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ein kleiner auszug meines "repoitoirs"

11 Antworten1'399 AufrufeGestartet von serinca ·

serincaThemenstart
#1
Der Hass

Unter Tränen,

stehe ich,

da kehret er wieder,

der Hass.

Der Hass der mich lebt,

der Hass der mich liebt,

wie ich zu sein scheine,

wie ich scheine zu sein.

Sein,-

Bald will ich es nicht mehr.

Sein,-

Bald werde ich es nicht mehr.

Auf mein Ende gehe ich zu,

breit bin ich,

meine letzte Prüfung zu bestehen.

Die Prüfung,

die es mir gestattet zu gehen.

Die Würmer die sich Menschen nennen,

Individuen,

werde ich zurücklassen.

Sie sollen ihr Schicksal selbst erwählen.

Aber meine Schicksal,

das liegt nicht mehr hier, nein.

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Tod der Engel schickt

Freude,

Freunde,

der Unterschied liegt überall und nirgendwo,

der Unterschied existiert nicht.

Eine trügerische Wahrheit ist beides,

nichts von alledem hat Kraft,

Kraft verglichen mit dem Tod.

Der Tod, der Herr der Schatten,

der jeden einholt.

Wann wird er kommen und mich erlösen?

Erlösen von all dem Leid?

Warum nutze er seine Macht?

Entriss sie mir,

mit aller Gewalt.

Vorher jedoch sand er mir zwei Engel,

- einen weißen

- einen schwarzen

Zwei Engel die mich leiten

Und begleiten.

Rein und klar antwortet der weiße Engel,

weiss was zu sagen ist,

weiss wie es mir geht.

Verschwommen und undurchsichtig antwortet der schwarze Engel,

entschlüsseln muss ich zunächst seine Worte.

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Zurück im Leben

Zurück bin ich wieder,

zurück in den Sümpfen des Leidens,

der Kraft,

der Macht!

Ich finde mich wieder,

als wie aus einem Traum erwacht.

Ich Blicke auf den Ort,-

Aus dem meine Geist, im Zorn, geflohen.

Aus dem tiefen Tal der Tränen,

das der Gott, den ich so erzürnte, füllte.

Mit meiner Leiden,

meines Hass.

Aber ich,

ich seelig-unseeliges Wesen,

stehe da,

der Schwermut drückt meine Seele.

Speie,

wie ein Vulkan Feuerbrocken,

im Auftrag des Teufels,

Leid soll ich bescheren,

mit kaltem Blut, die Wand bespritzen,

derer die es nicht besser verdient.

Geschlichen komme ich, katzengleich,

und raube die Seelen,

mir meiner Macht gewiss.

In den Winkel harrt der Tod,

bereit hervorzutreten,

so verlass ich die Welten,

trete hinaus in das Universum,

ich bin bereit,

ich werde treten vor den zürnenden Gott,

bereite mich vor, auf den Schmerz,

meine Strafe.

Doch bevor ich werde abtreten,

oh, zerschlagen werde ich,

zerschlagen alles Glück,

all die Freude die doch so falsch erscheint.

Sie trübt das ewige Leben.

Ich gehe für immer,

und reiße mit in die Hölle der Verdammnis,

alles,

alles das ich ergreife.

Watend werde ich euch verlassen,

zurück lassen auf dieser Welt,

die noch grausamer als sie scheint.

Watend werde ich, bis der Strudel mich findet,

der Strudel der Finsternis, die ewig währet.

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Das Ende

Versengt wird er langsam,

ein roter Feuerball.

So rot wie Blut,

so rot wie das Leben...

Ein reißender Strom,

Schmerzen,

die enden sollen,

die enden werden.

Wenn die Zeit gekommen ist,

dann wird alles beendet werden...

Ein Ende das unbedeutend wird,

denn ich,

so wie ich bin,

meiner selbst,

bin unbedeutend...

