Ein Gefühl von Liebeskummer
9 Antworten1'316 AufrufeGestartet von Lunaris85 ·
Lunaris85Themenstart
Hallo alle zusammen,
'wollte' mich mal wieder melden und mich ein wenig aufbauen lassen, mir ein paar gute Ratschläge geben lassen, die so offensichtlich sind - die ich aber nicht sehen kann.
Ich habe Kummer. Es fühlt sich wie Liebeskummer an. Aber da ist keine Geliebte, wegen der ich Kummer habe - zumindest nicht direkt.
Es ist Sommer, das Wetter passt zu meiner Gefühlslage. Es regnet ab und zu, der Himmel ist bewölkt. Ich bin die ganze Nacht wach, verschlafe den kompletten Tag (bin gerade in der Zeit zwischen Zivi und Studium). Ich gehe abends mit Freunden weg (Gestern hab ich sogar ein paar Leute eingeladen und ein Racletteessen vorbereitet). Ich gehe in die Kneipe, in's Kino etc. Ich unternehme schon so einiges, aber irgendwie füllt es mich nicht aus. Es liegt nicht an den Leuten, es liegt nicht am Ort. Ich bin einfach nie ganz 'da'. Da sitzt zwar jemand in der Kneipe daneben, würfelt vielleicht beim Würfelspiel mit, beteiligt sich an den oberflächlichen Unterhaltungen. Aber dieser Jemand ist geistig meist weit entfernt. Ich schwelge in Gedanken. Ich schaue mich um, sehe die weibliche Begleitung meiner Freunde (allesamt vergeben), sehe fremde Frauen (mal mehr, mal weniger interessant). Ich denke über das Verknalltsein nach, die Liebe, über Beziehungen, über das tolle Gefühl. Aber es fühlt sich nicht toll an. Da ist nichts. Seit einem halben Jahr war da nicht einmal ein Anflug von Verliebtheit. Ich vermisse es. Es bedrückt mich. Ich versuche mich so ein wenig durch den Alltag zu schleppen (Alltagsbewältigung, wenn die Eltern mal 3 Wochen nicht zu Hause sind :D ). Ich sollte einiges für meine Zukunft tun. Ich habe eine (Teil-)Zusage von der Uni, muss mir noch die restlichen Studienfächer aussuchen, eine Wohnung in einer entfernteren Stadt suchen und alles was da so dazugehört. Mir fehlt aber wie so oft der Antrieb, der Schwung - die Lebensfreude (wer ein paar Themen/Beiträge/Gedichte von mir gelesen hat, der wird das Schema bereits kennen...). Diese tiefe Lebensfreude empfand ich zuletzt, als ich mit meiner Ex-Freundin zusammen war. Mir fiel alles ganz leicht. Ich konnte so ziemlich alles meistern, war energiegeladen, voller Zuversicht und Hoffnung. Seit der Trennung (die ich sehr schnell verarbeitet habe) fühle ich mich wieder in diese Agonie hineinversetzt. Im Sommer ist das meistens am schlimmsten. So war das bisher immer. Mir fehlte in meiner schulfreien Zeit die Ablenkung. Ich saß Nächte lang einfach so vor meinem Recher, schrieb mir den Kummer von der Seele (wie jetzt), schrieb Gedichte oder suchte Formen der stupiden Beschäftigung. Etwas bei dem ich meinen Kopf ausschalten konnte. Das mache ich immernoch. Dann kommen aber wieder diese Phasen, in denen ich nichts anderes machen kann, als nachzudenken - und ich fühle mich dabei sehr einsam. Das schlimmste ist, dass ich keine Antworten finde - weil ich sie erst durch intensives Leben erlangen werde. Was wird aus mir werden? Welchen Sinn will ich meinem Leben geben? Kann ich irgendwann einmal unbeschwert zurückblicken, ohne Angst davor zu haben, dass es mich irgendwann einholen wird? Sich diese Frage zu stellen, mag so manchem sinnlos vorkommen. Es kommt auf die Intensität an. Wenn man an einem bestimmten Punkt angelangt ist, macht es keinen Sinn mehr weiter nachzufragen, weil es keine schnellen Antworten darauf gibt.
Ein Gedanke der sich mir ständig aufdrängt - der aber meines Erachtens keinesfalls richtig sein kann - ist der, dass ich diese Unbeschwertheit, die ich suche, nur finde, wenn ich glücklich verliebt bin. Wieso mache ich mich selbst so abhängig? Das kann nicht richtig sein. Was habe ich früher erlebt, dass ich mich unterbewusst(?) lieber von anderen abhängig mache, als mich selbst zu verwirklichen?
Diese Frage (die ich gerade das erste mal selbst richtig ausformuliert habe) hemmt mich in allem was ich tue. Sie hemmt mich zum Beispiel daran, mich einfach mal auf eine Frau einzulassen, etwas zu versuchen. Da ist kein Vertrauen, keine Basis auf der ich welches aufbauen könnte. Zu nennen wäre hier beispielsweise die Schwester eines guten Freundes, die ich 'ganz nett' finde. Aber ich schließe die Möglichkeit natürlich sofort aus, da sie (mir eigentlich) zu jung ist, weil ich ab Oktober wohl erstmal eine Zeit lang ganz woanders wohne, weil ich nicht glaube sie zufrieden stellen zu können, weil ich Angst davor habe, dass sie mich nicht zufrieden stellen kann, weil ich gar nicht erst wüßte, wie ich sie näher kennenlernen könnte, weil ich befürchte die Freundschaft zu ihrem Bruder zu gefährden (Wenn ich ehrlich bin, habe ich wohl Angst davor, was ER dazu sagen würde... und allein dieser Gedanke, diese Angst, ist kein Fundament für irgendeine Beziehung).
Solche Gedankengänge gehen mir bei jeder potenziellen 'Liebe' durch den Kopf. Ich weiß, dass ich mir dadurch ettliche Gelegenheiten durch die Finger gehen lasse. Diese Angst rührt von der Enttäuschung, die ganz normal ist, die jeden mal trifft, die mich eigentlich nicht so sehr beeindrucken sollte. Gleichgültig sind mir meine 'Verflossenen'. Aber der Schmerz den ich hatte, den kann ich nicht vergessen. Diese Verlustängste, die sich in mir aufgebaut haben, über Jahre hinweg, aufgrund verschiedener Erfahrungen in meiner Kindheit. Nicht erwiederte Liebe, Kontaktabbrüche zwischen Freunden, Todesfälle in Familie und Bekanntenkreis. Wahrscheinlich kam ich damit nie wirklich zurecht, konnte es nie akzeptieren. Jetzt fühle ich mich einfach nur einsam zwischen meiner Familie, meinen Freunden...
Es ist alles so kompliziert und so weit verzahnt, dass ich den Überblick verloren habe. Um einen Mißstand zu beheben, muss man die Ursache bekämpfen. Ich kenne die (eine von vielen...) Ursache: Verlustangst. Ich weiß, warum ich so harmoniebedürftig bin, es allen versuche recht zu machen, warum ich so perfektionistisch bin, jeder Anflug von Verliebtheit gleich zur großen Liebe auserkoren werden muss, warum ich so unglaublich gerne in Selbstmitleid versinke, warum ich ANGST davor habe, die Antwort auf all diese Fragen auszusprechen. Aber ich habe nicht die Kraft, etwas zu ändern. Das übernimmt bisland allein die Zeit für mich, indem sie mich in ein neues Umfeld wirft, mir neue Aufgaben/Ablenkungen gibt, die mich davon abhalten, über meine Sorgen nachzudenken. Bin ich Opfer oder Täter? Wahrscheinlich beides... Bin ich das Opfer, so macht mich das einfach nur hilflos dem gegenüber, was passiert. Bin ich der Täter, so verstehe ich diese selbstzerstörerische Arroganz nicht.
Ich bin Gefühlstechnisch ganz nah am Boden. Aber ich erreiche nicht den Nullpunkt, der mir erlaubt einfach neu anzufangen - oder eben nicht mehr darüber nachzudenken. Die letzte Akzeptanz dessen, was geschehen ist, was jetzt ist und was unweigerlich geschehen wird - sie fehlt.
Lunaris
'wollte' mich mal wieder melden und mich ein wenig aufbauen lassen, mir ein paar gute Ratschläge geben lassen, die so offensichtlich sind - die ich aber nicht sehen kann.
Ich habe Kummer. Es fühlt sich wie Liebeskummer an. Aber da ist keine Geliebte, wegen der ich Kummer habe - zumindest nicht direkt.
