochenenden verbringe ich lieber in der Heimat in Gesellschaft anstatt an meinem Arbeitsort. Wenigstens abends geht es mir inzwischen fast perfekt und schlafen ist auch kein Problem. Übelkeit kommt immer seltener und Nasenbluten nur noch sporadisch.
Soviel zum Thema "Die Verlassenden haben es einfacher". ;)
Irgendwelche Kommentare oder Tipps, die es einem leichter machen?
Viele Grüße
Hallo zusammen,
bräuchte dringend etwas Rat.
Trotz der merkwürdigen Geschichte komm ich einfach nicht drüber weg. Fühle mich einfach betrogen.
Hab leider auch den Fehler begangen und mal in einem Forum nachgesehen, in dem sie ab und an mal tätig ist. Weiß nicht, was ich erwartet hatte. War einerseits ganz froh, einen Artikel von ihr gesehen zu haben, weil dann wohl auch alles ok ist. Klar, wieso sollte auch nicht alles ok sein?
Andererseits scheint ihr Leben einfach weiterzugehen und es sieht zumindest so aus, als wär wirklich alles nur Schall und Rauch gewesen.
Am liebsten wär ich einfach nur wütend. Auf mich, weil ich Depp auf sowas reingefallen bin. Auf sie, weil sie sowas mit anderen Menschen macht.
Aber ich bin einfach nur traurig und es tut manchmal so unbeschreiblich weh.
Hat irgendwer irgendeinen Rat für mich?
Vielen Dank
bräuchte dringend etwas Rat.
Trotz der merkwürdigen Geschichte komm ich einfach nicht drüber weg. Fühle mich einfach betrogen.
Hab leider auch den Fehler begangen und mal in einem Forum nachgesehen, in dem sie ab und an mal tätig ist. Weiß nicht, was ich erwartet hatte. War einerseits ganz froh, einen Artikel von ihr gesehen zu haben, weil dann wohl auch alles ok ist. Klar, wieso sollte auch nicht alles ok sein?
Andererseits scheint ihr Leben einfach weiterzugehen und es sieht zumindest so aus, als wär wirklich alles nur Schall und Rauch gewesen.
Am liebsten wär ich einfach nur wütend. Auf mich, weil ich Depp auf sowas reingefallen bin. Auf sie, weil sie sowas mit anderen Menschen macht.
Aber ich bin einfach nur traurig und es tut manchmal so unbeschreiblich weh.
Hat irgendwer irgendeinen Rat für mich?
Vielen Dank
Hallo Scrat,
dein Text ist wirklich lang ;) , aber ich hab mich durchgekämpft und habe jetzt ein ziemlich klares Bild. ;) Deine Geschichte ist sogar meiner ein wenig ähnlich, denn du scheinst auch eine Frau zu lieben die schlecht alleine sein kann. Sie hat einen Mann mit dem sie nicht glücklich ist, aber geht auch nicht das Risiko ein zu dir zu gehen oder ihn zu verlassen. Denn beides könnte dazu führen irgendwann alleine dazustehen. Ihr zweigleisiges Spiel ist aber auch nicht besser, denn es kann genausogut "in die Hose" gehen. Ich finde es eigendlich sehr gut von Dir dass du den Kontakt abgebrochen hast. Dort hast du viel Stärke gezeigt, denn es scheint so als ob du schon abhängig von ihr warst.
Viele Menschen (mich eingeschlossen) machen den Fehler, das eigene Leben aufzugeben und nur noch für den Partner dazusein. Es gibt sogar eine natürliche Ursache (habe es im Buch" Liebe und wie sich LEidenschaft erklärt" gelesen), unser Körper produziert, wenn wir uns mit der Person in die wir verliebt sind treffen, Glückshormone, sind wir von dieser Person getrennt dann passiert das gegenteil, der Serotoninspiegel sinkt und dadurch fühlen wir uns schlecht, haben Depressionen etc.. Vielleicht hilft es dies zu wissen, ich glaube Sport und Hobbies sind deswegen eigendlich total wichtig damit man nicht total absinkt. Wenn du wieder einmal so verliebt bist, dann weißt du wenigstens schon vorher, dass du wegen deiner Partnerin nicht alles aufgeben solltest, auch wenn es weniger Spass macht als sonst.