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Kinderhände

Eine kleine Hand,

Greift nach der meinen...

Führt mich zurück in die Vergangenheit,

Lässt mich nochmals

Kind sein...

Frei und Fröhlich,

Unbeschwert

Das Leben genießen...

Eine kleine Hand,

Die mir zeigt,

Was es heißt zu leben...

Eis essen,

Rennen, Spielen,

Toben und Lachen...

All dies,

Kann ich,

Wenn ich eine kleine Hand halte...

All dies werde ich,

Auch ohne eine kleine Hand,

In der meinen,

Können...

Nach einiger Zeit...

Wenn die Vergangenheit mich loslässt...

Und sie beginnt schon mich loszulassen...

Und so beginne ich

Glücklich zu sein...

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Täuschung

Ich sehe in Gesichter,

sehe die vorgetäuschte Fröhlichkeit.

Das Blut der Vergeltung,

es wird fließen.

Wann und Wo?

Mein Wissen verrät es nicht,

doch es wird verteilt.

Versickern in der Erde,

und irgendwann wird es

vergessen.

Das Schicksal,

unser Schicksal,

das Schicksal unsere Vorfahren.

Ein Teil dieser

Individuen

wird es im Herzen tragen.

Ein Teil,

der Abschaum,

wird es vergessen.

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Verführung

Sanfte Berührung,

eine Finderkuppe,

folgt dem sanften Schwung,

dem Schwung eines Körpers.

Eine sanfte Berührung,

die ausschaltet den Verstand,

zulässt Dinge,

die nicht sein sollen...

Ein Feuer wurde entfacht,

das Feuer der Leidensachft,

der Lust...

Ein sanftes Kitzeln,

ein sanfter Kuss...

Dann,

ein Bruch,

die Situation,

eine unmögliche Situation.

Ein Wort,

zwei verstörte Seelen...

Eine gekränkt,

zurückgewiesen...

Eine verwirrt

von der Neuheit,

dieser Gefühle...

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Sonnenstrahl

Ein sanfter Sonnenstrahl,

findet seinen Weg,

öffnet sachte mein Lid,

streichelt meine Haut...

Ein letzter Sonnenstrahl,

findet seine Weg,

schließt sanft mein Lid,

streichelt meine Haut.

Ein Sommer,

erfüllt von Sonnstrahlen,

lachend, kitzelnd, ausgelassen

begenen sich die Menschen...

Braune Haut,

gepflegt von Sand,

von Wasser des Salzes...

Ein sanfter Sonnenstrahl,

findet seinen Weg.

Ein sanfter Sonnenstrahl,

der mir ein Lächeln entlockt...

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Zuckendes Ende

Ein kurzes Zucken,

fährt duch mich...

Da quillt er hervor,

der Saft,

der mich erhält am Leben...

Irgendwann...

Irgedwann werde ich

es richtig machen,

ein letztes Zucken,

ein kurzer Schmerz...

Dann,

die Erlösung...

Das Ende des Leides,

das mich heimsucht...

Tag für Tag,

Nacht für Nacht...

Die Sinnlosigkeit,

mit einem Zucken,

wird sie beendet sein.

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Der Regenbogen

Wieder einmal...

Ich stand

Bis zum Halse,

In meinen Sümpfen

Des Leidens.

Ein Blick in die Ferne...

Da sehe ich ihn...

Einen Regenbogen.

Einen Regenbogen der sich langsam nähert,

Mir.

Vordringt in ein Gebiet,

das kaum einer wagt

zu betreten.

Da streckt er,

Die Hand aus.

Ohne Berührungsängste,

Reicht er mir seine Hand...

Und ich?

Ich greife zu,

Nach einigem zögern...

Hand in Hand,

Verlassen wir,

Diese Gebiet,

Auf dem ein Fluch liegt...

Der Regenbogen,

Er nimmt mich mit...

Auf die andere Seite,

Des Gebriges.