Es ist Sommer, das Wetter passt zu meiner Gefühlslage. Es regnet ab und zu, der Himmel ist bewölkt. Ich bin die ganze Nacht wach, verschlafe den kompletten Tag (bin gerade in der Zeit zwischen Zivi und Studium). Ich gehe abends mit Freunden weg (Gestern hab ich sogar ein paar Leute eingeladen und ein Racletteessen vorbereitet). Ich gehe in die Kneipe, in's Kino etc. Ich unternehme schon so einiges, aber irgendwie füllt es mich nicht aus. Es liegt nicht an den Leuten, es liegt nicht am Ort. Ich bin einfach nie ganz 'da'. Da sitzt zwar jemand in der Kneipe daneben, würfelt vielleicht beim Würfelspiel mit, beteiligt sich an den oberflächlichen Unterhaltungen. Aber dieser Jemand ist geistig meist weit entfernt. Ich schwelge in Gedanken. Ich schaue mich um, sehe die weibliche Begleitung meiner Freunde (allesamt vergeben), sehe fremde Frauen (mal mehr, mal weniger interessant). Ich denke über das Verknalltsein nach, die Liebe, über Beziehungen, über das tolle Gefühl. Aber es fühlt sich nicht toll an. Da ist nichts. Seit einem halben Jahr war da nicht einmal ein Anflug von Verliebtheit. Ich vermisse es. Es bedrückt mich. Ich versuche mich so ein wenig durch den Alltag zu schleppen (Alltagsbewältigung, wenn die Eltern mal 3 Wochen nicht zu Hause sind :D ). Ich sollte einiges für meine Zukunft tun. Ich habe eine (Teil-)Zusage von der Uni, muss mir noch die restlichen Studienfächer aussuchen, eine Wohnung in einer entfernteren Stadt suchen und alles was da so dazugehört. Mir fehlt aber wie so oft der Antrieb, der Schwung - die Lebensfreude (wer ein paar Themen/Beiträge/Gedichte von mir gelesen hat, der wird das Schema bereits kennen...). Diese tiefe Lebensfreude empfand ich zuletzt, als ich mit meiner Ex-Freundin zusammen war. Mir fiel alles ganz leicht. Ich konnte so ziemlich alles meistern, war energiegeladen, voller Zuversicht und Hoffnung. Seit der Trennung (die ich sehr schnell verarbeitet habe) fühle ich mich wieder in diese Agonie hineinversetzt. Im Sommer ist das meistens am schlimmsten. So war das bisher immer. Mir fehlte in meiner schulfreien Zeit die Ablenkung. Ich saß Nächte lang einfach so vor meinem Recher, schrieb mir den Kummer von der Seele (wie jetzt), schrieb Gedichte oder suchte Formen der stupiden Beschäftigung. Etwas bei dem ich meinen Kopf ausschalten konnte. Das mache ich immernoch. Dann kommen aber wieder diese Phasen, in denen ich nichts anderes machen kann, als nachzudenken - und ich fühle mich dabei sehr einsam. Das schlimmste ist, dass ich keine Antworten finde - weil ich sie erst durch intensives Leben erlangen werde. Was wird aus mir werden? Welchen Sinn will ich meinem Leben geben? Kann ich irgendwann einmal unbeschwert zurückblicken, ohne Angst davor zu haben, dass es mich irgendwann einholen wird? Sich diese Frage zu stellen, mag so manchem sinnlos vorkommen. Es kommt auf die Intensität an. Wenn man an einem bestimmten Punkt angelangt ist, macht es keinen Sinn mehr weiter nachzufragen, weil es keine schnellen Antworten darauf gibt.
Ein Gedanke der sich mir ständig aufdrängt - der aber meines Erachtens keinesfalls richtig sein kann - ist der, dass ich diese Unbeschwertheit, die ich suche, nur finde, wenn ich glücklich verliebt bin. Wieso mache ich mich selbst so abhängig? Das kann nicht richtig sein. Was habe ich früher erlebt, dass ich mich unterbewusst(?) lieber von anderen abhängig mache, als mich selbst zu verwirklichen?
Diese Frage (die ich gerade das erste mal selbst richtig ausformuliert habe) hemmt mich in allem was ich tue. Sie hemmt mich zum Beispiel daran, mich einfach mal auf eine Frau einzulassen, etwas zu versuchen. Da ist kein Vertrauen, keine Basis auf der ich welches aufbauen könnte. Zu nennen wäre hier beispielsweise die Schwester eines guten Freundes, die ich 'ganz nett' finde. Aber ich schließe die Möglichkeit natürlich sofort aus, da sie (mir eigentlich) zu jung ist, weil ich ab Oktober wohl erstmal eine Zeit lang ganz woanders wohne, weil ich nicht glaube sie zufrieden stellen zu können, weil ich Angst davor habe, dass sie mich nicht zufrieden stellen kann, weil ich gar nicht erst wüßte, wie ich sie näher kennenlernen könnte, weil ich befürchte die Freundschaft zu ihrem Bruder zu gefährden (Wenn ich ehrlich bin, habe ich wohl Angst davor, was ER dazu sagen würde... und allein dieser Gedanke, diese Angst, ist kein Fundament für irgendeine Beziehung).
Solche Gedankengänge gehen mir bei jeder potenziellen 'Liebe' durch den Kopf. Ich weiß, dass ich mir dadurch ettliche Gelegenheiten durch die Finger gehen lasse. Diese Angst rührt von der Enttäuschung, die ganz normal ist, die jeden mal trifft, die mich eigentlich nicht so sehr beeindrucken sollte. Gleichgültig sind mir meine 'Verflossenen'. Aber der Schmerz den ich hatte, den kann ich nicht vergessen. Diese Verlustängste, die sich in mir aufgebaut haben, über Jahre hinweg, aufgrund verschiedener Erfahrungen in meiner Kindheit. Nicht erwiederte Liebe, Kontaktabbrüche zwischen Freunden, Todesfälle in Familie und Bekanntenkreis. Wahrscheinlich kam ich damit nie wirklich zurecht, konnte es nie akzeptieren. Jetzt fühle ich mich einfach nur einsam zwischen meiner Familie, meinen Freunden...
Es ist alles so kompliziert und so weit verzahnt, dass ich den Überblick verloren habe. Um einen Mißstand zu beheben, muss man die Ursache bekämpfen. Ich kenne die (eine von vielen...) Ursache: Verlustangst. Ich weiß, warum ich so harmoniebedürftig bin, es allen versuche recht zu machen, warum ich so perfektionistisch bin, jeder Anflug von Verliebtheit gleich zur großen Liebe auserkoren werden muss, warum ich so unglaublich gerne in Selbstmitleid versinke, warum ich ANGST davor habe, die Antwort auf all diese Fragen auszusprechen. Aber ich habe nicht die Kraft, etwas zu ändern. Das übernimmt bisland allein die Zeit für mich, indem sie mich in ein neues Umfeld wirft, mir neue Aufgaben/Ablenkungen gibt, die mich davon abhalten, über meine Sorgen nachzudenken. Bin ich Opfer oder Täter? Wahrscheinlich beides... Bin ich das Opfer, so macht mich das einfach nur hilflos dem gegenüber, was passiert. Bin ich der Täter, so verstehe ich diese selbstzerstörerische Arroganz nicht.
Ich bin Gefühlstechnisch ganz nah am Boden. Aber ich erreiche nicht den Nullpunkt, der mir erlaubt einfach neu anzufangen - oder eben nicht mehr darüber nachzudenken. Die letzte Akzeptanz dessen, was geschehen ist, was jetzt ist und was unweigerlich geschehen wird - sie fehlt.
Lunaris
hallo lieber Lunaris,
dein kummer ist glaub ich eher philosophischer natur :]
du stehst im moment an der türschwelle und weisst noch nicht so genau, wies draussen sein wird. ich denke, in so einer lebensphase wie du jetzt steckst, nämlich eigentlich erst im aufbruch in dein eigenes erwachsenes leben, ist es völlig normal, solche gedanken zu haben, wenige lassen sie aber zu und spinnen sie weiter.
vielleicht liest du mal ein bisschen was zum thema existenzialismus? da wirst du vieles wiederfinden, was dich umtreibt.
und du wirst sehen, wenn du erst an der uni bist, wird dein leben so interessant und intensiv sein, dass du dich auch wieder richtig fühlen kannst und nicht irgendwie so neben dir stehst.
mit den besten wünschen :super:
dein kummer ist glaub ich eher philosophischer natur :]
du stehst im moment an der türschwelle und weisst noch nicht so genau, wies draussen sein wird. ich denke, in so einer lebensphase wie du jetzt steckst, nämlich eigentlich erst im aufbruch in dein eigenes erwachsenes leben, ist es völlig normal, solche gedanken zu haben, wenige lassen sie aber zu und spinnen sie weiter.
vielleicht liest du mal ein bisschen was zum thema existenzialismus? da wirst du vieles wiederfinden, was dich umtreibt.
und du wirst sehen, wenn du erst an der uni bist, wird dein leben so interessant und intensiv sein, dass du dich auch wieder richtig fühlen kannst und nicht irgendwie so neben dir stehst.
mit den besten wünschen :super:
Hey!
Klingt ehrlich gesagt ziemlich depressiv.
Vielleicht solltest du aufhören auf ein Zeichen zu warten, dass dir den Tritt in den Arsch für Veränderung gibt. Auch wenn "Liebe" glücklich macht sollte du dich auch ohne sie (zumindest ab und zu) glücklich fühlen. aber du kannst nicht erwarten, dass andere das übernehmen.
Wenn du wieder intensiver Leben willst, dann gib dir nen Ruck und versuch irgendwas in die Richtung zu machen. Ganz egal was.
Denn vom warten allein ändert sich nichts!
liebe grüsse
cat
Klingt ehrlich gesagt ziemlich depressiv.
Vielleicht solltest du aufhören auf ein Zeichen zu warten, dass dir den Tritt in den Arsch für Veränderung gibt. Auch wenn "Liebe" glücklich macht sollte du dich auch ohne sie (zumindest ab und zu) glücklich fühlen. aber du kannst nicht erwarten, dass andere das übernehmen.
Wenn du wieder intensiver Leben willst, dann gib dir nen Ruck und versuch irgendwas in die Richtung zu machen. Ganz egal was.