Jetzt kann ich dir noch einen persönlichen Tip von mir geben, Männer, die ihr eigenes Leben weiter leben und nicht alles machen was man will (d.h. nicht dass man nicht auf den Anderen eingehen soll), wirken interessanter, deswegen hatte sie sich ja auch in dich verliebt, wie du geschrieben hast. Sie fand dich interessant weil du einfach nur du selbst warst und nicht wie die anderen hinter ihr hergehechelt bist. Dann hast du angefangen dich für sie zu verändern und vor allem dich und dein Leben aufzugeben, also leider fast das gleiche zu tun wie die anderen beiden, deswegen wurde sie unsicher und fand dich nicht mehr ganz so interessant. Dann irgendwann hast du dich befreit :klatsch: , hurra, Spitzenleistung, denn du wolltest sie ja eigendlich immernoch doch du wußtest dass es nicht gut für dich war oder?
Du bist eigendlich auf dem Richtigen weg! Du brauchst ihn nur noch weiter zu gehen, ich glaube sie wird ihr Spiel weiter spielen. Aber es wäre besser für dich sie auch weiterhin erstmal nicht mehr zu sehen oder mit ihr zu chatten, denn ich fürchte du würdest nur ein Lückenfüller sein, da sie sich nicht aus vollem Herzen für dich entscheidet. Vielleicht ändern sich irgendwann die Umstände, doch ersteinmal solltest du DEIN LEBEN wieder leben.
LIebe Grüße und ich hoffe ich seh dich in meinem Thread auch bald wieder ;) .
dragonfly
dein Text ist wirklich lang ;) , aber ich hab mich durchgekämpft und habe jetzt ein ziemlich klares Bild. ;) Deine Geschichte ist sogar meiner ein wenig ähnlich, denn du scheinst auch eine Frau zu lieben die schlecht alleine sein kann. Sie hat einen Mann mit dem sie nicht glücklich ist, aber geht auch nicht das Risiko ein zu dir zu gehen oder ihn zu verlassen. Denn beides könnte dazu führen irgendwann alleine dazustehen. Ihr zweigleisiges Spiel ist aber auch nicht besser, denn es kann genausogut "in die Hose" gehen. Ich finde es eigendlich sehr gut von Dir dass du den Kontakt abgebrochen hast. Dort hast du viel Stärke gezeigt, denn es scheint so als ob du schon abhängig von ihr warst.
Viele Menschen (mich eingeschlossen) machen den Fehler, das eigene Leben aufzugeben und nur noch für den Partner dazusein. Es gibt sogar eine natürliche Ursache (habe es im Buch" Liebe und wie sich LEidenschaft erklärt" gelesen), unser Körper produziert, wenn wir uns mit der Person in die wir verliebt sind treffen, Glückshormone, sind wir von dieser Person getrennt dann passiert das gegenteil, der Serotoninspiegel sinkt und dadurch fühlen wir uns schlecht, haben Depressionen etc.. Vielleicht hilft es dies zu wissen, ich glaube Sport und Hobbies sind deswegen eigendlich total wichtig damit man nicht total absinkt. Wenn du wieder einmal so verliebt bist, dann weißt du wenigstens schon vorher, dass du wegen deiner Partnerin nicht alles aufgeben solltest, auch wenn es weniger Spass macht als sonst.