Auf die Sonnenseite,

Langsam führt er mich heran,

An die Fröhlichkeit,

An das

Einfach mal glücklich sein!

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Spuren im Sand

Fast unsichtbar,

zeichen Supren.

Spuren im Sand,

Kinderfüße zeichen sich ab,

kleine Fußspuren,

die verraten,

verraten ein unbeschwertes Kind,

ein Kind ohne Sorgen.

Lachend wird es gerannt sein,

taumelnd vor Freunde,

ein ausgelassenes Lachen...

Hören kann ich es fast...

Fest zugedeckt wird es sein,

eingekuschelt in ein weiches Kissen...

Träume des Glücks,

werden es heimsuchen,

ein Lächeln,

wird es aufgelegt haben...

Spuren im Sand...

Spuren eines glücklichen Kindes...

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Verachtlich

Herab sehe ich,

auf die armseeligen Menschen

die zu meine Füßend kriechend,

bettelnd, flehend,

suchend meine Gnade.

Doch ich kann sie nicht gewähren,

wenn ich wollte dann könnte ich,

wenn ich könnte dann wollte ich.

Betrachte sie voller Verachtung,

diese sich windenden Geschöfpfe.

Liebe und Hass,

hatten sie zerfressen,

gestört ihre Wahrnehmung.

Ihre Sinne starben,

verachtlich,

geschult wurden sie nicht.

Nun erbitten sie den Tod,

leiden unter Schmerzen,

doch erlösen kann ich nicht,

wenn ich wollte dann könnte ich,

wenn ich könnte dann wollte ich.

Nun kommt die Nacht,

löst ab den Tag,

mit ihr kommt meine stärkste Macht.

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wie findet ihr die?

ich weiss net so recht... sind das wiklich gedichte?

#2
sehr kleiner auszug


:) )


Aber wirklich sehr schön.



:klatsch:


wieso solten es keine Gedichte sein???


#3
die sind superschön....

wahnsinnig tiefsinnig, kann mich in vieles hineinversetzen, warum gings dir denn ne zeit so schlecht, bzw wie gehts dir jetzt?

#4
mmh naja einiges erklärt sich durch meinen lebenslauf...

wenn ich bereit da zu bin poste ich den mal hier bei liebeskummer.ch

noch nicht... ich muss die ruhe dazu finden... wann das sein wird kann ich dir nicht sagen... und zur zeit naja da stehts: http://www.liebeskummer.ch/thread.php?threadid=11833&sid=

lg seri

#5
die gedichte sind echt wundeschön und traurig...

#6
ein teil davon schrieb ich als meine beste freundin selbstmord beging... das half mir alles sehr es zu verarbeiten... hier nochmals eins das ich ihr eines tages schrieb als sie zu mir kam:

Du & Ich

Viele Augenblicke

Gemeinsam erlebt:

Freude,

Trauer,

Angst,

Hass,

Liebe.

All dies haben wir,

Kennen gelernt.

Gemeinsam durchgestanden.

Der Anderen helfend,

den Rücken gestärkt.

Sich aber auch schützend

In die Front gestellt.

Und genau das verbindet uns,

Ein dünnes,

Reißfestes,

Starkes

Band, verbindet uns.

Lässt es nicht zu,

Dass wir uns

Verlieren.

Möchte mich bei

Dir bedanken,

Das ich das

Band der Freundschaft

Um dein Herz

Schlingen durfte.

Möchte mich bei

Dir bedanken

Das du das

Band der Freundschaft

Um mein Herz

Schlingen wolltest.

#7
es ist schön solch eine Freundin zu haben.

#8
ich hatte so eine freundin...

#9
Ja ich auch ;( ;( ;(

#10
@ fredcat

was ist passiert? :trost:

#11
Ist vor einem halben Jahr gestorben........

Bei dir?

#12
auch... sie hat selbstmord begangen...

sie wollte sich diese welt nich länger antun... irgendwie verständlich...

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