Denn vom warten allein ändert sich nichts!
liebe grüsse
cat
du hängst irgendwoe zwischen den welten, da stimme ich tioman zu... und du klingst wirklich ein wenig depressiv... glück ist etwas, was von innen kommt... du mußt dich selber lieben, mit dir im reinen sein, das leben kommen lassen, dich darauf einlassen...
es ist wirklich blödsinnig sich einzureden, daß man nur in einer beziehung glücklich ist... du bist so jung! genieße dein leben, dein studium, den aufbruch in etwas neues! öffne die augen für das schöne leben um dich rum, deine freunde und deine hobbies! während einer beziehung ist auch nicht alles immer gut... manchmal neigt man dazu sich das einzureden. blödsinn!
irgendwann kommt das verliebtsein... und wer weiß... vielleicht wünscht du dich ja dann wieder zurück...
alles gute!
dreamer
es ist wirklich blödsinnig sich einzureden, daß man nur in einer beziehung glücklich ist... du bist so jung! genieße dein leben, dein studium, den aufbruch in etwas neues! öffne die augen für das schöne leben um dich rum, deine freunde und deine hobbies! während einer beziehung ist auch nicht alles immer gut... manchmal neigt man dazu sich das einzureden. blödsinn!
irgendwann kommt das verliebtsein... und wer weiß... vielleicht wünscht du dich ja dann wieder zurück...
alles gute!
dreamer
Lieber Lunaris,
ich kenne, was du geschrieben hast. Ob es reicht, dich richtig einzuschätzen, weiß ich nicht. In deinem Eintrag hier fällt mir etwas auf, daher versuche ich dir ein Feedback zu bieten und hoffe, dass es dir helfen kann:
Du spürst Kummer und bezeichnest ihn als eine Art von Liebeskummer, weil du Liebeskummer kennst und weil er gesellschaftlich anerkannt ist.
Aber ich meine, es ist eine tiefe, innige Sehnsucht, nur du weißt nicht nach was.
Dass es besser wurde, als du verliebt warst, hängt zwar mit der jungen Dame zusammen, sie war sozusagen der Auslöser, aber nicht der Grund.
Wenn man verliebt ist, dann fühlt man sich lebendig, wertgeschätzt und anerkannt, das mindert diese Sehnsucht.
Hier könnte man sicher argumentieren, dass dieses Gefühl schon viele Menschen angetrieben hat, dass Sehnsucht auch wie ein Motor funktionieren kann, du bist dann immer auf der Suche und stehst nie still und machst immer weiter und immer etwas anderes und kannst so vll viele tolle Dinge schaffen.
Die entscheidende Frage ist doch eher: leidest du unter dieser Sehnsucht, hat sie einen hemmenden Charakter? Denn wenn ja, dann musst du etwas unternehmen.
Da du ja selbst die Ursachen in deiner Kindheit vermutest und hier anscheinend viele unaufgearbeitete Dinge liegen, wird es Zeit, mit der Vergangenheit abzuschließen, damit du wieder unbelastet in die Zukunft sehen kannst.
Wenn du das nicht allein schaffst, dann wäre es auch möglich, gesprächstherapeutische Hilfe einzuholen oder zumindest eine Beratung, bei der festgestellt wird, ob es notwenig ist.
Alles Gute :trost:
ich kenne, was du geschrieben hast. Ob es reicht, dich richtig einzuschätzen, weiß ich nicht. In deinem Eintrag hier fällt mir etwas auf, daher versuche ich dir ein Feedback zu bieten und hoffe, dass es dir helfen kann:
Du spürst Kummer und bezeichnest ihn als eine Art von Liebeskummer, weil du Liebeskummer kennst und weil er gesellschaftlich anerkannt ist.
Aber ich meine, es ist eine tiefe, innige Sehnsucht, nur du weißt nicht nach was.
Dass es besser wurde, als du verliebt warst, hängt zwar mit der jungen Dame zusammen, sie war sozusagen der Auslöser, aber nicht der Grund.
Wenn man verliebt ist, dann fühlt man sich lebendig, wertgeschätzt und anerkannt, das mindert diese Sehnsucht.
Hier könnte man sicher argumentieren, dass dieses Gefühl schon viele Menschen angetrieben hat, dass Sehnsucht auch wie ein Motor funktionieren kann, du bist dann immer auf der Suche und stehst nie still und machst immer weiter und immer etwas anderes und kannst so vll viele tolle Dinge schaffen.
Die entscheidende Frage ist doch eher: leidest du unter dieser Sehnsucht, hat sie einen hemmenden Charakter? Denn wenn ja, dann musst du etwas unternehmen.
Da du ja selbst die Ursachen in deiner Kindheit vermutest und hier anscheinend viele unaufgearbeitete Dinge liegen, wird es Zeit, mit der Vergangenheit abzuschließen, damit du wieder unbelastet in die Zukunft sehen kannst.
Wenn du das nicht allein schaffst, dann wäre es auch möglich, gesprächstherapeutische Hilfe einzuholen oder zumindest eine Beratung, bei der festgestellt wird, ob es notwenig ist.
Alles Gute :trost:
@tioman:
Philosophischer Kummer… Da kann ich dir wohl ohne Bedenken zustimmen. Die Existenzialismussache werde ich mir mal zu Gemüte führen. Nur habe ich dieses Tief ja nicht erst seit ich an der ‚Türschwelle’ stehe. Es ist wahrscheinlich fatal, sich selbst zu analysieren. Aber ich würde behaupten, dass ich schon immer einen Hang zur Depression hatte. Ich habe oft depressive Phasen, meistens ohne mein Zutun. Manchmal steigere ich mich allerdings auch selbst absichtlich hinein, um es ‚rauszulassen’ – was mir allerdings nicht immer so gelingt. Ich war schon immer der ‚Philosoph’ unter meinen Bekannten. Ich interessiere mich für schwer zu beantwortende Fragen. Ich spinne gerne wilde Theorien über das Leben, die Existenz an sich. Desto weiter ich selbst nachgefragt habe, desto schlimmer wurde es.
Wenn ich an der Uni bin, wird mein Leben intensiver sein, ob es interessanter wird, will ich jetzt nicht sagen. Ich habe die Befürchtung, dass ich einfach weiter durchs Leben gehetzt werde, ohne mich richtig zu fühlen. Die Verantwortung mir und anderen gegenüber, der Druck dem ich mich aussetze. Das alles kann mich genauso nur weiter hemmen. Einstellungssache…
@Caterpillar:
Ja, ziemlich depressiv. Aber ich fühle mich auch manchmal einfach glücklich. Das ist aber meistens von kurzer Dauer. Mir spukt soviel im Kopf herum das ich gar nicht alles zum Ausdruck bringen kann. Wenn ich dann mal einfach den Kopf ausschalte, die Situation einfach erlebe, dann bin ich auch glücklich. Aber produktiv sind diese Situationen nicht – bezüglich dessen was mich hinter der ‚Türschwelle’ erwartet. Ich habe schon oft versucht mir den Ruck zu geben irgendwas zu machen. Allerdings fehlte mir jedes Mal die Motivation am Ball zu bleiben. Etwas wofür es sich lohnt weiterzumachen.
@dreamer69:
Ich weiß nicht, ob ich mich selbst liebe. Ich weiß wo meine Qualitäten liegen, ich akzeptiere die meisten meiner Schwächen zu akzeptieren (an den anderen Versuche ich zu arbeiten). Aber das läuft nicht auf Liebe hinaus, sondern eher auf Stolz.
Ich würde mein Leben gerne genießen. Aber das Leben besteht nicht nur aus Genuss. Was vor mir liegt, stellt mich auf eine harte Probe. Weit weg von Familie und Freunden, eine fremde Stadt, ein Studium, dass ich so nicht wollte (ich versuche über Wartezeit & Co in die Fächer reinzukommen, die ich studieren wollte)… Wie kann ich das genießen? Ich habe ein wohlbehütetes Leben geführt. Um mich herum droht sich alles aufzulösen, was ich mir aufgebaut habe. Die fehlende Gewissheit was sein wird…
@Lisabel:
Sehnsucht… Das ist das Wort, das mir gefehlt hat, als ich den Beitrag geschrieben habe. Zufall, dass ein Gedicht, welches ich für meine Ex-Freundin geschrieben habe, den gleichen Titel trägt? Tatsächlich weiß ich nicht, wonach ich mich sehne. Und ja, diese Sehnsucht hemmt mich. Ich wünschte es wäre nicht so.
Ich weiß gar nicht, ob die Ursachen in meiner Kindheit liegen. Verschmähte Liebe? Ja, habe ich erlebt – habe ich allerdings auch schon lange mit abgeschlossen. Elternhaus? Ihnen kann ich GAR NICHTS vorwerfen. Ich musste mal eine Klasse wiederholen, was für mich damals ein riesiger Schock war. Ich habe den Kontakt zu vielen meiner damaligen Freunde verloren. Ich habe neue Leute kennengelernt. Ich vermisse nichts. Ich habe mein Abitur gemacht, obwohl mehrere Lehrer gesagt haben: Das schafft er nie! Ich habe bewiesen, was ich beweisen wollte. Ich sehe nichts in meiner Kindheit, was Ursache für ‚irgendwas’ sein könnte. Eigentlich hätte mich diese Zeit nur charakterlich stärker machen müssen. Stattdessen fühlt es sich so an, als hätte ich eine Mauer hochgezogen, um mich vor allem zu schützen, was mir mein ‚Erarbeitetes’ wegnehmen könnte…
Puh… schon merkwürdig was alles zu Tage tritt, wenn man es mal versucht ordentlich aufzuschreiben, oder jemandem verständlich zu machen. Darüber muss ich erstmal nachdenken… Danke schon mal für eure netten Ratschläge!