Jetzt kann ich dir noch einen persönlichen Tip von mir geben, Männer, die ihr eigenes Leben weiter leben und nicht alles machen was man will (d.h. nicht dass man nicht auf den Anderen eingehen soll), wirken interessanter, deswegen hatte sie sich ja auch in dich verliebt, wie du geschrieben hast. Sie fand dich interessant weil du einfach nur du selbst warst und nicht wie die anderen hinter ihr hergehechelt bist. Dann hast du angefangen dich für sie zu verändern und vor allem dich und dein Leben aufzugeben, also leider fast das gleiche zu tun wie die anderen beiden, deswegen wurde sie unsicher und fand dich nicht mehr ganz so interessant. Dann irgendwann hast du dich befreit :klatsch: , hurra, Spitzenleistung, denn du wolltest sie ja eigendlich immernoch doch du wußtest dass es nicht gut für dich war oder?
Du bist eigendlich auf dem Richtigen weg! Du brauchst ihn nur noch weiter zu gehen, ich glaube sie wird ihr Spiel weiter spielen. Aber es wäre besser für dich sie auch weiterhin erstmal nicht mehr zu sehen oder mit ihr zu chatten, denn ich fürchte du würdest nur ein Lückenfüller sein, da sie sich nicht aus vollem Herzen für dich entscheidet. Vielleicht ändern sich irgendwann die Umstände, doch ersteinmal solltest du DEIN LEBEN wieder leben.
LIebe Grüße und ich hoffe ich seh dich in meinem Thread auch bald wieder ;) .
dragonfly
Hallo Dragonfly!
Viele Grüße
Scrat76
Original von dragonfly77Du bist eigendlich auf dem Richtigen weg! Du brauchst ihn nur noch weiter zu gehen, ich glaube sie wird ihr Spiel weiter spielen.Ja, das denke ich auch. Es gab eh Anzeichen dafür, dass sie schon vor mir mit anderen diese Nummer abgezogen hat. Aber wenn man verliebt ist, übersieht man jegliche Warnungen und hört auch zu selten auf seine Freunde, die das Unheil teilweise lange haben kommen sehen. Als sie mich Silvester nochmal angerufen hatte und wir danach nochmal gesprochen hatten, wurde ich das Gefühl nicht mehr los, nur noch manipuliert zu werden. Wenn ihr wirklich etwas an mir gelegen hätte, hätt sie mich nicht ohne konkreten Lösungsvorschlag angerufen, anstatt einfach da weiter zu machen, wo wir uns getrennt haben. Jeder Grund, den sie nannte, weshalb sie ihren Mann nicht verlassen könne, klang dermaßen nach Notlüge und vollkommen inakzeptabel, dass ich hätte k*tzen können. ;) Dafür, dass sie eine Woche Zeit hatte, sich was zu überlegen, war sie echt schlecht vorbereitet. ;)
Original von dragonfly77Aber es wäre besser für dich sie auch weiterhin erstmal nicht mehr zu sehen oder mit ihr zu chatten, denn ich fürchte du würdest nur ein Lückenfüller sein, da sie sich nicht aus vollem Herzen für dich entscheidet.Habe auch nicht vor, nochmal Kontakt mit ihr aufzunehmen. Manchmal kommt in mir der Gedanke schon noch hoch, aber ich wüsst gar nicht, was es bringen sollte. Wenn ich irgendwie begründen müsste, weshalb ich an ihr gehangen habe, bleibt echt wenig über. Ohne einen Lösungsvorschlag von ihrer Seite aus, gibt es nichts, was ich ihr noch zu sagen hätte. Mich würden einfach noch die realen Hintergründe interessieren, aber die werde ich wohl nie erfahren.
Original von dragonfly77Vielleicht ändern sich irgendwann die Umstände, doch ersteinmal solltest du DEIN LEBEN wieder leben.Das versuche ich und denke, es auch wieder hinzukriegen. Und dass sich die Umstände nochmal ändern, glaube ich nicht. Habe ihr zum Schluss ja geschrieben, dass ich nichts mehr von ihr hören mag. Und wenn sie hoffentlich eins bei mir mitbekommen hat, dann, dass ich sehr konsequent bin, wenn ich mich mal zu so einer Äußerungen durchgerungen habe.
