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Ein paar Worte

0 Antworten1'982 AufrufeGestartet von voila_emotion ·

voila_emotionThemenstart
#1
Wie jeden Tag...

Und anstatt auf mein Herz zu hören, stehe ich jeden Morgen wieder mit demselben Gefühl auf. Geh ins Bad, mache mir einen Kakao, packe meine Sachen und mache mich auf den Weg. Einen Weg den ich im Schlaf gehen könnte. Ein Weg der jeden Tag gleich bleibt. Nichts verändert sich.

Es stehen dieselben Bäume, in denselben Gärten und jeden Morgen grüßen mich die Menschen die ich nicht kenne, doch jeden Morgen wieder sehe. Diese Routine ist überall wieder zu erkennen. Es ist schrecklich sich das einzugestehen. Das ganze Leben besteht für viele nur aus Routine. Ist es nicht schrecklich einen Tagesablauf immer wieder zu erleben?

Jeder Tag sollte einzigartig sein, stattdessen vergeuden wir ihn aufs Neue mit den selben Dingen, wie wir es Gestern schon getan haben. Ich mache mir Gedanken, darüber wie es jeder schon einmal getan hat. Wo besteht da der Sinn? Die Frage ist so schwer zu beantworten obwohl es simpel ist eine Antwort zu geben.

Es gibt in deinem Leben keinen Sinn, wenn du deinem Leben keinen Sinn gibst. Ich versuche meinem Leben einen Sinn zu geben. Sobald ich mich an die Arbeit mache eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, ist doch eigentlich ein Sinn vorhanden, oder nicht? Wann ist das was ich tue Sinnvoll?

„Nicht das was wir tun, ist sinnvoll, sondern das was uns glücklich macht, ergibt

einen Sinn“.Für mich macht das Leben keinen Sinn, ist es nicht so gestrickt das ich daran Freude haben kann. Ich will nicht für das leben, was andere mir vorschreiben. Ich will für das leben, was mir wichtig erscheint. Das Leben kann schön sein, aber es kann uns auch übel mitspielen. Es prägt uns und unsere Erfahrungen machen uns zu dem, der wir sind! Jeder sollte sich klar machen wofür er all die Qualen des Lebens auf sich nimmt.

Ich habe mir oft diese Frage gestellt und weiß jetzt die Antwort:

Ich lebe für meine Liebe zur Musik.

Quelle: voila_emotion

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Die Musik – mein Leben?

oder: Musiker sucht Verwirklichung

Die Musik hilft uns, wenn wir traurig sind, wenn wir Schwierigkeiten haben. Wir können unsere Gedanken und Gefühle durch Musik ausdrücken, verarbeiten. Sie lässt uns vergessen, wenigstens für einen Moment. Bei ihr können wir zeigen, was wir drauf haben und mit Fleiß und Talent schaffen wir es, wunderschöne Musik aus unserem Instrument zu zaubern, andere und auch sich selbst damit zu begeistern. Reicht das aus um sein Hobby zum Beruf zu machen? Nein, natürlich nicht, es steckt viel mehr dahinter. Viel, viel mehr. Man lernt dafür sein ganzes Leben und ich kämpfe jeden Tag dafür.

Von Anfang an stand fest: Ich werde Musikerin. Ich will gar nichts anderes. Mein Herz schreit förmlich danach. Musikpädagogik? Musikschulstellen sind schlecht bezahlt, unterstes Niveau. Festanstellungen sind Mangelware. In Süddeutschland, Bayern und Baden Württemberg gibt es die noch eher, weiter oben – Fehlanzeige. Ich will hier doch nicht weg! Schulmusik? A12 und ausgesorgt? Nein – ich bin kein Lehrer. Diplom Orchestermusikerin? Will ich mich durch zahlreiche Probespiele quälen, um dann einen Zeitvertrag über 1,5 Jahre zu bekommen, damit danach alles von vorne losgeht? Wo ist da die Sicherheit? Wenn man die perfekte Klarinettistin ist und zu dem reiche Eltern hat, die einem die Studiengebühren sponsern, bitte.

Die Bundeswehr, jawohl. Bezahltes Studium, gutes Gehalt, einen sicheren Job für mindestens 12 Jahre, Orchestermusikerin versus harte Grundausbildung, 6 Monate Rettungssanitäterausbildung wo möglicher Einsatz als Sanitäter und Studium nur bis zum Bachelor. Ist es das wert? Meine Eltern appellieren: „Kind, lern etwas Vernünftiges.“ Aber will ich das? Nein – ich will Musik (er)leben! Musik ist vernünftig!

Bundeswehr ist Bundeswehr, Politik ist unberechenbar heutzutage. Die Weltsicherheit auch, wir haben Terroristen, wir haben die Klimakatastrophe. Ich möchte keine Bafög-Schulden und eine feste Stelle. Es ist meine Chance meinen Traum zu leben und allgemein bekannt, dass es bergab geht... wir müssen damit leben! Die rosigen Zeiten (gerade als Musiker) sind Vergangenheit!

Ich werde mich entscheiden müssen. Wer sagt mir was das Richtige ist? Werde ich die Bewerbung an die Bundeswehr schicken und ein glückliches Leben als Orchestermusikerin führen, mein Leben lang bereuen es nicht getan zu haben, zivil studieren mit Studiengebühren und Bafögschulden, um irgendwann als Musikerin auf der Straße zu enden oder als Honorarkraft in diversen Musikschulen versauern?

Die Zeit wird es zeigen, nur eins ist klar: Ohne Musik, ohne mich!

Quelle: voila_emotion

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