LG Lunaris
Philosophischer Kummer… Da kann ich dir wohl ohne Bedenken zustimmen. Die Existenzialismussache werde ich mir mal zu Gemüte führen. Nur habe ich dieses Tief ja nicht erst seit ich an der ‚Türschwelle’ stehe. Es ist wahrscheinlich fatal, sich selbst zu analysieren. Aber ich würde behaupten, dass ich schon immer einen Hang zur Depression hatte. Ich habe oft depressive Phasen, meistens ohne mein Zutun. Manchmal steigere ich mich allerdings auch selbst absichtlich hinein, um es ‚rauszulassen’ – was mir allerdings nicht immer so gelingt. Ich war schon immer der ‚Philosoph’ unter meinen Bekannten. Ich interessiere mich für schwer zu beantwortende Fragen. Ich spinne gerne wilde Theorien über das Leben, die Existenz an sich. Desto weiter ich selbst nachgefragt habe, desto schlimmer wurde es.
Wenn ich an der Uni bin, wird mein Leben intensiver sein, ob es interessanter wird, will ich jetzt nicht sagen. Ich habe die Befürchtung, dass ich einfach weiter durchs Leben gehetzt werde, ohne mich richtig zu fühlen. Die Verantwortung mir und anderen gegenüber, der Druck dem ich mich aussetze. Das alles kann mich genauso nur weiter hemmen. Einstellungssache…
@Caterpillar:
Ja, ziemlich depressiv. Aber ich fühle mich auch manchmal einfach glücklich. Das ist aber meistens von kurzer Dauer. Mir spukt soviel im Kopf herum das ich gar nicht alles zum Ausdruck bringen kann. Wenn ich dann mal einfach den Kopf ausschalte, die Situation einfach erlebe, dann bin ich auch glücklich. Aber produktiv sind diese Situationen nicht – bezüglich dessen was mich hinter der ‚Türschwelle’ erwartet. Ich habe schon oft versucht mir den Ruck zu geben irgendwas zu machen. Allerdings fehlte mir jedes Mal die Motivation am Ball zu bleiben. Etwas wofür es sich lohnt weiterzumachen.
@dreamer69:
Ich weiß nicht, ob ich mich selbst liebe. Ich weiß wo meine Qualitäten liegen, ich akzeptiere die meisten meiner Schwächen zu akzeptieren (an den anderen Versuche ich zu arbeiten). Aber das läuft nicht auf Liebe hinaus, sondern eher auf Stolz.
Ich würde mein Leben gerne genießen. Aber das Leben besteht nicht nur aus Genuss. Was vor mir liegt, stellt mich auf eine harte Probe. Weit weg von Familie und Freunden, eine fremde Stadt, ein Studium, dass ich so nicht wollte (ich versuche über Wartezeit & Co in die Fächer reinzukommen, die ich studieren wollte)… Wie kann ich das genießen? Ich habe ein wohlbehütetes Leben geführt. Um mich herum droht sich alles aufzulösen, was ich mir aufgebaut habe. Die fehlende Gewissheit was sein wird…
@Lisabel:
Sehnsucht… Das ist das Wort, das mir gefehlt hat, als ich den Beitrag geschrieben habe. Zufall, dass ein Gedicht, welches ich für meine Ex-Freundin geschrieben habe, den gleichen Titel trägt? Tatsächlich weiß ich nicht, wonach ich mich sehne. Und ja, diese Sehnsucht hemmt mich. Ich wünschte es wäre nicht so.
Ich weiß gar nicht, ob die Ursachen in meiner Kindheit liegen. Verschmähte Liebe? Ja, habe ich erlebt – habe ich allerdings auch schon lange mit abgeschlossen. Elternhaus? Ihnen kann ich GAR NICHTS vorwerfen. Ich musste mal eine Klasse wiederholen, was für mich damals ein riesiger Schock war. Ich habe den Kontakt zu vielen meiner damaligen Freunde verloren. Ich habe neue Leute kennengelernt. Ich vermisse nichts. Ich habe mein Abitur gemacht, obwohl mehrere Lehrer gesagt haben: Das schafft er nie! Ich habe bewiesen, was ich beweisen wollte. Ich sehe nichts in meiner Kindheit, was Ursache für ‚irgendwas’ sein könnte. Eigentlich hätte mich diese Zeit nur charakterlich stärker machen müssen. Stattdessen fühlt es sich so an, als hätte ich eine Mauer hochgezogen, um mich vor allem zu schützen, was mir mein ‚Erarbeitetes’ wegnehmen könnte…
Puh… schon merkwürdig was alles zu Tage tritt, wenn man es mal versucht ordentlich aufzuschreiben, oder jemandem verständlich zu machen. Darüber muss ich erstmal nachdenken… Danke schon mal für eure netten Ratschläge!
LG Lunaris
Hallo Lunaris,
ich schreibe jetzt mal für eine gewisse zeit wirklich alles auf, was los war, was ich denke und fühle, was ich gegessen und getrunken hab, usw., und wenns noch so unwichtig erscheint.
und träume vor allem sind interessant. ich träume wie ein weltmeister, wenns mir nicht so recht gut geht. morgens denke ich oft, was für ein verworrener quatsch mal wieder. wenn ich dem ganzen allerdings schriftlich auf den grund gehe, stellt sich oft raus, dass man sich doch kürzlich mit etwas beschäftigt hat, mit leuten geredet, einen film gesehen, ein buch gelesen, und davon fragmente wieder auftauchen, oft in völlig anderem zusammenhang oder verschlüsselt.
das kann sehr spannend sein, verwirrend, aber auch hilfreich.
ich denke, auch du musst einfach dir selber etwas auf den zahn fühlen, was sich da unterschwellig abspielt. du schaffst es bestimmt, wieder besser drauf zu kommen!
schon merkwürdig was alles zu Tage tritt, wenn man es mal versucht ordentlich aufzuschreiben, oder jemandem verständlich zu machen.genau so ist es! ich habe es leider jahrelang schleifen lassen, aber nun wieder angefangen, per tagebuch ein bisschen selbstanalyse zu betreiben. ich komm nämlich seit längerem auch wieder auf keinen grünen zweig mehr, was eigentlich mit mir los ist, was mir nicht passt oder was mir fehlt.... bin ähnlich wie du traurig, sehnsüchtig, depressiv, gelähmt, nie so recht glücklich, oder wenn dann nicht für lange.
ich schreibe jetzt mal für eine gewisse zeit wirklich alles auf, was los war, was ich denke und fühle, was ich gegessen und getrunken hab, usw., und wenns noch so unwichtig erscheint.
und träume vor allem sind interessant. ich träume wie ein weltmeister, wenns mir nicht so recht gut geht. morgens denke ich oft, was für ein verworrener quatsch mal wieder. wenn ich dem ganzen allerdings schriftlich auf den grund gehe, stellt sich oft raus, dass man sich doch kürzlich mit etwas beschäftigt hat, mit leuten geredet, einen film gesehen, ein buch gelesen, und davon fragmente wieder auftauchen, oft in völlig anderem zusammenhang oder verschlüsselt.
das kann sehr spannend sein, verwirrend, aber auch hilfreich.
ich denke, auch du musst einfach dir selber etwas auf den zahn fühlen, was sich da unterschwellig abspielt. du schaffst es bestimmt, wieder besser drauf zu kommen!
High Lunaris,
ich chille jetzt seit einiger Zeit auf dieser Side, da ich mich nach dem Ende meiner letzten Beziehung unheimlich einsam und etwas hilflos fühle. Beim Stöber, durch die verschiedenen Themen bin ich auf deinen "thread" gestoßen. Alter DU sprichst mir aus der Seele!!
Auch ich habe ne "gute" Neigung zur Depression und auch ich leide unter Verlustängsten (Suche für Ursachen führt auch mich in meine Kindheit). Die Sache mit dem Verstellen, um anderen zu gefallen trifft/traf auch zu 100% auf mich zu. Auch ich denke viel über die Welt und noch viel mehr über mich selbst nach. Auch die Sache mit der Antriebslosigkeit und dem "Hals über Kopf" in jemanden verlieben, bzw. nur an der Liebe zweifeln, trifft den Nagel auf den Kopf!! Auch ich stehe vor einer großen Veränderung (neue Uni, neue Stadt) und mache damit einen Riesen Schritt, vor dem auch ich, glaube ich, ein gehoriges Angstpotential entwickelt habe... obwohl ich mich eigentlich freuen sollte, aus dem Gewohnten, gehassten und eingefahrenen mal wieder raus zu kommen..
Da ich mal wieder in der Situation stecke, das ich mich verlassen fühle und ich durch die Trennung mal wieder an nem Punkt bin, auf das härteste zu reflektieren, bin ich wohl eher der jenige, der Hilfe bräuchte, aber vielleicht schaffen wir das ja irgendwie gegenseitig. Für mich wäre es jedenfalls sehr interessant, zu wissen, wie du über einige Dinge denkst und evtl. bringen auch meine Gedanken/Ratschläge dich irgendwie weiter..
Ich versuche mal ein wenig auf deinen Text einzugehen. Leider peil ich das mit den Zitaten noch nich so recht, daher nen bisschen konfus...