Viele Grüße
Scrat76
:]Hallo Scrat,
Lieben Gruß
dragonfly
Aber wenn man verliebt ist, übersieht man jegliche Warnungen und hört auch zu selten auf seine Freunde, die das Unheil teilweise lange haben kommen sehen.Wie wahr, ich hab auch alle Warnzeichen, Notfall- und Stoppschilder übersehen, weil ich meine Erfahrungen machen wollte. Wenn man selbst nicht drin steckt dann ist es leicht alles zu sehen oder etwas zu sagen, aber wenn man verliebt ist, ist es fast unmöglich :rolleyes: .Außerdem möchte man den Menschen den man Liebt auch eine Chance geben. Denn schließlich weiß man selbst nie wie es letztendlich ausgehen wird...
Als sie mich Silvester nochmal angerufen hatte und wir danach nochmal gesprochen hatten, wurde ich das Gefühl nicht mehr los, nur noch manipuliert zu werden. Wenn ihr wirklich etwas an mir gelegen hätte, hätt sie mich nicht ohne konkreten Lösungsvorschlag angerufen, anstatt einfach da weiter zu machen, wo wir uns getrennt haben.Ich glaube Sie manipuliert nicht bewußt und dass ihr es gar nicht klar ist was sie da anstellt. Wäre gut wenn ihr irgendwann mal jemand klar machen würde wie Sch.... so etwas ist. Sie wollte wahrscheinlich sogar von dir noch getröstet werden oO. So wie es sich anhört will sie nicht wirklich etwas ändern, sondern sich einfach nur wieder besser fühlen und du warst bis zu dieser Zeit der Mann mit dem das ging. Jetzt bist du gewachsen (innerlich), verstehst worum es geht und ihr Verhalten reicht dir nicht mehr! Das finde ich gut, es tut zwar irgendwie weh und auch die Einsamkeit ist nicht immer das Beste, aber :trost: du bist nicht allein!
Und dass sich die Umstände nochmal ändern, glaube ich nicht. Habe ihr zum Schluss ja geschrieben, dass ich nichts mehr von ihr hören mag. Und wenn sie hoffentlich eins bei mir mitbekommen hat, dann, dass ich sehr konsequent bin, wenn ich mich mal zu so einer Äußerungen durchgerungen habe.Wow, deine Konsequenz hätte ich gerne, bin da glaube ich noch zu nachgiebig! Weiter so! :]
Lieben Gruß
dragonfly
Hallo Dragonfly! :)
Vor allem, weil sie oft genug selber meinte, dass es ihr zu schaffen machen würde, mich so warten zu lassen. Was soll nur diese Feststellung bringen? Geholfen ist damit keinem. Es macht die Sache eigentlich nur schlimmer, da sie weiß, dass es Murks ist, sich aber keine Gedanken drum macht, was man verbessern könnte.
Wenn ich die Sache rein verstandsmäßig betrachte, sprechen zuviele Anzeichen dafür, dass ich (fast) von Anfang an angeschmiert worden bin. Ich stelle es mir so vor, dass ihr Mann damals aus welchem Grund auch immer, eine Weile ausgezogen war und sie sich alleine fühlte. Als er dann wieder kam und sie sich irgendwie arrangierten, wusste sie nicht, wie sie aus der Geschichte mit mir wieder anständig rauskommen sollte und hat es so weiter laufen lassen, bis es dann krachte.
Viele Grüße
Scrat76
Original von dragonfly77Wie wahr, ich hab auch alle Warnzeichen, Notfall- und Stoppschilder übersehen, weil ich meine Erfahrungen machen wollte. Wenn man selbst nicht drin steckt dann ist es leicht alles zu sehen oder etwas zu sagen, aber wenn man verliebt ist, ist es fast unmöglich :rolleyes: .Naja, bei mir hat sich mein Instinkt viele Male lautstark gemeldet, aber ich habe es ignoriert. Sollte man nie tun.