Zitat:
Ich sollte einiges für meine Zukunft tun. Ich habe eine (Teil-)Zusage von der Uni, muss mir noch die restlichen Studienfächer aussuchen, eine Wohnung in einer entfernteren Stadt suchen und alles was da so dazugehört. Mir fehlt aber wie so oft der Antrieb, der Schwung - die Lebensfreude
So wie ich das Raushöre wohnst du noch zu hause, wa!? Ich denke, dass dir die Veränderung nur gut tun wird! Es ist ein Schritt in ein eigenständiges Leben und das bringt einem ne Menge Selbstewusstsein. Bei mir war das auf jeden Fall so! Eine andere Stadt/Uni ist auch eine Möglichkein dir neue Leute zu suchen, vor denen du dich nicht verstellst. Vor denen du DU selbst sein kannst und die dich entweder SO mögen oder auf die du getrost verzichten kannst. So fängst du an, dich nicht mehr selbst zu belügen und dich somit selber besser kennen zu lernen...
Zitat:
. Im Sommer ist das meistens am schlimmsten. So war das bisher immer. Mir fehlte in meiner schulfreien Zeit die Ablenkung.
Wenn du in der Uni wirklich Fächer hast, in denen du dich selbst verwirklichen kannst, können dir in Zukunft evtl. auch Erfolge in diesen Lebensfreude und vor allem Motivation/Antrieb geben!!!
Also hau rein und Bereite alles für einen guten Einstieg in die Uni vor!!!
Zitat:
Ein Gedanke der sich mir ständig aufdrängt - der aber meines Erachtens keinesfalls richtig sein kann - ist der, dass ich diese Unbeschwertheit, die ich suche, nur finde, wenn ich glücklich verliebt bin. Wieso mache ich mich selbst so abhängig? Das kann nicht richtig sein. Was habe ich früher erlebt, dass ich mich unterbewusst(?) lieber von anderen abhängig mache, als mich selbst zu verwirklichen?
Alter, ich bin echt spachlos... Andere Wortwahl und es könnte von meinen Fingern getippt worden sein. Allerdings bin ich (glaube ich) schon weiter. Es ist einfach leichter, sich abhängig zu machen! Leider ist das Leben nicht so einfach. Auch ich versuche die Kraft und Lebenslust aus der Liebe zu ziehen, leider ist das sehr egoistisch und bringt im Endeffekt recht wenig. Du machst dich dadurch nur verletzlicher und das ist wohl genau das gegenteil von dem, was du/ich will/st. Ich denke, wenn du erstmal in deiner eigenen Butze wohnst und dein Studium begonnen hast, strahlst zu Selbstbewusstsein aus, welches du dann "nur noch" in dein Inneres reflektieren musst... Vor allem wird es dich dazu zwingen, selbstständiger zu werden und du musst dich auf dich selbst verlassen können... Ich weiß nicht wie du drauf bist, aber schau dir deine Freunde an, die allein wohnen, sind die alle so viel koordinierter als du???
Zitat:
die Freundschaft zu ihrem Bruder
..ist auf jeden Fall wichtiger, als eine Beziehung zu einem Mädchen, dass du "ganz nett" findest. Schlag dir das aus dem Kopf! Absolutes NO GO!!!
Zitat:
Jetzt fühle ich mich einfach nur einsam zwischen meiner Familie, meinen Freunden...
Es ist alles so kompliziert und so weit verzahnt, dass ich den Überblick verloren habe.
Ich will ja echt nicht die ganze Zeit auf der gleichen Geschichte rumreiten, wa, aber ich denke, dass dir der Abstand, der dir der Umzug geben wird, auch die nötige Distanz verleihen wird, um die Sachen, die dir jetzt so kompliziert scheinenvon einer anderen Perspektive aus zu sehen.
Zitat:
Aber ich habe nicht die Kraft, etwas zu ändern. Das übernimmt bisland allein die Zeit für mich, indem sie mich in ein neues Umfeld wirft, mir neue Aufgaben/Ablenkungen gibt, die mich davon abhalten, über meine Sorgen nachzudenken.
Ich weiß nicht, ob es dir hilft und vielleicht klingt das auch recht pauschal, aber was ist mit Sport? wenn du welchen treibst, wirst du doch wissen, dass die kleinen Erfolgserlebnisse, die du täglich hast, dich aufbauen. Natürlich musst du mit der richtigen Einstellung da ran gehen. Setz dir ein Ziel, welches du erreichen kannst und erreiche es! Auch wenn du die Zähne zusammenbeißen musst. Dieses Durchhaltevermögen im Sport wird sich, meiner Meinung nach, auch auf dein übriges Leben ausweiten und du wirst bald der einzige sein, der dir Kraft zum durchhalten geben wird. Auch das ist eine Art Selbstständigkeit, die dich vor allem bei dem weiblichen geschlecht attraktiv machen wird.
Sooo, das ist natürlich alles sehr subjektiv und ganz schön viel geworden... Ich hoffe trotzdem, dass es dich irgendwie weiterbringt und es nicht zu neunmal-klug klingt. Dazu: Für mich war es schon immer einfacher anderen den richtigen Weg zu weisen, als ihn selber zu gehen, wenn du verstehst was ich meine... Zu guter letzt würde ich dir noch was raten, was ich mir auch selber rate. Such dir nen guten Therapeuten (es gibt zu viele Idioten, aber auch einige echt gute Leute) Versteh mich an dieser Stelle bitte nicht falsch, aber ich denke, dass mit Depressionen, auch wenn sie noch im Anfangsstadium liegen nicht zu spaßen ist. Su wirst nicht auf alle Fragen, die in deinem Innern liegen eine Antwort finden und sie evtl. auch nur ansatzweise beantworten können. Diese Seite ist viellecht eine Hilfe Gedanken "aus zu schreiben", aber auch hier wirst du hauptsächlich auf "Hobbypsychologen" oder Leidensgenossen stoßen. Ich habe es bei einem Familienmitglied erfahren müssen, wo alles enden kann...
Aber auch ich habe eine frage an dich. Wie hast du es geschafft:
Zitat:
Seit der Trennung (die ich sehr schnell verarbeitet habe) fühle ich mich wieder in diese Agonie hineinversetzt.
Wie hast du es geschafft, es schnell zu verarbeiten? Ich denke, dass meine Trauer, oder Agonie, wie du es sagst, (ganz schön crass gewählter Ausdruck!!) auch wo anders her rührt, trotzdem kann ich sie nicht vergessen... Und auch in Vergangenheit war es immer so, dass wenn ich mich verlassen gefühlt habe, ich sehr unter der Trennung gelitten habe. Auch ich erinnere mich besser an den Schmerz, als an meine Verflossenen... aber wie hast du es geschafft den Gedanken an deine ex abzstellen???? Und mich würde auch interessieren, wie deine Beziehungen verlaufen sind, was die Trennungsgründe waren und wie du es geschafft hast darüber hinweg zu kommen...
Ey, und lass dich nicht hängen!!!
puzzled
ich chille jetzt seit einiger Zeit auf dieser Side, da ich mich nach dem Ende meiner letzten Beziehung unheimlich einsam und etwas hilflos fühle. Beim Stöber, durch die verschiedenen Themen bin ich auf deinen "thread" gestoßen. Alter DU sprichst mir aus der Seele!!
Auch ich habe ne "gute" Neigung zur Depression und auch ich leide unter Verlustängsten (Suche für Ursachen führt auch mich in meine Kindheit). Die Sache mit dem Verstellen, um anderen zu gefallen trifft/traf auch zu 100% auf mich zu. Auch ich denke viel über die Welt und noch viel mehr über mich selbst nach. Auch die Sache mit der Antriebslosigkeit und dem "Hals über Kopf" in jemanden verlieben, bzw. nur an der Liebe zweifeln, trifft den Nagel auf den Kopf!! Auch ich stehe vor einer großen Veränderung (neue Uni, neue Stadt) und mache damit einen Riesen Schritt, vor dem auch ich, glaube ich, ein gehoriges Angstpotential entwickelt habe... obwohl ich mich eigentlich freuen sollte, aus dem Gewohnten, gehassten und eingefahrenen mal wieder raus zu kommen..
Da ich mal wieder in der Situation stecke, das ich mich verlassen fühle und ich durch die Trennung mal wieder an nem Punkt bin, auf das härteste zu reflektieren, bin ich wohl eher der jenige, der Hilfe bräuchte, aber vielleicht schaffen wir das ja irgendwie gegenseitig. Für mich wäre es jedenfalls sehr interessant, zu wissen, wie du über einige Dinge denkst und evtl. bringen auch meine Gedanken/Ratschläge dich irgendwie weiter..
Ich versuche mal ein wenig auf deinen Text einzugehen. Leider peil ich das mit den Zitaten noch nich so recht, daher nen bisschen konfus...
Zitat:
Ich sollte einiges für meine Zukunft tun. Ich habe eine (Teil-)Zusage von der Uni, muss mir noch die restlichen Studienfächer aussuchen, eine Wohnung in einer entfernteren Stadt suchen und alles was da so dazugehört. Mir fehlt aber wie so oft der Antrieb, der Schwung - die Lebensfreude
So wie ich das Raushöre wohnst du noch zu hause, wa!? Ich denke, dass dir die Veränderung nur gut tun wird! Es ist ein Schritt in ein eigenständiges Leben und das bringt einem ne Menge Selbstewusstsein. Bei mir war das auf jeden Fall so! Eine andere Stadt/Uni ist auch eine Möglichkein dir neue Leute zu suchen, vor denen du dich nicht verstellst. Vor denen du DU selbst sein kannst und die dich entweder SO mögen oder auf die du getrost verzichten kannst. So fängst du an, dich nicht mehr selbst zu belügen und dich somit selber besser kennen zu lernen...
Zitat:
. Im Sommer ist das meistens am schlimmsten. So war das bisher immer. Mir fehlte in meiner schulfreien Zeit die Ablenkung.
Wenn du in der Uni wirklich Fächer hast, in denen du dich selbst verwirklichen kannst, können dir in Zukunft evtl. auch Erfolge in diesen Lebensfreude und vor allem Motivation/Antrieb geben!!!
Also hau rein und Bereite alles für einen guten Einstieg in die Uni vor!!!
Zitat:
Ein Gedanke der sich mir ständig aufdrängt - der aber meines Erachtens keinesfalls richtig sein kann - ist der, dass ich diese Unbeschwertheit, die ich suche, nur finde, wenn ich glücklich verliebt bin. Wieso mache ich mich selbst so abhängig? Das kann nicht richtig sein. Was habe ich früher erlebt, dass ich mich unterbewusst(?) lieber von anderen abhängig mache, als mich selbst zu verwirklichen?
Alter, ich bin echt spachlos... Andere Wortwahl und es könnte von meinen Fingern getippt worden sein. Allerdings bin ich (glaube ich) schon weiter. Es ist einfach leichter, sich abhängig zu machen! Leider ist das Leben nicht so einfach. Auch ich versuche die Kraft und Lebenslust aus der Liebe zu ziehen, leider ist das sehr egoistisch und bringt im Endeffekt recht wenig. Du machst dich dadurch nur verletzlicher und das ist wohl genau das gegenteil von dem, was du/ich will/st. Ich denke, wenn du erstmal in deiner eigenen Butze wohnst und dein Studium begonnen hast, strahlst zu Selbstbewusstsein aus, welches du dann "nur noch" in dein Inneres reflektieren musst... Vor allem wird es dich dazu zwingen, selbstständiger zu werden und du musst dich auf dich selbst verlassen können... Ich weiß nicht wie du drauf bist, aber schau dir deine Freunde an, die allein wohnen, sind die alle so viel koordinierter als du???
Zitat:
die Freundschaft zu ihrem Bruder
..ist auf jeden Fall wichtiger, als eine Beziehung zu einem Mädchen, dass du "ganz nett" findest. Schlag dir das aus dem Kopf! Absolutes NO GO!!!
Zitat:
Jetzt fühle ich mich einfach nur einsam zwischen meiner Familie, meinen Freunden...
Es ist alles so kompliziert und so weit verzahnt, dass ich den Überblick verloren habe.
Ich will ja echt nicht die ganze Zeit auf der gleichen Geschichte rumreiten, wa, aber ich denke, dass dir der Abstand, der dir der Umzug geben wird, auch die nötige Distanz verleihen wird, um die Sachen, die dir jetzt so kompliziert scheinenvon einer anderen Perspektive aus zu sehen.
Zitat:
Aber ich habe nicht die Kraft, etwas zu ändern. Das übernimmt bisland allein die Zeit für mich, indem sie mich in ein neues Umfeld wirft, mir neue Aufgaben/Ablenkungen gibt, die mich davon abhalten, über meine Sorgen nachzudenken.
Ich weiß nicht, ob es dir hilft und vielleicht klingt das auch recht pauschal, aber was ist mit Sport? wenn du welchen treibst, wirst du doch wissen, dass die kleinen Erfolgserlebnisse, die du täglich hast, dich aufbauen. Natürlich musst du mit der richtigen Einstellung da ran gehen. Setz dir ein Ziel, welches du erreichen kannst und erreiche es! Auch wenn du die Zähne zusammenbeißen musst. Dieses Durchhaltevermögen im Sport wird sich, meiner Meinung nach, auch auf dein übriges Leben ausweiten und du wirst bald der einzige sein, der dir Kraft zum durchhalten geben wird. Auch das ist eine Art Selbstständigkeit, die dich vor allem bei dem weiblichen geschlecht attraktiv machen wird.
Sooo, das ist natürlich alles sehr subjektiv und ganz schön viel geworden... Ich hoffe trotzdem, dass es dich irgendwie weiterbringt und es nicht zu neunmal-klug klingt. Dazu: Für mich war es schon immer einfacher anderen den richtigen Weg zu weisen, als ihn selber zu gehen, wenn du verstehst was ich meine... Zu guter letzt würde ich dir noch was raten, was ich mir auch selber rate. Such dir nen guten Therapeuten (es gibt zu viele Idioten, aber auch einige echt gute Leute) Versteh mich an dieser Stelle bitte nicht falsch, aber ich denke, dass mit Depressionen, auch wenn sie noch im Anfangsstadium liegen nicht zu spaßen ist. Su wirst nicht auf alle Fragen, die in deinem Innern liegen eine Antwort finden und sie evtl. auch nur ansatzweise beantworten können. Diese Seite ist viellecht eine Hilfe Gedanken "aus zu schreiben", aber auch hier wirst du hauptsächlich auf "Hobbypsychologen" oder Leidensgenossen stoßen. Ich habe es bei einem Familienmitglied erfahren müssen, wo alles enden kann...
Aber auch ich habe eine frage an dich. Wie hast du es geschafft:
Zitat:
Seit der Trennung (die ich sehr schnell verarbeitet habe) fühle ich mich wieder in diese Agonie hineinversetzt.
Wie hast du es geschafft, es schnell zu verarbeiten? Ich denke, dass meine Trauer, oder Agonie, wie du es sagst, (ganz schön crass gewählter Ausdruck!!) auch wo anders her rührt, trotzdem kann ich sie nicht vergessen... Und auch in Vergangenheit war es immer so, dass wenn ich mich verlassen gefühlt habe, ich sehr unter der Trennung gelitten habe. Auch ich erinnere mich besser an den Schmerz, als an meine Verflossenen... aber wie hast du es geschafft den Gedanken an deine ex abzstellen???? Und mich würde auch interessieren, wie deine Beziehungen verlaufen sind, was die Trennungsgründe waren und wie du es geschafft hast darüber hinweg zu kommen...
Ey, und lass dich nicht hängen!!!
puzzled
@tioman:
Ist das jetzt Zufall, dass du genau über dieses Thema schreibst? *g*
Ich hatte heute Nacht einen Traum… Ein Mädchen, dass mir einmal sehr viel bedeutet hat, sitzt mit mir irgendwo in Gesellschaft an einem Tisch. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich sie aufgefordert habe, mich zu füttern (war wohl auf irgendeine flirtende Art und Weise…). Sie hat sich das nicht zweimal sagen lassen und fütterte mich mit Salat.
Klingt jetzt alles nicht so fantastisch, aber wenn der Salat für Energie steht, das Mädchen für die Liebe, dann steht mein Flirtversuch für mein Verlangen durch das geliebt werden Energie zu erlangen… Das ist jetzt natürlich alles nur reine Spekulation, aber ich gebe sehr viel auf meine Träume. Die Träume, an die man sich erinnern kann, werden einem (achtung: subjektive Ansicht meinerseits) von Unterbewusstsein absichtlich ins Bewusstsein gerufen. Eine Art der Mitteilung, die man nur lernen muss zu entschlüsseln.
@puzzled:
Wenn wir uns gegenseitig irgendwie helfen, dann würde mich das wirklich freuen. Aber wie du ja selber schon angemerkt hast. Dieses Forum ist eigentlich nur zum Reflektieren gut (und zum Verdrängen guter Ratschläge… :rolleyes: Am Ende muss sich jeder selbst helfen. Niemand zieht einem aus dem Dreck raus. Das soll jetzt aber nicht heißen, ich wäre nicht gewillt, zusammen mit dir zu reflektieren J
Zunächst einmal zu deinem Feedback:
Ich wohne noch zu Hause. Ich habe von meinen Eltern aber schon ein gutes Maß an Selbstständigkeit beigebracht bekommen. Natürlich ist der Umzug in eine neue Wohnung etwas ganz anderes – besonders wenn man erst ‚auf’m Dorf’ wohnt und dann in die Großstadt zieht. Das wird mich sicher weiterbringen.
Etwas möchte ich aber sofort klarstellen: Ich verstelle mich nicht wirklich. Zumindest nicht in dem Maße, wie man es aus deinem Beitrag herauslesen könnte. Ich muss mich vor meinen Freunden nicht verstellen. Ich muss mir also keine neuen Leute suchen, vor denen ich mich nicht verstellen muss. Ich trage Masken, wie es jeder Mensch tut. Ich bin harmoniebedürftig, versuche im Einklang mit anderen zu leben. Dabei vernachlässige ich aber nicht mein ‚Ich’. Wie denn auch. Es gab eine Zeit, da habe ich mich massiv selbst belogen. Das habe ich hinter mir gelassen. Heute fällt es mir nur noch schwer zwischen Wahrheit und Lüge in der Vergangenheit zu unterscheiden. Wer bin ich also? Manche Lügen entstehen aus Selbstschutz, manche aus Angst. Bei den meisten Lügen ist es wohl auch nicht mehr von Bedeutung warum sie entstanden sind. Die anderen muss ich versuchen aufzuarbeiten. Das ist für mich auch viel Lesearbeit, da ich schon seit ich 15 bin durch das Schreiben reflektiere.