Original von dragonfly77Außerdem möchte man den Menschen den man Liebt auch eine Chance geben. Denn schließlich weiß man selbst nie wie es letztendlich ausgehen wird...Ich denke, dass man eigentlich schon ein recht gutes Gefühl dafür hat, wenn etwas schiefgeht. Aber man macht sich halt Hoffnungen, beruhigt sich irgendwie und macht sich auch gerne mal was vor. Ich hab es zumindest so gehalten...
Original von dragonfly77Ich glaube Sie manipuliert nicht bewußt und dass ihr es gar nicht klar ist was sie da anstellt. Wäre gut wenn ihr irgendwann mal jemand klar machen würde wie Sch.... so etwas ist.Vielleicht stell ich zu hohe Ansprüche, aber von einer fast 40-jährigen Lehrerin erwarte ich, dass sie das selbst schon ganz gut weiß. ;)
Vor allem, weil sie oft genug selber meinte, dass es ihr zu schaffen machen würde, mich so warten zu lassen. Was soll nur diese Feststellung bringen? Geholfen ist damit keinem. Es macht die Sache eigentlich nur schlimmer, da sie weiß, dass es Murks ist, sich aber keine Gedanken drum macht, was man verbessern könnte.
Original von dragonfly77Sie wollte wahrscheinlich sogar von dir noch getröstet werden oO.Tja, als wir Weihnachten das erste Mal Stress hatten, erzählte sie, dass sie in der Nacht so sehr habe weinen müssen, dass ihr Mann reinkam und sie tröstend in den Arm nahm, ohne zu fragen, was denn sei. Sollen mir dabei dann Tränen der Rührung kommen? Was will sie denn dann noch mit mir? ;)
Original von dragonfly77So wie es sich anhört will sie nicht wirklich etwas ändern, sondern sich einfach nur wieder besser fühlen und du warst bis zu dieser Zeit der Mann mit dem das ging.Auch wenn es unromantisch klingen mag, aber nur zu Nehmen und nichts zu Geben klingt ziemlich egoistisch und nach Ausnutzen. Ok, bin ich selbst schuld, wenn ich sowas solange mitmache. ;)
Original von dragonfly77Jetzt bist du gewachsen (innerlich), verstehst worum es geht und ihr Verhalten reicht dir nicht mehr! Das finde ich gut, es tut zwar irgendwie weh und auch die Einsamkeit ist nicht immer das Beste,Wie sagt mein Kollege so treffend? "Lieber ein ganzer Single als ein halber Freund!"
Original von dragonfly77aber :trost: du bist nicht allein!Danke, du aber auch nicht! :)
Original von dragonfly77Wow, deine Konsequenz hätte ich gerne, bin da glaube ich noch zu nachgiebig! Weiter so! :]Naja, wenn sie nun anriefe, wüsst ich nicht, ob ich sie wirklich wegdrücken würde. Allerdings ist mir mehr als schleierhaft, was ein Gespräch noch bringen sollte. Und selbst werde ich mich nicht mehr bei ihr melden. Die Zeiten, wo ich mich um sie bemüht habe, sind vorbei. Wenn sie noch was will, muss sie sich schon bequemen. Und das wird kaum passieren.
Wenn ich die Sache rein verstandsmäßig betrachte, sprechen zuviele Anzeichen dafür, dass ich (fast) von Anfang an angeschmiert worden bin. Ich stelle es mir so vor, dass ihr Mann damals aus welchem Grund auch immer, eine Weile ausgezogen war und sie sich alleine fühlte. Als er dann wieder kam und sie sich irgendwie arrangierten, wusste sie nicht, wie sie aus der Geschichte mit mir wieder anständig rauskommen sollte und hat es so weiter laufen lassen, bis es dann krachte.
Viele Grüße
Scrat76
Seite 1 von 1 · 6 Beiträge in diesem Thema