Zitat: Alter, ich bin echt spachlos... Andere Wortwahl und es könnte von meinen Fingern getippt worden sein. Allerdings bin ich (glaube ich) schon weiter.
Hier muss ich mal eben ein Veto einlegen ;-) Ich weiß, dass abhängig sein leichter ist, ich weiß, dass es egoistisch ist. Ich habe das bis vor kurzem noch gut vor mir selbst verheimlichen können, aber irgendwann kommt man sich ja mal auf die Schliche.
Zitat:
die Freundschaft zu ihrem Bruder
..ist auf jeden Fall wichtiger, als eine Beziehung zu einem Mädchen, dass du "ganz nett" findest. Schlag dir das aus dem Kopf! Absolutes NO GO!!!
Ich glaube ich plane im Kopf einfach nur schon wieder zu weit voraus (was in Sachen Liebe immer fatal ist). Ihr Bruder würde mich wahrscheinlich nicht gleich lynchen. Ich müsste sie ja erstmal richtig kennenlernen bevor ich über das Wort Beziehung überhaupt nachdenke. Ich habe die Situation ja eher geschildert, um die Sehnsucht in mir zu umschreiben. Hier bleibt immer noch die Angst, dass ich mich mal wieder selbst belüge, um ‚glücklich’ zu werden. Eine Lüge ist aber nur dann ‚gut’, wenn man sie nie durchschaut. Alles andere macht einen nur noch mehr kaputt.
Dein Rat mit dem Sport hat natürlich was für sich. Das was man bei meinen Freizeitaktivitäten momentan am ehesten als Sport bezeichnen könnte, ist Bowling (man, was ein Noob werden jetzt viele denken *G*). Ich kann sehr sportlich sein – wenn ich mich denn mal dazu aufrappeln könnte. Körperlich bin ich aber schon so weit von ‚Kondition’ und ‚Fitness’ entfernt, da fällt ein Anfang schwer. Es müsste auch ein Individualsport sein, ohne dieses Vereinsdasein (es gibt nichts was mich mehr anödet, als eine Ansammlung von Leuten, die dieses Gruppenfeeling im Sport suchen). Ich konnte mich bisher einfach nicht dazu aufraffen etwas zu tun. Das gilt nicht einmal nur für Sport. Ein Instrument lernen würde mir auch gefallen. Hier fehlt auch wieder das Motivationsproblem… Ich weiß, dass das nicht die Einstellung sein kann mit der ich mich aus diesem Sumpf herausziehe. Ich will ja daran arbeiten. Solche Einzelheiten schildere ich wegen des Verständnisses.
Zitat: Für mich war es schon immer einfacher anderen den richtigen Weg zu weisen, als ihn selber zu gehen, wenn du verstehst was ich meine...
Dieses Zitat muss ich mit einem weiteren Zitat beantworten:
Alter, ich bin echt sprachlos... Andere Wortwahl und es könnte von meinen Fingern getippt worden sein.
Ich habe das für mich so herausgefunden: Es ist eine Gabe. Ich helfe Menschen. Ich mache sie glücklich, ich weise ihnen den ‚richtigen’ Weg und ernte dafür Anerkennung. Der gewiesene Weg muss nicht immer richtig sein. Es ist mehr eine Art Entscheidungshilfe für diejenigen, die die Antwort bereits kennen, sie aber nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Die Frage ist nur: Will ich andere Menschen glücklich machen oder suche ich nur nach Anerkennung? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Ich gebe auch Menschen rat, von denen ich dafür gar nichts erwarte. Aus der Anerkennung ziehe ich Energie. Allerdings bleibt der bittere Nachgeschmack, dass ich anderen vermeintlich so gut helfen, während ich selbst nicht in der Lage bin, meine ‚weisen’ Ratschlüsse zu beherzigen.
Der Ratschlag mit dem Therapeuten ist etwas, was ich mir wohl oder übel zu Herzen nehmen muss. Ob es ‚einfache’ Depressionen sind, ob ich sie absichtlich nähre, ob ich unter Burn-out leide. Ich habe keine Ahnung. Vielleicht ein bisschen von allem. Der Gang zum Therapeuten ist schwierig. Die Frage ist, ob ich mich dazu überwinden kann. Das wäre wohl schon der erste Schritt zur Besserung.
Bei deinem letzten Absatz würde ich ja normalerweise sagen ‚Hey, lass uns das doch per PN bequatschen!’ Da ich aber glaube, dass es der Sache dienlich sein kann, will ich es lieber hier hineinschreiben.
Verliebtheit: Trifft jeden mehrmals in seinem Leben. Mich auch, vielleicht um die zehn mal bisher. Ein Gefühl von Interesse, Begierde, aber nichts was einen lange beschäftigen sollte. Irgendwann kommt der Punkt wo es nachlässt…
‚Liebe’
…oder mehr wird. Diese Worte ‚Ich liebe dich’ habe ich drei verschiedenen Mädchen mal gesagt. Zu allen drei verbindet mich eine besondere Beziehung. Ich habe über alle drei schon hier im Forum geschrieben. Ich habe da Gefühl, ich weiß wie man Worte formulieren muss, um Leute zu bewegen. Meistens habe ich das auch übertrieben. Ich habe wohl auch oft mit meinen Gefühlen übertrieben. Ich habe mich im Rausch der Liebe selbst belogen. Meine einzige richtige Beziehung würde ich im Nachhinein als schön bezeichnen – aber ich würde sie auch als Zweckbeziehung bezeichnen. Die Frage ist doch: Warum liebt man jemanden? Wenn ich mir die Frage in diesen drei Fällen selbst beantworte, dann lautet die Antwort Egoismus. Ich habe niemanden ausgenutzt oder so was. Ich habe viel in die Beziehung investiert, sie war auch begeistert – geklappt hat es trotzdem nicht. Aber die treibende Kraft war immer mein eigenes Wohlergehen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist es einfach zu sagen: Ich habe die Trauer überwunden.
Da ist eine Idee in meinem Kopf, die raus muss. Wenn die Liebe frei von Egoismus wird, dann ist es wahre Liebe. Diese wahre Liebe kann man jedem gegenüber empfinden. Ich empfinde sie gegenüber meiner Familie, gegenüber meinen Freunden – und gegenüber der drei Mädchen, die ich ‚liebte’. Als ich noch mit meiner Ex zusammen war, da war ich egoistisch, wollte sie niemals hergeben, wollte immer mit ihr zusammen sein. Wenn diese Situation bei jemandem Eintritt, dann versucht er alles um die Beziehung gelingen zu lassen. Man gibt sich selbst auf, opfert sein ‚Ich’ dem ‚Wir’. Das alles endet zwangsläufig in Schmerz und Trauer – nämlich dann, wenn man zurückgewiesen wird. Man investiert soviel, ohne Rücksicht auf Verluste. Mir erging es so. Drei Frauen, dreimal Verlust. Wie das im Einzelnen abgelaufen ist, habe ich schon zu oft in diesem Forum breitgetreten. Also wenn es dich interessiert, probiere die Suchfunktion. Es gibt nicht allzu viele Threads, die ich eröffnet habe. ‚Abschied’ dürfte der Thread sein, der deine Frage am ehesten beantwortet. Ich war emotional extrem aufgewühlt. Ich war am Boden. Also bitte nicht über die Ausdrucksweise wundern. ;-) Zwischendurch hatte ich auch ein extremes Mittelpunktsyndrom. Das kommt manchmal beim Schreiben. Falls du nah am Wasser gebaut bist: Halt ein paar Kleenex parat :D
Gruß Lunaris
Ist das jetzt Zufall, dass du genau über dieses Thema schreibst? *g*
Ich hatte heute Nacht einen Traum… Ein Mädchen, dass mir einmal sehr viel bedeutet hat, sitzt mit mir irgendwo in Gesellschaft an einem Tisch. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich sie aufgefordert habe, mich zu füttern (war wohl auf irgendeine flirtende Art und Weise…). Sie hat sich das nicht zweimal sagen lassen und fütterte mich mit Salat.
Klingt jetzt alles nicht so fantastisch, aber wenn der Salat für Energie steht, das Mädchen für die Liebe, dann steht mein Flirtversuch für mein Verlangen durch das geliebt werden Energie zu erlangen… Das ist jetzt natürlich alles nur reine Spekulation, aber ich gebe sehr viel auf meine Träume. Die Träume, an die man sich erinnern kann, werden einem (achtung: subjektive Ansicht meinerseits) von Unterbewusstsein absichtlich ins Bewusstsein gerufen. Eine Art der Mitteilung, die man nur lernen muss zu entschlüsseln.
@puzzled:
Wenn wir uns gegenseitig irgendwie helfen, dann würde mich das wirklich freuen. Aber wie du ja selber schon angemerkt hast. Dieses Forum ist eigentlich nur zum Reflektieren gut (und zum Verdrängen guter Ratschläge… :rolleyes: Am Ende muss sich jeder selbst helfen. Niemand zieht einem aus dem Dreck raus. Das soll jetzt aber nicht heißen, ich wäre nicht gewillt, zusammen mit dir zu reflektieren J
Zunächst einmal zu deinem Feedback:
Ich wohne noch zu Hause. Ich habe von meinen Eltern aber schon ein gutes Maß an Selbstständigkeit beigebracht bekommen. Natürlich ist der Umzug in eine neue Wohnung etwas ganz anderes – besonders wenn man erst ‚auf’m Dorf’ wohnt und dann in die Großstadt zieht. Das wird mich sicher weiterbringen.
Etwas möchte ich aber sofort klarstellen: Ich verstelle mich nicht wirklich. Zumindest nicht in dem Maße, wie man es aus deinem Beitrag herauslesen könnte. Ich muss mich vor meinen Freunden nicht verstellen. Ich muss mir also keine neuen Leute suchen, vor denen ich mich nicht verstellen muss. Ich trage Masken, wie es jeder Mensch tut. Ich bin harmoniebedürftig, versuche im Einklang mit anderen zu leben. Dabei vernachlässige ich aber nicht mein ‚Ich’. Wie denn auch. Es gab eine Zeit, da habe ich mich massiv selbst belogen. Das habe ich hinter mir gelassen. Heute fällt es mir nur noch schwer zwischen Wahrheit und Lüge in der Vergangenheit zu unterscheiden. Wer bin ich also? Manche Lügen entstehen aus Selbstschutz, manche aus Angst. Bei den meisten Lügen ist es wohl auch nicht mehr von Bedeutung warum sie entstanden sind. Die anderen muss ich versuchen aufzuarbeiten. Das ist für mich auch viel Lesearbeit, da ich schon seit ich 15 bin durch das Schreiben reflektiere.
Zitat: Alter, ich bin echt spachlos... Andere Wortwahl und es könnte von meinen Fingern getippt worden sein. Allerdings bin ich (glaube ich) schon weiter.
Hier muss ich mal eben ein Veto einlegen ;-) Ich weiß, dass abhängig sein leichter ist, ich weiß, dass es egoistisch ist. Ich habe das bis vor kurzem noch gut vor mir selbst verheimlichen können, aber irgendwann kommt man sich ja mal auf die Schliche.
Zitat:
die Freundschaft zu ihrem Bruder
..ist auf jeden Fall wichtiger, als eine Beziehung zu einem Mädchen, dass du "ganz nett" findest. Schlag dir das aus dem Kopf! Absolutes NO GO!!!
Ich glaube ich plane im Kopf einfach nur schon wieder zu weit voraus (was in Sachen Liebe immer fatal ist). Ihr Bruder würde mich wahrscheinlich nicht gleich lynchen. Ich müsste sie ja erstmal richtig kennenlernen bevor ich über das Wort Beziehung überhaupt nachdenke. Ich habe die Situation ja eher geschildert, um die Sehnsucht in mir zu umschreiben. Hier bleibt immer noch die Angst, dass ich mich mal wieder selbst belüge, um ‚glücklich’ zu werden. Eine Lüge ist aber nur dann ‚gut’, wenn man sie nie durchschaut. Alles andere macht einen nur noch mehr kaputt.
Dein Rat mit dem Sport hat natürlich was für sich. Das was man bei meinen Freizeitaktivitäten momentan am ehesten als Sport bezeichnen könnte, ist Bowling (man, was ein Noob werden jetzt viele denken *G*). Ich kann sehr sportlich sein – wenn ich mich denn mal dazu aufrappeln könnte. Körperlich bin ich aber schon so weit von ‚Kondition’ und ‚Fitness’ entfernt, da fällt ein Anfang schwer. Es müsste auch ein Individualsport sein, ohne dieses Vereinsdasein (es gibt nichts was mich mehr anödet, als eine Ansammlung von Leuten, die dieses Gruppenfeeling im Sport suchen). Ich konnte mich bisher einfach nicht dazu aufraffen etwas zu tun. Das gilt nicht einmal nur für Sport. Ein Instrument lernen würde mir auch gefallen. Hier fehlt auch wieder das Motivationsproblem… Ich weiß, dass das nicht die Einstellung sein kann mit der ich mich aus diesem Sumpf herausziehe. Ich will ja daran arbeiten. Solche Einzelheiten schildere ich wegen des Verständnisses.
Zitat: Für mich war es schon immer einfacher anderen den richtigen Weg zu weisen, als ihn selber zu gehen, wenn du verstehst was ich meine...
Dieses Zitat muss ich mit einem weiteren Zitat beantworten:
Alter, ich bin echt sprachlos... Andere Wortwahl und es könnte von meinen Fingern getippt worden sein.
Ich habe das für mich so herausgefunden: Es ist eine Gabe. Ich helfe Menschen. Ich mache sie glücklich, ich weise ihnen den ‚richtigen’ Weg und ernte dafür Anerkennung. Der gewiesene Weg muss nicht immer richtig sein. Es ist mehr eine Art Entscheidungshilfe für diejenigen, die die Antwort bereits kennen, sie aber nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Die Frage ist nur: Will ich andere Menschen glücklich machen oder suche ich nur nach Anerkennung? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Ich gebe auch Menschen rat, von denen ich dafür gar nichts erwarte. Aus der Anerkennung ziehe ich Energie. Allerdings bleibt der bittere Nachgeschmack, dass ich anderen vermeintlich so gut helfen, während ich selbst nicht in der Lage bin, meine ‚weisen’ Ratschlüsse zu beherzigen.
Der Ratschlag mit dem Therapeuten ist etwas, was ich mir wohl oder übel zu Herzen nehmen muss. Ob es ‚einfache’ Depressionen sind, ob ich sie absichtlich nähre, ob ich unter Burn-out leide. Ich habe keine Ahnung. Vielleicht ein bisschen von allem. Der Gang zum Therapeuten ist schwierig. Die Frage ist, ob ich mich dazu überwinden kann. Das wäre wohl schon der erste Schritt zur Besserung.
Bei deinem letzten Absatz würde ich ja normalerweise sagen ‚Hey, lass uns das doch per PN bequatschen!’ Da ich aber glaube, dass es der Sache dienlich sein kann, will ich es lieber hier hineinschreiben.
Verliebtheit: Trifft jeden mehrmals in seinem Leben. Mich auch, vielleicht um die zehn mal bisher. Ein Gefühl von Interesse, Begierde, aber nichts was einen lange beschäftigen sollte. Irgendwann kommt der Punkt wo es nachlässt…
‚Liebe’
…oder mehr wird. Diese Worte ‚Ich liebe dich’ habe ich drei verschiedenen Mädchen mal gesagt. Zu allen drei verbindet mich eine besondere Beziehung. Ich habe über alle drei schon hier im Forum geschrieben. Ich habe da Gefühl, ich weiß wie man Worte formulieren muss, um Leute zu bewegen. Meistens habe ich das auch übertrieben. Ich habe wohl auch oft mit meinen Gefühlen übertrieben. Ich habe mich im Rausch der Liebe selbst belogen. Meine einzige richtige Beziehung würde ich im Nachhinein als schön bezeichnen – aber ich würde sie auch als Zweckbeziehung bezeichnen. Die Frage ist doch: Warum liebt man jemanden? Wenn ich mir die Frage in diesen drei Fällen selbst beantworte, dann lautet die Antwort Egoismus. Ich habe niemanden ausgenutzt oder so was. Ich habe viel in die Beziehung investiert, sie war auch begeistert – geklappt hat es trotzdem nicht. Aber die treibende Kraft war immer mein eigenes Wohlergehen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist es einfach zu sagen: Ich habe die Trauer überwunden.
Da ist eine Idee in meinem Kopf, die raus muss. Wenn die Liebe frei von Egoismus wird, dann ist es wahre Liebe. Diese wahre Liebe kann man jedem gegenüber empfinden. Ich empfinde sie gegenüber meiner Familie, gegenüber meinen Freunden – und gegenüber der drei Mädchen, die ich ‚liebte’. Als ich noch mit meiner Ex zusammen war, da war ich egoistisch, wollte sie niemals hergeben, wollte immer mit ihr zusammen sein. Wenn diese Situation bei jemandem Eintritt, dann versucht er alles um die Beziehung gelingen zu lassen. Man gibt sich selbst auf, opfert sein ‚Ich’ dem ‚Wir’. Das alles endet zwangsläufig in Schmerz und Trauer – nämlich dann, wenn man zurückgewiesen wird. Man investiert soviel, ohne Rücksicht auf Verluste. Mir erging es so. Drei Frauen, dreimal Verlust. Wie das im Einzelnen abgelaufen ist, habe ich schon zu oft in diesem Forum breitgetreten. Also wenn es dich interessiert, probiere die Suchfunktion. Es gibt nicht allzu viele Threads, die ich eröffnet habe. ‚Abschied’ dürfte der Thread sein, der deine Frage am ehesten beantwortet. Ich war emotional extrem aufgewühlt. Ich war am Boden. Also bitte nicht über die Ausdrucksweise wundern. ;-) Zwischendurch hatte ich auch ein extremes Mittelpunktsyndrom. Das kommt manchmal beim Schreiben. Falls du nah am Wasser gebaut bist: Halt ein paar Kleenex parat :D
Gruß Lunaris
Hi Lunaris,
du beschreibst mal wieder fast genau meine Gefühle und Gedanken, und dass nach so langer Zeit, ich hoffe du kennst mich noch.
Tut mir leid das ich nicht wirklich produktives hier beitragen kann, aber ich glaub ich bin zutief in einer ähnlichen gefühlswelt, als dass ich irgendwie nen guten Ratschlag geben könnte.
mfg
FreeZarD
du beschreibst mal wieder fast genau meine Gefühle und Gedanken, und dass nach so langer Zeit, ich hoffe du kennst mich noch.
Tut mir leid das ich nicht wirklich produktives hier beitragen kann, aber ich glaub ich bin zutief in einer ähnlichen gefühlswelt, als dass ich irgendwie nen guten Ratschlag geben könnte.
mfg
FreeZarD
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